Nasennebenhöhlen — Entzündung
Die Atmung wird behindert, Kopfschmerzen treten auf
Viele Erkältungen, die im Volksmund als
„Kopfgrippe“ bezeichnet werden:
Sie sind nichts anderes als eine akute Nasennebenhöhlen-entzündung, die
wässrig-schleimig oder eitrig sein kann.
Zum Nebenhöhlensystem zählen:
Keilbeinhöhlen, Siebbeinzellen, Stirnhöhlen und Kieferhöhlen.
Die beiden
Letzteren werden am meisten von Entzündungen heimgesucht Die Nasenatmung
ist behindert, die Geruchs-wahrnehmung gestört, Kopfschmerzen treten auf,
Setzen Fieber und Kopfschmerzen ein:
Dann muss der Patient unverzüglich Bettruhe halten und den Hausarzt rufen.
Kopfdunst mit Heublumen-Abkochung:
In 1 l Wasser 50 g Heublumen einige Minuten aufkochen, zudecken und auf
den Tisch stellen, Hinsetzen, ein Frottierhandtuch über Kopf und Topf
geben. Den Dunst bis 10 Minuten lang auf das Gesicht einwirken lassen und
durch die Nase aufziehen.
Anschließend das ganze Gesicht einreiben:
Mit Arnikatinktur, 1:1 mit Wasser verdünnt. Man soll sie auch durch die
Nasenlöcher aufziehen.
Richtiges Schnäuzen ist wichtig, um Schleim und Eiter abfließen zu lassen:
Eine Seite der Nase fest zuhalten, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass
die Absonderungen durch die Ohrtrompete in das Mittelohr gelangen.
Bei Nasennebenhöhlenentzündung
unbedingt beachten:
1. Erkältungen und Einwirkungen von Staub, Gas und kaltem Wasser
vermeiden. —
2. Stirn und Nase immer warm halten.
3. Nasenspülungen mit Salbeitee durchführen.
4. Den Mund häufig mit Wermuttee ausspülen, der nicht geschluckt, sondern
wieder ausgespuckt wird.
Salzwasser und Ringelblumensalbe sind zwei großartige Helfer:
Ein wenig Salz in lauwarmem Wasser auflösen, davon täglich morgen etwas
aufziehen, danach Ringelblumensalbe in die Nasenlöcher geben. Die
Nasenflügel kurz massieren, dann erst schnäuzen. Dies stärkt die
Abwehrhilfe der Flimmerhärchen in den Nebenhöhlen.
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