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Diagnose
Diabetes:
So einfach ist der Weg zur gesunden Ernährung
Es gibt gutes
und schlechtes Fett
In den letzten Jahren hat man
viel Negatives über Fett gelesen. Beinahe unterschiedslos sind Fette in die
Kategorie “schlecht für die Ernährung“ eingeordnet worden. Daher ist es umso
wichtiger, klar zwischen guten und schlechten Fetten zu unterscheiden.
So enthalten rotes Fleisch oder
Salami viele gesättigte Fettsäuren, Margarine und hocherhitztes Fett die
Transfettsäuren. Beide Arten tragen zu arterienverstopfenden Prozessen welche in
Folge zu Herzinfarkt, Schlaganfall und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen
führen.
Doch einfach und mehrfach
ungesättigte Fettsäuren, welche reichlich in pflanzlichen Ölen, Nüssen,
Vollgetreide und Fisch vorkommen, sind gut für das Herz.
Kohlenhydrate
sind komplexe
Strukturen
Meiden Sie Einfachzucker.
Einfache Kohlenhydrate wie der Zucker sollten so selten wie möglich auf Ihrem
Speiseplan stehen.
Hier ist ein kleines
Rechenbeispiel für Sie: Ein Würfel Zucker liefert
ungefähr 16 Kalorien. Wenn Sie täglich vier Tassen Kaffee oder Tee trinken, und
jede Tasse mit einem Stück Würfelzucker süßen, dann
summiert sich das im Jahr auf 23 360 Kalorien. Das entspricht etwa 2,6 kg
Butter.
Denken Sie auch an
Erfrischungsgetränke und Limonaden: Ein Glas
Limonade enthält 100 his 150 Kalorien, wenn sie mit Zucker gesüßt ist.
Das sind gute 6 bis neun
Stück Würfelzucker pro Glas. [physiologischer Brennwert von Fett: 9 kcal/g)
Essen Sie
vorwiegend
gesunde,
komplexe
Kohlenhydrate
Auch Weißbrot und Kartoffel
fallen unter die Gruppe der komplexen Kohlenhydrate. Sie werden im Körper jedoch
sehr schnell in Zucker aufgespalten, der dann fast so rasch wie reiner einfacher
Zucker in die Blutbahn gepumpt wird.
Darauf antwortet der Körper mit
ebenso rascher Insulinausschüttung, damit der ganze Zucker dorthin kommt, wo er
benötigt wird: In die Zellen.
Wenn das Insulin den Zucker in
die Zelle geschleust hat, setzt er ein neues Signal: Hunger. Dieser Effekt ist
für Übergewichtige ein Teufelskreis. Schlimmer noch: Hohe Insulin- und
Zuckerspiegel fördern Herzerkrankungen und Diabetes.
Eiweiß ist
nicht gleich
Eiweiß
Die Proteine bzw. (das Eiweiß)
sind etwas weiter oben in der Ernährungspyramide angesiedelt. Ihr Körper
benötigt sie ‚jeden Tag. Es gibt zahlreiche Proteinquellen.
Rotes Fleisch, Geflügel, Fisch,
Eier, Bohnen oder Nüsse sind hervorragende Eiweißlieferanten. Doch enthält rotes
Fleisch neben Proteinen auch viel ungesundes Fett und Cholesterin. Greifen Sie
besser zu Geflügel und Fisch.
Fünf mal Obst
und Gemüse am
Tag
Die ‘Deutsche Gesellschaft für
Ernährung‘ (DEG) empfiehlt fünf Mal Obst und Gemüse am Tag als Voraussetzung für
eine ausgewogene und gesunde Ernährung und für ein langes Leben.
Wissenschaftliche Studien
belegen, dass ein höherer Anteil an Obst und Gemüse in der täglichen Nahrung das
Risiko verringert, an bestimmten Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Hypertonie, Adipositas, Diabetes mellitus oder Gicht zu erkranken.
Trinken Sie
viel
Trinken Sie am besten 2 Liter
Wasser und ungezuckerten Tee am Tag. Fruchtsäfte sind sehr gesund und sollten
auch täglich
getrunken werden, doch in Maßen:
Vergessen Sie nicht, dass
Apfel-, Orangensaft und andere auch Kalorien enthalten. Alkohol oder Kaffee
zählen nicht zu den gesunden Durstlöschern — sie bewirken das Gegenteil, indem
sie den Körper Wasser entziehen und ihn austrocknen.
Bewegung
Körperliche Aktivität sollte
mit bewusster Ernährung Hand in Hand gehen. Nehmen Sie sich 1-3 Mal die Woche
die Zeit, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen oder Joggen zu betreiben.
Doch auch schon alltägliches
Stiegensteigen oder ein kurzer Spaziergang um den Häuserblock regt die
Fettverbrennung und den gesamten Stoffwechsel an. Genießen Sie jeden Schritt,
denn er macht Sie fit und trägt zu einem guten Allgemeinbefinden bei.
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