Tipps für Anfänger


Welcher Grill grillt am besten?

Der besondere Grillgeschmack entsteht, wenn etwa 180 Grad an der Oberfläche des Grillguts herrschen. Die Temperatur wird von fast allen Grills erreicht — egal, ob mit Kohle, Gas oder elektrisch.

Den richtigen Gasgrill zu finden ist nicht einfach. Es müssen verschiedene Anforderungen und Bedürfnisse erfüllt werden. Bei www.gasgrill-test.com gibt es eine große Auswahl, Informationen und Vergleichsmöglichkeiten.


Wie kommt der Holzkohlengeschmack zustande?

Diesen Geschmack gibt es eigentlich gar nicht. Für den speziellen Geschmack beim Grillen sorgen:
1. Fleischsaft verdampft und setzt sich dann auf dem Grillgut fest. Welche Hitzequelle den Fleischsaft zum Verdampfen bringt, ist egal.
2. Die enorme Saftigkeit des Fleisches. Die Poren schließen sich bei den hohen Grilltemperaturen sofort, der Saft wird eingeschlossen, und das Fleisch gart schonend. Mit Rosmarin, Thymian oder Lorbeer, aber auch mit der Rinde von Eiche, Apfel- oder Kirschbaum, die in die Glut gegeben werden, kann man Fleisch zusätzlich eine feine Note verleihen.

Grillen sie mit Strom oder Gas, wickeln Sie die Aromabringer in durchlöcherte Alufolie.


Wie viel Zeit benötige ich für die Vorbereitungen?

Grillparty oder schnell etwas zum Abendessen grillen, der Anlaß bestimmt die Vorbereitungszeit. Genau wie beim Kochen. Elektro- und Gasgrills sind nach etwa zehn Minuten einsatzbereit, bei Holz und Holzkohle kann es bis zu einer Stunde dauern, bis sich die Glut richtig entwickelt hat.


Welches Fleisch eignet sich gut zum Grillen?

Fleisch, das schnell geht. Wählen Sie die Stücke aus, die über einen geringen Anteil an Fett und Bindegewebe verfügen und nicht zu dick sind. Nur unter den Hauben von Gas- und Elektrogrills werden auch ganze Braten und Vögel wirklich gut. Mit Steaks, Koteletts und Co. vom Rind oder Schwein sind Sie auf der sicheren Seite. Für Geflügelteile und Fisch mit festem Fleisch brauchen Sie schon etwas mehr Kreativität (und Mut).


Wie schaffe ich es, daß das Fleisch saftig bleibt?

Indem Sie die Fleischstücke während des Grillens nur einmal wenden. Sonst geht zu viel Bratensaft, der sich an der Oberfläche sammelt, verloren — Fleisch wird trocken.


Muß man Fleisch während des Grillens auch mit der Marinade bestreichen?

Nein. Fleisch wird dann nicht mehr aromatischer oder zarter. Legen Sie ein Aluschälchen oder feste Alufolie unters Grillgut. Das verhindert nicht nur das Tropfen, es leitet die Wärme auch optimal weiter.

Tipp: Mit der glänzenden Folienseite nach oben klebt das Fleisch nicht fest.


Kann ich jede Art von Öl zum Grillen verwenden?

Nein. Verwenden Sie nur Öle wie Erdnuß- oder Olivenöl. Sie halten hohen Temperaturen gut stand. Die ungesättigten Fettsäuren von Sonnenblumen-, Maiskeim- oder Weizenkeimöl oxidieren bei Hitzeeinwirkung, sie verbrennen unter starker Rauchentwicklung. Butter und Margarine sind ebenfalls ungeeignet.


Muß Fleisch vom Grill ganz durchgegart sein?

Ihr Rindersteak dürfen Sie weiter blutig verzehren. Doch Schweine- und Geflügelfleisch sollte immer durchgegart auf dem Teller landen.


Woran erkenne ich, daß Fleisch richtig gar ist?

Machen Sie die Druckprobe. Je weniger das Fleisch nachgibt, desto weiter gegart ist es. Ein blutiges Steak fühlt sich weich an. Die Kerntemperatur liegt dann etwa zwischen 45 und 55 Grad Celsius. Ist es, medium, mit einer Kerntemperatur von ungefähr 60 Grad, gibt das Fleisch auf Druck federnd nach. Vollkommen durchgegartes Fleisch läßt sich nur schwach eindrücken.


Was muß ich nach dem Grillen beachten?

Geben sie dem Grill Zeit zum Abkühlen. Erst, wenn er kalt ist, sollten Sie ihn bewegen. Nutzen Sie die Restwärme für eine erste, grobe Reinigung. Bei einem Gasgrill schließen Sie erst den Verschluß der Gasflasche — so verbrennt auch das Restgas in den Leitungen. Bringen Sie Drehschalter in Null-Stellung. So können Sie bei Ihrem nächsten Grillvergnügen gleich starten.


In welcher Reihenfolge wird am besten gegrillt?

Das hängt ganz davon ab, was Sie wann essen wollen und was es gibt. Legen Sie Ihr Grillgut abhängig von der Zubereitungsdauer auf den Grill. Zum Beispiel so: als Erstes rohe Folienerdäpfel. Die dauern zirka 60 Minuten. Besser: vorher kochen (dann sind sie in etwa zehn Minuten fertig). Geflügelteile und ganze Fische benötigen länger als Fleisch, sind aber schneller fertig als im Ofen. Planen Sie für ein Hendlbein 15 bis 20 Minuten ein, für einen 80-Deka-Fisch zirka sechs Minuten auf jeder Seite. Beim Fleisch gilt: je dicker, desto länger, aber insgesamt nur kurz. Ein Steak braucht acht Minuten, ein Filetstück etwa fünf.


Welche Gemüsesorten eignen sich zum Grillen?

Festfleischige und saftige Gemüse, wie Paradeiser, Zwiebel, Paprika, Melanzani oder Zucchini, sind längst Klassiker. Sehr gut grillen lassen sich auch Maiskolben, Champignons, Karotten, Lauchzwiebeln und Fenchel. Ist das Gemüse zu groß, sollten Sie es vor dem Grillen in Scheiben oder Würfel schneiden.