Spezialität
aus Österreich:
Knödel aus Mehl, Grieß, Kartoffelteig...
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Der Knödel ist ein „gemeinsames, alles verbindendes Element in der österreichischen Speisenfolge". sozusagen ein Gericht, durch das das alpenländische Essen bestimmt wird. Um den Beweis bemühten sich sogar die Archäologen: Fanden sie doch in frühesten Pfahlbauten schon Gerichte, bei denen Fleisch und Obst von einer Teigmasse umhüllt waren. Was uns Feinschmeckern von heute gleich ein ganz anderes Gefühl für unsere Knödelkultur in einem Knödelkosmos gibt.
Ein Blick zurück ins „Knödelreich“
Österreich zeigt es: Ob als Suppeneinlage, als Beilage zum Braten, als köstliche gefüllte Hauptspeise oder als leichte, duftige Mehlspeis, umhüllt von einem Hauch der Süße — ein schöner, runder Knödel oder zumindest ein Knöderl muss es sein! Sogar für die Fastenzeit, die bei uns etwa seit dem 12. Jahrhundert eine eigene Fastenknödel-Kultur entwickelte. Für den Erfolg des Knödels in Großmutters Rezeptbuch ist allerdings auch wesentlich, dass die Knödelzubereitung keine besonderen Schwierigkeiten bereitet. Man muss nur mit der Knödelmasse richtig umgehen und pünktlich sein:
Sind die Knödel ins siedende Salzwasser eingelegt, kommt‘s auf die Minute an,
dass der Knödel in Weiche, Duftigkeit und Flaumigkeit ideal gerät. |