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Galle

 

Galle — fette Kost
Eine Ernährungsumstellung wirkt oft wahre Wunder

Unsere Galle:
Ist eine grünlichgelbe, schleimige Flüssigkeit, die von der Leber abgesondert und in der Gallenblase eingedickt wird. Die in der Galle enthaltenen Gallensäuren sind für die Spaltung und Aufsaugung der Fette nötig. Die Gallenfarbstoffe bilden im Darm den Kotfarbstoff. Hit der Galle können unverwertbare Endprodukte des Stoffwechsels, Bakterien und Gifte aus dem Körper ausgeschieden werden. Die Leber produziert täglich etwa einen Liter Galle, die in der Gallenblase auf das 7- bis 10- fache eingedickt wird.

Gallenbeschwerden können sehr langwierig sein:
Ohne dass sich eine organische Ursache dafür finden lässt. Sie
machen sich vor allem nach fettem Essen bemerkbar. Enthält doch die Galle unter anderem Gallensäuren, die die Spaltung und Resorption der Fette unterstützen. Das heißt, sie lassen gelöste Stoffe in die Blut- und Lymphbahn einfließen. Ist die Ernährung aber zu fettreich, dann kann die Produktion der Gallenflüssigkeit nicht mit dem Bedarf derselben Schritt halten, und Gallenbeschwerden treten auf. In solchen Fällen hilft es schon, auf fettarme Ernährung umzustellen.

Entsprechende Tees:
Sorgen weitgehendst für eine vermehrte Produktion der Gallenflüssigkeit. Sie regeln deren besseren Abfluss und haben eine günstige Einwirkung auf den Stoffwechsel.

Zwei Anwendungs-Möglichkeiten:
1. Einzelkräuter:
Sie wirken direkt auf das in einem Organ sitzende Übel ein, vorausgesetzt, sie wurden richtig gewählt. —
2. Mischkräuter: Eine Kombination mehrerer Heilkräuter hat sich in dem Sinne als günstig erwiesen, dass die Pflanzen sich gegenseitig ergänzen, dadurch ihre Wirkung steigern und diese auch auf andere Organe ausweiten.

 

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