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Tipps zur Marmeladenzubereitung |
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Die selbstgemachte süße Versuchung punktet allerdings nicht nur mit frischem Geschmack. Auch die Gewissheit, sich seine Frühstückssemmel mit naturbelassenen, ohne Konservierungsstoffen eingemachten Früchten zu veredeln, erfreut den Gaumen. In jeder zweiten Familie werden die frischen Früchte selbst eingekocht. Und die Vorteile liegen in der Hand: Während industriell gefertigte Marmeladen lediglich einen Mindestfruchtanteil von 35 bis 45 Prozent haben müssen, kann sich der Konsument bei den hausgemachten Leckereien über mindestens 50 Prozent Fruchtanteil freuen. Gleichzeitig bleibt ein großer Teil der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente erhalten.
Wenn Sie nun
selbst zum Einmachglas greifen, werden Sie also nicht nur eine
geschmackliche Verbesserung feststellen können. Damit es Ihnen gelingt, die frechen Früchtchen zu süßen Genüssen zu machen, ein paar Tipps:
Im allgemeinen gilt: Bei Marmeladen kommt 1 kg Obst oder Beeren auf 1 kg Zucker. Gelee braucht 1 Liter Saft bei einem kg Zucker. Damit Marmeladen und Gelees die richtige Konsistenz erhalten, muss man sie bis zur richtigen Dicke kochen oder ein Geliermittel beifügen. Das ermöglicht Figurgewussten auch die Möglichkeit, den Zuckergehalt auf die Hälfte zu reduzieren. Ob Marmelade oder Gelee fertig sind, stellt man folgendermaßen fest: Etwas vom Eingekochten auf einen kalten, glatten Teller geben. Wird die Probe fest und faltet sich, wenn man sie antupft, ist die Leckerei fertig. Eine einfachere Möglichkeit: Misst das Zuckerthermometer 104 Grad Celsius, geliert die Marmelade. Füllen Sie Marmeladen und Gelees bis zum Rand in die Gläser. Bei Kompotten und Säften muss ein 2 cm hoher Rand bleiben. Noch mehr Tipps zur Marmeladebereitung
Selbst gemacht schmeckt‘s
immer noch am besten!
Angefaultes Obst
aussortieren.
Als Handwerkszeug brauchen
Sie zunächst eine gute Waage,
Schließlich benötigen Sie
Einmachgläser.
Eine besondere Delikatesse sind roh gerührte Konfitüren. Gegenüber den herkömmlich gekochten haben sie ein intensiveres Aroma. Sie halten sich allerdings nur etwa drei Monate und müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nicht zu große Mengen verarbeiten. Auch für ihre Zubereitung darf man nur einwandfreie, gut ausgereifte Früchte verwenden. Man sollte nicht mehr als ein Pfund Obst mit einem Pfund Zucker auf einmal verarbeiten. Für eine roh gerührte Erdbeerkonfitüre nehmen Sie 500 Gramm gewaschene Erdbeeren, die mit dem Schneidstab zerkleinert oder fein zerdrückt werden. Mindestens 20 Minuten rühren. Dann 500 Gramm Gelierzucker 1:1 nach und nach unter Rühren dazugeben, und das Ganze mindestens 20 Minuten auf höchster Stufe weiterrühren, bis die Masse dicklich wird. Danach die Konfitüre in Gläser füllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Angebrochene sind etwa zwei Wochen haltbar. Tipp: Verwenden Sie einen möglichst breiten Topf. Wenn die Früchte und der Zucker darin sind, sollte er trotzdem nur zur Hälfte gefüllt sein. So kann die Hitze das gesamte Einkochgut auch bei nur wenigminütigem Aufkochen erreichen. Und die Gefahr des Überkochens ist sehr gering, denn es bleibt genügend Platz für den Schaum, der immer entsteht. Dies gilt für alle Arten von Marmelade oder Gelee. Tipp: Weil die Hitze hilft, Marmeladen und Gelees keimfrei zu halten, füllt man sie auch so heiß wie möglich in die Gläser ein. Um zu verhindern, daß die Gläser springen, gibt es einige Hilfen. Die Gläser auf ein feuchtes Tuch stellen, nur mit wenig heißer Marmelade füllen und diese im Glas schwenken, damit es sich erwärmt. Wer ganz sicher gehen will, stellt zusätzlich einen sauberen, silbernen Löffel ins Glas hinein, er leitet die Wärme ab.
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