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Alles über Faschiertes
Ob als Braten, Fleischlaibchen oder Pastete
serviert — Faschiertes schmeckt immer und bringt Abwechslung auf den Tisch. Hier
die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt:
Frisch muss es sein
Faschiertes darf nur am Tag der Herstellung
verkauft werden. Denn die stark vergrößerte Oberfläche von Hackfleisch bietet
einen idealen Nährboden für Bakterien. Wenn Sie in punkto Qualität auf Nummer
sicher gehen wollen, kaufen Sie das Fleisch am Stück und drehen es selbst durch
den Fleischwolf — oder lassen es direkt vom Fleischhauer durchdrehen. Achten Sie
bei abgepackter Ware auf das Haltbarkeitsdatum und darauf, dass sich am
Packungsboden kein Fleischsaft gebildet hat. Wichtig: Verarbeiten Sie
Faschiertes sofort! Bewahren Sie es nie länger als einen Tag und dann im
kältesten Fach des Kühlschranks auf.
Die Sorten
Im Handel erhalten Sie das Fleisch in
unterschiedlicher Qualität:
Rindergehacktes darf maximal 20 Prozent, Schweinehack bis 35 Prozent und
gemischtes Hack bis zu 35 Prozent Fett enthalten. Diese Sorten werden für
Faschierte Laibchen oder Braten verwendet.
Tatar oder Beefsteakhack ist das teuerste, aber auch das magerste Hack mit einem
Fettgehalt von bis zu 6 Prozent. Es besteht aus schierem Rinderfleisch und
eignet sich auch zum Rohessen. Puten- und Lammhack bekommen Sie beim Fleischer
meist nur auf Vorbestellung.
So wird der Teig locker
In der Regel gibt man unter die Masse eine
Semmel vom Vortag. Alternativ können Sie auch Haferflocken, Paniermehl oder
Topfen zum Binden nehmen. Fleischlaibchen werden schön kross, wenn man sie vor
dem Braten in einer Panade aus Paniermehl und Sesam im Verhältnis 1:1 wälzt.
Figurbewusste Genießer rühren unter den Hackteig statt der eingeweichten Semmel
zur Bindung 2 Esslöffel Magertopfen.
Vielseitig verwendbar
Hack ist ist ideal, um immer wieder neue
Variationen daraus zu zaubern. Sie können es ganz nach Wunsch formen und durch
Gewürze oder andere Beigaben den Geschmack verändern. Dabei ist Salz ein
absolute Muss, sonst schmeck es zu fade.
Aber: Verwenden Sie maximal drei Gewürze und davon nicht zu viel, denn beim
Braten wird das Aroma verstärkt.
Die besten Würztipps
Mit Gewürzen & Co lässt sich Hackteig immer
neu abwandeln.
Neben Salz, Pfeffer und gehackten Zwiebeln
lässt sich Hack mit weiteren Gewürzen und Beigaben zubereiten. Die Mischungen
sind auf die jeweilige Fleischsorte (500 Gramm) abgestimmt.
Für Geflügelhack,
je 2 Teelöffel Curry und Kapern, 2 Esslöffel gewürfelte, getrocknete
Aprikosen und 1 Esslöffel gehackte Petersilie.
Für Rinderhack:
1 Teelöffel Steakpfeffer, 10 geschnittene Oliven, 1 Esslöffel Oregano und
1 Beutel Trockenpilze
Für Schweinehack:
1—2 Teelöffel mittelscharfer Senf, 2 fein gehackte Sardellen, je 1
gehackte Gewürzgurke und Peperoni.
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