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In Kärnten gibt es eine
Vielzahl verschiedener gefüllter Nudeln.
Mit Ausnahme der Fleischnudeln kommen
sie auch heute noch bei den meisten Familien am Freitag auf den Mittagstisch.
Sie haben ihre Namen nach der Art der Füllen oder nach der Zubereitung. Lesen
sie auf einer Speisekarte "Kärntner Nudeln", dann sind es immer
solche mit Topfenfülle.
Nudelteig
für ca. 16 Stück mittelgroße Nudeln oder 1
Kranznudel:
250 g glattes
Weizenmehl, 1 Ei, 1 TL Salz,
6 - 8 EL Milch oder Wasser
Alle Zutaten werden in einer
Schüssel zusammengemischt und dann am Brett so lange geknetet, bis der Teig
glatt ist. Der Teig soll weich sein. Er lässt sich leichter weiterverarbeiten,
wenn man ihn einige Stunden zugedeckt rasten lässt.
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Nach der Art der Zubereitung
gibt es:
1.
Faustnudeln
Sie sind faustgroß und echt
arbeitsaufwendig. Die Fülle, zu einer faustgroßen Kugel, dem "Baale",
zusammengedrückt, wird in runde Nudelteigblätter, die aus kleinen Teigkugerln
geformt werden, eingehüllt und die Ränder werden "gekrendelt". Dabei
werden die beiden Teigränder mit Daumen und Zeigefinger fest zusammengepresst,
so daß ein zackenartiger Rand entsteht. Wenn alle fertig sind, legt man sie in
reichlich kochendes Salzwasser ein und kocht sie ganz leicht, je nach Größe 10
- 15 Minuten.
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2.
Ausgeradelte Nudeln
Dazu wird der Nudelteig messerrückendick
ausgerollt. Die Füllekugerln werden in regelmäßigen Abständen daraufgesetzt,
soviel Teig darüberschlagen, daß die Fülle vollkommen bedeckt ist und noch
rundherum ein ca. 1 cm breiter Teigrand bleibt. Die Teigränder werden gut
aufeinander gedrückt und die Nudeln herausgeradelt. Dann werden sie wie
Faustnudeln gekocht.
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3.
Gwundne, Zsamglegte oder Kranznudeln
Diese Zubereitungsart erfordert
am wenigsten Arbeit. Der Nudelteig wird messerrückendick ausgerollt, mit der Fülle
bestrichen und vom Rand oder der Mitte her zusammengerollt. Rollt man sie von
der Mitte her, dann muss man in der Teigmitte zuerst ein handlanges Kreuz
einschneiden und von den 4 Ecken nach außen zusammenrollen. Die Teigränder
muss man vorher mit Eiklar bestreichen und gut andrücken, damit die Nudeln
nicht aufkochen. Diese Rollen werden entweder als Ganzes oder in ca. 10 cm lange
Stücke geteilt, in reichlich Salzwasser so lange gekocht, bis sie an der Oberfläche
schwimmen ( je nach Dicke 20 - 30 Minuten). Nach dem Herausnehmen schneidet man
sie in ca. 2 cm breite Streifen, die ja nach Fülle mit Butter oder Grammelfett
abgeschmalzen werden.
Da die gefüllten Nudeln sehr arbeitsaufwendig sind, empfiehlt es sich, gleich
eine größere Menge zu machen und den Rest einzufrieren. Dazu kocht man sie
fertig, lässt sie abtrocknen und friert sie in Beutel verpackt ein. Vor
Gebrauch taut man sie in einem Sieb über Dampf auf. Sie schmecken gleich gut
wie frisch zubereitete Nudeln.
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Und nun zu
den Füllen:
Am bekanntesten und am häufigsten
anzutreffen ist wohl die Topfenfülle. Wichtig dabei ist, daß trockener oder Bröseltopfen
verwendet wird. Der Topfen wird mit gekochten Erdäpfeln, gekochter Brein oder
Semmelwürfeln vermischt und immer mit brauner oder Nudelminze (nicht
Pfefferminze) und Keferfil (Kerbelkraut) und Salz gewürzt. Außerdem kann man
auch noch gehackten Porree, Majoran oder Petersilie beifügen. Das ist ganz dem
persönlichen Geschmack überlassen. Man kann sicher nicht sagen, daß dies oder
jenes "echt" und "richtig" ist, denn es gibt eine Vielfalt
von Geschmacksnuancen, die in jeder Kärntner Familie wahrscheinlich anders ist.
Und jede Familie schwört auf ihre "richtigen" Kasnudeln.
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Kärntner
Nudeln
Topfennudelfüllen:
1.
Topfen-Erdäpfelfülle
500 g Erdäpfel, 500 g
Topfen, 1 TL Salz, je 1 TL Minze
Kerbelkraut, Petersilie, Porree und Majoran,
diese Kräuter alle fein gehackt.
Die Kartoffeln werden in der
Schale gekocht, heiß geschält, durchgepresst und noch heiß mit den anderen
Zutaten gut durchgeknetet. Daraus formt man Kugerln in gewünschter Größe.
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2.
Topfen-Semmelfülle
2 altbackene Semmeln, 500 g
Topfen,
50 g Butter, 50 g Zwiebeln,
1 Ei, Gewürze wie bei Nr. 1, etwas Milch.
Die Semmeln werden kleinwürfelig
aufgeschnitten. Feingehackte Zwiebeln lässt man in Butter anlaufen, gibt die
Semmelwürfel dazu und röstet alles gut durch. Dann werden alle Zutaten
zusammengemischt und die Fülle wir bei Nr. 1 fertiggemacht. Milch gibt man
soviel dazu, daß die Masse saftig wird, sich aber noch gut formen lässt.
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3.
Topfen-Breinfülle
200 g Brein,
Wasser, 500 g Topfen,
Gewürze wie bei Nr. 1.
Der gut
gewaschene Brein wird in reichlich Salzwasser kernig weich gekocht. Dann schüttet
man ihn durch ein Sieb und lässt ihn gut abtropfen.
Weitere Zubereitung der Fülle
wie bei Nr. 1.
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Gailtaler
Erdäpfelnudeln
1 kg Erdäpfeln,
100 g Selchspeck oder Selchfleisch,
1 Ei, Gewürze wie Nr. 1.
Die gekochten
Erdäpfeln werden heiß durchgepresst und mit dem kleinwürfelig geschnittenen
Speck oder Fleisch, dass man vorher scharf abbrät, dem Ei und den Gewürzen
vermischt. Weitere Zubereitung wie bei Nr. 1. Die fertig gekochten Nudeln werden
entweder mit zerlassener Butter oder mit Grammelschmalz aufgetragen.
Dazu isst
man grünen oder Krautsalat.
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Kärntner
Nudeln 2
Nudelteig:
400 g glattes Weizenmehl, 1/2 - 1 Ei,
ca. 1,5 dl Wasser, Salz, 1 EL Olivenöl,
Ei zum Bestreichen.
Fülle:
500 g Topfen (Bröseltopfen),
130 g Semmelwürfel, 70 g Butter,
2 dl Milch, 50 g feingehackte Zwiebeln,
100 g Erdäpfel, gekocht und geschält,
2 EL Minzeblätter, gehackt,
2 EL Kerbel, gehackt,
Salz, Pfeffer, weiß aus der Mühle,
80 g Butter zum Begießen oder 150 g Butterbrösel.
Mehl, Ei, Wasser, Öl und Salz
zu einem glatten Nudelteig verkneten, 20 Minuten rasten lassen, dünn ausrollen.
Zwiebeln in Butter leicht rösten. Semmelwürfel und Topfen mit Milch begießen,
leicht vermengen. Zwiebeln beigeben. Erdäpfel passieren, mit Gewürzen und Kräutern
der Topfenmasse beigeben, durchrühren. Ca. 40 g schwere Kugeln formen.
Die Kugeln in ausreichendem Abstand nebeneinander am unteren Ende auf den Teig
legen, an den Rändern mit verschlagenem Ei bestreichen. Den Teig von unten nach
oben darüberklappen, rundum fest anpressen. Mit einem runden Ausstecher
ca. 6 cm große halbmondförmige Taschen ausstechen. Ränder fest andrücken und
wellenartig abdichten ("krendeln").
In siedendem Wasser kochen, aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und mit
brauner Butter begießen oder mit Butter-Bröseln bestreuen.
Kochzeit: ca. 15 Minute
Beilagen: Blattsalate
Nudl kudl
mudl
"Wie man Männer
einfängt"
"A Madl, des net krendeln
konn, des kriagt kon Monn",heißt es auf gut kärntnerisch. Wobei man unter
Krendeln die Kunst versteht, eine Kärntner Käsnudel so zu verschließen, dass
sie nicht nur dichthält, sondern auch ein kleines ornamentales Kunstwerk
darstellt.
Die Kasnudeln scheinen in Kärnten jedoch nicht nur, was die Ornamentik
betrifft, ein veritabler Indikator für die Beziehungen zwischen den
Geschlechtern zu sein.
"Der Bua, der sei Dirndle beim Tanzen net halst, ist grod wie die Bäuerin,
dö die Nudeln net schmalzt", lautet eine alte Kärntner Weisheit. Und wenn
sich die erotischen Bande zwischen Bauer und Bäuerin später einmal etwas abgekühlt
haben, so bleibt den Männern immer noch die Hitze der Kasnudeln, wenn die Bäuerin
über den Hof ruft:
"Kemt´s lei bald, kemt´s
lei bald, de Nudl werd´n kalt, Nudl werd´n kalt!"
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Kärntner Nudeln 3
Für Allergiker (ohne Mehl,
ohne Ei)
Für den Teig:
25 dag Hartweizengrieß, 8 dag Mehl, etwas Salz, 1 Schuss Öl
und so viel Wasser wie der Teig benötigt, um geschmeidig zu werden.
Zutaten für die Fülle:
25 dag Topfen, 25 dag passierte Kartoffeln, 10 g Salz,
5 g Nudelminze, ev. 3 g Kerbel oder geschnittenen Lauch.
Zubereitung wie oben.
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Kletzen-
und Obstnudeln - Süße Füllen
Kletzenfülle
500 g Kletzen,
500 g Topfen, 1/4 TL Salz,
1/2 TL Zimt, 1 Prise Neugewürz,
ev. 1 EL Honig.
Die in Wasser
vorgeweichten Dörrbirnen werden weichgekocht. Nach dem Abtropfen entfernt man
Stiel und Blütenreste und faschiert sie durch den Fleischwolf. Diese Kletzen
werden dann mit den übrigen Zutaten wie die Topfennudeln weiterverarbeitet.
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Mohnfülle
400 g
geriebener Mohn, 500 g Topfen,
1/4 TL Salz, 1/2 TL Zimt,
nach Geschmack Honig oder Zucker.
Alles gut
vermischen und wie die anderen Füllen zubereiten.
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Andere
Fruchtfüllen
250 g
getrocknete, in Wasser eingeweichte
oder 500 g Schwarzbeeren
oder 500 g geschälte, grob aufgeriebene Äpfel,
250 g Bröseltopfen, 250 g Semmelbrösel,
50 g Zucker oder 2 EL Honig,
1 TL Zimt, 1 Prise Neugewürz.
Diese Zutaten
werden gut zusammengemischt. Man formt sie nicht zu Kugerln, sondern setzt sie
mit einem Löffel auf den Teig. Alle diese Nudeln werden mit Butter
abgeschmalzen, ev. mit Zucker und Zimt bestreut. Man ißt grünen Salat oder
trinkt süße Milch dazu.
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Görtschitztaler
Heiligen-Abend Nudeln
Man macht dafür
Käsnudeln mit einer Topfen-Erdäpfelfüllung, die nur mit Minze und Kerbelkraut
gewürzt wird. Nachdem man sie gekocht hat, lässt man sie abtrocknen und überbäckt
sie kurz in Butterschmalz. Dann werden sie angerichtet, mit etwas Honig übergossen
und geriebenem Mohn bestreut.
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Süße Kärntner Nudeln
Für 4 Personen:
Für den Teig:
500 g Mehl (Typ 480)
1 Ei, Prise Salz,
etwas Öl, Wasser.
800 g Bröseltopfen, 80 g Kakao,
200 - 300 g Zucker, Zimt,
2 cl Rum, 25 g gemahlener Mohn,
10 g geriebene Nüsse, 10 g geriebene Mandeln,
10 g geriebene Walnüsse, 150 g Kletzen
(Dörrbirnen, gekocht und fein passiert),
50 g Rosinen, Honig,
Staubzucker und Zimt zum Bestreuen.
Fülle 1:
200 g Topfen, 1 kleiner TL Kakao, etwas Zucker, 1 cl Rum, Mohn und 1/2 TL zu
einer Masse verarbeiten. Mit einem Eisportionierer 4 Portionen herausdrücken und
für 1 Stunde in das Tiefkühlfach legen.
Fülle 2:
200 g Topfen, 1 kleiner TL Kakao, etwas Zucker, 1 cl Rum, 1/2 TL Zimt und
sämtliche Nüsse zu einer Masse verarbeiten. Mit einem Eisportionierer 4
Portionen herausdrücken und 1 Stunde in das Tiefkühlfach legen.
Fülle 3:
200 g Topfen, 1 kleiner TL Kakao, etwas Zucker, 1 cl Rum, 1/2 TL Zimt und die
Kletzen zu einer Masse verarbeiten. Mit einem Eisportionierer 4 Portionen
herausdrücken und für 1 Stunde in das Tiefkühlfach legen.
Alle Zutaten für den Teig miteinander verrühren und etwa 30 Minuten rasten
lassen. 200 g Topfen, 1 kleiner TL Kakao, etwas Zucker, 1 cl Rum, 1/2 TL Zimt
und die Rosinen zu einer Masse verarbeiten. Mit einem Eisportionierer 4
Portionen herausdrücken und für 1 Stund in das Tiefkühlfach legen.
Den
Teig in Scheiben schneiden und ausrollen. Etwas von jeder (angefrorenen) Fülle
auf den Teig legen, mit Hilfe eines passenden Glases ausstechen. Teigkreise
zusammenklappen, Ränder gut zusammendrücken. In kochendes Salzwasser legen und
in etwa 15 Minuten garen.
Süße Kärntner Nudeln mit Staubzucker und Zimt bestreut auf Tellern anrichten.
Zum
Übergießen Honigbutter:
Butter mit 1 EL Honig schmelzen lassen.
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Fleischnudeln
Andere Füllen:
Krautfülle
500 g
Sauerkraut, 250 g Selchfleisch gekocht,
1 EL Fett, 50 g Zwiebeln,
ca. 100 g Schwarzbrotbrösel, 1 Knoblauchzehe,
1/2 TL Kümmel, evtl. etwas Salz und 1 Eiklar.
Das Sauerkraut
wird kurz im eigenen Saft gedünstet, (es soll keine Flüssigkeit mehr dabei
sein) auf aufgehackt. Dann mischt man das klein aufgeschnittene Selchfleisch,
die gerösteten Zwiebeln, die Gewürze und soviel Brotbrösel dazu, dass die
Masse bindet. Vorsicht beim Salzen, da das Fleisch meist schon gesalzen ist.
Diese Nudeln
isst man mit Grammelfett abgeschmalzen als alleiniges Hauptgericht.
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Fleisch-
oder Grammelfülle
500 g
mageres, gekochtes Selchfleisch
oder trockene Grammeln,150 g Brösel,
je 1/4 TL Lustock, Basilikum, Majoran, Salz, Petersilie,
50 g Fett, 50 g Zwiebeln, 1-2 Eier.
Das
Selchfleisch wird faschiert, die Grammeln werden kurz angeröstet. Dann gibt man
geröstete Zwiebeln, die anderen Gewürze, Eier und soviel Brösel dazu, dass
die Masse bindet.
Diese
Nudeln werden, wenn die Fülle nicht zu fett ist, abgeschmalzen und mit
Sauerkraut, sauren Rüben, Salaten oder Erdäpfeln gegessen.
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Füllen
für die Kranznudeln
Topfen- und
Kartoffelfüllen werden für die Kranznudeln nie genommen. Die Kletzen- oder
Mohnfülle wird in derselben Menge hergestellt, aber etwas weicher gehalten. Die
Kletzenfülle wird mit Kletzenkochwasser, die Mohnfülle mit etwas Milch
angefeuchtet. Man kann, damit sie besser binden, auch 1-2 Eiklar dazugeben. Die
Kraut-Fleisch- oder Grammelfülle hält man ebenfalls etwas saftiger. Man kann
etwas Fleischsuppe zum Anfeuchten der Brösel nehmen. Eier oder Eiklar müssen
unbedingt dazugegeben werden, damit die Fülle beim Aufschneiden nicht herausbröselt.
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Andere
Nudel und
Strudel
Apfelstrudel
Strudelteig:
200 g glattes Mehl, 1 TL Salz, 1 EL Öl,
1/2 TL Essig, ca. 1/8 l lauwarmes Wasser.
Fülle:
100 g Butter, 100 g Brösel.
1 kg Äpfel, 80 g Zucker, 1 TL Zimt, 50 g Rosinen.
50 g Butter oder anderes Fett zum Bestreichen.
Das Mehl wird in eine Schüssel
gegeben und mit den anderen Zutaten zu einem weichen Teig verrührt. Anschließend
wird er so lange geknetet, bis er seidig und glatt ist. Dann legt man den Teig
auf einen bemehlten Teller, bestreicht ihn mit Öl und lässt ihn mit einer
warmen Schüssel bedeckt, eine halbe Stunde rasten.
Auf einem bemehlten Tuch wird der Teig ganz dünn ausgezogen. 3/4 des Teiges
werden mit Fülle belegt, das restliche Viertel mit zerlassenem Fett betropft
und der Strudel von der gefüllten Seite her eingerollt. Die seitlichen Ränder
werden vorher eingeschlagen. Der Strudel wird aufs befettete Blech gelegt, mit
Fett bestrichen und bei mittlerer Hitze, je nach Dicke, 1/2 bis 1 Stunde
gebacken.
Während des Backens wird er öfter mit Fett bestriche, damit er knusprig wird.
Fülle: Die Brösel werden in
der Butter hellbraun geröstet, die Äpfel geschält und dünnblättrig
aufgeschnitten.
Auf den ausgezogen Strudel streut man zuerst die gerösteten Brösel, dann die
Äpfel, Zucker und Zimt und als letztes die Rosinen.
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Bounachnudeln
Butter, Mehl, Salz,
Nudelteig, Salzwasser.
Butter wird über längere Zeit
in einem Kochgefäß erwärmt. Dann streut man etwas Mehl und Salz in die flüssig
gewordenen Butter. Nach einiger Zeit lässt sich das flüssige Schmalz abgießen.
Zurück bleibt der durch Mehl und Salz gebundene Bodensatz, das sogenannte
Bounach. Für die Bounachnudeln wird dieser Rückstand nun auf einen
ausgewalkten Nudelteig gestrichen. Danach wird der Teig zusammengerollt und die
Ränder festgedrückt, damit sich der Teig während des Kochens nicht auflöst.
Die Teigrolle wird in ein Tuch gewickelt und 20 Minuten in Salzwasser gekocht.
Danach werden von der Rolle zwei Zentimeter lange Stücke schräg
heruntergeschnitten, mit Butterschmalz übergossen und warm serviert.
Als Zuspeise eignet sich Salat.
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Erdäpfelnudeln
750 g Erdäpfeln,
1 TL Salz, 1
50 g griffiges Mehl, 2 Eier, 50 g Fett.
Die Erdäpfeln
werden in der Schale gekocht, heiß durchgepresst und ausgekühlt. Dann werden
sie mit Salz und Mehl locker vermischt und mit den Eiern ganz rasch zu einem
Teig verknetet. Daraus formt man eine Rolle mit ca. 8 cm Durchmesser und
schneidet davon 4 cm breite Stücke ab. Diese werden in reichlich kochendes
Salzwasser eingelegt und 10 Minuten gekocht. Herausgenommen lässt man sie kalt
werden und schneidet sie in ungefähr 2 cm breite Stücke, die man in Fett abbrät.
Dazu isst man
Gemüse oder Salate.
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Erdäpfelrolle
40 dag Erdäpfel, gekocht und
gepresst,
15 dag Mehl, 3 dag Weizengrieß,
1 Ei, Salz.
Fülle:
4 dag Butter, 1 Zwiebel, fein gehackt,
25 dag Selchfleisch, gekocht
(Rollschulter oder Schinken).
Für die Fülle Zwiebel in der
heißen Butter goldgelb anlaufen lassen, das Fleisch kleinwürfelig schneiden.
Aus Erdäpfeln, Mehl, Grieß und Salz einen Erdäpfelteig bereiten. Den Erdäpfelteig
zu einem 1,5 - 2 cm dicken Blatt ausrollen, die Fülle daraufstreuen und den
Teig vorsichtig einrollen. Eine Serviette mit heißem Wasser anfeuchten, die
Rolle darin einbinden und diese im kochenden Salzwasser 60 Minuten garen.
Man kann die Rolle auch in 5 cm
breite Stücke schneiden, diese aufrecht in eine gut befettete Auflaufform
stellen und mit Butterflocken belegt bei 200 Grad 50 Minuten im Rohr backen.
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Erdäpfelstrudel
Strudelteig:
Mengen und Zubereitung wie
für den Apfelstrudel.
Fülle:
500 g Erdäpfel gekocht, gerieben,
50 g Fett, 50 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe,
2 Eier, 1 TL Salz, je 1 TL gehackte grüne Petersilie und
Schnittlauch, 1 Prise Muskat.
250 g Selchfleisch gekocht oder Fleischreste.
Gehackte Zwiebeln und Knoblauch
werden hellbraun geröstet. In einer Schüssel werden die Erdäpfel mit allen
Gewürzen, Zwiebeln und Eiern gut verrührt.
Diese Masse streicht man auf den Strudelteig, bestreut mit dem feingehackten
Fleisch und macht den Strudel wie den Apfelstrudel fertig.
Zum Erdäpfelstrudel kann man
Salate essen. Sehr gut schmeckt auch Spinat dazu.
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Gefüllte Rehwildnudel
Füllung:
250 g faschiertes Rehfleisch, gekocht in Wurzelgemüse,
1 Dotter, 1 kl. Zwiebel, 1 Ei, etwas Butter, etwas Obers,
Salz, Pfeffer, Wildgewürz, Petersilie, etwas Madeira
Teig:
350 g Mehl, 1 Ei, Salz, 1/8 l Wasser
Das Mehl mit Salz vermischen,
Ei im Wasser versprudeln und mit dem gesalzenen Mehl zu einem festen Nudelteig
verarbeiten. 1/2 Stunde zugedeckt ruhen lassen.
Für die Fülle Zwiebel fein
hacken und mit etwas Butter anschwitzen. Faschiertes Rehfleisch unter die
anderen Zutaten vermischen und abkühlen lassen. Kleine Fleischkugeln formen.
Teig ausrollen, die Fleischkugeln darauf setzen, Teig überschlagen und
ausstechen. Die Ränder fest drücken und in Salzwasser 3 Min. leicht köcheln
lassen.
Mit Butter oder Wildsoße und
Apfelrotkraut servieren.
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Geschnittene
Nudeln
300 g Mehl, 1
Ei, 1 Dotter,
1/2 TL Salz, etwas Milch, 50 g Fett.
Aus diesen
Zutaten macht man einen mittelfesten Nudelteig, den man nach dem Rasten ca. 3 mm
dick ausrollt. Die Teigplatte lässt man etwas übertrocknen, schneidet ca. 7 cm
breite Streifen und daraus 1/2 cm breite Bandnudeln. Diese kocht man in
reichlich Salzwasser, seiht und schreckt sie ab und gibt sie in heißes Fett.
Dazu isst man Erdäpfelsoß. Man kann sie auch mit abgebröseltem Topfen
bestreuen und isst dann häufig Apfelmandel dazu.
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Kaspreß-Nudeln
Für den Teig:
25 dag glattes und 25 dag griffiges Mehl in eine Schüssel geben. Mit 1 Ei,
Salz, 2 - 3 El Öl und lauwarmem Wasser zu einem glatten Teig verkneten.
Rasten lassen.
Für die Fülle:
4 kleingeschnittene Semmeln mit 3 verquirlten Eiern mischen, mit Salz, Pfeffer
und einer Prise Muskat abschmecken, kleingehackte Petersilie, geröstete Zwiebel
und feingeschnittenen gerösteten Speck dazugeben. Dann 10 bis 20 dag
feingeriebenen Käse daruntermengen.
Den Nudelteig dünn ausrollen, aus der Fülle kleine Knödel
formen, etwas flach pressen und mit dem Teig umhüllen. Die Nudeln ausradeln und
krendeln.
In Salzwasser 7 - 8 Minuten kochen und mit Grammeln
anrichten.
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Kräuterstrudel
Strudelteig:
Mengen und Zubereitung
wie für den Apfelstrudel.
Fülle:
4 altbacken Semmeln, 1/4 l saurer Rahm,
1/4 l Milch, 1 TL Salz, 4 Eier,
je 5 EL gehackten Estragon, Schnittlauch, Kerbelkraut.
Die Semmeln werden feinblättrig
geschnitten und in einer Schüssel gut mit Rahm, Milch, Salz und den
versprudelten Eiern vermischt.
Sollte die Masse nach dem Durchziehen (ca. 1/2 Stunde) zu fest sein, gibt man
etwas Milch dazu. Dann streicht man sie auf den Strudelteig, bestreut mit den Kräutern
und macht den Strudel wie den Apfelstrudel fertig.
In ca. 3 cm breite Stücke
geschnitten, ist dieser Strudel auch eine vorzügliche Einlage für eine klare
Suppe. Sonst wird er mit Salaten gegessen.
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Lavanttaler
Hadnnudel
Es ist ein
Kranznudel mit einer Heidenmehlfülle. Er wird mit Butter oder Grammelschmalz
abgeschmalzen und mit süßer oder saurer Milch, Salat oder Gemüse gegessen.
Fülle:
400 g Heidenmehl, 20 g Germ,
1 EL Zucker, 2 EL Milch, 1 TL Salz,
ca. 1/4 l süßer oder saurer Rahm.
Das Heidenmehl
wird "gelindet", d.h. bei schwacher Hitze trocken geröstet, bis kein
Wasserdampf mehr aufsteigt. Es darf auf keinen Fall Röstfarbe haben. Die Germ
wird mit Zucker und Milch abgerührt und mit dem erkalteten Mehl, Salz und Rahm
zu einer streichfähigen Masse verrührt. Diese wird auf den Nudelteig
aufgestrichen und als Kranznudel weiterverarbeitet.
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Polenta-Nudeln
Für den Teig:
500 g Mehl, eine Prise Salz, 2 cl Öl,
1/2 lauwarmes Wasser;
Für die Fülle:
100 g Speck, 500 g Polentagrieß,
1 l Wasser, Salz, Pfeffer,
100 g geriebener Parmesan, 100 g Gailtaler Almkäse,
Den Speck würfelig schneiden
und in etwas Öl anschwitzen. Danach den Polentagrieß rösten und mit Wasser
aufgießen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Danach fertig dünsten.
Wenn die Masse kalt ist, den
kleinwürfelig geschnittenen Käs@ beimengen. Für den Teig die Zutaten vermengen
und kräftig kneten. Den Teig ausrollen. Kreise ausstechen. Die Fülle daraufgeben
und danach (wie bei den Kärntner Kasnudel) randeln.
Wasser in einem großen Topf erhitzen. Danach die Nudeln im wallenden Wasser
kochen, bis sie durch sind.
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Rhabarberstrudel
Strudelteig:
Mengen und Zubereitung wie
für den Apfelstrudel.
Fülle:
1 kg Rhabarber, 5 dag Butter,
10 dag Brösel, 20 dag Zucker,
8 dag Rosinen.
Butter zum Bestreichen,
Zucker zum Bestreuen.
Den gewaschenen Rhabarber schälen
und in 1 cm dicke Stücke schneiden, die Brösel in der Butter anrösten. Den dünn
ausgezogenen Strudelteig zuerst mit den gerösteten Bröseln, dann mit
Rhabarber, Zucker und Rosinen bestreuen. Die Teigränder knapp einschlagen und
mit flüssiger Butter bestreichen. Strudel einrollen, auf ein befettetes Blech
legen, mit Butter bestreichen. Im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad auf der
Mittelschiene ca. 45 Minuten backen. Vor dem Servieren noch heiß mit
Staubzucker bestreuen.
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Schupfnudeln
750 g Erdäpfeln,
150 g griffiges Mehl, 1 TL Salz, 2 Eier,
1/2 l Milch, 100 g Butter.
Aus den ersten
Zutaten macht man einen Erdäpfelteig wie bei den Erdäpfelnudeln. Daraus formt
man eine Rolle, schneidet kleine Stückchen ab, die man zu daumendicken, ca. 8
cm langen Röllchen formt. In eine gute bebutterte Pfanne legt man diese Nudeln
nebeneinander, setzt Butterflöckchen darauf, gießt die heiße Milch darüber
und backt sie im vorgeheizten Rohr bei 180-200 Grad.
Zu Kompott oder
Milch isst man sie gezuckert, sonst kann man Gemüse oder grünen Salat dazu
essen.
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Schupfnudeln
2
3/4 kg mehlige Erdäpfel,
2 Eier, 1 TL Salz, 1/3 Packerl Germ,
15 dag glattes Mehl.
Erdäpfel kochen und passieren,
mit den restlichen Zutaten zu einem elastischen Erdäpfelteig verarbeiten. Ca. 8
cm lange Nudeln formen und mit der Hand glattrollen. Die Nudeln in Öl oder
Butterschmalz herausbacken.
Man kann Milch oder Kompott,
aber auch Gemüse und Salat dazuessen.
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Schupfnudeln
3
300 g Kartoffeln,
1 Ei, 30 g zerlassene Butter,
100 g Mehl, Salz,
Muskatnuss (frisch gerieben),
3 EL Butter zum Braten.
Am Vortag die Kartoffeln kochen
und beiseite stellen. Dann schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Das
Ei, 1 EL Butter und das Mehl dazu geben. Mit Salz und Muskat würzen und gut
durchkneten. Auf einem bemehlten Brett daumendicke Rollen formen, in sieben
Zentimeter lange Stücke schneiden. In einem großen Topf Wasser erhitzen und
salzen. Die Nudeln darin wie Knödel im leicht sieden den Wasser ziehen lassen.
Wenn sie an die Oberfläche steigen, abseihen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Butter in einer Pfanne zergehen lassen. Die Nudeln kurz bei mittlerer Hitze
anbraten, bis sie auf allen Seiten goldbraun sind.
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Struckl
400 g glattes
Mehl, 2 Eier, 1 TL Salz,
ca. 1/4 l lauwarmes Wasser für den Nudelteig.
Süße Fülle:
100 g Butter, 100 g Zucker und 2 TL Zimt
oder 250 g Karobemehl
Salzige Fülle:
100 g Butter, je 5 EL gehackter Schnittlauch,
Kerbelhaut und Estragon.
Aus den ersten
Zutaten macht man einen weichen Nudelteig, den man nach dem Rasten dünn
ausrollt. Dann wird er mit zerlassener Butter bestrichen. Für den süßen
Struck streut man Zucker und Zimt oder Karobemehl, für den gesalzen die Kräuter
darauf. Dann wird er zusammengerollt, in ca. 15 cm lange Stücke geschnitten,
deren Enden gut zusammengedrückt werden. Diese Stücke legt man in kochendes
Salzwasser ein und lässt sie 15 Minuten langsam kochen.
Nach dem Herausnehmen wird jeder Struck in 4 Teile geschnitten und mit
Butter übergossen.
Zum süßen
Struckl ißt man Apfel- oder Schwarzbeermandl, zum gesalzenen grünen Salat.
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Topfenblattlan
250 g Bröseltopfen,
80 g Grieß,
160 g gekochte Erdäpfel,
1 Ei, 1 EL Öl, 20 g Zwiebeln, 1 TL Salz,
je 1/2 TL Petersilie, Kerbelkraut und Basilikum,
100 g Fett zum Braten.
Aus passiertem
Topfen, kalt aufgeriebenen Kartoffeln, gehackten, gerösteten Zwiebeln, den
gehackten Kräutern, Salz, Ei und Grieß macht man einen Teig, aus dem man dünne,
handgroße Schnitzerln formt. Diese brät man aus heißem Fett goldbraun heraus.
Sollte die Masse zu dünn sein, gibt man Mehl dazu.
Dazu passt
Salat! Anstelle der Kräuter kann man 50 g Rosinen dazugeben. Dann isst man
Kompott dazu.
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Strudelteig:
Mengen und Zubereitung wie
für den Apfelstrudel.
Fülle:
12 dag Butter, 15 dag Zucker, 3 Dotter,
1/4 l Sauerrahm, 1/2 kg Topfen,
5 dag Grieß, 3 Eiklar,
geriebene Schale von einer Zitrone,
8 dag Zitronen, zerlassene Butter zum Bestreichen.
Aus Butter, Zucker und Dotter
einen Abtrieb bereiten, alle übrigen Zutaten einrühren, zuletzt den steif
geschlagenen Schnee unterheben. Die Fülle auf den ausgezogenen Strudelteig
streichen. Die Teigränder knapp einschlagen und mit Butter bestreichen. Den
Strudelteig zusammenrollen, auf ein befettetes Blech legen und im vorgeheizten
Rohr auf der Mittelschiene bei 190 Grad ca. 45 Minuten backen. Während des
Backens mehrmals mit zerlassener Butter bestreichen.
Dieser Topfenstrudel kann warm
mit Vanillesauce oder kalt serviert werden.
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Zupfnudel
Wasser, 50 dag Mehl, Salz,
3 Eier, Butter.
Aus dem Mehl und einem Ei wird
der Teig geknetet. Er soll nicht zu weich geraten, sonst zieht er sich beim
Abzupfen der Nudeln zu sehr in die Länge. Die abgezupften Stücke werden in heißes
Salzwasser gegeben und ca. 5 Minuten gekocht. Danach werden die Nudeln
abgeseiht. Zwei Eier werden gesalzen, versprudelt und über die heißen Nudeln
geschüttet. Die Masse stockt sogleich. Zum Schluß gießt man noch heißes
Butterschmalz darüber.
Zu den Nudeln wird Salat
gereicht.
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Zwetschgenstrudel
Strudelteig:
Mengen und Zubereitung wie
für den Apfelstrudel.
Fülle:
50 g Butter, 50 g Brösel, 50 g geriebener Mohn.
1 kg Zwetschgen entsteint und halbiert,
100 g Zucker, 1 TL Zimt.
Butter und Brösel werden kurz
geröstet und ausgekühlt mit dem Mohn vermischt. Diese Mischung kommt zuerst
auf den Strudelteig, dann Zwetschgen, Zucker und Zimt.
Eine typisch kärntnerische
Kostzusammenstellung ist Gemüse- oder Erdäpfelsuppe, dann Apfel- oder
Zwetschgenstrudel.
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