ZurückZurückZurück

Wadenkrämpfe

 

Wadenkrämpfe — Rosmarin
Dieses schmerzhafte Leiden stört oft die Nachtruhe

Verkrampfungen der Wadenmuskulatur:
Sie treten häufig nachts im Schlaf auf, aber ebenso nach längeren Fußmärschen. Bei diesem zwar harmlosen doch quälenden Leiden spielen auch Stress und Hektik oft eine Rolle. Wer öfters darunter leidet, der sollte Anregungsmittel wie Kaffee, Nikotin und Alkohol meiden.

Im Krampfanfall:
Hilft das sofortige Auftreten mit nacktem Fuß auf kaltem Boden. Oder man legt einen kalten Umschlag auf die krampfenden Stellen.

Ein mit getrockneten Farnwedeln gefülltes Kissen:
Wirkt vorbeugend. Man legt es an das Fußende des Bettes, sodass die Füße darauf ruhen können.

Die Durchblutung der Füße fördern:
Man setzt sich ruhig hin, drückt den Körper gegen die Sitzfläche und marschiert rasch am Stand, wobei man mit den Füßen fest auftritt.

Rosskastanien-Früchte 1:4 in Obstbrand ansetzen:
Die Früchte sofort nach der Ernte zerkleinern, mit dem Obstler 14 Tage in verschlossenem Gefäß in die Sonne stellen, abseihen und dunkel lagern. Täglich 3-mal 20 Tropfen auf 1 Esslöffel Wasser einnehmen.

Die schmerzenden Stellen mit Rosmarinöl einreiben:
Fettes Rosmarinöl wird so zubereitet, indem man in ein braunes 50-Milliliter-Fläschchen 12 Tropfen ätherisches Rosmarinöl gibt und mit kaltgepresstem Olivenöl auffüllt. Verschließen und mehrmals gut durchschütteln. Früh und abends massiert man damit die schmerzenden Waden ein.

Ein Rosmarin-Unterschenkel-Bad:
50 g Rosmarinblätter für 1 l kochendes Wasser. Den Aufguss zum Fußbad geben, jeden zweiten Tag 3 Wochen lang anwenden.

Bewährtes Hausmittel:
3 EL getrocknetes Gänsefingerkraut (Anserine) und 1 TL Kümmel in 1/2 l Milch bis knapp vor den Siedepunkt bringen, zugedeckt temperieren lassen, dann abseihen. Die Hälfte davon morgens nüchtern trinken, den Rest tagsüber in kleineren Portionen. Als 3-Wochen-Kur kann man damit sogar Muskelschmerzen wegbringen, die bereits zum anhaftenden Leiden geworden sind.

 

ZurückZurückZurück