Harriet´s und Ingrid´s Einkochseite


Es ist fast immer Einkochzeit...

Konservieren durch einkochen, dörren, einsalzen,
einwecken und einfrieren.

Selbstgekochte Marmelade gehört schon fast der Vergessenheit an. Moderne Produktionstechniken ermöglichen die Herstellung von Marmeladen und Konfitüren ohne Rücksicht auf Jahreszeiten. Die Rohstoffe sind stets verfügbar – unter welchen Bedingungen und zu welchem Preis, bleibt den meisten Verbrauchern verborgen. Die großen „Einmacher“ konservieren ihre Früchte schon vor dem Einkochen. In großen Fässern oder Zementbehältern werden sie gegen Schimmelbefall mit Lösungen von schwefliger Säure oder Natriumhydrogensulfat übergossen. Oft wird das Frischobst auch in Obstmark oder -pulpe verwandelt, eingefroren oder in Dosen sterilisiert, um bis zur eigentlichen Verarbeitung „frisch“ zu bleiben. Das Einkochen erfolgt dann nach altbewährtem Muster: viel Zucker konserviert die Früchte. In der Regel beträgt der Zuckergehalt zwischen 45 und 75 Prozent. Oftmals werden auch Emulgatoren und Entschäumer zugesetzt.

Im Naturkostladen finden Sie die Alternative: Weißer, isolierter Zucker wird in Bio-Marmeladen ersetzt durch das in Obst enthaltene Pektin oder Apfelsaft. Dank des zu geringen Zuckergehalts darf sie dann nicht mehr Marmelade, sondern nur noch Fruchtmus genannt werden. Einige Bio-Hersteller mögen aber nicht ganz auf das Süßen verzichten. Sie verwenden alternative Süßungsmittel wie Honig oder Ahornsirup.

Bei selbstgemachten Marmeladen, Konfitüren, Gelees kann jeder selbst entscheiden, wieviel und welche Süße gerade richtig ist. Ein weiterer großer Vorteil ist, daß man das Obst oder auch das Gemüse durch eigenen Anbau oder gezieltes Einkaufen weitgehend schadstofffrei verarbeiten und naturrein sowie vitaminschonend zubereiten kann. Selbstverständlich empfiehlt es sich dabei auf Früchte aus biologischem Anbau zurückzugreifen. Sie sind nachweislich schadstoffärmer und garantiert nicht mit Herbiziden und Pestiziden verseucht.

Es gibt unterschiedliche Konservierungsmethoden von Früchten: als Marmelade, Kompott, kandiert oder glasiert, in Alkohol oder Essig eingelegt – Mann und Frau haben die Qual der Wahl. Hauptsache die Zubereitung macht Spaß und bringt anschließend den Gaumen in Verzückung. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Einige Tipps und Ideen dazu finden Sie auf den folgenden Seiten.

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