Gürtelrose —
Bläschenausschlag
Der Erreger ist ein Virus, der jahrelang im Körper
überlebt
Die Gürtelrose oder Herpes zoster:
Sie beginnt mit starken Schmerzen ohne ersichtlichen
Grund an einer Körperstelle, normalerweise auf der Brust
oder dem Rücken. Nach einigen Tagen entsteht dort der
charakteristische gürtelförmige Ausschlag mit
Flüssigkeitsgefüllten Bläschen, die platzen und
eintrocknen. Sie heilen innerhalb von 2 bis 3 Wochen ab.
Oft bleiben allerdings an verschorften Hautstellen
Narben zurück. Die Schmerzen können jedoch noch
monatelang, sogar jahrelang andauern.
Diese Erkrankung
kann durch starke seelische Überlastung ausgelöst
werden:
Häufiger ist jedoch ein Virus der Auslöser, der
normalerweise bei Kindern Windpocken erzeugt. Dieser
Virus überlebt oft jahrelang inaktiv in einer
Nervenwurzel, ehe er schließlich reaktiviert wird.
Die Schmerzen
kann man lindern:
1. Die betreffenden Hautpartien sehr behutsam mit
Johanniskrautöl betupfen. Solange noch Bläschen
vorhanden sind, die entsprechenden Stellen mit einem
ölgetränkten Läppchen bedecken.
2. Leinöl wird als besonders wohltuend empfunden.
3. Eine Hand voll schöne Blätter vom Huflattich kurz in
heißes Wasser tauchen, abtropfen lassen, auf die
Gürtelrose legen und über Nacht oben lassen.
Die Gürtelrose
spricht auf eine Behandlung mit Propolissalbe gut an:
Es ist dies ein Produkt aus dem Bienenkittharz. Man hat
sogar Heilanzeigen dieser hartnäckigen Hautleiden
beobachten können. Regelmäßig mehrmals täglich die Salbe
auf die kranken Stellen auftragen.
Folgender
Kräutertee hat sich bewährt:
Eisenkraut 4 Teile,
Acker-Stiefmütterchen,
Melisse und Thymian je 3 Teile,
Holunderblüten, Kamille, Ringelblume und Salbei je 2
Teile, Rosmarin 1 Teil.
—2 Teelöffel voll der Mischung für 1/4 l kochendes
Wasser. 3 Wochen lang 3-mal täglich eine Schale
schluckweise trinken.
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