Zungenleiden
— Hilfeleistung
Verfärbungen der Zunge können auf Krankheiten hinweisen
Normalerweise ist
unsere Zunge mit einem leichtengrauen Belag bedeckt:
Alle Abweichungen davon können auf Krankheiten
hindeuten. Häufigste Ursachen sind Zahnerkrankungen und
Magen- oder Darmleiden.
Auch Störungen
der Zungennerven:
Sie können zu abnormalem Belag oder gar zur Abstoßung
der obersten Zungenschicht führen, wodurch eine glatte,
rote Oberfläche zum Vorschein kommt.
Die
Zungenentzündung:
Sie macht sich durch Rötung und Schwellung der Papillen
an der Zungenspitze bemerkbar.
Als allererste
Maßnahme gilt es, den Gesamtzustand des Patienten zu
stärken:
Dies geschieht durch eine vernünftige Mischkost mit viel
Obst und Gemüse, wobei natürliche Vitamine nicht fehlen
dürfen. Diese werden am wirkungsvollsten durch die
Hagebutte, „Hetscherl“, vermittelt.
Hagebutten-Tee:
2 Teelöffel getrocknete und zerrebelte Hagebuttenfrüchte
mit 1/4 l Wasser zustellen, kurz aufkochen und zugedeckt
15 Minuten ziehen lassen, danach abseihen. Täglich früh
und abends je eine Schale schluckweise trinken.
— Anstelle dessen kann man auch früh und abends einen
Esslöffel Hagebutten-Marmelade einnehmen.
Gleichzeitig
Mundspülungen durchführen:
Am besten eignen sich Kamillen- oder Salbeitee. — Die
Heilpflanze Kamille besitzt entzündungshemmende,
schmerzlindernde und beruhigende Eigenschaften. Der
Salbei hingegen wirkt stark keimtötend und leicht
zusammenziehend.
Bei Zungenbrennen
einige Tropfen Hauswurzöl nach dem Aufstehen einnehmen:
Zu diesem Zweck 4 Esslöffel kaltgepresstes Olivenöl mit
1 vollen Esslöffel klein geschnittener Hauswurzblätter
gut vermischen und in einem verschlossenen Glasgefäß 14
Tage in die Sonne stellen. Anschließend abseihen, dunkel
und kühl lagern.
Ein weiteres
Hausmittel bei Zungenbrennen:
Leinsamen mit der doppelten Menge Wasser zu einem
Schleim verkochen, 2 Esslöffel täglich einnehmen.
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