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Bärlauch
Der Bärlauch (Allium Ursinum)
wird auch Zigeunerzwiebel, Hundsknofel oder Waldknoblauch genannt.
Wie seine nächsten Verwandten - Knoblauch und Porree - ist er von
kräftiger Würze.
Alle Teile der Pflanze verströmen einen intensiven Knoblauchgeruch.
Die Sammelzeit ist von April bis Juni, man findet ihn in feuchten
Laub- und Auwäldern.
Dort bedeckt er oft große Flächen, meist unter Sträuchern und im
Gebüsch.
Man verwendet die frischen Blätter hauptsächlich vor der Blütezeit.
Sie enthalten reichlich Vitamin C.
Achtung! Beim Pflücken der
Blätter besteht Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen oder der
Herbstzeitlosen!
Bärlauchöl
Die Bärlauchblätter waschen und
trocknen. In die gut gereinigten, heiß ausgespülten Flaschen geben.
Mit Rapsöl auffüllen, bis die Blätter bedeckt sind. Die Flaschen
verschließen. An einem trockenen, kühlen, dunklen Ort mindestens 1
Woche ziehen lassen. Passt zu allen Blattsalaten, zum Beträufeln von
Carpaccio, Frischkäse , sowie Bärlauch-Pesto.
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Brennnessel
Die Brennnessel ist
überall weit verbreitet. Durch ihren kriechenden, verzweigten
Wurzelstock wächst sie praktisch auf jedem Boden. In Gärten
betrachtet man sie als Unkraut.
Die Stängel und Blätter sind mit Brennhaaren besetzt, glasartigen,
spröden Zellgebilden, deren Spitze in die Haut eindringt und die in
ihr befindliche Flüssigkeit entleert. Es kommt zu Rötung und
Blasenbildung der Haut, weshalb man beim Pflücken unbedingt
Handschuhe tragen sollte.
Die jungen Blätter und Triebspitzen werden vor der Blüte ( März bis
Juni ) gesammelt.
Man kocht sie als Gemüse oder mischt sie, kurz abgebrüht und
feingehackt, unter Quark.
Durch ihren hohen Eisen- und Chlorophyllgehalt ist die Brennnessel
besonders blutbildend.
Außerdem wirkt sie blutreinigend, schleimlösend und wassertreibend.
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Fisch
Fisch ist bekömmlich und
liefert wertvolle Eiweißstoffe, Vitamine und Spurenelemente.
Mit dem hohen Jodgehalt und den Omega-3-Fettsäuren ist Fisch eine
gesunde Alternative. Das Eiweiß von Fischen ist nur minimal mit
Cholesterin belastet.
Besonders Seefische zeichnen sich durch einen hohen Jodgehalt aus.
Das Fett der Fische ist reich an mehrfach ungesättigten
Fettsäuren...,
kurzgesagt:
Fisch ist gesund und schmeckt
!!
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Gänseblümchen
"Wer getrocknete Gänseblümchen
bei sich trägt, die am Johannistag mittags zwischen 12 und 1 Uhr
gepflückt wurden,
dem geht keine wichtige Arbeit schief."
Das bekannte Wiesenblümchen
ist nicht nur als Zaubermittel geeignet. Die jungen Blätter der
Grundrosette und die noch harten Blütenknospen haben einen
angenehmen, nussartigen Geschmack.
Man verwendet die Blätter kleingehackt, unter Salate oder Quark
gemischt oder wie Feldsalat angemacht.
Die Blütenknospen können wie Kapern in Essig eingelegt werden.
Zu finden ist das
Gänseblümchen fast das ganze Jahr über auf Grasflächen, Wiesen und
Weiden, bevorzugt auf lehmigen Boden.
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1 Kopf Salat
je 1 Handvoll Sauerampferblätter und Pimpernellzweige
4 Essl. Walnussöl
2 Essl. Kräuteressig
1 Schalotte
5 Walnüsse
1/2 Teel. Senf
Salz, Pfeffer
1 Handvoll Gänseblümchen
Vorbereiteten Salat mit Sauerampfer und kleinen Pimpernellzweigen
mischen. Für die Soße Öl, Essig, feingehackte Schalotte mischen,
Senf, Salz und Pfeffer unterrühren. Marinade über den Salat gießen,
zerkleinerte Nüsse und frisch gepflückte Gänseblümchen darüber
streuen.
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Gänseblümchengemüse
Die Pflänzchen von welken
Blättern und Blütenstielen befreien und sauber waschen. In leicht
gesalzenem Wasser einige Minuten kochen, dann abseihen, das Wasser
aber nicht weggießen. Alles fein hacken. Aus Butter, Mehl und der
Kochflüssigkeit eine Mehlschwitze herstellen. Das
Gänseblümchengemüse darin noch etwas dämpfen lassen, mit Salz,
Gemüsebrühe und etwas Liebstöckel würzen.
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Kräutermix für die
Frühjahrskur
1 Handvoll frische Kräuter (
Gänseblümchen, Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Sauerampfer )
waschen und grob hacken.
Im Mixer mit 1/2 l Buttermilch gut durchmixen.
Fertig ist Ihr Frühlingsdrink!
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Hagebutte
Hagebutten sind die
Früchte der wilden Rose oder auch Heckenrose, die in ganz Europa
heimisch ist.
Sie blüht von Juni bis Mitte Juli. Die Früchte leuchten im Herbst
dunkelrot und enthalten kleine, behaarte Kernchen.
( So mancher erinnert sich an diese vielleicht als vorzügliches
Juckpulver...;-)) )
Das Putzen der Früchte
bereitet zwar einige Mühe, trotzdem lohnt die Arbeit, denn
Hagebutten
zeichnen sich durch ihren hohen Vitamingehalt aus. Dazu kommen
wertvolle Mineral- und Gerbstoffe.
Am Besten geht das Putzen
folgendermaßen: die Früchte längs halbieren, mit einem kleinen
Löffelchen die Kerne herausschaben, gründlich unter fließendem
Wasser waschen und abtropfen lassen.
Frische Hagebutten verarbeitet
man zu Fruchtmark, Marmelade oder Mus,
außerdem kann man Saft oder Likör herstellen.
Die getrockneten Früchte eignen sich zur Herstellung von
Hagebuttentee.
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Ingwer
Ingwer ist der Wurzelstock
einer Staude, die ursprünglich aus den tropischen Wäldern
Südostasiens stammt.
Sie wird inzwischen aber auch in Afrika, Australien und auf den
Westindischen Inseln angebaut.
Seit dem Mittelalter ist Ingwer auch bei uns bekannt.
Frischer Ingwer hat eine
fruchtige Schärfe und verdauungsfördernde Eigenschaften.
Jedes Land hat seine eigenen Rezepte für die Verwendung von Ingwer.
Für Brot und Gebäck bevorzugt man Ingwerpulver, die asiatische Küche
verwendet fast ausschließlich die frische Wurzel.
Er lässt sich auf vielerlei Weise konservieren, vom süßen kandierten
Ingwer, der in England sehr beliebt ist,
bis hin zu sauer eingelegtem Ingwer aus Japan.
Tipp:
Die geschälte Ingwerwurzel in ein Glas legen, mit trockenem Sherry
übergießen,
verschließen und kühl aufbewahren. So bleibt Ingwer bis zu drei
Wochen saftig und frisch.
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Kapuzinerkresse
Die Kapuzinerkresse ist eine
einjährige Pflanze. Sie kommt in vielen Farben vor, mit einfachen
oder gefüllten Blüten. Manche Arten bilden meterlange Triebe, die an
Kletterhilfen hoch wachsen, andere bleiben niedrig und buschig.
Da Kapuzinerkresse sehr frostempfindlich ist, sollte sie nicht vor
Mitte Mai ins Freiland ausgesät werden.
Die Pflanze braucht einen sonnigen oder halbschattigen Platz, mit
nicht allzu nährstoffreicher Erde, da sonst zu viele Blätter
produziert werden.
Man verwendet die jungen
Blüten und Blätter nur frisch, in kleinen Mengen unter Salate oder
Quark gemischt. Sie haben einen scharfen, pfeffrigen Geschmack.
Junge, noch geschlossene Blütenknospen können als Kapernersatz in
Essig eingelegt werden.
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Kichererbsen
Kichererbsen sind sehr gesund,
können sogar mithelfen, Arteriosklerose zu verhindern. Das liegt
daran, dass Kichererbsen Öle enthalten, die in der Lage sind, Ihren
Cholesterinspiegel zu senken. Darüber hinaus sind in Kichererbsen
Magnesium und Kalium enthalten, die beide das Herz stärken.
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Kichererbsenbällchen
Ca.
300 Gramm Kichererbsen 12 Stunden lang in Wasser einweichen. Diese
kochen Sie dann mit frischem Wasser rund 90 Minuten lang und
pürieren Sie anschließend im Mixer.
Geben Sie 10 Esslöffel
Dinkelschrot hinzu, würzen Sie mit Muskat und Salz und vermengen Sie
alles mit dem Saft von 1 Knoblauchzehe zu einem Teig. Zu Bällchen
formen und in Rapsöl rausbraten.
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Knoblauch
Der Knoblauch gehört, wie auch
die Zwiebel oder die Schalotte zur Familie der Liliengewächse.
Sein charakteristischer Geruch und Geschmack (der sogar Vampire
vertreiben soll ;-) ) hat ihn
zu einem der bekanntesten Würzgemüsen gemacht.
Er ist eines der ältesten Gewürze. Da er als Stärkungsmittel galt,
aßen ihn die ägyptischen Sklaven beim Pyramidenbau ebenso, wie die
römischen Soldaten auf ihren langen Märschen.
Nur kurze Zeit im Jahr
erhältlich ist der junge Knoblauch.
Er ist roh oder gekocht gleichermaßen schmackhaft.
Von ihm sind auch die jungen Blätter verwendbar, z.B. feingehackt in
Salaten.
Mit dem Knoblauch verwandt ist
die Rokambole, auch Schlangenknoblauch oder Römischer Lauch
genannt.
Sie bildet kleine Zwiebeln am Ende der Stängel und schmeckt etwas
zarter als normaler Knoblauch.
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Gebackener
Knoblauch
( für 4 Personen )
12 große Zehen junger
Knoblauch
kaltgepresstes Olivenöl
feines Meersalz
zerstoßener Pfeffer
Den Knoblauch schälen und in
eine feuerfeste Form legen, in die die Zehen gerade hineinpassen
sollten.
Mit dem Olivenöl bedecken und auf dem Herd bei schwacher Hitze von
allen Seiten hellgelb dünsten.
Die Form bei 200° C in den vorgeheizten Backofen stellen und 30 Min.
backen.
Danach aus dem Ofen nehmen, die Knoblauchzehen aus dem Öl heben und
abtropfen lassen.
In eine Schüssel geben, mit Meersalz und dem Pfeffer bestreuen und
sofort servieren.
Gebackener Knoblauch schmeckt
zu allen Fleischgerichten oder einfach auf geröstetem Brot.
Das Öl, in dem der Knoblauch gebacken wurde, kann bei der
Zubereitung
von Fleisch und Fisch weiterverwendet werden.
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Junger
Knoblauch in Olivenöl
2 Knollen junger Knoblauch
3 Lorbeerblätter
4 Zweige Thymian
1 EL zerstoßener Pfeffer
ca. 1/2 l kaltgepresstes Olivenöl
Nur die äußeren Häute der
Knoblauchknollen entfernen, die Knollen in Zehen zerteilen, diese
aber nicht schälen.
Die Zehen und die Gewürze in einen Topf geben und mit soviel Öl
begießen, dass alles bedeckt ist.
Das Ganze bei mittlerer Hitze ca. 20 Min. schwach simmern lassen.
Das Öl sollte niemals zum Kochen kommen. Danach den Topf vom Herd
nehmen und den Knoblauch im Öl abkühlen lassen.
Anschließend in Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
So eingelegt hält sich der Knoblauch etwa einen Monat.
Er eignet sich besonders gut als Beilage zu kaltem Fleisch.
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Pesto
Mit diesem einfachen Rezept
haben Sie schnell eine leckere Vorspeise, oder ein leichtes
Hauptgericht, auch gut als Aufstrich,.....
Das Pesto einfach über die al dente gekochten Nudeln geben.
Die angegebene Menge ist ausreichend für 500 g Nudeln.
100 g frische Basilikumblätter
40 g Pinienkerne
60 g Parmesan, frisch gerieben
4 Knoblauchzehen
100 ml kaltgepresstes Olivenöl
Salz
Die Knoblauchzehen schälen und
vierteln. Mit den Pinienkernen und dem Basilikum im Mixer pürieren.
Olivenöl nach und nach zugeben.
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Eine andere Variante ist
Pistou
Hierbei wird noch eine
gehäutete, kleingehackte Tomate mit püriert.
Die Ölmenge kann dann variieren, deshalb langsam zugeben, bis die
Sauce die richtige Konsistenz erreicht hat.
Sie sollte so fest wie geschlagene Butter sein.
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Oliven
Oliven gehören zu den
ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit.
Grüne Oliven, die im Herbst gepflückt werden, und reife, schwarze
Früchte, die man im Winter erntet,
werden im Ganzen verwendet oder zu Öl gepresst.
Es gibt viele verschiedene Olivensorten, von den winzigen
schwarzrosa Früchten aus Nizza, bis zu den riesigen, hellgrünen
Oliven aus Spanien
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Rote
Rüben
Winterzeit ist die Zeit, in der viele Köchinnen
keine Ahnung haben, welches frisches Gemüse, außer vielleicht Kraut und
Kohl, sie auf den Tisch bringen sollen. Das ewig gleiche Tiefkühlgemüse
hängt einem schon zum Halse heraus, und die Ideen zur Zubereitung gehen
auch schon aus. Manche wird sich denken: "Hoffentlich wird es bald wieder
warm, alles blüht und gedeiht und man kann endlich wieder in der Vielfalt
heimischer Gemüsesorten schwelgen".
Dabei gibt es ein oft vergessenes, meist als
Salat zubereitetes Gemüse, das eigentlich immer Saison hat, sich aber
gerade im Winter immer größerer Beliebtheit erfreut: die rote Rübe.
Die rote Rübe verdankt ihren Namen dem roten
Farbstoff Betacyan. Er ist so intensiv, dass er nicht nur die Knolle rot
färbt, sondern auch die Hände nach der Zubereitung. Weiters wird Roter
Rübensaft auch als natürlicher Farbstoff in der Industrie verwendet.
Aufgrund dieses roten Farbstoffes gilt die Rote
Rübe im Volksmund als "blutbildend", was allerdings wissenschaftlich nicht
haltbar ist. Allerdings scheinen die Antocyane, zu denen Betacyan gehört,
zu einer Senkung des Blutcholesterinspiegels beizutragen.
Weiters ist die Rote Rübe reich an verschiedenen
Mineralstoffen und, gerade im Winter wichtig, reich an Vitamin C.
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Die rote
Rübe gehört, neben Spinat und Kopfsalat, zu den Gemüsesorten mit den
höchsten Nitratwerten.
Bei Feinschmeckern gilt nicht nur die Rübe als
vorzüglich, sondern auch das Blatt.
Tipp: roh eignen
sich rote Rüben nicht zum Einfrieren, da sie beim Auftauen weich werden.
Gekocht kann man sie jedoch problemlos tiefkühlen.
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Rote Rüben Gemüse
Die Knollen werden geputzt, geschält und
geraspelt.
Tipp: mit Handschuhen arbeiten, da der Saft die Hände rot färbt.
Gehackte Zwiebeln in wenig Fett dünsten, Rote
Rüben, Salz, Lorbeerblatt und etwas Ribiselsaft (evtl. auch
Ribiselmarmelade) zufügen. Alles ca. 15 Minuten bißfest garen.
In der Zwischenzeit einen Apfel schälen,
vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in feine Scheiben schneiden. Unter
das Gemüse geben und ca. 5 Minuten mitdünsten.
Dazu passend: 1
kleine Portion Polentanockerln oder Laibchen, Semmel- oder Grießknödel.
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Paradeiser oder Tomate
oder auch
Paradiesapfel, zählen zu den beliebtesten Gemüsesorten in unseren Breiten. Sie
gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und sind, botanisch gesehen,
eigentlich eine Frucht. Neben vielen anderen Dingen brachte Christoph Columbus
die Paradeiser von Südamerika nach Europa. Die Azteken nannten sie "tomatl",
daher auch ihr eigentlicher Name Tomate. Aber nicht nur Österreicher, auch
Italiener und Franzosen bezeichnen die Tomate als Paradies-, Gold- oder
Liebesapfel, pommodore oder pomme d`amour. Ihr wurde die Wirkung eines
Aphrodisiakums zugeschrieben.
Der wertvollste
Bestandteil ist neben Folsäure und Vitamin C der Farbstoff Lycopin. Er weist als
Radikalfänger eine Schutzfunktion für Herz und Kreislauf auf, auch ist ein
geringeres Risiko für die Entstehung einiger Krebsarten nachgewiesen.
Bei der Lagerung
sollten Sie beachten, dass Paradeiser nicht im Kühlschrank gelagert werden
sollten , sie verlieren dort an Geschmack und Aroma.
Vorsicht geboten
ist bei unreifen Paradeisern, sie enthalten das, für Nachtschattengewächse
typische, giftige Solanin, das erst durch die Reifung verschwindet. Bei grünen
Tomaten, die in verschiedensten Rezepten verwendet werden, handelt es sich immer
um eine Sorte, nicht um unreife Paradeiser!.
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