Knödel & Nockalan




*Sämtliche Rezepte sind - wenn nicht anders angegeben - für vier Personen berechnet.

Apfelknödel

500 g säuerliche Äpfel, 1 Ei, 150 g Mehl,
1 TL Salz,50 g Butter, 
50 g Zucker, 1 TL Zimt.

Die geschälten Äpfel werden grob aufgerieben oder kleinwürfelig geschnitten. Dann gibt man Salz und Ei dazu, zuletzt mischt man das Mehl darunter. Aus der Masse formt man kleine Knödel, die man in kochendes Salzwasser einlegt und 10 Minuten ziehen lässt. 

Sie werden mit heißer Butter übergossen und, mit Zucker und Zimt bestreut, zu Tisch gebracht.

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Erdäpfelknödel

500 g Erdäpfel, 1 TL Salz, 1/2 TL Muskat,
1/2 TL Kümmelpulver, 30 g Fett, 50 g Grieß,
100 g griffiges Mehl, 1 Ei.
Salzwasser.

Die in der Schale gekochten Erdäpfel werden heiß geschält und durchgepresst. Dann werden sie mit den Gewürzen und dem Grieß bestreut. Wenn sie kalt sind, mengt man das Mehl locker darunter, schlägt das Ei darauf und knetet den Teig rasch zusammen. Sofort formt man 8 Knödel, die man in reichlich kochendes Salzwasser einlegt und 10 Minuten ziehen lässt.

Man kann diese Knödel auch mit gekochtem, gehacktem Selchfleisch, Fleischresten oder Grammel füllen.

Lässt man Kümmel und Muskat weg, dann kann dieser Teig auch als Hülle für Obstknödel (Zwetschken, Marillen, Apfelstücken oder Schwarzbeeren) verwendet werden.

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Fleischknödel

Zutaten und Zubereitung sind gleich wie bei den Graupnknödeln. Anstatt der Grammeln nimmt man 300 g gekochtes, nicht zu fettes Selchfleisch, das man grob faschiert oder kleinwürfelig schneidet.

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Geröstete Knödel

Übriggebliebene kalte Knödel schneidet man dünnblättrig auf, röstet sie am besten in Grammelfett an, schlägt Eier darüber, die man stocken lässt und streut feingehackte Petersilie oder Schnittlauch darauf. 
Dazu ißt man Salat.

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Graupnknödel

300 g trockene Grammeln (Graupn), 
3 Eier, 300 g Mehl,
Milch nach Bedarf, 1 TL Salz.

Die Grammeln werden leicht geröstet und ausgekühlt mit Eiern, Salz, Mehl und soviel Milch vermischt, daß sich aus dem Teig Knödel formen lassen. Man lässt den Teig ca. 1/2 Stunde anziehen, formt mit nassen Händen mittelgroße Knödel, die man in kochendes Salzwasser einlegt und ungefähr 15 Minuten ziehen lässt.

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Grießknödel

200 g Grieß, 120 g Mehl, 1 Semmel, 20 g Germ, 
gut 1/8 l Milch,2 Eier, 
50 g Grammeln oder 100 g durchzogener Selchspeck,
1 TL Salz, Muskat, 1 EL Schnittlauch gehackt.

Die würfelig aufgeschnittene Semmel wird mit den heißen Grammeln oder dem aufgeschnittenen, scharf ausgebratenen Speck übergossen, den Gewürzen und den anderen trockenen Zutaten vermischt. Dann bröselt man die Germ hinein, gibt Eier, versprudelt mit  Milch, dazu und mischt den Teig gut durch. Nach halbstündigem Rasten formt man aus der Masse ca. 8 Knödel, die man in kochendes Salzwasser einlegt und 15 Minuten leicht kochen lässt.

Will man sie süß, dann nimmt man statt Grammeln Butter und lässt  Muskat und Schnittlauch weg.

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Kartoffel-Krapfen

Aus 300 g Roggenmehl, 300 g Weizenmehl und ca. 1/4 l Wasser einen Nudelteig zubereiten, etwa fünf Millimeter dick auswalken und mit einem runden Ausstecher Kreise von etwa 10 cm Durchmesser ausstechen.

Für die Fülle ein Kilo Kartoffeln kochen, warm passieren. Mit 100 g gehacktem Selchspeck, der mit einer großen gehackten Zwiebel, Petersilie, Knoblauch, Schnittlauch, Salz und Pfeffer geröstet wurde, vermischen.

Mit einem Löffel in die Mitte jedes Krapfens Fülle geben, zusammenklappen, in Salzwasser 10 Minuten leicht kochen.

Abschrecken, mit Butter und Parmesan bestreuen.

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Krautnockalan

Mehlnockerl von: 
400 g Mehl, 2 Eiern, 
ca. 1/4 l Wasser, 1 TL Salz;
500 g Sauerkraut, etwas Wasser, 
100 g durchzogener Speck.

Das Sauerkraut wird mit wenig Wasser weichgedünstet. Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser rührt man einen lockeren Nockerlteig und sticht daraus kleine Nockerln, die man in kochendes Salzwasser einlegt. Wenn sie aufsteigen, sind sie gar. Dann werden sie herausgenommen und unter das Kraut gemischt. Der Speck wird kleinwürfelig aufgeschnitten, rasch abgebraten und über das Gericht geschüttet.

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Mölltaler Speckknödel mit warmen Krautsalat

25 dag Speck mit etwas Wurst kleinwürfelig schneiden und anrösten. Ein weiteres Stück Speck ebenfalls schneiden, rösten und für den Salat zur Seite stellen.

15 dag Knödelbrot mit fünf versprudelten ganzen Eiern vermengen und ca. fünf Minuten ziehen lassen. Mit Salz, gehacktem Schnittlauch und Lust- stock würzen.

Alle Zutaten mit etwas Mehl rasch zu einem Teig verarbeiten

Die Knödel ca. 20 Minuten auf Dampf kochen und mit klarer Suppe servieren.

Für den Krautsalat frisches Weißkraut vom Strunk befreien und fein hobeln.

Den beiseitegelegten gerösteten Speck mit reichlich frischem Sauerrahm aufgießen, diese „Marinade“ noch warm mit dem Kraut vermengen, mit Salz, Kümmel, gepreßtem Knoblauch und etwas Pfeffer nach Geschmack würzen.

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Nockalan

250 griffiges Mehl, 1 TL Salz, 1 Ei,
ca. 1/4 l Milch oder Wasser.
Salzwasser.

Man vermischt alle Zutaten zu einem Teig. Daraus sticht man mit einem Kaffeelöffel kleine Nockerl ab, die man in kochendes Salzwasser einlegt und ca. 5 Minuten kocht.

Nockalan sind eine gute Beilage zu Fleisch- der Gemüsespeisen und zur Erdäpfelsoß. Mit Grammeln oder gerösteten Zwiebeln abgeschmalzen, schmecken sie gut zu Salaten.

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Schwarzbeernockalan

300 g Mehl, 2 Eier, gut 1/8 l Milch,
1 TL Salz, 300 g Schwarzbeeren,
50 g Butter, 1/2 l Wasser.

Aus Mehl, Eiern, Milch und Salz macht man einen  Nockerlteig, in den man die Schwarzbeeren einmengt. In einer weiten Kasserolle lässt man Butter und Wasser aufkochen, sticht mit einem Löffel Nockerln aus der Masse und legt sie in die kochende Flüssigkeit. Man lässt  sie zugedeckt bei nicht zu starker Hitze auf einer Seite anbräunen, dreht sie dann um und bräunt sie auch auf der anderen Seite an. 

Sie werden mit Zucker bestreut aufgetragen. Dazu wird Milch getrunken.

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Semmelknödel

200g Knödelbrot oder 2 altbackene Semmeln, 
50 g Fett,50 g Zwiebeln,
1 TL grüne Petersilie,
4 EL Mehl, 1 TL Salz, ca. 1/4 l Milch,
2 Eier, Salzwasser.

Feingehackte Zwiebeln röstet man im Fett goldbraun, gibt die kleingeschnittenen Kräuter dazu und lässt sie einmal aufschäumen. Die Semmelwürfel werden in einer Schüssel mit Mehl, Salz und Zwiebeln gut vermengt. Die Milch wird mit den Eiern versprudelt, darübergeschüttet, eingerührt und die Masse stehen gelassen.
Mit nassen Händen formt man 8 Knödel, die man in reichlich kochendes Salzwasser einlegt und 10 Minuten ziehen lässt.

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Speckknödel

4 altbackene Semmeln, 50 g Fett, 120 g Mehl,
1 TL Salz, 1 EL gehackte Petersilie und Selleriegrün,
200 g Selchspeck, 2 Eier, ca. 1/4 l Milch.

Die Semmeln werden in 1 cm große Würfel geschnitten und in Fett leicht angeröstet. Den Speck schneidet man kleinwürfelig und brät ihn scharf und kurz ab. Dann wird alles miteinander gut vermischt. Die Knödelmasse ca. 1 Stunde rasten lassen. Weitere Zubereitung wie die anderen Knödel.
Als Einlage für die Käsesuppe genügt die halbe Menge.

Zu all diesen Knödeln ißt man Sauerkraut, Salate oder Erdäpfelsoß. Übriggebliebene kalte Knödel schneidet man dünn auf, röstet sie in Fett ab und schlägt eventuell Eier darüber.
Beliebt sind auch "Saure Knödel":
Dazu werden die kalten Knödel dünn aufgeschnitten, blättrig geschnittene Zwiebeln darübergegeben und mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer mariniert.

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Topfenknödel

250 g Topfen, 2 Eier, 2 Semmeln,
100 g Grieß, 1 TL Salz.

Die Semmeln werden in kaltem Wasser geweicht, gut ausgedrückt und passiert. Dann vermischt man sie mit allen anderen Zutaten. Die Masse lässt man eine halbe Stunde durchziehen und bereitet sie wie die anderen Knödel zu.

Man kann diese Knödel süß zu Zwetschgenpfeffer oder Kompott oder mit Speckgrammeln abgeschmalzen zu Gemüsen, Salaten oder Sauerkraut essen.

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Topfennockalan

300 g Mehl, 150 g Topfen, 2 Eier, 
1 TL Salz, ca. 1/8 l Milch, 
30 g Butter oder Speckschmalz.

Der Topfen wird ins Mehl gebröselt und mit den übrigen Zutaten zu einem Nockerlteig abgeschlagen. Mit einem Eßlöffel legt man Nockerl ins kochende Salzwasser ein und kocht sie, bis sie an der Oberfläche schwimmen.

Man kann die Knödel süß, mit Zwetschgenpfeffer oder Kompott, oder gesalzen, mit Gemüsen, Sauerkraut oder Salaten essen.

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