Gefriertipps 

Richtig einfrieren - so wird´s gemacht:

Holen Sie sich den Sommer in die Küche und auf den Tisch. Denn jetzt ist die schönste Zeit für frisches Obst und Gemüse. Und Sie können die Frische haltbar machen, in dem Sie die besten Lebensmittel einfrieren. Wir geben Tipps, damit sich die Frische über Monate hält:

Kaufen Sie möglichst am frühen Morgen ein. Dann ist die Ware gerade vom Großmarkt gekommen und liegt nicht schon einige Stunden in der Sonne.

Wenn Sie größere Mengen zum Einfrieren benötigen, sollten Sie versuchen, den Preis herunterzuhandeln. Denn ???Großeinkäufer“ bekommen günstigere Preise.

Achten Sie darauf, welches Gemüse vor dem Einfrieren blanchiert werden muss. Blanchieren Sie in aus reichend sprudelnd kochendem Wasser, dem Sie etwas Salz zugefügt haben. Das Gemüse behält dann eine schöne Farbe.

Nach dem Blanchieren sofort in Eiswasser abschrecken. Das ist wichtig, damit das Gemüse sofort durchkühlt und nicht mit Resthitze weiter gart.

Entfernen Sie vor dem Einfrieren möglichst alle Feuchtigkeitsreste. Überschüssiges Wasser bildet Kristalle, die die Struktur von Obst, Gemüse und Fleisch zerstören können.

Achten Sie darauf, dass in Tiefkühldosen oder -beuteln möglichst wenig Luft enthalten ist. Elektrische Folienschweißgeräte mit Absauger leisten da gute Hilfe.

Fertigen Kuchen können Sie ausnahmsweise noch warm einfrieren. Dann schmeckt er nach dem Auftauen ganz besonders frisch.

Frieren Sie Blechkuchen auf einer Aluminium-Grill-Schale (z. B. von Toppits) ein. Der Kuchen löst sich dann prima wieder ab.

Achten Sie auf spezielle reißfeste Tiefkühlbeutel. Die sind besonders stabil und schützen Ihr Gefriergut. Einfache Plastikbeutel sind meist zu dünn.

Verschließen Sie die Beutel gut, entweder mit dem elektrischen Gerät oder mit wiederverwendbaren Kunststoffklammem.

Kühlen Sie Ihr Gefriergerät schon ca. 24 Stunden vorher runter und achten Sie darauf, welche Höchstmenge in der Gebrauchsanleitung des Herstellers angegeben ist. Frieren Sie weitere Mengen lieber erst 2 Tage später ein.


Der richtige Umgang mit Tiefkühlkost:

Entscheidend für die Qualität von Tiefgefrorenem sind zu nächst die richtige Verpackung, Lagerung und die Einhaltung einer ununterbrochenen Kühlkette.
Achten Sie im Supermarkt auf gepflegte, saubere, übersichtliche Gefriertruhen bzw. -schränke.

Gut sichtbar sollte darin ein Thermometer angebracht sein. Vergewissern Sie sich: Vorgeschrieben sind mindestens minus 18°C. Orientieren Sie sich auch an der Stapelgrenze: Die Packungen müssen unterhalb dieser Markierung liegen. Nur bei korrekter Füllhöhe herrscht eine gleichmäßige Luftzirkulation in der Truhe.

Verpackungen sollten unbeschädigt sein, dürfen keinen Reifansatz zeigen. Letzteres ist ein Hinweis. dass die Ware schon einmal angetaut war.

Sind nach dem Einkauf weiße oder bräunlichrote Verfärbungen am Produkt oder Saftspuren zu erkennen, spricht man vom "Gefrierbrand“. Er deutet auf eine unsachgemäße Lagerung, fehlerhafte, beschädigte Verpackungen oder schwankende Temperaturen hin. Gefrierbrandstellen sind nicht verdorben, jedoch ausgetrocknet. Falls möglich, sollten Sie diese bei stärkerem Befall herausschneiden.

Übrigens: Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf der Packung ist kein echtes Verfallsdatum. Es gibt Auskunft über die Haltbarkeit des Tiefkühl-Produktes:

Kurze Überschreitungen bedeuten keinen gesundheitlichen Schaden, aber geschmackliche oder optische Einbußen.