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Wildsalate
Viele Kräuter stärken die Gesundheit. Sie sollten im
Frühjahr in den normalen Speiseplan aufgenommen werden.
Sie sind nahrhafter und würziger als viele
Kulturpflanzen. Dadurch sind sie aber auch
"Geschmackssache" - jeder muß selbst testen, was ihm
zusagt. Manche Kräuter kann man auch durch Wässern
entbittern. Anfangs sollte man es nicht übertreiben und
immer nur einige Blätter dem normalen Salat beimengen.
Viele Wildkräuter sind auch als Zusatz zum Topfen sehr
zu empfehlen.
Wildgemüse
Auch hier ist vieles Geschmackssache. Bereiten Sie
Wildgemüse nach den gewohnten eigenen Rezepten ähnlich
wie herzhaftes Gartengemüse zu. Brennnesseln kann man
z.B. wie Grünkohl zubereiten. Auch hier nichts
übertreiben und die ungewohnten Pflanzen evtl. als
Zusatz in die Suppe geben oder gemischt mit anderem
Gemüse verwenden. Hierfür eignen sich außer den
erwähnten Salatkräutern: Labkraut, Günsel, Brennessel,
Klette, Nelkenwurz, Engelwurz und Beinwell.
Bärlauch /Pilznudeln
für 4 Portionen
10 g getrocknete Steinpilze
300 g Kräuterseitlinge (oder Champignons)
200 g Bärlauch
2 rote Zwiebeln
2 Chilischoten
500 g Bandnudeln
Salz
100 ml Olivenöl
frisch gemahlener Pfeffer
Chilipulver
80 g Pecorino-Käse
Getrocknete Steinpilze mit 150 ml warmem Wasser
übergießen und etwa
1 Stunde stehen lassen. Kräuterseitlinge putzen, mit
Küchenkrepp abreiben und grob zerteilen. Bärlauch
abspülen, trocken schütteln und der Länge nach in
Streifen schneiden. Zwiebeln abziehen und in Ringe
schneiden. Chilischoten der Länge nach halbieren,
entkernen und in Streifen schneiden. (Mit
Gummihandschuhen arbeiten!) Nudeln in einen großen Topf
mit reichlich sprudelndem Salzwasser geben und nach
Packungsanweisung bissfest kochen. Steinpilze auf ein
Sieb gießen und das Einweichwasser auffangen.
Kräuterseitlinge in 4 EL heißem Olivenöl anbraten.
Steinpilze und Zwiebelringe zugeben, kurz mitbraten und
mit Salz, Pfeffer und Chilipulver kräftig würzen.
Bärlauch unterrühren und 1 Minute mitbraten. Restliches
Olivenöl und Steinpilzwasser zugießen und aufkochen.
Nudeln in ein Sieb gießen und abtropfen lassen. Zu den
Pilzen in die Pfanne geben und durchschwenken. Zum Essen
mit frisch geriebenem Pecorino-Käse bestreuen.
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Bärlauch-Risotto
4 Portionen:
2 EL Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel
300 g Risottoreis
etwa 800 ml Gemüsebrühe
80 g Bärlauch
2 EL Sauerrahm oder Crème
fraîche
100 g geriebener Parmesan
Den Bärlauch waschen, trocknen, schleudern und in
Streifen schneiden.
Die Zwiebel fein hacken und im Olivenöl anschwitzen.
Risottoreis
zufügen und ebenfalls kurz mitschwitzen.
Dann mit etwas Gemüsebrühe angießen. Während des Garens
den Reis öfters umrühren und Brühe angießen.
Sauerrahm, Bärlauch und den Parmesan unterrühren und
sofort servieren.
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Beinwell-Blätter oder -Blütensprossen im Teigmantel
Verwendbar sind auch:
20-30 Sprossen oder Blätter von Weißer Taubnessel,
Weidenröschen, Knoblauchsrauke, Brennessel,
Garten-Salbei, junger Huflattich, Beinwell-Blätter oder
-Blütensprosse,Wiesen-Bärenklau
125 ml Wasser, 1 EL Butter, 60 ml Milch
100 g Mehl, Salz,
1 Eiweiß, Öl zum Ausbacken
Butter in Wasser bei schwacher Hitze schmelzen. Mehl
mit Salz vermischen. Die lauwarme Butter-Wasser-Mischung
in die Milch rühren und zum Mehl geben. Den Teig solange
weiterrühren, bis er glatt und geschmeidig ist. Zudecken
und etwa eine Stunde quellen lassen.
Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den
Teig heben. Die Blätter waschen, trocken tupfen und
durch den Teig ziehen.
Die Blätter in heißem Öl von beiden Seiten goldbraun
backen.
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Blütenessig
Salate, Ragouts, Badewasser z.B. Blüten von Rose
(Rosa), Lavendel (Lavandula), Malve (Malva), Süßdolde (Myrrhis
odorata), 100 gr Erdbeeren oder Himbeeren
1 Flasche Obstessig
Für
rote Farbe: etwas Balsamessig dazugeben
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Brennnesselblätter in
Bierteig
F ür
ca. 4 Personen:
20 – 30 große
Brennnessel-Blätter
für den Bierteig:
125 g Mehl
ca. ¼ Liter helles Bier, 1 Eigelb, Salz, Prise Muskat 1
TL Öl, 1 Eiklar
Das Mehl mit
Bier, Eigelb, Salz und Muskat zu einem dickflüssigen
Teig verrühren, das Öl hinzugeben und das zu Schnee
geschlagene Eiklar unterziehen. Die Brennnesselblätter
werden mit einem Nudelholz gewalkt und gesalzen, etwas
ziehen gelassen, dann in den Bierteig getaucht und bei
180 Grad in Öl goldbraun ausgebacken.
Gut geeignet als
Vorspeise mit diversen Saucen oder als Suppeneinlage.
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Brennnesselgemüse mit Crème fraîche
ca. 500 g Brennesseln waschen, 10 Min. köcheln, fein
hacken oder pürieren.
100 g Speck, 1 Zwiebel und 1-2 Knoblauchzehen in Butter
glasig dünsten. Dann die gehackten Brennnesseln dazu
geben, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Mit
Crème fraîche abziehen, evtl. noch etwas süße Sahne dazu
geben. Nochmals abschmecken.
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Dip mit Kräutern
Zu Brot, zu Keksen und Salzstangen passen Dips. Hier ist
das Rezept
für einen Kräuter-Dip.
500 g Topfen
½ Becher Obers
etwas heißes Wasser
Kräutermischung
fein gewürfelte Tomaten
Knoblauch
Paprikagewürz
Verrühren Sie den Topfen mit dem Obers und dem heißen
Wasser zu einer cremigen Masse. Stellen Sie sich Ihre
Lieblingskräutermischung zusammen, die Sie sehr fein
hacken und zur Creme hinzufügen, oder Sie verarbeiten
fertige Kräutermischungen. Abschmecken mit fein
gewürfelten Tomaten, mit Knoblauch, Paprikagewürz und
Essig. Passt auch zu Kartoffeln.
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Eingelegte Oliven mit Petersilie
für 4 Portionen
2
große Bund glatte Petersilie,
2 unbehandelte Zitronen,
120 ml Olivenöl,
2 TL Kumin (Kreuzkümmel),
1/2 EL grob geschroteter Pfeffer,
je 200 g große schwarze und grüne Oliven
Die Petersilie abspülen, trocken tupfen und grob hacken.
Die Zitronen heiß abspülen. Die Schale dünn abschälen
und in feine Streifen schneiden oder die Schale mit
einem Zestenreißer abziehen. Olivenöl erhitzen und die
Zitronenschale und den Kumin darin andünsten. Die
Zitronen auspressen. Zitronensaft, Petersilie,
Ölmischung, Pfeffer und Oliven vermengen.
Mindestens eine Stunde, besser über Nacht, durchziehen
lassen.
Tipp
Die marinierten Oliven passen zu gegrilltem Fleisch
und auch auf ein Büfett. Sie können sie auch zum
Aperitif essen oder - z. B. mit Fladenbrot - als kleine
Vorspeise.
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Essig & Öl
Essig und Öl kann man für den Winter mit Kräutern
aromatisieren und sich so etwas vom Aroma des Sommers
erhalten.
1.
Kräuter leicht zerreiben, bevor sie in eine helle
Glasflasche gefüllt werden, die fest verschließbar sein
muß.
2.
Mischung 3 Wochen sonnig stellen, anschließend
durchseien.
3.
Neu auf eine Flasche ziehen. Mit blühendem Oregano-Zweig,
Ysop, Dill o.ä. dekorieren.
Die Zweige müssen immer bedeckt sein, sonst schimmeln
sie.
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Frittata mit Brunnenkresse und Mozzarella
für 4 Portionen
1
Bund Brunnenkresse
50 ml Gemüsebrühe
1 Mozzarella-Käse (150 g)
1 Knoblauchzehe
150 g stichfeste saure Sahne
Cayennepfeffer
Salz
6 Eier
1 EL Mehl
1 TL Zucker
1 EL Worcestersoße
Salz
3 EL Öl
Von der Brunnenkresse die groben Stiele entfernen.
Kresseblättchen abspülen und trocken schütteln oder in
einer Salatschleuder trocknen.
Kresse und Brühe mit dem Stabmixer fein pürieren.
Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4
vorheizen.
Mozzarella abtropfen lassen. Die Knoblauchzehe abziehen.
Mozzarella, Knoblauch und saure Sahne mit dem Stabmixer
pürieren. Mit Cayennepfeffer und Salz würzen und
beiseite stellen.
Eier, Mehl, Zucker, die Kräuterbrühe und Worcestersoße
verrühren und mit Salz würzen.
Aus dem Eierteig nacheinander 4 Pfannkuchen backen:
Dafür 1 kleine Kelle Teig in eine Pfanne mit heißem Öl
geben und etwa 2-3 Minuten backen. Den Pfannkuchen
wenden und von der Unterseite ebenfalls 2 Minuten
backen. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Auf jeden Pfannkuchen 1 EL Mozzarellapüree geben und den
Pfannkuchen wie einen Briefumschlag zusammenfalten.
Nebeneinander in eine ofenfeste Form legen und das
restliche Mozzarella-Püree darauf verteilen.
Das Ganze im Backofen etwa 8-10 Minuten überbacken.
Brunnenkresse ist manchmal schwer zu bekommen. Das
Omelett schmeckt auch mit Rauke oder Borretsch.
Kräftiger wird's mit Schafkäse statt Mozzarella.
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Grüne Soße
Typische
Kräuter dafür:
Pimpinelle, Schnittlauch, Petersilie
Borretsch, Kerbel, Sauerampfer, Kresse
1
Schalotte
500 g Saure Sahne oder Schmand
etwas Essig
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker, etwas Senf
Wasche die Kräuter und tupfe sie trocken. Schneide die
Schalotten in kleine Würfel.
Wenn man einen Pürierstab hat, reicht es die Schalotte
klein zu schneiden, die Kräuter grob zu zerkleinern und
das Ganze zusammen in ein Rührgefäß geben.
Dann das Ganze solange mit dem Pürierstab bearbeiten,
bis die Soße grün ist.
Ohne Pürierstab muss man die Zwiebeln und Kräuter sehr,
sehr fein hacken und dann gut umrühren. So richtig schön
grün wird es aber eher nicht werden.
Mit ein paar besonders hübschen Kräuterspitzen kann man
die grüne Soße verzieren.
Die grüne Soße isst man zusammen mit jungen
Pellkartoffeln und hartgekochten Eiern.
Die Eier kann man wahlweise auch kleinhacken und direkt
an die grüne Soße geben.
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Holunderküchlein
12 mittlere Blütendolden
3 Eier, 200 g Mehl, 400 ml Milch
Die Eier trennen und aufschlagen. Einen dicklichen Teig
herstellen und die Holunderblüten in die Teigmasse
tauchen. In der Pfanne mit viel Fett (halb Butter halb
Schmalz) ausbacken und vor dem Servieren mit Zimt und
Zucker bestreuen.
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Hopfensalat
Junge Hopfensprossen in Salzwasser weich kochen, in ein
Sieb geben und mit kaltem Wasser übergießen. Aus Essig
und Öl, Salz, Pfeffer und Zwiebeln eine Salatsauce
bereiten, die Hopfensprossen einlegen und den Salat nach
etwa 2 Stunden servieren.
Blätter und Sprossen schmecken auch gut, wenn sie in
Palatschinkenteig ausgebacken werden.
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Kräuteressig
für Salate
1/2 Tasse Kräuter für 1/2 l Essig; für starken Essig
evtl. auch mehr
z.B. Estragon (Artemisia dracunculus), Kerbel (Anthriscus
cerefolium), Süßdolde (Myrrhis odorata), (Zitronen-)
Thymian (Thymus), Ysop Hyssopus officinalis), Blüten von
Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus), Chilischoten
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Kräuterknödelchen
gebacken
6
Hände voll Wildgemüse oder bis 1/3 mehr , - junge
Brennnessel, Giersch, Breitwegerich, Löwenzahn,
Pastinake.
Bärlauch (und Wiesenschaumkraut) zum Würzen
1 Ei
2 1/2 EL Haferflocken oder Semmelbrösel; zum Binden
1 1/2 EL Schnittkäse; gerieben, (abschmecken, ob trotz
Käse noch Salz gebraucht wird)
Rapsöl zum Braten
Kräuter waschen, blanchieren und hacken. In einer
Schüssel mit den Würzkräutern, Ei und Haferflocken
vermischen und mit dem geriebenen Käse abschmecken.
Evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit einem Löffel
Knödelchen formen und in einer beschichteten Pfanne
zartbraun braten. Ein bißl von dem Bratfett (oder etwas
zerlassene Butter, oder ein bißl Olivenöl - je nach
Geschmack) über die fertigen Knödelchen geben und mit
essbaren Lungenkrautblüten oder anderen essbaren Blüten,
umlegen. Dazu passt Kartoffelpüree und jedes Gemüse.
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Kräuterkuchen
2
Bund Schnittlauch
je 1 Bund Dill
Kerbel, Liebstöckel,
1/2 Bund Lauchzwiebeln
2 kleine Zwiebeln
125 g Butter oder Margarine
250 g Ricotta oder Schichtkäse
3 Eier
3 EL Milch
80 g grobes Weizenschrot
1/2 Zitrone
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
Alle Kräuter und die Lauchzwiebeln abspülen und trocken
tupfen. Blättchen und Dillspitzen abzupfen und grob
zerschneiden. Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Lauchzwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Es
sollen insgesamt 200 g Grünzeug sein.
Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4
vorheizen.
Zwiebeln abziehen und fein hacken.
Weiches Fett, Ricotta, Eier und Milch glatt verrühren.
Kräuter, Zwiebeln und Weizenschrot unterrühren und mit
Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Die Kräutermasse in eine mit Backapier ausgelegte
Springform (Ø 24 cm) füllen. Im Backofen etwa 35 Minuten
backen.
Aus der Form nehmen, abkühlen lassen.
Tipp
Wer den kräftigen Liebstöckelgeschmack nicht mag, kann
auch Petersilie nehmen.
Dazu: Schichtkäse oder Ricotta.
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Kräuteröl zum Braten
z.B.: Chilischoten, 2 Knoblauch-Zehen, Liebstöckel (Levisticum
off.), Lorbeer (Laurus nobilis), Majoran (Origanum
majorana), Origano (Origanum vulgaris), Pfefferkörner
(Piper), Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Salbei (Salvia
officinalis), Thymian (Thymus vulgaris).
Mit Olivenöl auffüllen.
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Kräuterpaste
für Brotaufstrich
100 g frische Kräuter, 1-2 Knoblauchzehen
und 10 gr. Salz in 4 EL Öl pürieren.
Brei in Weithalsflaschen füllen und Olivenöl
darübergießen,
so daß 1 cm Öl als Deckschicht über der Paste steht.
Nicht im Kühlschrank lagern! Paßt zu Käse, Suppe, Sauce
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Kräuter-/Salbeibutter
125 g Butter, 1 gepreßte Knoblauchzehe, Pfeffer,
Cayennepfeffer, Kräuter/Selleriesalz, Salbei (Salvia
officinalis) oder Schnittlauch (Allium schoenoprasum),
Petersilie (Petroselinum crispum), Pimpinelle (Sanguisorba
minor)
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Kräutersalz
Geeignet sind z.B.:
Basilikum (Ocimum), Bohnenkraut (Satureja), Borretsch (Borago
officinalis), Dill (Anethum graveolens), Estragon (Artemisia
dracunculus), Kerbel (Anthriscus cerefolium), Knoblauch
(Allium sativum), Liebstöckel (Levisticum off.), Lorbeer
(Laurus nobilis), Majoran (Origanum majorana), Oregano (Origanum
vulgaris), Petersilie (Petroselinum crispum), Rosmarin (Rosmarinus
officinalis), Salbei (Salvia officinalis), Sellerie (Apium),
Schnittlauch (Allium schoenoprasum), Thymian (Thymus
vulgaris), Wacholderbeeren (Juniperus communis), Ysop (Hyssopus
officinalis).
Man zerkleinert die Gewürzkräuter, gibt sie nach und
nach zusammen mit Salz in einen Mörser und verreibt sie.
Man kann sie auch lagenweise in Gläser oder
Keramikgefäßen mit Salz einlegen (Verhältnis 4 : 1).
Man kann den Kräutern auch frisch zerriebene Möhre,
Sellerie, Liebstöckel- oder Petersilienwurzel
beimischen.
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Kräutersuppe
für Frühlingsgefühle
Gundelrebe, Brennnesseltriebe,
Taubnessel,
Gänseblümchen (Rosetten und Blüten),
Giersch oder Geißfuß ein häufiges "Gartenunkraut",
das kaum unterzukriegen ist, Gundermann,
Wiesenknopf, Nelkenwurz,
Liebstöckel u.a.
Alle Kräuter fein schneiden und
mit einer gehackten Zwiebel oder Lauch in Butter oder Öl
anrösten, mit einer Gemüsesuppe aufgießen und nach
Belieben würzen.
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Lamm mit Wildgemüse
1
1/2 kg Lammfleisch
3-4 kleingehackte Zwiebeln
1 kg Wildgemüse
1 Tasse Extra Virgin Olive Oil
2 Eier
2 EL feingewiegter Dill
Saft von 2 Zitronen
2 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer
Das Extra Virgin Olive Oil im Topf erhitzen und auf
mäßiger Flamme die Zwiebeln andünsten. Das Lammfleisch
zerteilen und in den Topf legen, salzen, pfeffern, mit
Wasser aufgießen und ca. 1/2 Stunde schmoren lassen. Das
Gemüse putzen, sehr gut waschen und auf eine Seite in
den Topf zum Lammfleisch legen. Mit Dill bestreuen und
weitere 20-25 Min. kochen lassen.
Den Topf vom Feuer nehmen und die Ei-Zitronensoße auf
folgende Weise zubereiten:
In
einer Schüssel das Eiweiß schlagen, Eigelb und
Speisestärke zufügen und unter ständigem Schlagen
langsam Zitronensaft und reichlich Brühe vom Lammgericht
einlaufen lassen. Nun die Ei-Zitronensoße über das
Gericht gießen, während man dabei den Topf kräftig hin
und her schüttelt. Heiß auftragen !
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Löwenzahn-Honig
Der Löwenzahnhonig wird mit Löwenzahnblüten zubereitet
und ist ein wohlschmeckender Honigersatz, der zudem noch
gesund ist, weil er den Stoffwechsel anregt. Allerdings
muss man berücksichtigen, dass der Löwenzahnhonig viel
Zucker enthält, was natürlich nicht so arg gesund ist.
Zutaten
3 Handvoll Löwenzahn-Blüten
1 Liter Wasser
1 kg Zucker
1/2 Zitrone - Saft und Schale
Anleitung
Sammel drei Handvoll Löwenzahnblüten und gib sie in
einen Topf.
Giess ein Liter Wasser über die Blüten.
Bedecke den Topf mit einem Deckel.
Lass die Löwenzahnblüten im Wasser etwa zwei Stunden
ziehen.
Dann wird es Zeit, die Löwenzahnblüten und das Wasser zu
erhitzen.
Bring das Wasser zum Kochen und lass es dann langsam
wieder abkühlen.
Lass die Mischung über Nacht ziehen.
Filter die Löwenzahnblüten am nächsten Morgen ab.
Gib ein Kilo Zucker in die Flüssigkeit und Saft und
geriebene Schale einer halben Zitrone.
Die Zitrone sollte möglichst biologisch angebaut worden
sein, sonst muss man die Schale extrem gründlich
schrubben.
Bring die Mischung unter Rühren zum Kochen.
Sie sollte nur kurz kochen und anschliessend auf kleiner
Flamme leise simmern.
Lass die Flüssigkeit einkochen, bis sie Fäden zieht.
Das kann durchaus ein paar Stunden dauern.
Um zu überprüfen, ob die Flüssigkeit lange genug
geköchelt hat, kannst du eine kleine Menge auf einem
kalten Teller auskühlen lassen.
Dann kannst du ungefähr die Konsistenz im kalten Zustand
feststellen.
Der Löwenzahnhonig sollte so werden wie flüssiger Honig
(Waldhonig).
Wenn du dir mit der Konsistenz nicht sicher bist, kannst
du auch die Gesamtmasse abkühlen lassen.
Wenn sie dann noch zu flüssig ist, kannst du neu
erhitzen und weiterköcheln.
Wenn der Löwenzahnhonig die nötige Konsistenz erreicht
hat, füll ihn in Gläser ab.
Verschliess die Gläser und beschrifte sie mit Inhalt und
Datum.
Den Löwenzahnhonig kannst du als Brotaufstrich
verwenden, zum Süssen von Müslis und anderen Süsspeisen
und allen anderen Einsatzzwecken, zu denen man
normalerweise Honig benutzt.
Löwenzahn-Pesto
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Löwenzahn-Gelee
300 g Löwenzahnblüten ohne Hüllblätter (Taraxacum off.)
1 1/2 l Wasser, 1,8 kg Gelierzucker, 1 Zitrone
Blütenkörbchen teilen, Blüten herausstreifen und im
Wasser kurz aufkochen und 2 Std. ziehen lassen. Abseihen
und ausdrücken. Den erkalteten Saft mit Gelierzucker und
Zitronensaft zum Kochen bringen. 4 Minuten sprudelnd
kochen.
Heiß in saubere Gläser füllen.
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Löwenzahn-Pesto
ist ähnlich wie das bekannte italienische Pesto aus
Basilikum, aber als Kraut wird stattdessen Löwenzahn
verwendet. Daher schmeckt es auch leicht bitter.
Wie andere Löwenzahn-Gerichte regt es den Stoffwechsel
an, stärkt Leber und Nieren, und wirkt gegen
Frühjahrsmüdigkeit.
Man kann Löwenzahn-Pesto als Soße zu Spaghetti essen,
aber auch zu Kartoffeln oder auf Brot schmeckt es gut.
Da das Löwenzahn-Pesto recht kompakt ist, lässt es sich
gut als Brotaufstrich verstreichen.
Zutaten
100 gr Löwenzahn
30 gr Parmesankäse (fein gerieben)
100 gr Sonnenblumen-Kerne (leicht geröstet)
150 ml Sonnenblumenöl
2 Knoblauch-Zehen
Salz, Pfeffer
Die Zutaten können nach Belieben variiert werden.
Um
den herben Löwenzahngeschmack etwas abzumildern, haben
wir ziemlich viel Sonnenblumenkerne verwendet. Dadurch
wird das Pesto jedoch sehr steif, eignet sich allerdings
gut zum Verstreichen. Wenn man es jedoch als
Spaghetti-Soße benutzen will, sollte man weniger
Sonnenblumen-Kerne verwenden, um das Pesto geschmeidiger
zu machen.
Anleitung
Stell die Zutaten bereit.
Wasch die Löwenzahnblätter und trockne sie vorsichtig
ab.
Schneide die Löwenzahnblätter in feine Streifen.
Pelle die Knoblauchzehen und schneide sie in kleine
Würfel.
Röste vorsichtig die Sonnenblumenkerne. Sie duften dann
sehr lecker.
Die Sonnenblumenkerne sind so weich, dass man sie mit
einem Pürierstab zerkleinern kann.
Da die Kerne beim Zerkleinern sehr hoch hüpfen, sollte
man das Gefäß mit einem Küchenpapier verschließen
während man mixt.
Gib nach und nach die restlichen Zutaten in das Gefäß.
Zerkleiner und vermisch die Masse mit dem Mixstab bis
eine einheitliche Masse entstanden ist.
Füll das Pesto in eine Schüssel, wenn du es gleich
verwenden willst.
An der Oberfläche dunkelt es sehr schnell nach, außer
man lässt etwas Öl überstehen.
Wenn du das Pesto eine Weile aufheben willst, füll es in
ein kleines Glas.
Achte darauf, dass oben eine Schicht Öl übersteht, um
die Oxidation zu verhindern.
Verschließ das Glas.
Im Kühlschrank hält sich das Pesto eine Weile (Tage bis
Wochen) und ist daher eine Möglichkeit, Löwenzahn
haltbar zu machen.
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Löwenzahnsalat
Löwenzahn-Salat ist eine leckere, herbe Erfrischung im
zeitigen Frühjahr, wenn man noch nicht viel anderes im
Garten und in der freien Natur ernten kann.
Er fördert Leber, Galle und dem Stoffwechsel und ist
gleichzeitig Heilpflanzenanwendung und Delikatesse.
So
gehts:
Sammle möglichst zarte Löwenzahnblätter im Garten oder
auf nicht gedüngten Wiesen, möglichst abseits von viel
befahrenen Strassen.
Schneide eine Zwiebel in feine Würfel und streue Salz
darüber. Lasse die Zwiebeln mit dem Salz eine Weile
ziehen, denn dann wird die Zwiebel milder. Du kannst
auch eine Knoblauchzehe fein schneiden und hinzugeben.
Währenddessen kannst du dich um die Löwenzahnblätter
kümmern. Erstmal gründlich waschen, um Sand und Erde zu
entfernen. Dann eine Weile in lauwarmes Wasser einlegen,
damit er ein wenig seiner Bitterkeit verliert. Man kann
das lauwarme Wasser auch abgiessen und nochmal frisch
nachfüllen.
Dann wird es Zeit für die Soße:
Füge etwas Essig hinzu, Sauerrahm (oder Schmand, Sahne)
und etwa zwei Teelöffel Zucker. Das ist eine Menge
Zucker für eine Salatsoße, aber der Löwenzahn ist so
herb, dass ihm eine süße Soße sehr gut tut. Statt Zucker
kann man natürlich auch Honig nehmen, oder man stellt
sich der Bitterkeit.
Jetzt ist es Zeit für die Feinarbeit. Kontrolliere jedes
Blatt des Löwenzahns. Dann schneide die Blätter in feine
Stücke.
Hebe die Löwenzahnblätter unter die Soße.
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Löwenzahn-Stengelgemüse
pro Person eine Handvoll Stengel von blühenden Pflanzen
(Blüten zu Honig oder Gelee verarbeiten)
1
1/2 l Wasser
1/2 dl Weißweinessig
2 TL Salz
1 Becher Doppelrahm, Saucenrahm oder Mascarpone
Pfeffer, Schnittlauch, Kräutersalz
Wasser, Essig und Salz aufkochen, die Stengel darin ca.
3 Minuten blanchieren, mit kaltem Wasser überbrausen und
gut abtropfen lassen.
Doppelrahm erhitzen, würzen und abschmecken. Stengel
beigeben und 5 Min. ziehen lassen.
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Marinade für
Wildkräutersalate
mit kross gebratenem Räucherspeck und Croûtons Zutaten:
klassische Marinade, gerne mit Walnussöl
gut 300 g Giersch
(oder andere Feld-, Wald- und Wiesenkräuter)
magerer Räucherspeck, Menge nach Wunsch
etwas (Walnuss-) Öl zum Anbraten
Knoblauch-Croûtons
In
die klassische Marinade aus Essig, Öl, Pfeffer und Salz
geben Sie die zarten, jungen, etwa fingerlangen
Kräuterblätter. Würfeln Sie nun mageren Räucherspeck
klein und braten Sie die Würfel in maximal 1 EL Öl kross
an. Diese mit der Marinade über den Salat gießen und mit
den Knoblauch-Croûtons anrichten.
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Nadelbaum-Gelee
1
Liter Maiwuchs von Fichte, Tanne, Kiefer
1 l Wasser, 1 Zitrone (Saft), 1 kg Gelierzucker
Maiwuchs mit Wasser aufkochen, 5 Min. köcheln lassen und
durch ein Tuch abgießen. Das Gelee nach Anweisung mit
Gelierzucker kochen und noch heiß in Twist-off-Gläser
füllen. Schmeckt kalt aus dem Kühlschrank am besten.
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Pikante Hagebuttensauce
1/4 kg Hagebuttenschalen (frisch oder getrocknet und
eingeweicht), 3/8 l Weißwein, etwas Zucker, Salz,
Pfeffer etwas Sauerrahm.
Die Hagebuttenschalen werden im Wein mit dem Zucker
weichgekocht und mit Salz, Pfeffer und zwei Löffeln
Sauerrahm abgeschmeckt. Schmeckt gut zu herbstlichen
Wildgerichten.
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Risotto mit
Wildkräutern/gemüse
200 g Zwiebel
100 g Butter
360 g Risottoreis Arborio
600 ml Rotwein
1600 ml Hühnerbrühe
ODER
Gemüsebrühe
80
g Parmesan
Salz fein
Pfeffer weiß gemahlen
Muskatnuss
In
einem Topf die Zwiebelwürfel in der Hälfte der Butter
anschwitzen, den Risottoreis dazugeben und kurz
mitschwitzen. Mit dem Rotwein ablöschen, köcheln lassen
und nach und nach Hühnerbrühe dazugeben. Der Risottoreis
soll immer gerade noch mit Flüssigkeit bedeckt sein und
leicht köcheln, der Reis muss ständig gerührt und in
Bewegung gehalten werden.
Der Risottoreis ist nach ca. 20 Minuten gar gekocht, zu
diesem Zeitpunkt soll das Risotto eine cremige
Konsistenz haben, der Reis nicht ganz weich gekocht
sein. Jetzt die Wildkräuter (3 Hände Wildgemüse dazu.
Z.B. Brennnesselspitzen, Löwenzahnblätter, Bärlauch,
Huflattich, Girsch oder was immer ihr an essbaren
Wildkraut (Unkraut) findet) untermischen und noch etwas
ziehen lassen. Das Risotto mit dem Salz, Pfeffer und
Muskat abschmecken und auf Tellern anrichten. Risotto
mit Parmesan bestreuen und servieren.
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Saiblingsfilet unter Sauerampferkruste
4
Personen:
4
Saiblingsfilets
1 Bund Sauerampfer
8 EL Semmelbrösel
2 Eigelb
4 cl Sahne
1 EL Sahne, geschlagen
Salz, Pfeffer
Sauerampfer verlesen, waschen und trocken schleudern.
Zusammen mit den Eigelben und der
Sahne im Mixer pürieren. Schlagsahne und Semmelbrösel
untermischen und mit Salz und
Pfeffer würzen.
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Die Saiblingsfilets waschen, trocken tupfen und mit Salz
leicht würzen. Mit der Hautseite in der
Pfanne in heißem Fett anbraten und mit der
Sauerampfermasse bestreichen. Die Filets im Backofen
aufbräunen und Kruste ziehen lassen.
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Sorbet von Heckenrosen
450 g Zucker,
600 g Mineralwasser,
125 g Wildrosen (mehr rote als weiße, es können auch gut
duftende Edelrosen genommen werden),
125 g Zitronensaft.
Mineralwasser und Zucker zum Kochen bringen, kurz
auskühlen lassen und die gewaschenen Rosenblätter
zugeben. Alles in einem Behälter zugedeckt 24 Stunden im
Kühlschrank ziehen lassen. Die Blütenblätter im Sirup
mit einem Stabmixer pürieren und durch ein Sieb geben.
Zitronensaft unterrühren und alles in der Eismaschine
gefrieren lassen. Zum Servieren kann das Sorbet mit
Rosenblättern unterlegt und garniert werden.
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Spinatgemüse
kann man aus vielen Wildkräutern zusammenstellen. Dazu
eignen sich junge Blätter von Beinwell , Brennessel ,
Huflattich, Sauerampfer , Wegerich, Zaungiersch , Großer
Klette und Roter Wiesenklee .
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Spitzwegerichsalat
2
Teile junge Wegerichblätter
1 Teil Brennnesselblätter
1 Zwiebel
1 Teil geriebener Rettich
Salz, Zitrone (od. Essig)
1 Ei
Sauerrahm
Wegerich u. Brennnessel kurz mit kochendem Wasser
überbrühen, abtropfen, klein schneiden, gehackte
Zwiebel, geriebenen Meerrettich u. Marinade hinzufügen.
Mit Eischeiben garnieren.
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Stampfkartoffel mit Wildkräutern
500g mehlige Kartoffeln
Olivenöl
Butter
Salz
Pfeffer
essbare Blüten (Salbei, Wiesenkerbel, Vogelmiere,
Franzosenkraut, Brennnessel, Spitzwegerich etc. - es
können auch die üblichen Gartenkräuter genommen werden)
Die gekochten und geschälten Kartoffeln mit einer Gabel
grob zerdrücken oder stampfen,mit Salz und Pfeffer
abschmecken und nach Belieben Olivenöl oder zerlassene
Butter untermengen. Masse in kleine gebutterte,
feuerfeste Ringe füllen.
Die gewaschenen und klein gehackten Kräuter ca. ein
Zentimeter dick auf die Kartoffeln geben, mit etwas
zerlassener Butter beträufeln und alles ca. zehn Minuten
lang im Backofen erhitzen.
Die Metallringe abziehen und auf einem Teller anrichten.
Tipp: Die Stampfkartoffel passt gut als Beilage zu
Fleisch oder Fisch, kann aber auch als vegetarisches
Gericht mit Salat genossen werden.
|top|
Thymian-Sauce
Reichlich Butter oder Olivenöl in einer Pfanne heiß
werden lassen
(aber nicht zu heiß, sonst verbrennt die Butter oder das
Olivenöl raucht aus)
feingeschnittene Zwiebeln und etwas Knoblauch zugeben
und viel gehackter, frischer Thymian beigeben und alles
kurz aufköcheln lassen.
Sofort über frischgebratenes Fleisch, wie Koteletts,
Steaks, Lammkoteletts (da isses besonders fein!) oder
Schnitzel geben und servieren.
|top|
Topfen mit Wildkräutern
1
Handvoll Würzkräuter (Faustregel: mind. 3, höchstens 9)
wie z.B.:
Gartenkräuter: Schnittlauch (Allium schoenoprasum),
Petersilie (Petroselinum crispum), Pimpinelle (Sanguisorba
minor), Borretsch (Borago officinalis), Dill (Anethum
graveolens), Sauerampfer (Rumex acetosa), Kresse (Lepidium),
Zitronenthymian (Thymus)
Wildkräuter: Schaumkräuter (Cardamine), Giersch (Aegopodium
podagraria), Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) ,
Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor), Sauerampfer (Rumex
acetosa), Sauerklee (Oxalis acetosella), Gundermann (Glechoma
hederaceum), Bärlauch (Allium ursinum)
125 g Joghurt, 1/2 Zwiebel, evtl. 2 Knoblauchzehen, 250
g Topfen, Zitronensaft, Salz, Honig, etwas Milch, 100
ml Obers,
Die gewaschenen und gut abgetropften Blätter fein
hacken, mit gehackter Zwiebel und Knoblauch in Joghurt
purieren. Kräuterjoghurt mit Topfen verquirlen und mit
Zitronensaft, Salz und Honig abschmecken. Nach Bedarf
etwas Milch zufügen, damit der Quark schön geschmeidig
wird. Zum Schluß das Obers steif schlagen und
unterheben.
Dekoration: Rotklee-Blütchen (Trifolium pratense)
|top|
Wildgemüse
1
kg junge Blätter vom :
Löwenzahn, Beinwell, Giersch,
Sauerampfer, Brennnesseln
0.75 l Wasser
etwas Weinberglauch oder 1 Zwiebel
1 EL Schmalz, 2 EL Vollkornmehl, Salz und Muskat
Wiesengemüse waschen, in Wasser kochen und durch den
Fleischwolf durchpassieren. Schmalz erhitzen, gehackte
Zwiebel anschwitzen, Mehl dazugeben. Mit etwas
Gemüsebrühe ablöschen, Gemüse zugeben, durchkochen und
abschmecken. Dazu schmecken gekochte Eier und
Salzkartoffeln.
|top|
Wildgemüse 2
1
kg Löwenzahnblätter oder anderes Wildgemüse
Salz
Öl und Zitrone
Die Löwenzahnblätter sorgfältig putzen und mit viel
Wasser waschen, bis sie völlig sauber sind.
In reichlich kochendes Wasser geben und kochen bis sie
grün werden.
Der Topf soll nicht bedeckt sein.
Ca. 30 min kochen und mit Öl und Zitrone angemacht
servieren.
|top|
Wildgemüse-Eintopf
z.B. Schnittlauch Bärlauch, Knoblauchsrauke ,
Spitzwegerich Sauerampfer, Schafgarbe, Wiesenbärenklau ,
Zaungiersch , Brennnessel ,
Kartoffeln und Zwiebeln schälen, würfeln und in wenig
Butter andünsten. Mit wenig Brühe kochen. 10 Min. vor
Ende der Garzeit Wildkräuter
kleingehackt hinzugeben und leicht mitköcheln lassen.
Zum Schluß wird mit Sahne oder Milch aufgefüllt und
abgeschmeckt.
Dazu pro Person 1 hartgekochtes Ei.
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Wildgemüseketchup in
Grün
6
Hände Wildgemüse oder bis 1/3 mehr z.B. junge
Brennnessel,
Giersch, Breitwegerich, Gänseblümchen, Löwenzahn,
Lungenkraut,
etwas Vogelmiere, weiße Taubnessel, Baerlauch,
Gundermann, Kerbel, Schafgarbe, Wiesenschaumkraut,
Sauerampfer
1/4 l sehr guter Essig; (evtl. auch ital. Balsamessig)
2 EL Stärke; (Maizena )
2 1/2 EL Fruchtzucker
1 1/2 TL Salz
2 1/2 EL Olivenöl
Die Kräuter gut waschen und fein hacken. Mit dem Essig,
dem Öl und den Gewürzen in den Mixer geben und ganz fein
pürieren.
Zu Fleisch als kalte Beilage servieren
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Wildkräuter-Gemüse
4
Portionen:
200 g gemischte Wildkräuter, zum
Beispiel Brennnessel, Giersch,
Löwenzahn, Frauenmantel
30 g Butter
40 g Mehl
1/2 fein gehackte Zwiebel
1 Knoblauchzehe, gehackt
Brühe zum Aufgießen
Salz, Muskat
2 EL Sauerrahm oder Schmand
Kräuter waschen, verlesen und fein hacken. Helle
Mehlschwitze herstellen, Zwiebel und Knoblauch
kurz anschwitzen, dann das Gemüse zufügen. Mit wenig
Brühe aufgießen. Kurz durchkochen. Mit Salz
und Muskat abschmecken und mit Sauerrahm verfeinern.
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Wildkräutersalz
Quendel (wilder
Thymian), Beifuss und Rosmarien (getrocknet und mit
Meersalz gemischt) als Gewürz für fette
Speisen besonders gut , regt die Verdauungssäfte an.
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Wildkräuter-Spinat in Bechamelsauce
500 g Beinwell, junge Brennnesseln, Klette
1 EL Butter, 50 gr Speck, 2 Zwiebeln,
2 EL fein gemahlener Grünkern oder Mehl
1 TL gekörnte Gemüsebrühe
200 ml Obers oder Milch, Pfeffer
Blätter waschen, 10 Min. köcheln lassen und anschließend
fein hacken.
Den Speck in der Butter anrösten und die gewürfelten
Zwiebeln glasig dünsten. Dann den Grünkern anschwitzen,
mit Obers ablöschen und die Gemüsebrühe einstreuen. Die
gehackten Blätter zugeben und etwa 5-10 min. dünsten.
Mit Pfeffer abschmecken.
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Zitronenmelisse - Joghurtcreme
für 4 Portionen
500 g Vollmilch-Joghurt,
60 g Zucker,
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker,
6 Blatt weiße Gelatine,
1 Limette,
200 g Schlagsahne,
1 Topf Zitronenmelisse
Joghurt, Zucker und Vanillezucker verrühren. Die
Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser
einweichen. Die Limette abspülen und trocken reiben. Die
Schale abreiben und beiseite stellen. Die Limette
auspressen und den Saft unter den Joghurt rühren.
Gelatine ausdrücken, im heißen Wasserbad auflösen und
ebenfalls unter den Joghurt rühren. Die Creme im
Kühlschrank halb fest werden lassen, das dauert etwa 10
bis 15 Minuten.
Die Schlagsahne steif schlagen und unter die Creme
rühren. Zitronenmelisseblättchen (einige zum Garnieren
beiseite stellen), abgeriebene Limettenschale und etwa
sechs Esslöffel Joghurtcreme verrühren. Die helle
Joghurtcreme in eine große Schale oder gleich in
Portionsschälchen füllen. Die grüne Zitronenmelissecreme
spiralenartig darauf geben und mit einem Esslöffel
einmal durchziehen, so dass
Schlieren entstehen.
Die Joghurtcreme im Kühlschrank ganz fest werden lassen.
Zum Servieren mit den Zitronenmelisseblättchen
garnieren.
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