Reizblase —
keine Alterserscheinung
Viele Betroffene schweigen aus falscher Scham
Die Reizblase ist
eine Form der Inkontinenz:
Sie kommt in allen Altersgruppen vor. Frauen sind von
diesem Leiden häufiger betroffen als Männer.
Das
Beschwerdebild:
Es geht mit den Symptomen einer Blasenentzündung einher,
ohne dass im Urin Krankheitskeime nachweisbar sind.
Schmerzen beim Wasserlassen und vermehrter Harndrang mit
mehr oder weniger unkontrolliertem Harnverlust gehören
zu jenem Leiden. Bei manchen Menschen sind diese
Beschwerden so stark ausgeprägt, dass sie sich kaum mehr
in die Öffentlichkeit wagen.
Die Ursachen
können vielseitig ein:
Wie etwa körperliche Überanstrengungen, Unterkühlung,
Durchnässung, aber auch seelische Einflüsse wie Angst,
Ärger, Aufregungen und Stress können zur Reizblase
führen. Bei Frauen kann auch eine Unterfunktion der
Eierstöcke die Erkrankung auslösen, die zu einer
krankhaft erhöhten Dauerspannung der
Entleerungsmuskulatur der Blase und damit zu einem
gesteigerten Harndrang führt.
Wichtige Regeln:
1. Scharfe Gewürze, Alkohol und zu viel Kochsalz meiden.
2. Füße stets warm halten.
3. Bei Harndrang sofort eine Toilette aufsuchen.
Kürbiskerne und
Kürbiskernöl:
Regelmäßig täglich 3-mal 10 Kürbiskerne gründlich kauen
und essen. Dies hat sich bei Reizblasenbeschwerden sehr
gut bewährt — Kürbiskernöl sollte mit Vorrang in der
Küche verwendet werden, da es bei Prostatabeschwerden
der Männer und bei Reizblase der Frauen positive Wirkung
hat.
Kräutertee,‚Für
die Blase“:
Goldrute und Weiße Taubnessel je 20 g,
Hagebuttenfrüchte 15 g,
Heidekraut, Heilziest und Zinnkraut je 10 g,
Ringelblumenblüten, Rosmann und Salbei je 5 g.
— Zubereitung im Heißaufguss. 3 Wochen lang 3-mal
täglich 1 Schale trinken, 1 Woche pausieren und
wiederholen.
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