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Abszess

 

Abszess — Eiteransammlung
Die Gefahr einer Blutvergiftung liegt hier sehr nahe

Der Abszess:
Es handelt sich dabei um eine abgegrenzte Eiteransammlung im Körpergewebe als Folge einer bakteriellen Infektion. Dies kann nach einer Verletzung oder Verschleppung von Eitererregern auf dem Blut- oder Lymphweg geschehen.

Bei hautnahen Abszessen:
Hier sind die darüber liegenden Hautschichten gerötet, heiß und schmerzhaft gespannt. Frühzeitiges Eröffnen ist nötig, um die weitere Ausdehnung oder einen Einbruch in die Blutbahn zu verhindern.

Honig eignet sich zur Behandlung von Eiterbeulen:
Man streicht ihn auf die betreffend Stelle und deckt sie mit einem Tuch oder einem Verband zu. Diese Auflage sollte alle 2 bis 3 Stunden erneuert werden.

Das Eisenkrautpflaster:
1 voller Esslöffel klein geschnittenes und getrocknetes Eisenkraut mit 1 Eiweiß, 1 Esslöffel Mehl und 2 Esslöffeln Wasser vermischen und auf ein Gazeläppchen streichen. Dies legt man auf einen durch Dampf sehr heiß gewordenen Topfdeckel, um es ein wenig zu erwärmen. Die Auflage kommt danach für 24 Stunden auf den Abszess und wird mit einem Tuch, einem Verband oder einem Heftpflaster befestigt. Diese Behandlung soll an drei aufeinander folgenden Tagen wiederholt werden.

Einen Esslöffel voll gemahlene Bockshornkleesamen:
Sie werden mit wenig heißem Wasser zu einem Brei angerührt. Anschließend auf ein Mullläppchen gestrichen und so heiß es vertragen wird 15 bis 20 Minuten aufgelegt

Das Leinsamen-Säckchen:
Es erweicht und hilft, Abszesse „aufzuziehen “. Ein Mullsäckchen entsprechender
Größe mit ganzen Leinsamen füllen, 10 Minuten lang in siedendes Wasser hängen, dann auf 40° C temperieren. Das Säckchen auf die schmerzende Stelle legen, mit einem Wolltuch umwickeln und 30 Minuten einwirken lassen.

Spitzwegerich-Tee, im Heilaufguss zubereitet:
Er dient zum Abwaschen und zur Wundbehandlung nach dem Aufgehen des Abzesses.

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