Wiegen und Abmessen
Selbstverständlich gehört in jede Küche mindestens eine Waage. Sie muss gleich zuverlässig kleine Mengen (beispielsweise fünf Gramm) wie große (ein oder zwei Kilo) anzeigen. Für die ungefähre Information ist auch ein Messbecher praktisch, der außer den genauen Litermaßen für Flüssigkeiten auch erkennen lässt, welchen Raum verschiedene Lebensmittel wie Mehl, Zucker oder Grieß in Gramm einnehmen: freilich sind diese Angaben nicht mit letzter Genauigkeit möglich.
Darüber hinaus hat sich in der Küche und bei Rezepten die Praxis durchgesetzt, kleinere Mengen nach Tee- und Esslöffeln anzugeben. Erfahrene Hausfrauen wiegen solche Mengen auch oft gar nicht erst ab, sondern verlassen sich auf ihr Gefühl und auf Hilfsmittel wie beispielsweise Löffel.
Die üblichen Normen darüber, was denn nun ein Ess- oder Kaffeelöffel wirklich enthält, schwanken ziemlich, so dass man sich ganz schön irren kann. Auch sind Größe und Fassungsvermögen der Löffel unterschiedlich. Das gleiche gilt, wenn Tassen angegeben sind, die ja gleichfalls stark voneinander abweichen. Wo es auf Exaktheit ankommt, ist deshalb ein korrektes Abwiegen unumgänglich, wozu notfalls auch eine Briefwaage dienen kann. Bei anderen Rezepten reicht es aus, sich auf Löffel oder Tasse zu verlassen.
Dafür die folgenden Angaben, natürlich unter dem erwähnten Vorbehalt:
Auch auf Flüssigkeitsmaße lässt sich zur Not umrechnen: 4 Esslöffel ergeben 1/16 Liter, |