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Geflügel - ein Star in der Küche
Rund 12 Kilogramm Geflügel verzehrt jeder
Österreicher oder natürlich auch Deutscher im Jahr.
Pute oder Huhn, Ente oder Gans - wir lieben nun mal
das Federvieh.
Und die Auswahl ist groß.
Ich stelle Ihnen hier die wichtigsten Geflügelsorten
vor:
Hühner:
Es gibt zarte junge
Brathähnchen,
Suppenhuhn (mit festem Fleisch),
Poularde (junges Masthuhn, mit festem aber zartem
Fleisch),
Kapaun (kastrierter Masthahn, besonders saftig)
und Stubenküken (Junghuhn, besonders zart).
Außerdem das Perlhuhn, ein ursprünglich
afrikanisches Huhn mit dunklem Fleisch und leichtem
Wildgeschmack.
Eine Besonderheit sind auch die Maishähnchen mit
gelber Haut.
Sie schmecken besonders würzig.
Puten:
Diese Tiere (auch
Truthähne genannt) liefern besonders mageres
Fleisch.
Manche Genießer bevorzugen das helle und zarte
Brustfleisch, andere das etwas dunklere und im
Geschmack kräftigere Schenkelfleisch.
Enten:
Ob im ganzen gebraten oder
nur in Teilstücken (Brust, Schenkel): Enten sind
immer ein Genuss.
Sie enthalten mehr Fett als Huhn oder Pute, werden
meist als festliches Gericht serviert.
Man unterscheidet Flugenten und Barbarie-Enten, eine
Kreuzung aus Flugente und wildem Erpel.
Bei Feinschmeckern sehr beliebt ist die rosa
gebratene Barbarie-Entenbrust.
Gänse:
Bei uns steht dieses
prächtige Federvieh vor allem im Winter
(Martinsgans, Weihnachtsgans) auf der Speisekarte.
Gänse sind sehr fett.
In Österreich bevorzugen wir die klassische Version
mit Rotkraut und Knödeln.
Ebenfalls zum Geflügel zählt das "Federwild".
Dazu gehören Fasan, Wildente, Taube und Wachtel.
Sie werden heute meist aus der Zucht angeboten.
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