Aus der
Niederösterreichischen Küche

Torten und Gebäck

6 Rezepte

*Sämtliche Rezepte sind - wenn nicht anders angegeben - für vier Personen berechnet.

Agnes Bernauer Torte

Teig:
7 Eiweiß
225 g feinkörnigen Zucker
1 Pkg Vanille-Zucker
200 g abgezogene, gemahlene, gebräunte Mandeln
35 g Weizenmehl Type 405
70 g Puderzucker (Staubzucker)
5 g Kakao
1 Msp. Zimt

Moccacreme:
1 Pkg Puddingpulver Vanille-Geschmack
50 g Zucker
200 g weiche Butter
2-3 TL Instant- Kaffee
500 ml Milch

Dekor:
150 g abgezogenen, gehobelten gebräunten Mandeln
Puderzucker (Staubzucker)

Eiweiß mit Handrührgerät steif schlagen. Zucker und Vanillezucker unterschlagen. Mandeln mit Weizenmehl, Puderzucker, Kakao und Zimt mischen, auf mittlerer Stufe unterrühren. 5 Böden werden gebacken.

Jeweils 1/5 des Teiges als Boden (Ø 26 cm) auf mit gefettetem Backpapier belegtes Backblech streichen. Jeden Boden mit 10 g abgezogenen, gehackten Mandeln bestreuen.

Backrohr vorheizen und bei 170 Grad ca. 20 Minuten backen.

 Sofort nach dem Backen Backpapier abziehen. Böden einzeln auf Kuchenrost erkalten lassen.

Moccacreme:
Pudding bereiten aus Puddingpulver Vanille-Geschmack, Zucker, Instant-Kaffee und Milch. Erkalten lassen. Butter geschmeidig rühren, Pudding nach und nach esslöffelweise unterrühren. Die Böden mit Creme zusammensetzen. Rand und obere Seite mit Creme bestreichen, mit Mandeln bestreuen. Torte vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Tipp:
Böden 1 Tag vor der Weiterverarbeitung backen, gut verpacken.

Agnes Bernauer, die Augsburger Baderstochter war die rechtmäßig angetraute Gattin Herzog Albrechts, den in Straubing residierenden Wittelsbacher. Die Bürger der Stadt waren diesem Paar von Herzen zugetan, freuten sie sich doch über die Tatsache, daß ein Kind aus ihrer Mitte zur Herzogin gekürt worden war. Doch das Glück am Straubinger Schloß war kurz. Schwiegervater Herzog Ernst aus München machte Agnes Bernauer - während einer Abwesenheit seines Sohnes - in einem nächtlichen Geheimgericht wegen angeblicher Hexerei den Prozess.
26-jährig wurde die bildhübsche Herzogin zum Tode verurteilt und in der nahen Donau ertränkt. Im Herzen der Niederbayern jedoch lebt Agnes
Bernauer noch heute weiter.

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Lebkuchen

250 g  Weizenvollkornmehl,
250 g Roggenvollkornmehl,
100 g geriebene Haselnüsse,
400 g Honig, ½ P. Backpulver, 70 g Butter,
50 g Zitronat, Orangeat
oder kleingeschnittene getrocknete Marillen,
1 Pkg Lebkuchengewürz,
etwas Kardamom, etwas Rum,
Schale 1 Orange

Vollkornmehl, Haselnüsse und Backpulver vermischt man gut, bröselt die Butter darunter, gibt dann alle anderen Zutaten dazu und knetet den Teig gut durch. Man läßt ihn über Nacht rasten.

Am nächsten Tag walkt man ihn halbzenitmeterdick aus, sticht Formen aus, legt sie auf ein gefettetes Backblech und bäckt sie nicht zu rasch zu heller Farbe. Nach dem Erkalten legt man die Lebkuchen zusammen mit 1 bis 2 frischen Brotscheiben in eine Dose. Nach wenigen Tagen sind sie weich.

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Prinz Eugen Torte

70 g Butter
80 g Zucker
5 Eigelb
5 Eiweiß

Zum Garnieren:
1 EL Cognac
1 EL Rum
100 g Schokostreusel
500 ml Schlagsahne

Füllung:
1Pk. Vanillin-Zucker
1Messerspitze Backpulver 150g Mandeln, gehackt

Rührteig:
1 Spur Salz
2 Pkg  Sahnesteif
2 Tropfen Bittermandel
150 g Blockschokolade (bittere Schokolade)
16 Stk. (evtl. 12 Stk.) Borkenschokolade

Butter. Zucker, Vanillinzucker, Eigelb, Salz und Backölschaumig rühren. Mandeln hinzufügen und durchrühren.
Schokolade schmelzen (in Wasserbad oder Mikrowelle) und unterziehen. Alkohol zugeben. Zum Schluss Backpulver und steif geschlagenes Eiweiß unterheben. In die gefettete Springform füllen und auf mittlerer Schiene backen.
Backhitze: Umluft 150 Grad C (Ofen vorheizen) Backzeit: 50 - 60 Minuten Boden auskühlen lassen. Sahne mit Sahnesteif sehr steif schlagen und Schokostreusel unterheben. Auf dem Boden verteilen. Mit der Borkenschokolade garnieren. In den Kühlschrank stellen.

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Rotweinguglhupf

200g Butter, 200g Rohrzucker,
4 Eier, 250g  Weizenvollkornmehl,
1 P. Backpulver, 1 TL Zimt, 5 EL Kakao,
ca. 1/8 l Rotwein

In einem Abtrieb aus Butter und Zucker rührt man nach und nach die Eier ein, bis das Gemenge schaumig ist. Anschließend wird Mehl, Backpulver, Zimt, Kakao und Rotwein eingerührt. In gefettete, gebröselte Guglhupfform füllen und bei 200 Grad ca. 1 Stunde lang backen.

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Wachauer Kuchen

600 g Marillen, 4 Eigelb, 4 Eiweiß
120g Staubzucker, 1 EL Vanillezucker
4 cl Marillengeist, 80g Zucker
180 ml Rapsöl, frische Minzeblätter
1 El Speisestärke, 150g Mehl, 1 gestr. TL Backpulver,
60 g geschälte, geriebene Mandeln,
Rapsöl und Semmelbrösel für die Form
100 g Marillenmarmelade
50g Mandelblättchen in 1 EL Rapsöl geröstet

Eigelb, Staub- + Vanillezucker schaumig schlagen. 2 cl Marillengeist + Rapsöl dazugießen. Eiweiß mit Zucker steif schlagen, zum Schluss Stärke dazu. 1/3 vom Schnee, Mehl, Backpulver und Mandeln mit Eimasse verrühren, restl. Schnee unterheben. In die Form füllen, mit Marillen belegen, im heißen Ofen 45 - 50 min. backen. Marmelade mit 2 cl Marillengeist erhitzen, um den noch warmen Kuchen streichen, mit Mandelblättchen verzieren.

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Waldviertler Mohntorte

 150 g Butter, 70 g Staubzucker,
etwas Vanille, Rum,
geriebene Zitronenschale, Prise Salz,
4 Eidotter, 170 g gemahlener Mohn,
4 Eiklar, 80 g Zucker, 50 g Stärkemehl,
50 g Weizenmehl 480 mit Keim,
1/16 l Milch

Butter und Staubzucker, Vanille, etwas Rum, Salz und geriebene Zitronenschale schaumig rühren, dann die Eidotter nach und nach einrühren, anschließend den gemahlenen Mohn.

Den steifen Schnee mit Kristallzucker ausschlagen und in die Masse einheben. Mehl. Stärkemehl und Milch glattrühren und in die Masse einrühren. Die Masse in eine mit Butter bestrichene und mit Mehl gestaubte Tortenform füllen; bei geringer Hitze etwa 1 Stunde lang backen. Auskühlen lassen, aus der Form nehmen und ringsum überzuckern.

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Niederösterreichische Kost


Harriet´s Koch- und Backseite