Prellungen -
Kontusion
Entstehen durch direkte, stumpfe Gewalteinwirkung
Eine Prellung:
Kann man sich im Sport, Beruf oder sogar bei der
Hausarbeit zuziehen, Oft sieht man in Form von dunklen
Hautflecken, wie sich das Blut unter der Haut staut. Die
meisten Prellungen sind zwar sehr schmerzhaft, aber
ungefährlich.
Durch direkte,
stumpfe Gewalteinwirkung:
Entstehen Prellungen. Die Hautoberfläche wird dabei
nicht durchtrennt, sie bleibt intakt. Je nachdem, wo die
Prellung liegt, wird das weiche Gewebe direkt gegen
härtere Gewebestrukturen wie Knochen oder Gelenkskapseln
gedrückt und zusammenge-quetscht. Es kann aber auch
durch seitwärts wirkende Schwerkräfte zu Verschiebungen
des weichen Gewebes gegenüber Knochen kommen. Da die
Haut intakt bleibt, bluten die Gefäßrisse nach innen in
die Zellzwischenräume. Es bildet sich ein Bluterguss.
Erstmaßnahmen:
Man sollte die betroffene Stelle sofort kühlen, um die
Schmerzen zu mindern und eine Schwellung zu vermeiden.
Empfehlenswerter
Kräutertee:
Käsepappel 5 Teile,
Bockshornklee 4 Teile,
Kümmel und Löwenzahn je 3 Teile,
Thymian 2 Teile.
— 2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 l kaltem Wasser
zustellen, kurz aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen,
abseihen und trinken. Man sollte 3 Schalen täglich
einnehmen, so lange wie notwendig, etwa 2 bis 3 Wochen
hindurch.
Meisterwurz-Salbe:
Die schmerzenden Stellen mehrmals täglich damit
eingerieben, fördert den Heilungsprozess von
Blutergüssen.
Einige weitere
bewährte Hilfsmittel:
1. Auf ein nasses Baumwollfleckerl Arnika-Hautwasser
geben und auf die Prellung legen. Diese Umschläge öfters
erneuern.
2. Das Auftragen von Ringelblumen-Salbe ist ebenfalls
anzuraten.
3. Auflagen, Waschungen oder Teilbäder mit Sanikelwurzel
heilen die Verletzung aus.
4. Reiner Wundklee-Tee für Auflagen oder Waschungen
verwendet, bringt ebenso rasch Linderung bei Prellungen.
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