Ekzem — Behandlung
Die Selbstheilungskraft des Körpers kann man stärken
Bei dieser Erkrankung:
Da ist ganz besonders auf eine gesunde Ernährung zu achten, sodass der
Körper imstande ist, seine Selbstheilungskraft aufrecht zu erhalten.
Kräutertee .‚Für schöne Haut“:
Kamille 30 g,
Acker-Stiefmütterchen-Kraut, Brombeerblätter und
Löwenzahnkraut je 20g,
Erdbeerblätter 10 g.
2 Teelöffel voll der Mischung mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, 15
Minuten ziehen lassen, dann abseihen.
3- mal täglich 1 Tasse 3 Wochen lang
trinken, 1 Woche aussetzen und wiederholen.
Bäder mit Weizenkleie:
Mit 3 l Wasser 1 gehäufte Hand voll Weizenkleie kalt zustellen und
aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und zum Badewasser geben.
Sollte sich das Ekzem nur auf den Händen oder Füßen befinden, so können
auch Hand- bzw. Fußbäder gemacht werden.
Sehr zu empfehlen ist folgende Brei-Auflage:
1 geriebene Karotte mit 1 Teelöffel Honig und 1
Esslöffel Rahm vermischen, dann auf die betroffenen
Stellen streichen, etwa 1/2 bis 3/4 Stunde
einwirken lassen. Anschließend mit Weizenkleie-Absud,
Acker-Stiefmütterchen- Tee oder Haferwasser abwaschen und mit
kaltgepresstem Weizenkeim- oder Leinöl einreiben.
Sollte sich das Ekzem auf der Kopfhaut befinden:
Dann ist anzuraten, 1- bis höchstens 2- mal in der Woche die Haare zu
waschen. Einmal in der Woche eine
Haarpackung durchführen:
Zuerst die Haare nass machen, dann 1 Eidotter mit 1 Esslöffel
kaltgepresstem Leinöl aufschlagen, in die Kopfhaut und die Haare gut
einmassieren, 20 bis 25 Minuten einwirken lassen. Zum Waschen der Haare
ein mildes alkalifreies Haarshampoo verwenden. Wertvoll sind Brennnessel-
oder Tiroler Steinöl-Shampoo.
Abschließend spült man die Haare und die Kopfhaut gut ab:
Am besten verwendet man Brennnessel-, Kamillentee oder Weizenkleie-Absud.
Bei Letzterem soll man noch kurz mit reinem Wasser nachspülen.
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