Nudelgerichte-Info

Ein Glück, dass es Nudeln gibt...

Nudeln machen glücklich, haben eine lange Geschichte,
klangvolle Namen und es gibt über 100 Arten.

Bei Namen wie Farfalle, Penne oder Spaghetti, die wie Musik in den Ohren klingen, möchte man meinen, die Italiener seien die Erfinder der Nudeln. Es gibt keinen wirklich historischen Nachweis über den wahren Ursprung der beliebten Energielieferanten. Um die Pole-Position streiten sich Japan, China, Frankreich und natürlich Italien! Auf welchem Weg und mit wessen Hilfe die Nudeln ihren Siegeszug in Italien angetreten haben, ist für den wahren Nudel-Genießer von geringer Bedeutung. Hauptsache sie dampfen, verbinden sich homogen mit einem herzhaften Sugo und es wird ihnen mit frisch geriebenem Parmesan die Krone aufgesetzt.

Schmackhafte Nudeln werden nur mit ausgewählten Rohstoffen hergestellt. Als Getreide wird hauptsächlich Hart- oder Weichweizen verwendet, der zu Mehl oder Grieß vermahlen wird. Hartweizen (Durum-Weizen) hat den Vorteil, dass das Korn einen hohen Eiweißanteil und relativ wenig Stärke hat. Dadurch nehmen die Nudeln beim Kochen nicht ganz so viel Wasser auf. Neben dem Weizen werden Nudeln auch aus Reis, Mais oder Hirse hergestellt. In unseren Breitengraden sind Eiernudeln hoch im Kurs, während Italiener eher die eierfreien Nudeln, die klassische Pasta, bevorzugen.

Eier in Nudeln verfeinern den Geschmack und geben ihnen das goldgelbe Aussehen. Frischei-Nudeln dürfen übrigens wirklich nur mit frisch aufgeschlagenen Eiern zubereitet werden.


Nudeln sind gesund

Für die Optik und den Geschmack haben sich die Hersteller in letzter Zelt kreative Nudelvarianten einfallen lassen. Farbe in die Nudelwelt bringen z. B. Paprika, Spinat, Tomaten, Kräuter oder Sepiatinte. Vom gesundheitlichen Aspekt sind Nudeln beliebte Energielieferanten, besonders für Ausdauersportler. Zu Unrecht werden sie als Kalorienbombe bezeichnet. Doch nicht die Nudeln selbst machen dick, sondern die fettreichen Sahnesoßen, Nudeln sättigen sehr gut, da sie leicht verdauliche Stärke enthalten, die der Körper sehr langsam aufnimmt. Nudeln enthalten wertvolles pflanzliches Eiweiß und Vollkornnudeln haben zusätzlich noch einen höheren Gehalt an Ballaststoffen.


Tipps zum Kochen von Nudeln:

Was die Italiener so zärtlich "Pasta" nennen, heißt bei uns nüchtern Teigwaren oder Nudeln. Der Inbegriff  kulinarischer  Vielfältigkeit! Cucina alla Mamma - ein italienisches Lebensgefühl, das sich, laut neuester Studie, auch auf unseren Tellern niederschlägt. Frauen und Jugendliche geben längst Spaghetti den Vorzug und überlassen das panierte Fleisch lieber den Männern. 

Um Pasta-Katastrophen vorzubeugen - ein paar Tipps:

Der Kochtopf kann nicht groß genug sein!

100 g Teigwaren brauchen 1 Liter Wasser.

Das muss richtig sprudeln und gesalzen werden.

Ab und zu mit einer Gabel umrühren - das verhindert das Zusammenkleben.

Nudeln bissfest - "al dente" -kochen.

Niemals mit kaltem Wasser abschrecken, da man sonst kostbare Stärke wegwäscht