Gähnen —
Signal
Müdigkeit, Langeweile oder Sauerstoffmangel sind
Auslöser
Der Mensch gähnt nicht nur aus Langeweile:
Es kommt manchmal zu einem Sauerstoffmangel, der dann
durch Gähnen — also tiefes Einatmen — ausgeglichen wird.
Häufiges Gähnen sollte man nicht als „gottgegeben“
hinnehmen.
Wenn das Gähnen
am Vormittag auftritt:
Dann überlege man, ob mehr Nachtruhe notwendig wäre, ob
man also rechtzeitig zu Bett geht. Vielleicht sollte man
seine so genannte Schlafkultur ein wenig überdenken und
eventuell neu organisieren.
Was kann man
gegen Gähnen tun?
Wenn man die Zunge gegen den oberen Gaumen presst — nach
vorne — und fest dagegen drückt, kann man das Gähnen
zurückhalten und es abwenden. Dies ist jedoch nicht
unbedingt
anzuraten, es sei denn, Höflichkeit verbietet es in
manchen Situationen.
Am besten wird es
sein:
Seine Lebensgewohnheiten zu ändern, denn das Gähnen ist
oft als ein Signal zu verstehen, dass man seinem Körper
zu viel zugemutet hat!
Ein
Sauerstoffmangel der sich durch häufiges Gähnen kund
tut:
Dazu kann es auch in geschlossenen Räumen kommen — zum
Beispiel bei Veranstaltungen, wo viele Menschen anwesend
sind.
In der
Volksheilkunde:
Kennt man eine Teemischung, welche die Durchblutung des
Gehirns fördert. Man kann sich den Tee in der Apotheke
mischen lassen. — Hagebuttenfrüchte mit Samen 20 g,
Johanniskraut, Melissenblätter, Weißdorn- und Orangen-
blüten je 15 g,
Löwenzahn-Wurzel- Kraut-Gemisch und Schafgarbenkraut je
10 g. —2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 l kochendem
Wasser übergießen, kurz aufwallen und dann zugedeckt 15
Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und noch
zusätzlich filtrieren, damit die feinen Härchen der
Hagebuttensamen nicht die Bronchien reizen.
Anwendung:
Einige Zeit täglich 2 Schalen dieses Tees trinken, das
fördert die Durchblutung des Gehirns und bekämpft
wirksam ungewolltes häufiges Gähnen.
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