+++ Neuerscheinung im Löwenzahn-Verlag +++


Christoph Wagner

Esterházy Kochbuch
 

 

In diesem prächtig ausgestatteten Werk hat Christoph Wagner die besten Rezepte aus dem Hause Esterházy zusammengestellt.
 

Schon seit Jahrhunderten prägt das Fürstenhaus Esterházy die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung im pannonischen Raum. Neben der Liebe zur Kunst waren die Fürsten auch dem Genuss sehr zugetan und legten ganz besonderen Wert auf eine opulente Hofhaltung, kreative Küche und auserlesene Weine. Viele der Rezepte, vom Esterházy-Rostbraten bis zur Esterházy-Torte, sind heute Klassiker der österreichischen Küche. Und auch so manches Werk des Hofkapellmeisters Joseph Haydn wurde von den dargebotenen Köstlichkeiten inspiriert.
 

 

Christoph Wagner hat für dieses Buch die besten Rezepte aus dem Hause Esterházy zusammengestellt. Darunter finden sich nicht nur die Lieblingsgerichte der Fürsten, sondern auch traditionelle und bodenständige pannonische Rezepte. Prachtvolle Photos der Speisen auf historischem Porzellan aus den Esterházy-Sammlungen, passende Weinempfehlungen vom Weingut Esterházy sowie viele informative und amüsante Geschichten aus dem Fürstenhaus machen dieses Werk zu einer wahren Sinnenfreude.

 

Christoph Wagner

Esterházy Kochbuch

Pannonische Köstlichkeiten und fürstliche Weine ausgewählt von Christoph Wagner

184 Seiten, zahlreiche Abbildungen, fest gebunden

€ 29.95/sfr 50.90

ISBN 978-3-7066-2442-8


 

Beispiel-Rezept aus diesem Kochbuch:
 

Esterházy-Torte

 

Foto Copyright: Stefan Liewehr

 

Im Gegensatz zur ebenfalls weltberühmten Sachertorte liegt die „Erfindung“ der Esterházy-

Torte im Dunkeln. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass die von einem Kocheleven des

Hauses Metternich erstmals gebackene Sachertorte nach dem Eleven (und dem von seinem

Sohn erst viel später gegründeten Hotel) benannt ist, während bei der Esterházy-Torte der

Name des Kochs im Laufe der Jahrhunderte vor jenem des Herrscherhauses, in dessen Dienst er

stand, verblasste. Aufgrund einer gewissen Ähnlichkeit mit dem berühmten, doppelt karierten

„Esterházy-Stoffmuster“ wird angenommen, dass das Muster auf Torten und Schnitten davon

inspiriert ist und der Torte ihren Namen verlieh.

 

ZUTATEN : 6 Eiklar, 200 g Zucker, 1 Schuss Zitronensaft, 200 g geriebene Mandeln,

Butter zum Ausstreichen der Form

FÜR DIE FÜLLE: 6 Eidotter, 80 g Zucker, 250 ml Milch, 1 Päckchen Vanillezucker,

25 g Maisstärke, 200 g Butter

FÜR DIE GLASUR: 350 g Staubzucker, etwas kochendes Wasser, 1/2 Eiklar,

Saft von 1 Zitrone, 1-2 EL Kakaopulver

 

Zubereitung: Eiklar steifschlagen. Zucker unter den Schnee heben, mit

Zitronensaft aromatisieren und Mandeln einrühren. Eine Tortenspringform

gut ausbuttern und den Teig darin bei 180 °C ca. 40 Minuten backen. Torte

aus der Form nehmen, nur kurz abkühlen lassen und noch warm mit einem

langen scharfen Küchenmesser vorsichtig in 3 Tortenblätter schneiden.

(Alternativ den Teig in drei Tranchen zu drei dünnen Teigblättern backen.)

 

Für die Fülle Dotter, Zucker, Milch, Vanillezucker und Maisstärke über Dampf

schaumig schlagen, dann kaltschlagen. Butter schaumig rühren, die kalte

Creme löffelweise einmengen. Sobald die Füllcreme kompakt und streichfähig

ist, den ersten Tortenboden damit bestreichen, zweiten daraufsetzen und

abermals mit Creme bestreichen, mit dem letzten Tortenboden abschließen.

 

Für die Glasur in den Staubzucker tropfenweise kochendes Wasser einrühren

und so lange weiterrühren, bis sich der Kochlöffel mit einer dicklichen

Creme überzieht. Eiklar einrühren und etwas Zitronensaft dazugeben. (Für

diesen Vorgang ist etwas Geduld vonnöten, da es eine Weile dauert, bis sich

die Glasur bindet.) Etwa ein Drittel der Glasur mit Kakaopulver einfärben

und beiseite stellen. Die Torte zunächst mit der weißen Glasur überziehen

und, während diese noch weich ist, mithilfe eines Zahnstochers mit der

dunklen Glasur fischgrätartige dunkle Muster hineinziehen. Glasur stocken

lassen, Torte kalt stellen und erst einige Stunden später aufschneiden.

 

TIPP: Nach diesem Rezept lassen sich am Backblech auch die mindestens ebenso

populären Esterházy-Schnitten herstellen.

 

 

Bestellung und weitere Informationen:

Löwenzahn Verlag
Erlerstraße 10/2
6020 Innsbruck

www.loewenzahn.at

 

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