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"Kräuter-Dorten"
1 Packung Tiefkühlspinat oder
gekochten, gehackten Spinat,
1 Semmel, Milch, 3 Dotter, 3 Eiklar,
Brösel, Salz, Pfeffer,
gehackte Petersilie, etwas Bertram, Butter.
Spinat mit der in Milch
eingeweichten, ausgedrückten und passierten Semmel, den Dottern und den
gehackten Kräutern vermengen, würzen, zuletzt den steifgeschlagenen Schnee und
die Brösel darunterheben. In eine gefettete, mit Bröseln ausgestreute
Auflaufform füllen, mit Butterflöckchen belegen und im Ofen backen.
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"Steirisch Brot"
12 Eier, 125 g Zucker, 500 g
Mehl,
100 g Mandeln, 1 Zitrone, Oblaten.
Eier schaumig rühren, Zucker
dazurühren, nach und nach Mehl und geschälte, gebrannte und stiftelig
geschnittene Mandeln dazugeben, mit geriebener Zitronenschale und mit
Zitronensaft abschmecken. Oblaten auf ein Backblech auflegen, Teigmasse
teelöffelweise darauf verteilen. Wie Zwieback 20 Minuten backen.
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"Zimmet-Brod"
3 bis 4 ganze Eier, 140 g
Mehl,
140 g Mandeln, 170 g Staubzucker,
1 Mokkalöffel Zimt,
etwas zerhackte Muskatblüte.
Versprudelten Dotter zum
Bestreichen.
Hagelzucker zum Bestreuen.
Zucker mit Eiern verrühren, bis
die Masse dicklich wird, Mandeln, Mehl und Gewürze einrühren. In eine befettete,
bemehlte Kastenform streichen, bei Mittelhitze hell backen, mit Ei bestreichen
und mit Hagelzucker bestreuen, nochmals kurz ins Rohr stellen.
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Aufgegangener Gugelhupf
125 g Butter, 8 - 10 Dotter,
1/4 l Milch, 1 TL Germ,
125 g Mehl, Prise Salz,
2 EL Zucker, 250 g Weinbeeren,
Butter zum Backen, Staubzucker.
Butter schaumig rühren, nach
und nach die Dotter und die lauwarme Milch dazurühren, dann restliche Zutaten
einrühren. Eine Gugelhupfform mit Butter ausschmieren, mit Bröseln ausstreuen,
den Teig in die Form füllen, zugedeckt eine halbe Stunde gehen lassen und dann
goldbraun backen. Aus der Form stürzen und mit Puderzucker bestreuen.
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Aufgehender Tommerl
500 g Mehl, 30 g Germ,
1/4 l Milch, Salz, 50 g Fett,
50 g Zucker.
Das ist ein in einer gefetteten
Rein im ganzen gebackener Germteig aus Weizenmehl, ähnlich dem Reinling in
Kärnten oder einem (aufgehenden) Gugelhupf aus Milchbrotteig, oft gefüllt mit
Powidl, gekochtem Dörrobst, blättrig geschnittenen Äpfeln, Marmelade oder auch
nur mit Zucker, Zimt und etwas flüssig gemachter Butter oder Weinbeeren oder mit
türkischem Grieß (roh oder in Milch gekocht), mit Honig und Zucker abgerührt.
Dieser Tommerl gilt als festliche Mehlspeise für den Weihnachtsmorgen oder zur
Jause (dazu wurde er besonders gut gefüllt, auch mit Nüssen, seltener mit Mohn
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Eisenbahnschnitten
140 g Zucker, 1 Ei, 5 Dotter,
140 g Mandeln, 5 Eiklar,
1/2 Tasse Brösel, etwas Rum,
Fett für das Backblech.
1/4 l Schlagobers,
Schokoladeglasur.
Zucker, 1 Ei und 5 Dotter
schaumig rühren. Die geschälten, geriebenen Mandeln, den steifgeschlagenen
Schnee von 5 Eiklar und die mit Rum befeuchteten Brösel darunterheben. Auf ein
befettetes Backblech streichen und backen. Noch warm in Vierecke schneiden, die
je zwei mit Schlagobers gefüllt und mit Schokoladeglasur überzogen werden.
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Ennstaler Lebkuchen
1 kg Rogenmehl, 220 g Butter,
1 kg Honig,
200 g Mandeln, 100 g Aranzini,
Kardamom, Muskat, Zimt,
Zitronenschale, Milch, Schnaps oder Rum,
1/2 TL Natron oder 1 Pkg. Backpulver.
Gewürze fein stoßen und mit dem
Mehl vermengen. Natron in der Milch auflösen und mit dem zuvor erhitzten Honig
versprudeln. Mehl, Honig, Butter, die Hälfte der geriebenen Mandeln,
kleingehacktes Aranzini und restliche Gewürze sowie 4 bis 6 EL Schnaps oder Rum
mit dem Kochlöffel zu einem Teig verarbeiten. Den Teig zwei bis drei Tage rasten
lassen. Dann fingerdick auswalken, auf ein mit Bienenwachs befettetes Backblech
legen, mit den restlichen geschälten Mandeln verzieren und backen. Überkühlt in
Stücke schneiden.
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Franzosenbrot
1/2 l Honig, 1 EL Zimt,
1 EL gestoßene Gewürznelken,
2 TL Ingwer, 1 TL geriebener Pfeffer,
1 TL Koriander, 1 TL geriebene Muskatnuss,
2 Zitronen, 500 g Mehl.
Honig und etwas Wasser
verrühren, Gewürze und die klein geschnittenen Zitronen dazurühren. Eine halbe
Stunde kochen lassen. Dann das Mehl unterheben und einen festen Teig machen, in
eine gefettete Tortenform füllen und 2 bis 3 Stunden bei kleiner Hitze langsam
backen.
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Gefüllter Lebkuchen
500 g Roggenmehl, 200 g
Zucker,
100 g Honig, 2 Eier,
1/2 TL Natron oder Backpulver,
Neugewürz, Gewürznelken, Zimt,
Kardamom, Zwetschkenschnaps.
Fülle:
15 Dörrzwetschken, 5 Feigen,
50 g Haselnüsse, Marmelade.
Aus Mehl, Zucker, Honig, Eiern,
Natron und den Gewürzen einen Teig bereiten und durcharbeiten. Die Hälfte des
Teiges ausrollen und auf befettetes, bemehltes Backblech legen, mit beliebiger
Marmelade bestreichen, mit den fein geschnittenen Früchten und Nüssen bestreuen.
Die zweite Teighälfte ausrollen und darüberlegen. Mit Ei bestreichen, mit
ganzen, geschälten Mandeln belegen und backen. Überkühlt in Stücke schneiden und
nach Wunsch auch noch glasieren.
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Grabnerhoftorte
250 g Schrotmehl, 280 g
Zucker,
140 g Mandeln, 60 g Zitronat,
60 g Orangeat, 120 g Datteln,
8 Dotter, 8 Eiklar, 1 Zitrone,
Vanillezucker.
Fett und Mehl für die Form.
Creme, Schokoladeglasur.
Zucker, Dotter und etwas
Vanillezucker fein schaumig rühren. Zitronat, Orangeat und Datteln fein
schneiden und mit dem Abtrieb verrühren. Dann Schrotmehl, die geriebenen
Mandeln, Saft und etwas feingeriebene Schale einer Zitrone dazugeben. Zuletzt
den steifgeschlagenen Schnee unterziehen. Zwei gleich große Tortenformen
befetten, mit Mehl ausstauben, die Masse einfüllen und backen. Nach dem Erkalten
mit beliebiger Creme zusammensetzen und mit einer Schokoladeglasur überziehen.
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Grammelkrapfen
250 g Mehl, 250 g Grammeln,
200 g Zucker, 2 Eier, 1/2 Pkg. Backpulver,
Zimt, Zitrone.
Mehl mit feingewiegten oder
faschierten Grammeln und den anderen Zutaten zu einem festen Teig verarbeiten.
Eine halbe Stunde kühl rasten lassen. Dann messerrückendick ausrollen, Scheiben
ausstechen und bei guter Hitze backen. Nach dem Backen je zwei Scheiben mit
Marmelade zusammensetzen.
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Grätzer Mandeltörtchen
280 g Mehl, 280 g Butter,
140 g Zucker, 140 g ungeschälte Mandeln,
2 Dotter, 2 Msp. Zimt,
2 Msp. Nelkenpulver, Zitronenschale.
Fett und Mehl für die Form.
Glasur ("Zitroneneis"):
Staubzucker, Zitronensaft,
1 Eiklar.
Die Zutaten rasch zu einem
Mürbteig kneten und eine halbe Stunde kühl rasten lassen. Dann in gefettete und
bemehlte Tortlettenformen drücken oder zu einer 1 cm dicken Teigplatte auswalken
und runde Scheiben ausstechen. Im Rohr backen. Schließlich mit "Zitroneneis"
überziehen, in die Mitte eine kandierte Weichsel setzen , mit Zitronenblättchen
verzieren und trocknen lassen
Glasur: Fein gesiebten
Staubzucker mit den Zutaten zu einer dicklichen weißen Masse verrühren.
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Grazer Bröseltorte
350 g Butter, 350 g Mehl,
210 g Zucker, 210 g Mandeln,
Zimt, Zitrone, 1 Ei.
Marmelade, Glasur.
Auf einem Nudelbrett Butter,
Mehl, Zucker und fein gestoßene Mandeln samt Schalen, etwas Zimt, Saft und etwas
feingeriebene Schale einer Zitrone und ein Ei zu einem mürben Teig anmachen.
Eine halbe Stunde kühl lagern, dann auswalken und drei Tortenblätter backen.
Jedes gebackene Blatt mit einer anderen Marmelade bestreichen, die Blätter
aufeinanderlegen und mit einer beliebigen Glasur überziehen.
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Grazer Butterbrezen
20 g Germ, 10 g Zucker,
1/8 l Milch, 200 g Butter,
400 g griffiges Mehl, 1 Prise Salz,
Milch, 1 Ei, grob geriebene Mandeln oder Zucker.
Germ mit Zucker und lauwarmer
Milch auflösen, 200 g warm zerlassene Butter, Weizenmehl, Prise Salz und nach
Bedarf so viel lauwarme Milch dazugeben, dass ein sehr fester Germteig entsteht.
Glatt kneten und zu einer nahtlosen Kugel formen. In einen Kübel mit frischem
Wasser legen und zwei Stunden stehen lassen, bis der Teig aufgegangen ist und an
die Oberfläche des Wassers steigt. Dann abtropfen lassen, auf bemehltem Brett
glatt kneten und besenstieldicke Rollen wälzen, diese in schwach eigroße Teile
schneiden und in kleinfingerdicke Schlangerln rollen, die man zu hübschen Brezen
formt und auf einem bemehlten Küchenbrett auflegt. Mit versprudeltem Ei
bestreichen und mit geriebenen Mandeln oder Kristallzucker bestreuen. Auf ein
gefettetes Backblech legen, 20 Minuten warm stehen lassen und bei guter Hitze
hellbraun backen.
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Grazer Torte
4 Eier, 14 dag Zucker, 1 El
Rum,
1 El Mehl, 2 El Semmelbrösel (Brotbrösel),
14 dag ger. Nüsse.
Weiters:
1 bis2 EL Marillenmarmelade,
Schokoladeglasur, Rum-Aroma.
Dotter mit Zucker schaumig
rühren, Rum einrühren. Eiklar aufschlagen. Mit Mehl, Semmelbröseln und Nüssen
unterheben. Teig in eine gefettete Tortenform füllen und bei Mittelhitze ca. 45
Minuten backen. Die ausgekühlte Tode mit Marmelade bestreichen und mit
Schokoladeglasur überziehen (Glasur mit Rum- Aroma verfeinern).
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Grazer Triët
400 g Zucker, 2 Päckchen
Vanillezucker,
8 Eier, 500 g Mehl, 100 g Butter.
Wein, Zitronenschale, Zimt,
Gewürznelken.
Zucker, Vanillezucker und Eier
schaumig rühren, langsam das Mehl einrühren. Fingerdick auf ein mit Butter
bestrichenes Backblech aufstreichen und im Rohr etwa 25 Minuten backen. Nach dem
Erkalten in Scheiben schneiden und im warmen Backrohr bähen. Vor dem Servieren
einige Stücke in tiefe Teller legen, mit warmen, gewürzten Wein (Glühwein)
übergießen und kurz ziehen lassen. Kalt servieren.
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Grazer Zwieback
1/8 l Wasser, 1/2 l Milch, 30
g Germ,
ca. 500 g Mehl, 150 g Zucker, 20 g Malz,
150 g Fett oder Öl, 2 Eier, 15 g Salz,
1500 g Mehl.
Lauwarmes Wasser mit Germ, Malz
und glattem Mehl dampfen und vollständig reifen lassen. Dann Zucker, Fett oder
Öl, Eier und Salz sowie die Milch und so viel Mehl beigeben, dass ein trockener,
mittelfester Teig entsteht. Tüchtig durchkneten und zusammenstoßen. Stücke zu
einem halben Kilogramm auswiegen, durchkneten, rasten lassen, dünne lange Wecken
formen und auf Bleche setzen. Mittelstark garen lassen, stupfen, bei mäßiger
Hitze backen (gut ausbacken). Am nächsten Tag dünne Scheiben schneiden, mit
Zucker anstauben, auf beiden Seiten auf einem Gitter bei offenem Rohr leicht
bähen.
Richtig gebähter Zwieback muss trocken sein, darb aber nicht so lange ausgedörrt
werden, bis er hart wird. Er muss verhältnismäßig leicht zerbröckeln.
Variante:
Man gibt etwas Anis in den Teig und staubt dann mit Zucker, der mit Vanille
oder Zimt leicht vermischt ist, ein.
Oder:
Man kann den gebähten Zwieback noch heiß in Vanillezucker wälzen.
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Halbaufgehender
250 - 270 g Mehl, 1/8 l
Milch,
Zucker, 20 g Germ, Fett.
Germ wird am Abend in etwas
lauwarmer Milch und mit einer Prise Zucker und wenig Mehl verrührt, dann
zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Am nächsten Tag wird das nötige Mehl
und etwas Wasser mit dem Dampfl zu einem Teig verrührt, gehen gelassen und
dann der Teig fingerdick in eine gefettete Rein gefüllt und noch einmal warm
gestellt. Sobald der Teig gegangen ist, eine halbe bis Dreiviertelstunde im
heißen Rohr backen. Noch warm essen.
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Heidentorte
140 g Zucker, 6 Dotter,
50 g Schokolade, 70 g Heidenmehl,
6 Eiklar, Marillenmarmelade,
Schokoladeglasur.
Butter für die Form.
Dotter, Zucker und geriebene
Schokolade schaumig rühren, den Schnee der Eiklar und das Heidenmehl
vorsichtig unterheben, in eine befettete Tortenform füllen und im vorgeheizten
Rohr langsam backen. Die ausgekühlte Torte auseinanderschneiden, mit
Marillenmarmelade bestreichen und wieder zusammensetzen. Mit einer
Schokoladeglasur überziehen.
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Honigkuchen
10 g Pottasche, 1 Gläschen
Rum,
250 g Honig, 120 g Butterschmalz,
500 g griffiges Weizenmehl, 2 Eier,
80 g Zucker, Zimt, Gewürznelken,
Sternanis, 50 g Nüsse,
grobgehackte Nüsse, grober Zucker, 1 Eiklar.
Pottasche am Abend vorher mit
einem Gläschen Rum auflösen, am nächsten Tag mit Honig und Butterschmalz
vermischen und handwarm erhitzen. Diese Honiglösung über das Mehl schütten und
gut abarbeiten, dabei 2 ganze Eier nach und nach, Zucker, Zimt, Gewürznelken,
Sternanis und grobgeschnittene Nüsse einarbeiten. Zusammengepresst den Teig über
Nacht ruhen lassen, am nächsten Tag daumendick auf ein gut gefettetes Backblech
ausbreiten und in mittelheißem Rohr zu goldbrauner Farbe backen. Während des
Backens ab und zu mit gewässertem Eiklar bestreichen, gegen Schluß des Backens
mit grobgehackten Nüssen und grobem Zucker bestreuen.
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Kindbettbrot
250 g Zucker, 4 Eier,
125 g Zitronat, 125 g Orangeat,
1 Zitrone, 250 g Mehl,
1 EL Anis, 125 g Butter.
Zucker und Eier schaumig
rühren. Zitronat, Orangeat, Saft und geriebene Schale der Zitrone, Mehl und Anis
sowie schaumig gerührte Butter dazugeben. Zweifingerdick auswalke, runde
Plätzchen ausstechen und auf gefettetem Backblech backen.
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Kürbiskernpotize
Germteig:
500g glattes Mehl, 1 Pkg. Trockenhefe
60 g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker
120 g zerlassene Butter, 3 Dotter
ca. 1/4l lauwarme Milch
1 Tl Salz.
Füllung:
1/8 l Milch, 50g Butter
180 g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker
1 El. Rum, 1 Tl. Zimt
250g geriebene Kürbiskerne
70g Bröseln od. Biskottenbrösel
Für den Germteig:
300 g gesiebtes Mehl und Trockenhefe vermischen, in eine Küchenmaschine mit
Knethaken schütten. Milch leicht erwärmen, die Dotter einrühren. Zerlassene
Butter, die Dottermilch, Zucker, Vanillezucker und Salz dem Mehl hinzufügen, mit
der Küchenmaschine gut durchkneten bis der Teig Blasen wirft. Die restlichen 200
g Mehl beimengen und den Germteig fertigkneten. Germteig entweder im Backrohr
bei 50° C oder an einem warmen Ort 1/2 Stunde gehen lassen.
Für die Fülle:
In eine Kasserolle Milch mit Butter, Zucker und Vanillezucker zum Kochen
bringen. Bröseln oder Biskottenbrösel gemeinsam mit den geriebenen steirische
Kürbiskernen in die Milch einkochen. Zimt und Rum hinzufügen, nochmals
aufkochen, vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Zwei Königskuchenformen mit
Backpapier auslegen.
Nach dem Aufgehen den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck
ausrollen (ca. 5 mm dick). In zwei gleiche Rechtecke teilen und jedes mit der
Hälfte der Kürbiskernfülle bestreichen. Jeweils die zwei Längsseiten der beiden
Teigteile zur Mitte hin einrollen. Potizen in die Formen legen, zugedeckt noch
weitere 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen.
Backrohr auf 180° C vorheizen.
Potizen auf mittlerer Schiene am Gitterrost etwa 45 min. backen. Auskühlen
lassen, aus der Form stürzen und vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
Sollten Sie keine Königskuchenform besitzen, formen Sie den gefüllten Teigstrang
zu einer Rolle drehen ihn zu einer Schnecke ein und backen sie in einer
Tortenspringform.
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Laßnitztaler Schnitten
9 Eier, 30 dag Staubzucker,
30 dag ger. Nüsse, 9 dag Brösel,
etwas Rum (Brösel damit anweichen).
Fülle:
25 dag Butter, 25 dag Staubzucker,
1/2 l Kaffee, 1 Pkg. Vanillepuddingpulver,
Biskotten, 1/2 l Schlagobers,
2 Pkg. Sahnesteif, Schokoladeraspel.
Eier trennen. Dotter und
Staubzucker schaumig rühren. Die restlichen Zutaten einrühren. Eischnee
unterheben. Bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen. Für die Fülle Butter und
Staubzucker schaumig rühren. Kaffee mit Puddingpulver aufkochen, abkühlen lassen
und in die Buttercreme einschlagen.
Fülle auf den ausgekühlten Boden streichen und mit Biskotten belegen.
Schlagobers mit Sahnesteif aufschlagen, Kuchen damit überziehen und mit
Schokoladraspel bestreuen.
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Öblarner-Festspiel-Lebkuchen
Zutaten für 16- 20 Stück:
1/4 Kilo Roggenmehl, 1/4 Kilo
Weizenmehl
150 g Staubzucker, 7 g Hirschhornsalz
2,5 g Piment, 2,5 g Nelken
7 g Zimt, 2,5 g Kakao
200 g Honig, 1 Ei
10 g Butter
100 ml Milch
Zitronat, Orangeat, Rosinen und Walnüsse nach Belieben.
Der Teig soll mindestens einen Tag kühl
rasten.
Den Teig auf 6 bis 7 mm ausrollen und
ausstechen. Anschließend auf ein gefettetes, bemehltes Blech geben.
Bei 220 Grad ca. 12 Minuten backen.
Lebkuchen auskühlen lassen, mit Zuckerglasur
bestreichen und mit kandierten Kirschen und Mandeln dekorieren.
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Osterpinza
30 g Germ, 50 g Mehl, etwas
Milch;
100 g Weizenmehl, 10 g Butter, 1 Dotter, Milch;
2 Dotter, 1 Ei, 30 g Zucker, 20 g Butter,
Zitronenschale, 200 g Mehl, Prise Salz,
1/4 l Weißwein, 1 g gestoßener Anis;
8 Dotter, 120 g Zucker, 600 g Mehl, 120 g gelöste Butter.
Germ mit 50 g und etwas
lauwarmer Milch zu einem halbfesten Dampfl anmachen. Zugedeckt aufgehen lassen.
Dann 100 g Mehl, 10 g Butter, 10 g Zucker und Dotter beifügen, mit lauwarmer
Milch nach Bedarf vermengen und zu einem festeren Teig glatt durcharbeiten,
wieder zugedeckt gehen lassen. Dann diesen Teig sowie 2 Dotter, ein ganzes Ei,
30 g Zucker, 20 g gelöste Butter, etwas abgeriebener Zitroneschale, Prise Salz
und 200 g Mehl und Milch zu einem festen, glatten Teig kneten. Zugedeckt
halbhoch aufgehen lassen.
Über Nacht hat man schwach 1/4
l Weißwein mit 1 g gestoßenem Anis ziehen lassen. Nun seiht man den Wein ab,
schlägt 8 Dotter mit 120 g Zucker über Dunst warm dickschaumig, danach kalt,
fügt 600 g Mehl, 120 g gelöste Butter und den Aniswein zum halbhoch gegangenen
Teig und knetet alles zu einem festen, seidenglatten Teig, den man einige
Stunden kalt stellt.
Dann auf unbestaubtem Brett in
gleichmäßig große Teile teilen (in doppelt eigroße Stücke) und durch festes
Niederdrücken mit der flachen Hand auf unbestaubtem Brett unter gleichzeitiger
Kreisbewegung der Hand zu Kugeln formen, diese auf butterbestrichenem Papier auf
ein Backblech legen und an einem kühlen Ort halbhoch aufgehen lassen.
Schließlich mit Eigelb
bestreichen, jedes Laibchen mit einem Einschnitt oder aber mit einem
Kreuzeinschnitt versehen. Die Schnitte mit Schere oder Messer ausführen, aber
bis höchstens zu einem Drittel der Teigtiefe führen. Langsam goldbraun backen.
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Potize, Putize
500 g Mehl, 60 g Zucker,
60 g Butter oder Margarine,
20 g Germ, Prise Salz, 1/4 l Milch,
1 Ei, 1 Dotter, geriebene Zitronenschale,
Fett für die Form,
Zucker zum Bestäuben.
Nussfülle:
150 g geriebene Nüsse, 250 g Kuchenbrösel,
60 g Zucker, 20 g Honig, 1/8 l Milch,
Zitronenschale, 2 EL Rum,
Vanillezucker, Rosinen.
Mohnfülle:
150 geriebener Mohn, 100 g Kuchenbrösel,
60 g Zucker, 20 g Honig, 1/8 l Milch,
geriebene Zitronenschale, 1 EL Rum,
1 Msp. Vanillezucker, Rosinen.
Mit der halben Menge erwärmter
Milch Germ auflösen, mit etwas Mehl zum Dampfl rühren, mit Mehl bestäuben und an
einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen. Sobald das Mehl Sprünge zeigt, die
anderen Zutaten (lauwarme Milch, Zucker, Butter, Prise Salz, Ei und geriebene
Zitronenschale verrühren) mit dem Mehl zum Teig kneten. Zugedeckt gehen lassen,
dann den Germteig in zwei gleich große Teile teilen, beide in der Länge der
Wandelform rechteckig und fingerdick ausrollen, jede Hälfte mit der gewünschten
Fülle stark bestreichen, wie einen Strudel die Flecken einrollen, aber von
beiden Seiten zur Mitte hin mit dem Schluß nach oben in die gefettete Form
legen, gehen lassen und bei mittlerer Hitze etwa 40 Minuten backen. Vor dem
Stürzen auskühlen lassen, dann mit Zucker bestäuben.
Nussfülle, Mohnfülle:
Milch, Honig und Zucker aufkochen, noch heiß die übrigen Zutaten (Nuss- oder
Mohnfülle-Zutaten) einrühren. Ist die Masse zu fest, verdünne man mit etwas
kalter Milch.
Die Potize ist das in der
Steiermark (und im Slowenischen) beheimatete Gegenstück zum "Kärntner Reinling".
Je dünner der Germteig zwischen der dick eingestrichenen Fülle ist, desto besser
wird die Potize.
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Schilcherweintorte

Foto zur Verfügung gestellt von Frau Hiltrud Merklein
Boden:
5 Eiklar, 12 dag Zucker,
5 Eidotter, 10 dag gemahlene Mandeln (Nüsse)
15 dag Mehl, 1 TL Backpulver
Fülle:
500 ml Schlagobers,
10 dag gemahlene Mandeln (Nüsse)
150 ml Schilcherwein
Verzierung nach Wunsch
(z. B. geh. Pistazien oder Amarettinis .....usw.)
Eiklar mit Zucker steif schlagen, Eidotter
und Mandeln (Nüsse) unterziehen. Mehl mit Backpulver versieben und ebenfalls
unterheben.
Teig in eine befettete und bemehlte (man kann
aber auch gemahlene Mandeln oder Nüsse nehmen) Tortenform füllen und bei 180
Grad Ober- / Unterhitze ca. 25 Minuten backen.
Schlagobers steif schlagen und gem. Mandeln
(Nüsse) unterheben.
Biskuit waagrecht einmal durchschneiden, Boden
in die Form legen und mit Schilcher tränken. Eine Schicht Schlag
darüberstreichen. Zweiten Boden darüber. Wieder mit Schilcher tränken, Schlag
darüber, verzieren.
Mindestens einen halben Tag ziehen lassen.
Tipp:
Statt den Boden gleich mit Schilcher zu tränken, kann man die Tortenstücke auch
in kleine tiefere Teller geben und erst dann etwas Schilcher dazugeben und
langsam den Wein hochsteigen lassen -
eine steirische Köstlichkeit!
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Schloßbergkuchen
4 Eier, 120 g Zucker, 120 g
Mehl,
Vanillezucker, Zitronenschale,
40 g Butter.
Weichselkompott.
Creme:
1 Paket Vanillepudding, 100 g Zucker,
1/2 l Milch, 250 g Butter,
Schokoladeglasur.
Eier mit Zucker schaumig
rühren, Mehl, Vanillezucker, geriebene Zitronenschale und erweichte Butter
dazurühren. Die Masse in einer Kuppelform oder Tortenform backen. Ausgekühlt in
Scheiben schneiden, jede mit etwas Saft des Weichselkompottes beträufeln. Für
die Creme nach Vorschrift einen Vanillepudding kochen und nach dem Erkalten
löffelweise zerlassene Butter einrühren. Die Creme auf die Lagen des Kuchens
streichen, wieder zusammensetzen und das Ganze mit der Schokoladeglasur
überziehen.
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Steirischer Gugelhupf

Foto zur Verfügung gestellt von Frau Renate Kempf aus Wien
4 Eier, 100 ml Orangensaft,
1 Pkg. Vanillezucker 100 ml Kürbiskernöl
15 dag Staubzucker, 10 dag Kristallzucke,.
25 dag Mehl, 1/2 Pkg. Backpulver
Gugelhupfform befetten und ausbröseln Dotter, Orangensaft
Staubzucker, Vanillezucker und Kernöl vorsichtig schaumig rühren, Eiklar mit
Kristallzucker nicht ganz ausschlagen Dottermasse mit 1/3 des Eischnees und dem
mit Backpulver vermengten Mehl verrühren restlichen Schnee unterheben Bei 170
Grad 1 Stunde backen Den Gugelhupf noch heiß anzuckern oder glasieren.
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Steirisches Honigspringerl
3/10 l Honig, Saft einer
Orange,
Zimt, Gewürznelken, Kardamom,
1/2 Zitrone, 2 EL Rum, Mehl, Milch,
10 g Hirschhornsalz.
Mandeln, Zitronat.
Honig mit Gewürzen und dem Saft
einer Orange, einer halben Zitrone und 2 EL Rum vermischt kochen. dann
ausgekühlt mit so viel Mehl vermischen, dass ein leichter Teig entsteht, etwas
lauwarme Milch und reines Hirschhornsalz beigeben. Teig zusammengepresst über
Nacht stehen lassen. Dann auf dem Brett mit dem nötigen Mehl verarbeiten, den
Teig messerrückendick auswalken, kleine Formen ausstechen. Mandeln und Zitronat
in die Mitte daraufdrücken. Kühl backen
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Steirische Topfentorte
50 g Butter, 70 g Mehl, 30 g
Zucker,
1 Dotter, Zitrone.
Fülle:
30 g Butter, 2 Dotter, 30 g Zucker,
Vanillezucker, Prise Salz, 2 Eiklar,
250 g Topfen, 2 Eidotter, 2 EL Butter,
2 Eiklar, 3 EL Zucker, 1 EL Mehl.
Auf dem Brett aus Butter, Mehl,
Zucker, Dotter und etwas abgeriebene Zitronenschale rasch einen Mürbteig kneten
und eine halbe Stunde kühl lagern. Dann auswalken, mit dem bemehlten Handrücken
in eine Tortenform drücken und nur licht anbacken. Inzwischen Butter abtreiben,
Dotter, Zucker und etwas Vanillezucker sowie Prise Salz verrühren, dann den
steifgeschlagenen Schnee von 2 Eiklar und den passierten Topfen darunterheben.
Diese Masse auf den licht gebackenen Teig streichen, der inzwischen vollständig
ausgekühlt sein muss. Jetzt nochmals von 2 Eiklar einen steifen Schnee schlagen,
2 Dotter und 2 Esslöffel zerlassene überkühlte Butter, 3 EL Zucker und 1 EL Mehl
darunterheben, das Ganze auf die Fülle gießen und eine gute halbe Stunde
vorsichtig zu schöner Farbe backen.
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