Drautaler
Birnen
4 große Birnen, etwas Butter,
Saft einer Zitrone,
2 EL Zucker,1/2 l Wasser oder Süßmost,
1/8 l süßer Rahm,
100 g eingekochte Preiselbeeren.
Die geschälten Birnen werden
halbiert, das Kerngehäuse herausgestochen und in eine gebutterte Pfanne gesetzt.
Dann wird Zitronensaft darübergeträufelt, der Süßmost dazugeschüttet und die
Birnen gedünstet. Nimmt man Wasser, muss man die Birnen zuckern.
Man lässt sie im Saft ganz
kalt werden, gibt sie auf Teller, füllt sie mit Preiselbeeren, schüttet den Saft
dazu und bringt sie mit steifgeschlagenem süßen Rahm zu Tisch.
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Feldkirchner Grantnschleck
1/4 l Schlagobers, 1/2 l
eingekochte Preiselbeeren,
Honig oder Zucker.
Der süße Rahm und die
Preiselbeeren werden sehr gut schaumig gerührt und nach Geschmack gesüßt.
Andere Art:
250 g weicher Topfen, 1/8 l
Kaffeeobers,
1/2 l eingekochte Preiselbeeren.
Alle Zutaten werden gut
miteinander verrührt.
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Grantn mit Zwetschgen
500 g Zucker, 1/2 l Wasser,
1 l Preiselbeeren, 500 g Zwetschgen.
Man lässt Zucker und Wasser
aufkochen, gibt Preiselbeeren und Zwetschgen dazu und kocht 15 Minuten. Das
Kompott wird heiß in Gläser gefüllt und verschlossen.
Es ist eine gute Beilage zu
vielen Fleischspeisen und Schmalzgebackenem.
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Gstandne Milch
1 l Milch, 50 g Mehl, 3
Eidotter,
etwas Salz, 2 El Zucker.
Ein Teil der rohen Milch wird
mit Mehl und Dottern gut verrührt, in die übrige, mit Salz und Zucker gewürzte,
kochend Milch hineingeschüttet und unter Rühren ca. 5 Minuten verkocht. Danach
wird sie in Schüsseln gefüllt und kaltgestellt.
Man bringt sie, mit Zucker und
Zimt bestreut oder vermischt mit frischen Beeren, zu Tisch.
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Hollermandl
1 kg abgerebelte
Holunderbeeren, 1 Stengel Wohlgemuth,
1 l Wasser, 250 g Äpfel, etwas Zucker.
Die Holunderbeeren werden mit
Wohlgemuth und Wasser langsam 1 Stunde gekocht und durch ein Sieb gestrichen.
Die geschälten Äpfel werden, blättrig geschnitten, im Holundersaft zerkocht.
Nach Geschmack kann nachgesüßt
werden. Das Hollermandl wird gut gekühlt aufgetischt. Manchmal wird es auch über
dünner Schwarzbrotschnitten angerichtet.
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Kräuteromelette
Butter, Eier, Melisse,
Zimt, Zucker.
Die Eier werden versprudelt und
in eine Pfanne mit zerlassener Butter gegeben. nun wird klein geschnittenes
Melissenkraut untergerührt. Im Frühling eignen sich auch junge Triebe von
Liebstöckl. Anschließend wird das Omelette gesalzen und beidseitig gebacken. Zum
Schluß wird das Kräuteromelette mit der Gabel in kleine Stücke zerteilt und mit
Zimt und Zucker bestreut. Die Melisse wirkt beruhigend.
Das Kräuteromelette war früher
eine typische Kost für Wöchnerinnen.
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Mohn- oder Haselnusskuchen
150 g Butter, 2 Eidotter, 150
g Zucker,
2 EL Rum,2 EL Zitronensaft, 1 /8 l Milch,
150 g geriebener Mohn oder Haselnüsse,
150 g Weizenmehl, 1/2 P. Backpulver, 2 Eiklar Schnee.
Butter, Dotter, Zucker und
Gewürze werden schaumig gerührt. Mohn, Mehl, Backpulver werden zusammengemischt
und mit der Milch eingerührt. als letztes wird der steife Schnee daruntergezogen.
Die Masse wird in eine gefettete, bemehlte Kuchenform gefüllt und bei 180 Grad
ca. 3/4 Stunden gebacken.
Leicht überkühlt wird der
Kuchen herausgestürzt und gezuckert.
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Preiselbeersoß
300 g Preiselbeerkompott, 1
EL Butter,
1 EL Mehl, etwas Wasser,
1 Zimtrinde, 5 Nelken.
Aus Mehl und Butter wird eine
Einmach bereitet, die man mit etwas Wasser aufgießt. Dann fügt man Preiselbeeren
und Gewürze dazu und lässt alles gut verkochen.
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Topfenfruchtbecher
250 Topfen, 2 Eidotter,
1/8 l süße oder saurer Rahm, 50 - 100 g Zucker,
500 g verschiedene frische, aufgeschnittene Früchte
(Beeren, Äpfel, Birnen), 2 Eiklar Schnee,
200 g Himbeer- oder Erdbeermark.
Topfen, Dotter, Rahm und Zucker
werden gut verrührt, die Früchte und der steife Schnee untergezogen.
Die Speise wird in Schalen
angerichtet und, mit Fruchtmark übergossen, kalt zu Tisch gebracht.
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Zwetschgen- oder Kletzenpfeffer
500 g Dörrzwetschgen oder
-birnen,
1/2 l Wasser,1 Zimtrinde,
10 Stk. Nelken, 2 EL Schnaps.
Die Trockenfrüchte werden über
Nacht eingeweicht und mit den Gewürzen im Einweichwasser weichgekocht. Abgeseiht
entfernt man von den Früchten Kerne, Stiele und Blütenreste und faschiert sie
durch den Fleischwolf. Dann vermischt man den Fruchtbrei mit dem Kochwasser und
dem Schnaps.
Man kann die Speise kalt oder
nochmals aufgekocht heiß zu Tisch bringen.
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