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Appetitlosigkeit

 

Appetitlosigkeit — Maßnahmen
Kinder und Erwachsene können davon betroffen sein

Ein gesunder Appetit ist unentbehrlich:
Nach Krankheiten kann man das Bedürfnis nach Nahrung verloren haben. Auch schwächlichen und blutarmen Kindern fehlt oft das Verlangen nach genügend Nahrung. Es gibt jedoch Unterschiede und zwar zwischen einer vermeintlichen und einer wirklichen Appetitlosigkeit.

Die vermeintliche Appetitlosigkeit:
In vielen Fällen wird Kindern ein Zuviel an Nahrung zugemutet. Falsch wäre es, ihnen mehr Nahrung aufzwingen zu wollen, als sie brauchen. Es sind dies meist schlanke, zarte und sehr bewegliche Kinder.

Die wirkliche Appetitlosigkeit:
Sie kann Begleiterscheinung einer Erkrankung sein. In diesem Fall soll man einen Arzt befragen.

Auch seelische Ursachen können Auslöser sein:
Wie der Verlust eines geliebten Menschen, Kummer, große Enttäuschungen oder üble Nachrede.

Ein durch Hunger ausgelöster Anreiz zum Essen:
Er kann durch einfache Mittel wieder hergestellt werden.

Getrocknete Alantwurzel:
Vor allem Kindern, die „schlechte Esser“ sind, kann man vor den Mahlzeiten 1 Stückchen dieser Wurzel zu kauen geben. Dadurch werden die Produktion des Verdauungssaftes und der Appetit angeregt.

Naturreinen Heidelbeersaft mit Honig vermischt:
3-mal täglich ein Stamperl eingenommen, behebt Appetitlosigkeit.

Erwachsene, denen der Appetit fehlt:
Sie können vor der Mahlzeit ein kleines Glas Bier trinken. Dies fördert nämlich die Magensaftsekretion.

Kräutertee „Für guten Appetit":
Melisse und Ysop je 20 g,
Brennnessel, Fenchel, Kamille, Koriander und Pfefferminze je 10 g, Tausendguldenkraut und Wacholderbeeren je 5 g.
2 Teelöffel für 1/4 l kochendes Wasser, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und schluckweise 3-mal täglich 1 Schale trinken. Diese Kur 3 Wochen lang durchführen, 1 Woche aussetzen und 3 Wochen wiederholen.

Bei morgendlicher Appetitlosigkeit:
Nach dem Aufstehen ein Stück Vollkornbrot mit Schlehenmarmelade verzehren.

 

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