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Darmträgheit

 

Darmträgheit — Achtung
Viele Menschen sind sich der Gefahr nicht bewusst

Gedärme sind zusammenschlauchartige Gebilde:
Die sich an den Magen anschließen. Hier vollzieht sich
die eigentliche Verdauung.
Der unverdauliche Nahrungsrest, angereichert mit anderen
wird als Kot ausgeschieden. Diese Reinigung des Organismus soll regelmäßig erfolgen. Geschieht dies nicht, so spricht man von einer
Darmträgheit oder Verstopfung.

Es entstehen übelriechende, giftige Stoffe:
Sie wirken sich auf die Blutgefäße und schädlich aus. Die ständig aus dem Darm in die Blutbahn gelangenden Gifte verseuchen mit der Zeit den Körper!

Der Darmträgheit entgegenwirken:
Faserstoffreiche besonders Gemüse und Obst (hier sind Weintrauben, Stachelbeeren und Orangen hervorzuheben), bringt dies zuwege. Viel Bewegung im Haus und im Freien gilt als unentbehrlich.

Bei Stuhlschwierigkeiten sind Naturmittel sehr hilfreich:
Zu diesen soll man in erster Linie greifen, denn sie fördern die
Darmbewegung.

Fünf bis sechs Dörrzwetschken über Nacht einweichen:
Mit so viel warmem Wasser übergießen, dass sie bedeckt sind,
die Zwetschken am Morgen auf nüchternen Magen essen und den Saft nachtrinken. Flohsamen aus der Apotheke besorgen: 1 Esslöffel davon mit einem Glas Mineralwasser während der Mahlzeit einnehmen. In Verbindung mit Flüssigkeit quellen Samen nämlich sehr stark auf. Die unverdaulichen Samen füllen dann den Dickdarm, wodurch dieser zu vermehrter Tätigkeit angeregt wird.

Abends vor dem Schlafen gehen:
1 Esslöffel Leinsamen in ein Glas Sauermilch einrühren, trinken und 1 Esslöffel Apfelmarmelade nachessen.

Der Genuss von Sauerkraut hilft gegen Darmträgheit:
Die beste Wirkung erzielt man durch rohes Sauerkraut oder dessen Saft. Dieser heilbringende Saft ist auch als Fertigprodukt im Handel erhältlich.
Davon soll man morgens vor dem Frühstück auf nüchternen Magen 1/8 l trinken.

 

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