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Lebensmittelkunde mit Rezepten
Der Bärlauch (Allium Ursinum)
wird auch Zigeunerzwiebel, Hundsknofel oder Waldknoblauch genannt. Achtung! Beim Pflücken der Blätter besteht Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen!
Bärlauchöl Die Brennnessel ist
überall weit verbreitet. Durch ihren kriechenden, verzweigten
Wurzelstock wächst sie praktisch auf jedem Boden. In Gärten
betrachtet man sie als Unkraut. Fisch ist bekömmlich und
liefert wertvolle Eiweißstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Fisch ist gesund und schmeckt !! "Wer getrocknete Gänseblümchen
bei sich trägt, die am Johannistag mittags zwischen 12 und 1 Uhr
gepflückt wurden, Das bekannte Wiesenblümchen
ist nicht nur als Zaubermittel geeignet. Die jungen Blätter der
Grundrosette und die noch harten Blütenknospen haben einen
angenehmen, nussartigen Geschmack. Zu finden ist das Gänseblümchen fast das ganze Jahr über auf Grasflächen, Wiesen und Weiden, bevorzugt auf lehmigen Boden. 1 Kopf Salat Die Pflänzchen von welken Blättern und Blütenstielen befreien und sauber waschen. In leicht gesalzenem Wasser einige Minuten kochen, dann abseihen, das Wasser aber nicht weggießen. Alles fein hacken. Aus Butter, Mehl und der Kochflüssigkeit eine Mehlschwitze herstellen. Das Gänseblümchengemüse darin noch etwas dämpfen lassen, mit Salz, Gemüsebrühe und etwas Liebstöckel würzen. Kräutermix für die Frühjahrskur 1 Handvoll frische Kräuter (
Gänseblümchen, Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Sauerampfer )
waschen und grob hacken.
Hagebutten sind die
Früchte der wilden Rose oder auch Heckenrose, die in ganz Europa
heimisch ist. Das Putzen der Früchte
bereitet zwar einige Mühe, trotzdem lohnt die Arbeit, denn
Hagebutten Am Besten geht das Putzen folgendermaßen: die Früchte längs halbieren, mit einem kleinen Löffelchen die Kerne herausschaben, gründlich unter fließendem Wasser waschen und abtropfen lassen. Frische Hagebutten verarbeitet
man zu Fruchtmark, Marmelade oder Mus, Ingwer ist der Wurzelstock
einer Staude, die ursprünglich aus den tropischen Wäldern
Südostasiens stammt. Frischer Ingwer hat eine
fruchtige Schärfe und verdauungsfördernde Eigenschaften. Tipp: Die Kapuzinerkresse ist eine
einjährige Pflanze. Sie kommt in vielen Farben vor, mit einfachen
oder gefüllten Blüten. Manche Arten bilden meterlange Triebe, die an
Kletterhilfen hoch wachsen, andere bleiben niedrig und buschig. Man verwendet die jungen
Blüten und Blätter nur frisch, in kleinen Mengen unter Salate oder
Quark gemischt. Sie haben einen scharfen, pfeffrigen Geschmack. Kichererbsen sind sehr gesund, können sogar mithelfen, Arteriosklerose zu verhindern. Das liegt daran, dass Kichererbsen Öle enthalten, die in der Lage sind, Ihren Cholesterinspiegel zu senken. Darüber hinaus sind in Kichererbsen Magnesium und Kalium enthalten, die beide das Herz stärken. Ca. 300 Gramm Kichererbsen 12 Stunden lang in Wasser einweichen. Diese kochen Sie dann mit frischem Wasser rund 90 Minuten lang und pürieren Sie anschließend im Mixer. Geben Sie 10 Esslöffel Dinkelschrot hinzu, würzen Sie mit Muskat und Salz und vermengen Sie alles mit dem Saft von 1 Knoblauchzehe zu einem Teig. Zu Bällchen formen und in Rapsöl rausbraten. Der Knoblauch gehört, wie auch
die Zwiebel oder die Schalotte zur Familie der Liliengewächse. Nur kurze Zeit im Jahr
erhältlich ist der junge Knoblauch. Mit dem Knoblauch verwandt ist
die Rokambole, auch Schlangenknoblauch oder Römischer Lauch
genannt. ( für 4 Personen ) 12 große Zehen junger
Knoblauch Den Knoblauch schälen und in
eine feuerfeste Form legen, in die die Zehen gerade hineinpassen
sollten. Gebackener Knoblauch schmeckt
zu allen Fleischgerichten oder einfach auf geröstetem Brot. 2 Knollen junger Knoblauch Nur die äußeren Häute der
Knoblauchknollen entfernen, die Knollen in Zehen zerteilen, diese
aber nicht schälen. Mit diesem einfachen Rezept
haben Sie schnell eine leckere Vorspeise, oder ein leichtes
Hauptgericht, auch gut als Aufstrich,..... 100 g frische Basilikumblätter Die Knoblauchzehen schälen und
vierteln. Mit den Pinienkernen und dem Basilikum im Mixer pürieren. Eine andere Variante ist Hierbei wird noch eine
gehäutete, kleingehackte Tomate mit püriert.
Oliven gehören zu den
ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit. Winterzeit ist die Zeit, in der viele Köchinnen keine Ahnung haben, welches frisches Gemüse, außer vielleicht Kraut und Kohl, sie auf den Tisch bringen sollen. Das ewig gleiche Tiefkühlgemüse hängt einem schon zum Halse heraus, und die Ideen zur Zubereitung gehen auch schon aus. Manche wird sich denken: "Hoffentlich wird es bald wieder warm, alles blüht und gedeiht und man kann endlich wieder in der Vielfalt heimischer Gemüsesorten schwelgen". Dabei gibt es ein oft vergessenes, meist als Salat zubereitetes Gemüse, das eigentlich immer Saison hat, sich aber gerade im Winter immer größerer Beliebtheit erfreut: die rote Rübe. Die rote Rübe verdankt ihren Namen dem roten Farbstoff Betacyan. Er ist so intensiv, dass er nicht nur die Knolle rot färbt, sondern auch die Hände nach der Zubereitung. Weiters wird Roter Rübensaft auch als natürlicher Farbstoff in der Industrie verwendet. Aufgrund dieses roten Farbstoffes gilt die Rote Rübe im Volksmund als "blutbildend", was allerdings wissenschaftlich nicht haltbar ist. Allerdings scheinen die Antocyane, zu denen Betacyan gehört, zu einer Senkung des Blutcholesterinspiegels beizutragen. Weiters ist die Rote Rübe reich an verschiedenen Mineralstoffen und, gerade im Winter wichtig, reich an Vitamin C. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Die rote Rübe gehört, neben Spinat und Kopfsalat, zu den Gemüsesorten mit den höchsten Nitratwerten. Bei Feinschmeckern gilt nicht nur die Rübe als vorzüglich, sondern auch das Blatt. Tipp: roh eignen sich rote Rüben nicht zum Einfrieren, da sie beim Auftauen weich werden. Gekocht kann man sie jedoch problemlos tiefkühlen. Die Knollen werden geputzt, geschält und
geraspelt. Gehackte Zwiebeln in wenig Fett dünsten, Rote Rüben, Salz, Lorbeerblatt und etwas Ribiselsaft (evtl. auch Ribiselmarmelade) zufügen. Alles ca. 15 Minuten bißfest garen. In der Zwischenzeit einen Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in feine Scheiben schneiden. Unter das Gemüse geben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Dazu passend: 1 kleine Portion Polentanockerln oder Laibchen, Semmel- oder Grießknödel. oder auch Paradiesapfel, zählen zu den beliebtesten Gemüsesorten in unseren Breiten. Sie gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und sind, botanisch gesehen, eigentlich eine Frucht. Neben vielen anderen Dingen brachte Christoph Columbus die Paradeiser von Südamerika nach Europa. Die Azteken nannten sie "tomatl", daher auch ihr eigentlicher Name Tomate. Aber nicht nur Österreicher, auch Italiener und Franzosen bezeichnen die Tomate als Paradies-, Gold- oder Liebesapfel, pommodore oder pomme d`amour. Ihr wurde die Wirkung eines Aphrodisiakums zugeschrieben. Der wertvollste Bestandteil ist neben Folsäure und Vitamin C der Farbstoff Lycopin. Er weist als Radikalfänger eine Schutzfunktion für Herz und Kreislauf auf, auch ist ein geringeres Risiko für die Entstehung einiger Krebsarten nachgewiesen. Bei der Lagerung sollten Sie beachten, dass Paradeiser nicht im Kühlschrank gelagert werden sollten , sie verlieren dort an Geschmack und Aroma. Vorsicht geboten ist bei unreifen Paradeisern, sie enthalten das, für Nachtschattengewächse typische, giftige Solanin, das erst durch die Reifung verschwindet. Bei grünen Tomaten, die in verschiedensten Rezepten verwendet werden, handelt es sich immer um eine Sorte, nicht um unreife Paradeiser!.
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