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Anämie

 

Anämie — Blutarmut
Eisen, ein lebensnotwendiges Spurenelement

Das Spurenelement Eisen:
Es gilt als Sauerstoffüberträger im roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin. Eisen ist äußerst wichtig für einen leistungsfähigen Körper. Besonders stillende Mütter brauchen genügend Eisen.

Bei jedem stärkeren Eisenmangel entsteht Blutarmut:
Es kann nicht genügend Blutfarbstoff gebildet werden. Man spricht dann von einer Anämie. Eine Eisenmangel-Blutarmut tritt bei Frauen wesentlich häufiger auf — durch Blutverluste während der Menstruation und bei Geburten — als bei Männern.

Eisen ist in folgenden Lebensmitteln enthalten:
In Vollkornbrot, Roten Rüben, Spinat, Karotten, Rettich, Haferflocken, Nährhefe, Weizenkeimen, Nüssen und Obst vor allem in Walderdbeeren und Marillen.

Kräuter die dem Körper Eisen vermitteln:
Guter Heinrich, Bärlauch, Schnittlauch, Brennnessel, Löwenzahn, Melisse, Eisenkraut, Thymian, Lungenkraut, Sauerampfer, Wegwarte, Waldmeister.

Tausendguldenkraut in Rotwein:
In 1 l Wein setzt man 1 Esslöffel zerkleinertes Kraut 8 Tage lang an. Danach abseihen, in eine Flasche füllen, dunkel und kühl lagern. 2-mal täglich 1 kleines Gläschen getrunken, „macht viel Blut“.

Fein geriebene Haselnüsse:
3 Wochen lang vor jeder Mahlzeit 1 Teelöffel voll gegessen, ist bei Blutarmut hilfreich.

Ein wirksames Mittel zur Eisenaufnahme:
Nehmen Sie einen großen Apfel, kaufen Sie sich 10 Stück 60er-Nägel und stecken Sie diese über Nacht in den Apfel. Es wäre anzuraten, die Nägel vorher mit Alkohol abzuwaschen. Am nächsten Morgen die Nägel herausnehmen und den Apfel essen. Das vermehrt den Eisengehalt sehr stark und ist die einfachste und angenehmste Weise, dem Körper auf gesunde Art Eisen zuzuführen. Die Einwirkung der Apfelsäure auf das Eisen macht es für den Körper aufnahmefähig. — Die Nägel wieder mit Alkohol reinigen und für die nächste Anwendung lagern.

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