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Furunkulose

 

Furunkulose — Hauterkrankungen
Warme Erdäpfelpackungen bringen Furunkel zum Reifen

‚‚Kleiner Dieb“ heißt das Wort Furunkel seinem sprachlichen Sinne nach:
Es handelt sich bei diesem Leiden um eine akut-eitrige Entzündung, einem Eitergeschwür.  Furunkulose ist eine entzündliche Hauterkrankung mit wiederholtem oder andauerndem Auftreten mehrerer Furunkel an verschiedenen Körperstellen über Jahre hinweg. Die Entstehung der Furunkulose wird durch Grunderkrankungen wie Diabetes, Übergewicht oder Abwehrschwäche des Körpers begünstigt.
Für eine natürliche Darmreinigung muss gesorgt werden: Zweimal wöchentlich Obsttage einschalten. Dazu eignen sich vor allem Ananas — aber nicht als Konserven, sondern als frische Früchte — weiters Erdbeeren, Apfel, Pfirsiche, Birnen und Orangen, je nach Jahreszeit wechseln.

Zur Entgiftung des Leberstoffwechsels:
Tagsüber aufgeteilt 4 Tassen Fencheltee trinken. 2 Teelöffel voll Samenkörner leicht anstampfen, mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und trinken. Die gesamte Tagesration kann man in einer Thermosflasche warm halten.

Öfters Gemüsesuppen  essen:
Zerkleinertes Wurzelgemüse wird in kaltem Wasser zugestellt und gekocht. Diese Suppe weder würzen noch salzen.

Ein spezielles Kräutersalz kann aber empfohlen werden:
Wer zu Furunkulose neigt, der soll sich folgende Mischung zubereiten: getrocknetes Salbei-, Majoran- und Ysopkraut pulverisieren, 4 Esslöffel davon mit 1 vollen Esslöffel pulverisiertem Kochsalz gut abmischen. — Auf diese Weise besteht das Kräutersalz aus 80 Prozent Kräutern und nur aus 20 Prozent Salz.

Wie man Furunkel zum Reifen bringt:
1 Esslöffel gemahlenen Bockshornkleesamen mit heißem Wasser zu einem Brei anrühren, messerrückendick auf ein Mullläppchen streichen, auflegen, erneuern, wenn die Wärmewirkung nachlässt. — Es eignen sich auch Leinsamen oder Erdäpfelpackungen.

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