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Katzenjammer mit dem Kater
Einen Kater haben:
Darunter versteht man eine schlechte körperliche und
seelische Verfassung nach unmäßigem Genuss von Alkohol.
Dieses Übel näher
geschaut:
1. Ein Zustand der Magenverstimmung.
2. Begleitet von Übelkeit.
3. In kurzen Abständen folgt Erbrechen.
4. Anschließend stellen sich Kopfschmerzen, Traurigkeit
und Schwermut ein.
Übermäßiger
Genuss von Alkohol:
Dies steuert gezielt auf Magenschleimhautentzündung oder
Gastritis los. Hilfen, die der Betroffene selber setzen
kann: Fasten, ein jeder kennt es. Essen und Nichtessen
sind wie Wachen und Schlafen, wie Spannung und
Entspannung.
Das Fasten ist
bis zum Schwinden der Erscheinungen fortzusetzen:
Auch Kräutertees bieten bei einem „Kater“ ihre Hilfe an.
Im Folgenden seien die wichtigsten mit ihrem
zugeordneten Wirkungsbereich angeführt.
Pfefferminz-Tee:
Ist krampflösend, nervenberuhigend und schmerzlindernd.
Schafgarben-Tee:
Fördert die Blutzirkulation. Hilft auch bei
Kreuzschmerzen, Blutungen, Schwächezustände, bei
schlechter Verdauung, Appetitlosigkeit, Angstzuständen,
bei Menstruationsstörungen und Krampfadern.
Kamillen-Tee:
In der Volksheilkunde eines der beliebtesten und
hilfreichsten Heilkräuter. Krampflösend,
entzündungshemmend, menstruationsregulierend und
beruhigend für den gesamten Verdauungsapparat. Bewährt
bei Neuralgien, bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen. Die
Kamille gilt als sanftes Nervenberuhigungsmittel. Sie
wirkt antibakteriell und beseitigt Allergien. Der Tee
hilft in äußerlicher Anwendung bei Rheumatismus,
Ischias, Hexenschuss, Bindehautentzündung und
Augenlidentzündung.
Tausendguldenkraut-Tee:
Bitteres Stärkungsmittel, galle- und leberwirksam,
appetitanregend. Fördert die Magensaftproduktion und
Gallensekretion. Kurz gesagt:
ein anregendes und stärkendes Mittel für die
Verdauungsorgane.
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