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Foto Copyright: Stefan Liewehr
Im
Gegensatz zur ebenfalls
weltberühmten
Sachertorte liegt die
„Erfindung“ der
Esterházy-
Torte im Dunkeln. Der
Unterschied liegt vor
allem darin, dass die
von einem Kocheleven des
Hauses Metternich
erstmals gebackene
Sachertorte nach dem
Eleven (und dem von
seinem
Sohn erst viel später
gegründeten Hotel)
benannt ist, während bei
der Esterházy-Torte der
Name des Kochs im Laufe
der Jahrhunderte vor
jenem des
Herrscherhauses, in
dessen Dienst er
stand, verblasste.
Aufgrund einer gewissen
Ähnlichkeit mit dem
berühmten, doppelt
karierten
„Esterházy-Stoffmuster“
wird angenommen, dass
das Muster auf Torten
und Schnitten davon
inspiriert ist und der
Torte ihren Namen
verlieh.
ZUTATEN :
6 Eiklar,
200 g Zucker, 1 Schuss
Zitronensaft, 200 g
geriebene Mandeln,
Butter zum Ausstreichen
der Form
FÜR DIE
FÜLLE:
6
Eidotter, 80 g Zucker,
250 ml Milch, 1 Päckchen
Vanillezucker,
25 g Maisstärke, 200 g
Butter
FÜR DIE
GLASUR:
350 g
Staubzucker, etwas
kochendes Wasser, 1/2
Eiklar,
Saft von 1 Zitrone, 1-2
EL Kakaopulver
Zubereitung:
Eiklar steifschlagen.
Zucker unter den Schnee
heben, mit
Zitronensaft
aromatisieren und
Mandeln einrühren. Eine
Tortenspringform
gut ausbuttern und den
Teig darin bei 180 °C
ca. 40 Minuten backen.
Torte
aus der Form nehmen, nur
kurz abkühlen lassen und
noch warm mit einem
langen scharfen
Küchenmesser vorsichtig
in 3 Tortenblätter
schneiden.
(Alternativ den Teig in
drei Tranchen zu drei
dünnen Teigblättern
backen.)
Für die Fülle Dotter,
Zucker, Milch,
Vanillezucker und
Maisstärke über Dampf
schaumig schlagen, dann
kaltschlagen. Butter
schaumig rühren, die
kalte
Creme löffelweise
einmengen. Sobald die
Füllcreme kompakt und
streichfähig
ist, den ersten
Tortenboden damit
bestreichen, zweiten
daraufsetzen und
abermals mit Creme
bestreichen, mit dem
letzten Tortenboden
abschließen.
Für die Glasur in den
Staubzucker tropfenweise
kochendes Wasser
einrühren
und so lange
weiterrühren, bis sich
der Kochlöffel mit einer
dicklichen
Creme überzieht. Eiklar
einrühren und etwas
Zitronensaft dazugeben.
(Für
diesen Vorgang ist etwas
Geduld vonnöten, da es
eine Weile dauert, bis
sich
die Glasur bindet.) Etwa
ein Drittel der Glasur
mit Kakaopulver
einfärben
und beiseite stellen.
Die Torte zunächst mit
der weißen Glasur
überziehen
und, während diese noch
weich ist, mithilfe
eines Zahnstochers mit
der
dunklen Glasur
fischgrätartige dunkle
Muster hineinziehen.
Glasur stocken
lassen, Torte kalt
stellen und erst einige
Stunden später
aufschneiden.
TIPP:
Nach
diesem Rezept lassen
sich am Backblech auch
die mindestens ebenso
populären
Esterházy-Schnitten
herstellen.
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