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Alt St. Veiter-Knoblauchsuppe
3 Knoblauchzwiebeln, 3/4 l
Milch,
Salz, Pfeffer, Oregano, eine Prise Paprikapulver,
etwas Mehl und Sahne.
Die Knoblauchzwiebeln fein
hacken und in etwas Öl leicht anschwenken. Aber Vorsicht: Der Knoblauch darf
nicht braun werden — er schmeckt sonst bitter.
Danach mit etwas Paprika-Pulver „stauben“ und mit Milch aufgießen. Je nach
Geschmack salzen und pfeffern.
Mit dem Mehl die Suppe binden und sieben bis acht Minuten leicht köcheln. Die
Sahne beimengen. Der Küchenchef empfiehlt als Beilage getoastetes Weißbrot oder
Croutons als Einlage.
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Brandteigkrapferl
1/8 l Wasser, 2 dag Butter,
Salz,
10 dag Mehl, 2 Eier.
Wasser, Butter und Salz zum
Kochen bringen, das Mehl einrühren, rühren bis sich der Teig von Topf und
Kochlöffel löst, vom Herd nehmen und etwas überkühlen lassen. Die Eier einzeln
einrühren, in einen Spritzsack füllen und kleine Sternchen auf ein gut
befettetes Backblech spritzen. Bei cal 220 Grad im vorgeheizten Rohr die
Krapferln hellbraun backen.
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Breinsuppe
100 g
Selchspeck, 50 g Zwiebeln,
100 g Karotten,100 g Brein (Hirse),
etwas Lustock und Gundelrebe,
1 l Wasser, Salz, Petersilie.
Würfelig
geschnittener Selchspeck wird etwas ausgebraten und mit den gehackten Zwiebeln
hellbraun geröstet. Die geriebenen Karotten werden dazugemengt, kurz
durchgedünstet, die Hirse und die Kräuter dazugegeben, mit Wasser aufgegossen
und gargekocht. Am Schluss wird die Suppe mit Petersilie gewürzt.
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Brotsuppe
150 g hartes Schwarzbrot oder
klein geschnittenes frisches Brot,
50 g Selchspeck, 50 g Zwiebeln, 3/4 l Wasser,
1 Knoblauchzehe, je 1/2 TL Kümmel und Salz,
1 Lorbeerblatt, 1/2 Suppenwürfel.
Zum Anrichten:
1 Ei, 1 EL gehackte, grüne Petersilie.
Hartes Schwarzbrot wird ca. 1/2
Stunde in kaltem Wasser eingeweicht, gut ausgedrückt und aufgebröselt.
Kleinwürfelig geschnittener Specke und gehackte Zwiebeln werden hellbraun
geröstet, das Brot dazugegeben und alles gut durchgeröstet. Dann wird
aufgegossen und die Suppe mit den Gewürzen gut verkocht.
Vor dem Anrichten lässt man das versprudelte Ei einlaufen und würzt mit grüner
Petersilie.
Diese Suppe bietet eine gute
Verwertungsmöglichkeit für Schwarzbrotreste.
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Buttermilchsuppe
1,5 l Buttermilch, 3 EL
Weizenmehl,
eine Prise Kümmel, Salz, 3 dag Butter.
In die kochende Buttermilch,
die vorher mit Kümmel und Salz gewürzt wurde, das Mehl einrühren, die Butter
dazugeben und nochmals aufkochen lassen.
Zur Buttermilchsuppe passt am
besten Heidensterz.
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Buttermilchsuppe 2
1 l Buttermilch, Salz,
gemahlener Kümmel, 2 EL Mehl,
1 - 2 EL kalte Milch.
Die Buttermilch mit Salz und
Kümmel zum Kochen bringen. Das Mehl mit kalter Milch verrühren, in die kochende
Buttermilch einrühren und ein paar Minuten kochen lassen. Mit
Schwarzbrotschnitten und Schnittlauch anrichten.
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Drautaler Firmungssuppe
1 l klare Fleischsuppe.
Suppeneinlage:
4 doppelte, nicht ganz durchgeschnittene Weißbrotstücke,
gekochtes Kalbsbeuschel, kalte Bratenreste, zusammen 200 g,
100 g frisches Fleisch, 1 EL Fett, 30 g Zwiebeln, etwas Knoblauch,
Majoran, Basilikum, Salz, 1 Ei.
Eiermilch:
2 Eier, 1/4 l Milch, Fett zum Ausbacken.
Die Fleischarten werden fein
faschiert mit den gehackten, gerösteten Zwiebeln, den Gewürzen und dem Ei gut
vermengt und in die Weißbrotscheiben gestrichen. Diese werden kurz in Eiermilch
getaucht und in heißem Fett herausgebacken.
Aufgeschnitten werden sie in
die klare Suppe als Einlage gegeben.
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Einbrennsuppe
50 g
Schweineschmalz, 50 g Mehl,
1 l Wasser, je 1/2 TL Minze,
Kümmel, Majoran, Thymian, Salz, 1 Ei.
Aus Schmalz und
Mehl macht man eine braune Einbrenne, gießt sie auf, gibt die Gewürze dazu und
lässt sie gut verkochen. Das Ei wird gut versprudelt und vor dem Anrichten in
die Suppe eingerührt.
Dazu wird
Schwarzbrot oder Türkensterz gegessen.
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Eintropfsuppe
1 l fertige klare Suppe,
2 Eier, 60 g Mehl, 1/4 TL Salz.
Eier, Mehl und Salz werden gut
versprudelt. Man lässt den Teig langsam aus einem Schnabeltopf oder Trichter in
die leicht kochende Suppe einlaufen und bis zum Aufsteigen kochen.
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Erdäpfelsuppe
200 g
Wurzelwerk,
je 1/2 TL Basilikum, Majoran, Thymian und Kümmel,
2 Lorbeerblätter, 2 Prisen Muskat, 300 g Erdäpfel,
40 g Fett, 40 g Mehl, 1 EL Essig,
1 l Wasser.
Das Wurzelwerk
wird feinnudelig geschnitten und mit den Gewürzen halb gar gekocht. Dann gibt
man die würfelig geschnittenen Erdäpfel dazu und kocht alles weich. In der
Zwischenzeit macht man aus Fett und Mehl eine braune Einbrenn, gibt sie zur
Suppe und würzt mit Salz und Essig.
Dazu ist man
Scheadlan (Polsterzipfl) oder nachher einen Apfelstrudel.
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Fleischsuppe oder Grüne Suppe
Für 6—8 Personen:
500 g Suppenfleisch
(Rind, Schaf, Schwein)
500 g Knochen
(weiße oder Markknochen)
200 g Wurzelwerk
(Möhren, Sellerie-,
Petersilwurzeln, Porree)
etwas Lustock
Gundelrebe, Muskatblüte
einige Pfeffer- und
Neugewürzkörner
2 1/2 l Wasser, 1 TL Salz.
Knochen, grob aufgeschnittenes
Wurzelwerk und die Gewürze mit kaltem Wasser zustellen und langsam 2 Stunden
kochen. Dann die Suppe abseihen und nachwürzen.
Die in Kärnten gebräuchlichsten Suppeneinlagen sind Leberknödel, Schlickkrapfen,
Lungenstrudel, Eingußnudeln, Markknödalan, in Unterkärnten auch Brein- und
Hadnsterz. Das Suppenfleisch wird meist mit Kren- oder Erdäpfelsoße gegessen.
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Frittaten
2 Eier, 8 dag Mehl, 1/8 l
Milch,
Salz, Fett zum Herausbacken.
Alle Zutaten glatt mit der
Schneerute verquirlen. In einer Omelettenpfanne Fett heiß werden lassen. Mit
einem Schöpfer den flüssigen Teig dünn verteilen und die Palatschinken goldgelb
backen. Die erkalteten Palatschinken aufeinanderlegen, einrollen und
dünn-nudelig schneiden. In heißer Suppe servieren.
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Gamssuppe
1/2 kg Gamsknochen,
1/2 kg Gamsfleisch mit Hals,
2o dag Wurzelwerk (Karotten, Sellerie,
Porree, Petersilienwurzel), 1 Zwiebel,
2 Knoblauchzehen, 2 Gewürznelken,
Öl, 1 Lorbeerblatt, einige Wacholderbeeren,
einige Pfefferkörner, Muskatblüte (Macisblüte).
Das Fleisch und die Knochen mit
dem grob geschnittenen Wurzelwerk und den Gewürzen sowie der fein gehackten
und angerösteten Zwiebel mit dem Wasser zustellen und ungefähr 2 Stunden langsam
kochen lassen.
Karotten, Petersilienwurzel und Sellerie herausnehmen, solange sie noch bissfest
sind. Dann die Suppe abseihen und nachwürzen. Als Einlage eignen sich Nudeln,
die in Streifen geschnittenen Karotten, Petersilienwurzel und Sellerie und das
in ganz kleine Würfel geschnittene Gamsfleisch.
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Gegendtaler Gelbe Suppe
Für 10 Personen:
1 kg Schöpsenfleisch, Hals,
Brust, Rippen
150 g Wurzelwerk
etwas Muskatblüte, Fenchel, Anis
10 Pfefferkörner, 1 TL Salz
3 l Wasser, 1/4 l saurer Rahm
1/8 l süßer Rahm, 1 EL Mehl
2 Prisen Safran, 1 EL Butter
1 Eidotter, 1 Schuß Rotwein
etwas Neugewürz oder Zimt.
Fleisch, grob aufgeschnittenes
Wurzelwerk und die Gewürze in kaltem Wasser zustellen und langsam so lange
kochen, bis das Fleisch gar ist. Die Suppe abseihen, das Fleisch aufschneiden.
Rahm, Mehl und Safran versprudeln, in die kochende Suppe einrühren und 15 bis 20
Minuten ziehen lassen.
Dann in die Suppe Butter und
Eidotter einrühren, mit Wein und Neugewürz oder Zimt würzen.
Zur Suppe ißt man im Gegendtal
Reindling.
Das Fleisch wird mit Krensoße als zweites Gericht gegessen.
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Gelbe Suppe
1 l fertige
Fleischsuppe, 1 kleine Zwiebel,
2 Prisen Safran, 5 Gewürznelken,
2 Lorbeerblätter, 1/2 TL Fenchelsamen,
1 Knoblauchzehe, 1 Salbeiblatt,
4 EL saurer Rahm, 1 TL Mehl,
evtl. 1 Eidotter.
Die
Fleischsuppe wird mit den angegebenen Gewürzen 1 Stunde leicht gekocht. Der
saure Rahm wird mit dem Mehl und etwas Suppe verrührt und in die abgeseihte
Suppe eingekocht. Sie soll sehr würzig schmecken und ein schöne gelbe Farbe
haben. Den Dotter kann man eventuell mit dem Rahm in die Suppe einrühren.
In diese Suppe
werden dieselben Einlagen wie in die grüne Suppe gegeben.
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Gelbe Suppn
Man nimmt die
Lammfleischabschnitte Brust und Hals und siedet diese mit Wurzelwerk wie Porree,
Karotten, Sellerie und angebräunten Zwiebelstücken, sowie einem Lorbeerblatt,
Wacholderbeeren, Pfefferkörner und Petersilwurzen.
Nach ca. zwei bis drei Stunden
(jedenfalls so lange, bis sich das Fleisch vom Knochen löst und weich wird)
nimmt man das Fleisch aus der Suppe, legt es beiseite und schneidet das
ausgekühlte Fleisch kleinwürfelig.
Die Suppe selbst wird nun
aufgekocht und man fügt Safran, Thymian, Majoran, Salz, Knoblauch, Minze, Anis,
Fenchel, geriebenen Kümmel und Pfeffer hinzu.
Gebunden wird die Suppe aus
einer Mischung von Mehl, süßem und saurem Rahm.
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Gemüsesuppe
100g grüne Bohnen, 100 g
Möhren,
100g Kohlrabi, 100g Karfiol,
1 TL Salz, 1 l Wasser.
2 EL Öl, 40 g Mehl.
1/2 Suppenwürfel, 1 EL gehackte,
grüne Petersilie.
Bohnen, Möhren und Kohlrabi
werden feinnudelig geschnitten ins kochende Salzwasser gegeben und halbgar
gekocht. Dann fügt man die Karfiolröschen bei und kocht alles weich.
In der Zwischenzeit röstet man das Mehl im Öl hellbraun, gibt es zu Suppe, lässt
alles gut verkochen und schmeckt die Suppe mit den Gewürzen ab.
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Geröstete Farferlsuppe
20 dag Mehl, 1 Ei, 1 - 2 EL
Wasser,
10 dag Fett, 1 Zwiebel, 1 l Wasser,
Salz, Muskatblüte, Schnittlauch.
Mehl in eine Rührschüssel
geben, das mit Wasser verquirlte Ei unter fortwährendem Rühren (am besten mit
den Knethacken des Handmixers) in das Mehl laufen lassen, sodass kleine
Teigfetzchen entstehen.
In heißem Fett die fein gehackte Zwiebel anschwitzen, die abgeseihten Farferln
dazugeben, leicht anrösten, mit Wasser aufgießen, würzen und verkochen lassen.
Mit fein gehacktem Schnittlauch servieren.
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Gerstensuppe
200 g Rollgerste, 1 l Wasser,
300 g Selchfleisch
2 Blätter Lustock
2 Stengel Gundelrebe
300 g Porree
etwas Salz und Pfeffer
Die über Nacht eingeweichte
Rollgerste mit Selchfleisch und Gewürzen kochen. Wenn die Gerste fast weich ist,
den ringelig aufgeschnittenen Porree dazugeben und alles fertig kochen. Am
Schluß erst abschmecken und das kleinwürfelig aufgeschnittene Selchfleisch
einmengen.
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Grüne Suppe
Darunter versteht man in
Kärnten jede klare Fleischsuppe, die aus frischem "grünem" Fleisch (Rind-,
Schweine- oder Schaffleisch) mit Gewürzen wie Lustock, Gundelrebe,
Sellerieblättern, Pfeffer und Neugewürzkörnern gekocht wird.
1 1/2 l Wasser, 500 g frisches
Fleisch, 1-2 zerhackte Knochen, je 5 Pfeffer- und Neugewürzkörner, etwas
Lustock, Gundelrebe und Sellerieblätter, 1 TL Salz.
Die Knochen, Fleisch, Kräuter
und Gewürze werden in kaltem Wasser zugestellt und entsprechend der Garzeit der
verwendeten Fleischart 1 1/2 -2 Stunden langsam gekocht. Wenn das Fleisch weich
ist, wird die Suppe abgeseiht, nachgewürzt und weiterverwendet. Als Einlagen
werden Eingußnudeln, Heidensterz, Leberknödel, Schlickkrapferln oder
Lungenstrudel in die Suppe gegeben.
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Hollersuppe
1 l
abgerebelte Holunderbeeren,
1 l Wasser, 2 Stengel Wohlgemuth (Dost),
etwas Zucker.
Die
Holunderbeeren werden mit dem Wasser aufgekocht und durch ein Sieb gestrichen.
Der Saft wird mit Wohlgemuth ca. 1 Stunde gekocht, eventuell mit Zucker gesüßt.
Warm oder kalt
wird diese Suppe mit Schwarzbrot gegessen. Diesen Saft kann man auch kochendheiß
in Flasche füllen und gut verschlossen kühl aufbewahren.
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Jägersuppe
Zwiebeln, Schweinefett,
Liebstöckl,
Selchsuppe, Grammeln, Salz, Pfeffer,
Schnittlauch, Schwarzbrot.
Aufgeschnittene Zwiebeln werden
in Fett angeröstet und anschließend mit Selchsuppe übergossen. Dann gibt man
Liebstöckl und reichlich Grammeln in die Suppe, lässt sie ca. 15 Minuten
aufkochen und bestreut sie mit Pfeffer. Mit Salz muss man sparsam umgehen, da
schon die Selchsuppe genug davon enthält. Nun wird Brot in feine Streifen
geschnitten. Die Suppe wird darübergegossen und mit Schnittlauch bestreut. Dann
deckt man die Suppenschüsseln für ca. 5 Minuten ab, damit sich das Brot voll
saugen kann.
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Kärntner Käsesuppe
Für 6 Portionen
200g
Emmentaler Käse
100g Schmelzkäse
1 Zwiebel
0,1l Weißwein
1 l Rindsuppe
0,2l Obers
Salz, Pfeffer, Kümmel gemahlen,
Knoblauch
Schwarzbrotwürfel als Einlage
Die Zwiebel grob schneiden ,in etwas
Margarine anschwitzen, mit etwas Weißwein ablöschen ,mit der Rindsuppe aufgießen
und aufkochen
lassen - den grob geriebenen Käse hineingeben und alles
20 min leicht durchkochen lassen (aufpassen, daß nichts anbrennt!!) durch ein
Sieb passieren, mit der Sahne, Kümmel, Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen, mit
in Butter gebratenen Brotwürfeln anrichten. Eventuell etwa geschlagenes Obers
daraufgeben.
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Kärntner Kirchtagssuppe
250 g mageres
Rindfleisch, 250 g Schaffleisch,
1/4 Suppenhuhn, je 50 g Milz und Leber,
einige Knochen, 1 1/2 l Wasser
, 100 g Wurzelwerk,1 kleine Zwiebel,
je 5 Stück Pfefferkörner und Nelken,
2 Prisen Safran,1 Salbeiblatt,
etwas Ingwer, Basilikum und Salz,
1/4 l sauerer Rahm, 1 Dotter
1 EL Mehl, 1 Schuss Weißwein,
100 g geröstete Brotwürfel als Einlage.
Das Fleisch
wird in kaltem Wasser mit allen Gewürzen und dem Wurzelwerk zugestellt und so
lange langsam gekocht, bis das Fleisch weich ist. Dann wird es herausgenommen
und wenn es kalt ist, klein aufgeschnitten. Rahm, Dotter und Mehl werden
versprudelt, in die abgeseihte Suppe eingekocht und das Fleisch dazugegeben.
Die Suppe wird
mit Wein gewürzt und mit gerösteten Brotwürfeln aufgetragen.
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Knoblauchsuppe
100 g
Selchspeck, 100 g Porree,
10 Zehen Knoblauch, 1 l Wasser,
1/8 l saurer Rahm,1 Dotter,
1 TL Mehl, Salz, Brotschnitten.
Würfelig
geschnittener Speck wird kurz angebraten und der zerdrückte Knoblauch darin
geröstet. Dann gibt man den nudelig geschnittenen Porree dazu und dünstet ihn
ca. 5 Minuten. Mit der Wassermenge wird aufgegossen und die Suppe ungefähr 20
Minuten gekocht. Rahm, Dotter, Mehl und Salz werden verrührt und zur Suppe
geschüttet. Noch einmal aufwallen lassen.
Dazu gibt man
Brotschnitten als Einlage.
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Leberknödel
150 g geschabte Rindsleber, 1
Semmel,
2 EL Fett,50 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe,
je 1/2 TL Petersilie, Majoran, Thymian,
Basilikum, Salz, 1 Ei, ca. 50 g Semmelbrösel.
Die Leber wird mit der in
Wasser eingeweichten, gut ausgedrückten und mit einer Gabel zerkleinerten
Semmel, gehackten, in Öl gerösteten Zwiebeln und Knoblauch und den anderen
Zutaten gut vermischt. Brösel werden nach Bedarf erst am Schluss eingemengt. Der
Teig muss weich und gerade noch formbar sein. Aus der Masse formt man 4 größere
oder 8 kleinere Knödel, die man in die kochende, klare Suppe einlegt und 10
Minuten ziehen lässt.
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Lebersuppe
40 g Butter,
50 g Zwiebeln,
50 g Sellerie- und Petersilienwurzel,
200 g Rinds- oder Hühnerleber, 1 EL Mehl,
je 5 Stück Pfeffer- Neugewürzkörner und Nelken,
etwas Basilikum, Majoran und Thymian,
1 l Wasser, 200 g Erdäpfel, Salz, etwas Essig,
1 EL gehackte grüne Petersilie,
50 g Brotwürfel als Einlage.
Blättrig
geschnittene Zwiebeln werden in der Butter hellbraun geröstet, die klein
aufgeschnittene Leber und das Wurzelwerk dazugeben und gut angeröstet. Mit Mehl
überstäuben, alles etwas anbräunen lassen und mit dem Wasser aufgießen. Die
Gewürze und die geschälten, groß aufgeschnittenen Erdäpfel werden beigefügt und
alles gar gekocht.
Die Suppe wird
passiert, abgeschmeckt und mit Brotwürfel angerichtet.
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Linsen- oder Bohnensuppe
200 g Linsen
oder Bohnen, 1 l Wasser,
1 Lorbeerblatt, je 1/2 TL Bohnenkraut,
Quendel oder Thymian und Basilikum,
einige Sellerieblätter, 2 EL Speckschmalz,
30 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe,
2 EL Mehl, Salz, Essig nach Geschmack.
Die
Hülsenfrüchte werden am Vortag eingeweicht, mit dem Kochwasser zugestellt und
den Gewürzen weichgekocht. Zwiebeln und Knoblauch werden fein gehackt, im
Schmalz angeröstet, das Mehl dazugegeben und alles schön gebräunt. Die Einbrenne
gibt man zur Suppe, lässt alles gut verkochen und würzt mit Essig und Salz.
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Lungenstrudel
Strudelteig:
200 g Mehl, 8 EL warmes Wasser,
1 EL Öl, 1/2 TL Salz.
Fülle:
Mengen und Zubereitung wie für die Schlickkrapferln.
Die angegebenen Zutaten werden
in einer Schüssel vermischt und anschließend so lange geknetet, bis der Teig
glatt und seidig ist. Er muss so weich sein, dass er sofort am Brett klebt, wenn
man ihn liegen lässt. Dann wird er auf einen bemehlten Teller gegeben und mit Öl
bestrichen. Mit einer gut warmen Schüssel zugedeckt eine halbe Stunde rasten
lassen. Auf einem gut bemehlten Tuch wird er dünn ausgezogen. Zwei Drittel der
Teigfläche wird mit der Fülle, das restliche Drittel gut mit zerlassener Butter
bestrichen. Von der mit Fülle bestrichenen Seite her wird der Strudel
eingerollt, auf ein gefettetes Backblech gelegt, mit Butter bestrichen und im
vorgeheizten Rohr bei mittlerer Hitze (180-200 Grad) gebacken. In ca. 5 cm lange
Stücke geschnitten, wird er in die fertige Suppe gegeben.
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Mehlsuppe
1 l Wasser, Salz, Kümmel,
4 gehäufte EL Mehl, saure Milch.
Zuerst wird das Salzwasser zum
Kochen gebracht. In das Wasser gibt man ein wenig Kümmel. Danach wird das Mehl
eingekocht und sogleich verquirlt. Nun lässt man die Suppe noch einmal
aufkochen. Danach nimmt man den Topf vom Herd und schreckt die Suppe mit einem
Schuß kalten Wassers ab. Jetzt gibt man nach Belieben saure Milch dazu. Die
Suppe wird abermals verquirlt und sofort angerichtet. Dazu ißt man gekochte
Kartoffelstücke oder Bohnen, die man mit Grammeln oder Butter abschmalzt.
Man kann statt Weizenmehl auch Dinkelmehl verwenden. Die Suppe wird dadurch
sämiger. Außerdem kann man die Mehlsuppe mit einem Löffel sauren Rahms und einem
Schuß Obers verfeinern.
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Milchsuppe
1/2 l Wasser, 1 TL Kümmel,
1/2 TL Salz, 1 Lorbeerblatt,
1/2 l saure Milch oder Buttermilch,
40 g Mehl, Schwarzbrotschnitten.
Das Wasser wird mit den
Gewürzen aufgekocht. Die saure Milch wird mit dem Mehl versprudelt und mit dem
Gewürzwasser verkocht.
Diese Suppe wird über
Schwarzbrotschnitten angerichtet.
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Mölltaler Kassuppn
Farfalan: 150
g Mehl, 1 Ei, 1/2 TL Salz,
3/4 l Molke, Salz, 1 TL Kümmel,
1/4 l saurer Rahm, Schwarzbrotschnitten.
Mehl, Salz und
Ei werden mit der Hand in einer Schüssel zu Farfalan (Mehlgerstl) abgebröselt.
Die Molke wird mit dem Gewürzen aufgekocht, die Farfalan eingerührt und 5
Minuten ziehen gelassen. Dann wird der versprudelte saure Rahm eingerührt und
die Suppe über Schwarzbrotschnitten angerichtet.
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Montagknödel mit Fleischsuppe
1 Pkt. Knödelbrot oder 5
Semmeln
gut 1/8 l Milch, ca. 3 EL Mehl
200 g Extrawurst, 100 g mageren Speck
2 Eier, Salz, Pfeffer
3 Knoblauchzehen
1 EL Petersilie, gehackt
1 EL Selleriegrün, gehackt
2 Blätter Porree, 3 Blätter Minze
1 TL Schnittlauch, 1 l Fleischsuppe
Speck kleinwürfelig schneiden
und anrösten. Semmeln und Wurst würfelig schneiden, das Grünzeug fein hacken
Knoblauch zerdrücken. Semmeln oder Knödelbrot in Milch einweichen, ausdrücken,
mit den übrigen Zutaten und Gewürzen gut vermischen und mit Mehl binden (ähnlich
wie Semmelknödelmasse).
Mit nassen Händen kleine Knödel
formen, in kochendes Salzwasser einlegen und 20 Minuten ziehen lassen. In
Fleischsuppe auf den Tisch bringen.
Den ersten Knödel ißt man mit
der Suppe, den anderen mit Gurkensalat, den man mit Erdäpfeln mischt und mit
saurem Rahm abmacht.
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Mostsuppe
1/4 l Wasser,
1 Zimtrinde,
5 Nelken, 3/4 l Most oder Apfelsaft,
etwas Honig, 4 harte Lebkuchen.
Das Wasser wird
mit den Gewürzen aufgekocht, der Most dazugegeben, sehr heiß gemacht (aber nicht
gekocht) und mit Honig gesüßt. Die Lebkuchen werden dünnblättrig aufgeschnitten,
die heiße Suppe darübergeseiht und sofort gegessen.
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Oberkärntner Käsesuppe
50 g Butter,
50 g Zwiebeln, 50 g Mehl,
1 l Rindsuppe, Salz, 1 Prise Muskat,
1/2 TL Basilikum, 50 g Reibkäse,
1/8 l saurer Rahm, Petersilie.
Die
feingehackten Zwiebeln lässt man in Butter kurz anlaufen, gibt das Mehl dazu und
macht eine helle Einmach, die man mit Suppe aufgießt und gut verkochen lässt.
Vor dem
Anrichten mengt man Käse und Rahm ein, würzt die Suppe und gibt kleine
Speckknödel als Einlage. (Siehe Speckknödel).
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Passierte Rollgerstensuppe
50 g Speck,
50 g Zwiebeln, 150 g Kalbfleisch,
100 g Pilze, 100 g Sellerie,
100 g Karotten, etwas Wasser,
1 l Wasser, 120 g Rollgerste,
etwas Lustock und Gundelrebe,
1/4 l Milch oder 1/8 l Obers, Petersilie.
Kleingehackte
Zwiebeln werden mit dem Speck hellbraun geröstet. Das kleinwürfelig geschnittene
Fleisch, die gehackten Pilze und das feinnudelig geschnittene Wurzelwerk wird
dazugegeben und mit Wasser gar gedünstet. Die Rollgerste wird mit den Kräutern
in kaltem Wasser zugestellt, weich gekocht und passiert. Die Rollgerstensuppe
wird nun mit dem gedünsteten Fleisch vermengt, alles mit Milch oder Obers
verbessert und abgeschmeckt.
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Rahmsuppe mit Bohnen oder Erdäpfeln
3/4 l Wasser,
1/2 TL Salz, 1 TL Kümmel,
1 Lorbeerblatt, 1/4 l saurer Rahm,
50 g Mehl, 200 g gekochte Bohnen,
50 g Speckgrammeln oder 500 g gekochte Erdäpfel.
Die Rahmsuppe
wird wie die Milchsuppe zubereitet. Dazu ißt man gekochte weiße Bohnen oder
Feldbohnen, die mit Speckgrammeln abgeschmalzen werden. Auch frisch gekochte
Erdäpfel schmecken sehr gut dazu.
Milch- und
Rahmsuppe sind ausgesprochen bäuerliche Frühstücksgerichte.
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Ritschertsuppe
200 g Bohnen oder Erbsen, 200
g Rollgerste,
1 kleine geselchte Stelze
oder Ripperln, 100 g Selleriewurzel,
4 Blätter Lustock, etwas Gundelrebe,
1 Blatt Salbei,1 l Wasser, Salz.
Die Hülsenfrüchte und die
Rollgerste werden über Nacht eingeweicht und mit dem Geselchten und den Kräutern
halbgar gekocht. Dann gibt man die würfelig geschnittene Sellerie dazu und kocht
alles gar.
Vor dem Anrichten wird das Ritschert gesalzen.
Ritschert ist eine typische
Kärntner Speise für den kleine Hunger.
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Rollgerstensuppe
120 g
Rollgerste,
1 geselchtes Schweinshaxl oder 1/4 kg Selchfleisch,
etwas Lustock und Gundelrebe,
1 l Wasser, 200 g Wurzelwerk,
Salz nach Bedarf.
Die Rollgerste
wird mit dem Selchfleisch und den Kräutern in kaltem Wasser zugestellt und
langsam gargekocht. Bevor alles ganz weich ist, gibt man das nudelig
geschnittene Wurzelwerk dazu und kocht alles fertig.
Das Fleisch
wird würfelig geschnitten und als Einlage in die Suppe gegeben. Man kann auch
mehr Selchfleisch in der Suppe kochen. Es wird dann als Hauptgericht mit
Erdäpfelsoß oder Sauerkraut gegessen. In die Suppe gibt man oft dünne
Schwarzbrotschnitten als Einlage.
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Saure Suppe
1 l Wasser,
400 g Schweinskopf oder minderes Schweinefleisch,
4 EL Essig, Salz, 2 Prisen Safran,
je 5 Pfeffer und Neugewürzkörner,
2 Lorbeerblätter, 1 Knoblauchzehe,
etwas Quendel, Lustock und Salz,
150 g Wurzelwerk, 20 g Butter,
100 g Weiß- oder Schwarzbrotschnitten.
Das Fleisch
wird mit den Gewürzen und dem grob aufgeschnittenen Wurzelwerk weichgekocht.
Ausgekühlt wird das Fleisch abgelöst, feinnudelig geschnitten und in heißer
Butter etwas angeröstet. Die abgeseihte Suppe wird darübergegossen, nochmals
aufgekocht und mit Weiß- oder Schwarzbrotschnitten angerichtet.
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Schinkenschöberl
2 Semmeln, 6 dag Butter,
2 Eier, 10 dag Schinken, Salz,
1 bis 2 EL gehackte Petersilie,
1 bis 2 EL Semmelbrösel,
Butter und Brösel für die Form.
Die Semmeln einweichen,
ausdrücken und passieren. Den Schinken kleinwürfelig schneiden. Einen Abtrieb
von Butter und Dotter bereiten, würzen, den Schinken und die passierten Semmeln
unterrühren, die Brösel und zum Schluß den steifgeschlagenen Eischnee
unterheben. In die eine Brotform füllen, im vorgeheizten Backrohr auf der
unteren Schiene bei ca. 180 Grad 30 bis 40 Minuten backen, überkühlt in kleine
Würfel schneiden und zur heißen Suppe servieren.
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Schlickkrapferln
Nudelteig:
200 g Mehl, 1 Ei, 1/2 TL Salz, etwas Wasser.
Fülle:
250 g Beuschel oder Kochfleischreste, 2 EL Fett,
50 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, je 1/2 TL Salz,
Majoran und Basilikum, 1 Prise Pfeffer,
1 Ei oder Eiklar,
1 Eiklar zum Bestreichen.
Man macht einen Nudelteig, der
nach dem Rasten dünn ausgerollt wird. In regelmäßigen Abständen belegt man ihn
mit ca. nussgroßen Kugerln aus der Fülle, bestreicht den Teig um die Fülle herum
mit Eiklar und schlägt die Kugerln mit Teig ein. Daraus radelt man kleine
Tascherln. Diese werden in kochendes Salzwasser eingelegt und 10 Minuten ziehen
gelassen. Dann gibt man sie in die klare Suppe.
Fülle: Das gekochte Beuschel
oder die Fleischreste werden faschiert, mit gehackter, gerösteter Zwiebel, dem
Knoblauch und den übrigen Zutaten gut vermischt!
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Schlickkrapferln 2
Für 6 - 8 Personen:
Nudelteig:
300g Mehl, 1 Ei, 2 EL Öl
etwas Wasser, lauwarm, TL Salz
Fülle:
500 g Schweinsbeuschl mit Herz
1 Lorbeerblatt, Thymian, etwas Salz
1 EL Essig, 1 l Wasser
100 g Schwarzbrot, 50g Fett
50 g Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen
etwas Pfeffer, Majoran, Basilikum
1 TL Salz, 1 Ei,
1 Eiklar zum Bestreichen.
Aus den ersten Zutaten einen
weichen Nudelteig machen und gut abrasten lassen.
Das Beuschl kocht man am besten
am Vortag im gewürzten Wasser, nimmt es nach dem Auskühlen heraus und faschiert
es fein.
Das Schwarzbrot in Beuschelwasser einweichen, gut ausdrücken und mit der Gabe!
zerkleinern. Feingehackte Zwiebeln und Knoblauch hellbraun rösten.
Alle Zutaten für die Fülle
zusammenmischen, gut durchkneten und daraus kleine Kugerln formen. Den Nudelteig
dünn ausrollen, in regelmäßigen Abständen mit Füllekugerln belegen, rundherum
mit Eiklar bestreichen, Teig darüberschlagen, gut andrücken und kleine
Teigtascherln ausradeln.
Diese legt man in kochendes
Salzwasser ein und lässt sie 10 Minuten ziehen. Dann in die fertige Fleischsuppe
geben.
Fertiggekochte Schlickkrapferln
kann man auch gut einfrieren.
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Schwammerlsuppe
300 g
beliebige Pilze, 40 g Butter,
50 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe,
etwas Majoran,1 EL gehackte grüne Petersilie,
1 l Wasser, 1 großer Erdapfel,
1/8 l saurer Rahm, 2 EL Mehl, Salz.
Feingehackte
Zwiebeln und Knoblauch werden in Butter hellbraun geröstet, die geputzten,
gehackten Pilze, Majoran und Petersilie dazu gegeben und so lange gedünstet, bis
keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Dann wird mit der ganzen Wassermenge
aufgegossen, die würfelig geschnittenen Kartoffeln dazugegeben und gargekocht.
Rahm und Mehl werden versprudelt und mit der Suppe kurz verkocht. Gesalzen wird
erst ganz zum Schluss, da die Pilze sonst zäh werden.
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Strankerlsuppe
30 dag Strankerl
(Bohnenschoten),
2 EL Mehl, 2 EL Fett, Salz,
Pfeffer, eine halbe Zwiebel,
3 Knoblauchzehen, Petersilie.
Die Strankerl werden in Stücke
geschnitten und in Salzwasser gekocht. Mit etwas Pfeffer würzen.
Die zerkleinerte Zwiebel und das Mehl werden in Fett geröstet, den Knoblauch
dazugeben. Wenn der Knoblauch in der Einbrenn hellbraun ist, schmalzen wir damit
die Strankerlsuppe ab. Zum Schluß kann man noch feingehackte Petersilie
darüberstreuen.
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Süße Rahmsuppe
3/4 l Wasser, 1/2 TL Salz,
1/2 TL Anis,
etwas Zitronenmelisse oder Zitronenschale.
1/4 l süßer Rahm, 40 g Mehl, 2 Dotter.
etwas Zimt.
Das Wasser wird mit den
Gewürzen aufgekocht. Rahm, Mehl und Dotter werden gut miteinander versprudelt
und mit den Gewürzwasser verkocht.
Beim Anrichten wird die Suppe mit etwas Zimt bestreut.
Man kann die Suppe mit
Backerbsen oder mit Schnittlan auftragen.
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Villacher Kirchtagssuppe
Für 10 Personen:
1 kleines Huhn, 300 g
Kalbsschulter
300 g Schweinsschulter,
1 Bund Suppengrün, 1 kleine Zwiebel,
2 Karotten, 1/4 Knolle Sellerie,
1 Stück Orangen- und Zitronenschale
4 Stück Nelken, Pfefferkörner, Anis,
1 Lorbeerblatt, Salz,
2 Suppenwürfel,
4 Becher sauren Rahm (1 l),
5 Eidotter, 3 EL Mehl (gestrichen).
Fleisch mit dem Suppengemüse
und Gewürzen in 2 1/2 Liter Wasser garkochen, abseihen und kaltstellen. Fett
abschöpfen. Sauren Rahm mit Eidottern und Mehl versprudeln, unter ständigem
Rühren langsam in die kochende Suppe gießen und 10 Minuten kochen lassen.
Fleisch und Gemüse klein schneiden und dazugeben.
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Zwiebelsuppe
50 g Fett,
300 g Zwiebeln,
1 l Wasser, 100 g Rollgerste,
Salz, Suppengewürze, Essig.
Blättrig
geschnittene Zwiebeln lässt man in Fett anlaufen und gießt mit Wasser auf, Die
am Tag vorher eingeweichte Rollgerste gibt man dazu und kocht alles gar. Dann
schmeckt man mit Suppenwürze, Salz und etwas Essig ab.
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