Salat-Info

Bringen Sie Abwechslung in die Schüssel,
die Auswahl ist riesengroß

Das Image vom langweiligen Grünzeug haben Salate schon lange verloren. Gesund, leicht, bekömmlich und vor allem kalorienarm — so kommen sie heute auf den Tisch. Und gerade jetzt, wenn der Sommer vor der Tür steht, wächst wieder der Appetit auf die frischen und knackigen Blätter. Hier ein kleiner Überblick über die wichtigsten Arten:


Große, bunte Sortenvielfalt

Kopfsalat:

Er ist wohl am beliebtesten in der warmen Jahreszeit, denn seine Blätter sind so herrlich zart — die inneren noch mehr als die äußeren. Er ist reich an Vitamin C und damit auch noch ein super Fitmacher. Am besten schmeckt er solo mit einer Joghurt-Zitronensoße.

Eisbergsalat:

Der feste, schwere Kopf hat große, hellgrüne Blätter. Sie sind prima für Sandwiches geeignet. Er schmeckt auch würzig pikant angemacht, zum Beispiel als Ceasar‘s Salad mit Croütons, Parmesanhobeln und einem Sahnedressing.

Lollo rosso und Lollo bianca:

Die krausen roten und grünen Köpfe stammen aus Italien. Sie sind kräftig-herb im Geschmack. Man kann sie gut miteinander mischen, das bringt eine farbliche Abwechslung. Dazu passt eine Nuss-Vinaigrette.

Frisée:

So bezeichnet man die krause Endivie. Ihre hellgrünen Außenblätter schmecken leicht bitter, das gelbliche Herz dafür etwas milder.

Rauke:

Die auch als Rucola bekannten gezackten, schmalen Blätter sind nussig-scharf im Geschmack und welken sehr schnell. Sie harmonieren wunderbar mit Nudeln, Kartoffeln, Tomaten oder würzigem Käse.

Blattspinat:

Die glatten und feinen Blätter werden bei der Ernte einzeln abgeschnitten. Sonst eher als Gemüse bekannt, kann der zarte Blattspinat besonders gut roh verzehrt werden.

Radicchio:

Die roten, festen Köpfe schmecken herbbitter. Sie lassen sich daher gut mit milderen Salatsorten mischen. Aber auch gedünstet sind sie eine feine Beilage.

Am besten knackfrisch zubereitet

Verarbeiten Sie Salate möglichst rasch nach dem Einkauf Zum Aufbewahren wickeln Sie sie in ein feuchtes Tuch und legen sie in den Kühlschrank. Erst kurz vor dem Verzehr die Blätter kleinschneiden. Entfernen Sie vorsichtig Welkes und den Strunk. Waschen Sie die gezupften Blätter zügig, und — das ist besonders wichtig — lassen Sie sie gründlich abtropfen. Ideal ist eine Salatschleuder, denn sie trocknet das Grünzeug im Nu. Schließlich soll das Dressing ja nicht verwässert werden.

Also: Auf zum Salatgenuss!


Lecker angemacht

Ein Dressing macht den Genuss erst perfekt.
So verbinden sich die Zutaten zum kulinarischen Kunstwerk

Vinaigrette:

Die Basis sind ein Teil Öl auf zwei Teile Essig. Würzen Sie diesen mit Salz und Pfeffer. Nun gießen Sie in einem feinen Strahl unter Rühren das Öl zu. damit die Soße eine sämige Konsistenz erhält. Zum Schluss können Sie noch Senf, Zwiebelwürfel oder ein gehacktes Ei zufügen.

Zitronen-Dressing:

150 Gramm halbsteif geschlagene Sahne oder Joghurt mit vier Esslöffel Zitronensaft und 75 Gramm saurer Sahne mischen und würzen.

Buttermilch-Soße:

¼ Liter Buttermilch mit Saft und Schale von ½ unbehandelten Orange schaumig schlagen und abschmecken.