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Worauf
Sie bei Fisch achten sollten!
Rund 14 Kilo
Fisch verspeist jeder Österreicher bzw. Deutscher
jährlich. Besonders beliebt: Rotbarsch, Seelachs und
Kabeljau.
So macht
Fisch Appetit auf Meer!
Wichtigste Voraussetzung beim Kauf: Frisch muss er
sein!
Deshalb:
Immer der Nase nach! (das gilt vor allem beim
Fischfilet):
Frischer Fisch riecht nach Seewasser.
Wenn möglich, lassen Sie sich den Fisch als
Ganzes zeigen:
Die Haut glänzt silbrig, ist feucht und die Schuppen
sitzen fest.
Das Fleisch gibt bei Daumendruck elastisch nach.
Die Augen sind schön rund, blank und prall gewölbt.
Kiemen — sofern noch vorhanden — leuchten klar und
hellrot.
Achten Sie beim Fischhändler darauf, das der frische
Fisch in der Theke ausreichend mit Eis bedeckt und
gut gekühlt ist.
Am
besten bereiten Sie Fisch noch am Tag des Einkaufs
zu.
Wenn nicht:
frischen Fisch maximal 1 Tag im Kühlschrank
aufbewahren, in eine mit Frischhaltefolie abgedeckte
Glas- oder Porzellanschüssel legen (evtl. eine
umgedrehte Untertasse darunterlegen — austretende
Flüssigkeit läuft besser ab).
Zubereiteten Fisch maximal 2 Tage, Räucherfisch 2—4
Tage aufheben.
Die
berühmte 3-S-Regel (Säubern-Säuern-Salzen) gilt
heute nur noch teilweise:
Beim Säubern den Fisch
gründlich unter fließendem Wasser waschen, mit
Küchenpapier trockentupfen. Das
Säuern mit Essig oder
Zitrone macht zwar das Fischfleisch weiß und fest,
ist heutzutage aber mehr eine Frage des Geschmacks.
Früher wurde es empfohlen, um einen intensiven
Fischgeruch zu überdecken.
Salzen nach wie
vor immer erst kurz vor dem Garen oder Braten — Salz
entzieht dem Fisch Flüssigkeit und macht das
Fischfleisch trocken.
Extra-Tipps:
Filets vorm Braten in wenig Mehl wenden, dann
kleben sie nicht in der Pfanne.
Große oder mehrere Fische lassen sich prima in der
Fettfangschale des Backofens (200°C) zubereiten.
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