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Nagelbettentzündung

 

Nagelbettentzündung — Umlauf
„Wildes Fleisch“ und Eiterherde sind meist vorprogrammiert

Durch kleine Schrunden und Verletzungen:
Sowie bei trockener Haut und falscher Nagelpflege können Erreger eindringen. Sie erzeugen gerötete Schwellung und Nagelbett-Vereiterung. Man spricht dann von einem Umlauf.

Dabei kann die Eiterung in die Tiefe vordringen:
Dadurch können Sehnen, Knochen sowie das Lymphsystem befallen werden. Dies wiederum kann sogar zur Blutvergiftung führen. Rechtzeitige ärztliche Behandlung ist notwendig!

Ein bewährtes Hausmittel in der Volksheilkunde:
1 Esslöffel medizinische Schmierseife in 1/4 l lauwarmem Wasser auflösen. 2 Teelöffel voll Ringelblumenblüten dazugeben, 5 Minuten kochen, danach abseihen, temperieren lassen. Den entzündeten Finger oder die Zehe darin 10 Minuten lang so heiß wie möglich baden.

Krautblätter zerquetschen und auflegen:
Abends Finger oder Zehe mit dem Krautblatt einwickeln und verbinden. Morgens kann man mit Arnikatinktur nachbehandeln.

Oder Honig und Lebertran zu gleichen Teilen mischen:
Damit das betroffene Nagelbett bestreichen. Mit einem Mullläppchen bedecken, verbinden. Früh und abends wechseln.

Lorbeeröl fördert die Durchblutung und wirkt antiseptisch:
Behutsam auf die schmerzende Stelle geben.

Zerquetschte rohe Erdäpfel:
Über Nacht auflegen, morgens abnehmen und Ringelblumensalbe auftragen.

Weiters kann man Umschläge machen:
Ein Baumwolltuch mit Arnika-Hautwasser tränken und auflegen. Etwa 1/2 bis 1 Stunde oben lassen und anschließend die betroffene Stelle mit Ringelblumen-Hautcreme einreiben.

Diese Teemischung wirkt von innen her:
Schlüsselblume und Kamille je 3 Teile,
Benediktenkraut, Holunderblüten, Wacholderbeeren je 2 Teile,
Lavendel, Ringelblume und Thymian je 1 Teil
— 2 Teelöffel voll der Mischung mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen.
3-mal täglich 1 Schale schluckweise trinken.

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