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Neurodermitis

 

Neurodermitis — Juckreiz
Eine chronische, entzündliche Hauterkrankung

Neurodermitis, Neurodermatitis oder Juckflechte:
Dieses Leiden kann mit Allergien, Heuschnupfen oder Bronchialasthma kombiniert sein. Die Betroffenen quält starker Juckreiz. Vor allem Kinder kratzen, bis die Haut blutet.

Zu beachten:
Der Schlafraum soll möglichst staubfrei sein. Spannteppiche meiden. Bettzeug aus antiallergischem Material besorgen. — Zum Waschen der Haut nur reine Kernseife verwenden. Bei der Kleiderwäsche keine Weichspüler verwenden, sondern Essig. Die Kleidung, vor allem die Unterwäsche,
sollte aus reiner Baumwolle bestehen.

Zur Stärkung der Abwehrkräfte:
Täglich 1 bis 2 Teelöffel naturgesüßte Hagebutten-Marmelade essen.

Kräutertee „Für schöne Haut “:
Kamille 30 g,
Acker-Stiefmütterchen-Kraut, Brombeerblätter und Löwenzahnkraut je 20 g,
Erdbeerblätter 10 g.
2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. 3 Wochen lang 3-mal täglich 1 Schale trinken, 1 Woche aussetzen, wiederholen.

Ein Bad mit Acker-Stiefmütterchen:
Bringt bald Linderung. 1 Hand voll getrocknetes, zerkleinertes Kraut mit 2 1 kochendem Wasser überbrühen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und ins Badewasser gießen.

Weizenkleie-Bad:
6 Esslöffel Weizenkleie mit 2 l Wasser aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und zum Badewasser geben. Danach gut abduschen. — Badedauer: jeweils 15 bis 20 Minuten. Diese Bäder abwechselnd 2-mal in der Woche durchführen.

Anschließend Einreibungen durchführen:
Entweder mit kaltgepresstem Weizenkeimöl, Leinöl oder mit Ringelblumen-Hautcreme. Wenn Sie zum Einreiben Öl verwenden, lassen Sie es zirka 10 Minuten einziehen. Danach wischt man mit einem Tuch das überschüssige Fett ab.

1 Teelöffel kaltgepresstes Weizenkeimöl:
Täglich einnehmen und 1/8 l Karottensaft nachtrinken oder mehrere Karotten knabbern.

 

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