Gepflegte Kleidung


Gepflegte Kleidung gab es auch zu früheren Zeiten,
 ohne viel Chemie und teure Technik.
Großmutter´s Know how ist heute mehr den je gefragt.

1 - 10
 
Das Knarren der Schuhe hört auf
wenn man die Schuhe eine Weile in abgekochtes Leinöl stellt oder Puder in die Schuhe stäubt.
Enge Schuhe werden weiter,
und passen sich den Füßen an, wenn man Spiritus hineingießt und die Schuhe sofort anzieht.
Feuchtes Schuhwerk wird beim Trocknen nicht
brüchig, wenn das Leder mit warmen Wasser abgewaschen und dann sorgfältig mit Rizinus eingerieben wird.
Neue, frischgesohlte Schuhe
sind meistens etwas glatt, sodass man leicht damit ausrutscht. Man reibt daher die Sohlen mit etwas Schmirgelpapier rauh und schon ist das Übel behoben.
Schuhe werden schnell glänzend
wenn man der Schuhcreme einige Tropfen Spiritus beimengt.
Die Lebensdauer der Schuhe
erhöht sich, wenn diese abends eingecremt, aber erst am Morgen gebürstet werden.
Schuhe nicht an einem feuchten Platz
aufbewahren, sonst setzt leicht Schimmel an, was dem Leder sehr schädlich ist.
Nasse Schuhe werden rasch trocken,
ohne hart zu werden, wenn man diese mit zerknüllten Zeitungspapier ausstopft. Das zieht die Feuchtigkeit aus dem Leder.
Laufmaschen unterwegs
sind oft sehr unangenehm. Um ein Weiterlaufen der Laufmasche zu verhindern, sollten Sie in Ihrer Handtasche ein Stückchen Seife bereithalten. Man feuchtet die Seife an und bestreicht die schadhafte Stelle am Strumpf damit. Die Masche läuft dann nicht weiter. Dasselbe gilt für UHU-Alleskleber.
Zerdrückte Kleider
hängen sich in feuchter Luft, z.B. im Keller etc. wieder von selbst aus.

11 - 20

Katzenhaare
die sich auf Kleidungsstücke festgesetzt haben, entfernt man mit einem feuchten Schwamm, den man leicht über die betreffenden Stellen wischt.
Samt auffrischen
kann man, indem man eine weiche Kleiderbürste in Salz taucht und im Hängen nach dem Strich bürstet.
Zu enge Lederhandschuhen
lassen sich gut ausweiten, wenn sie ein paar Stunden in einem feuchten Tuch liegen.
Hartgewordene Lederhandschuhe
macht man mit Rizinusöl wieder geschmeidig.
Ein glänzender Anzug
wird vom Glanz befreit mit lauwarmen Wasser, dem etwas Salz und Salmiakgeist zugesetzt ist.
Fettige Ränder am Stoffkragen
entfernt man mit Salmiakwasser, den Seidenkragen reibt man mit Fleckenbenzin ab.
Hässliche Fusseln auf Cordhosen
lassen sich vermeiden, wenn man die Hose vorm Waschen nach links zieht und auch von links bügelt. Ansonsten feucht abbürsten.
Kleidungsstücke flicken
Wollen Sie ein Kleidungsstück mit einem Flicken ausbessern, muß der Flicken erst gewaschen werden, sonst läuft er später ein.
Bettlaken können länger verwendet werden
In der Mitte dünn gewordene Bettlaken kann man weiter verwenden, wenn sie in der Mitte quer durchschneidet und dann die äußeren Enden zusammennäht.
Reißverschlüsse klemmen nicht
wenn man sie grundsätzlich vor der Wäsche schließt. Klemmt doch mal einer, die Zacken vorsichtig mit Bleistift oder Fett einreiben.

21 - 30

Lästige kleine Wollknötchen
die manchmal auf Pullis entstehen, sollte man vorsichtig abschneiden. Nicht reißen, sonst wird die Faser zerstört.
Stumpfgewordene Lackschuhe bekommen neuen Glanz
wenn man das Leder mit einer aufgeschnittenen Zwiebel kräftig einreibt. Dann mit einem weichen Tuch nachreiben und die Schuhe sehen wie neu aus.
Wollpullis
die in der Maschine oder per Hand gewaschen werden, laufen schnell ein. Das lässt sich umgehen, wenn Sie dem Spülwasser einen Schuss Glycerin zugeben.
Lederschuhe.
bekommen keine Schneeränder mehr, wenn man sie von Zeit zu Zeit einfach mit etwas Milch einreibt.
Ohne Laufmaschen
Meist beginnen Laufmaschen an der Strumpf spitze. Sprühen Sie neue Strumpfhosen deshalb dort mit etwas Haarspray ein. Das Spray legt sich ums Garn und sorgt für bessere Haltbarkeit.
Kratzer an weißen Schuhen ausbessern
An weißen Schuhen sind Kratzer besonders hässlich. Einfacher Trick:
Haben Sie keine deckende Schuhcreme zur Hand, tupfen Sie vorsichtig etwas "Tipp-Ex“ auf die beschädigte Stelle.
Schuhsohlen halten wesentlich länger
wenn wir diese von Zeit zu Zeit mit etwas Rizinusöl bestreichen.
Farbige Schuhe kann man schwärzen,
indem man diese mit einer rohen Kartoffel abreibt und trocknen läßt. Das Ganze viermal wiederholen. Dann wird der Schuh mit gewöhnlicher schwarzer Creme eingecremt.
Der Lack von Lackschuhen springt nicht auf,
wenn man im Winter diese vor dem Anziehen etwas anwärmt.
Braune Schuhe gründlich reinigen
kann man mit einer Mischung von 3 Löffeln Magermilch und 1 Löffel Terpentinöl.

31 - 40

Lackschuhe werden blind
wenn sie mit Schuhcreme und Bürste behandelt werden. Besser ist, diese mit einer Lackpaste einzureiben und nachzupolieren. Glyzerin hält Lackleder elastisch.
Schuhsohlen und Absätze halten viel länger,
wenn diese in Leinöl getränkt werden.
Schwarze Filzhüte
die verschossen und unansehnlich geworden sind, bekommen durch Waschen in einer Natron- und Ammoniaklösung wieder ihre tiefschwarze Färbung zurück.
Gummimäntel  reinigen
kann man am besten mit warmer Seifenlauge und einem weichen Schwamm. Dann gut mit klarem Wasser nachspülen.
Pelze vor Motten schützen
kann man, indem man den Pelz mit gepulvertem Alaun bestreut. Läßt sich dann auch leicht entfernen.
Kampf den Motten
heißt auch, ein Sträußchen Steinklee zwischen die Sachen zu legen.
Wildlederhandschuhe wäscht man
in einer Seifenlösung, drückt sie dann gut aus und legt sie nochmals in eine frische Seifenlösung. Nicht nachspülen, nur gut ausdrücken und im Schatten aufhängen.
Nappahandschuhe
werden mit etwas Rizinusöl durchgeknetet.
Zur Reinigung weißer Filzhüte
verwendet man eine Paste aus Magnesia und kaltem Wasser, die man mit einem reinem, weichen Pinsel auf den Hut aufträgt. Die Paste bleibt ein paar Stunden darauf liegen und wird dann tüchtig abgebürstet.
Wenn Pelz naß geworden ist,
streicht man ihn in der Richtung, in der die Haare laufen, glatt. Möglichst aber mit einer Bürste, die weiche Borsten hat. Man hängt ihn dann zum Trocknen auf, aber nicht in der Nähe eines Ofens oder einer Heizung, da sonst das Leder hart wird und die Haare brechen.
Wenn der Pelz dann vollkommen trocken ist, klopft man ihn mit einem Stab aus und kämmt die Haare einmal nach dem Strich und dann gegen den Strich.
So wird der Pelz wieder locker sein und gut aussehen.

41 - 50

Neue Winterpelze riechen oft stark und unangenehm
Ein sehr gutes Mittel dagegen ist, den ganzen Pelz mit feingemahlenem Kaffee zu bestreuen und ihn in ein großes Leinentuch einzuschlagen.
Der Kaffee nimmt den Geruch an und nach einigen Tagen wird das Unangenehme des Pelzgeruches ganz verschwunden sein.
Der Gummimantel
darf nass nicht gefaltet und nicht gerollt werden, sondern auf einem Bügel an der Luft und nicht an einer Heizung trocknen. Falten im Gummimantel verlieren sich während des Tragens, daher nicht bügeln.
Fette, schmutzige Pelze
bestreut man mit heißer, trockener Kleie, reibt diese kräftig ein und bürstet sie wieder ab.
Schmutziges Seidenfutter
in Pelzen bringt man mit einem in Spiritus getauchten Wattebausch wieder sauber.
Hüte schwitzen nicht durch
wenn man zwischen Schweißleder und Hut Löschpapier oder Staniolstreifen legt.
Handschuhe lassen sich
an den Fingerspitzen leicht und sauber stopfen, wenn man einen Fingerhut unterlegt.
Windjacken
werden mit 10%igen Alaunlösung wasserdicht gemacht
Glanzstellen auf dunklem, glatten Wollstoff
beseitigt man, indem man diesen mit etwas Kaffee abbürstet. Auch Salmiakgeist 1:1 mit Wasser verdünnt ist geeignet. Nachher mit feuchtem Tuch bügeln.
Hartnäckige Saumfalten
lassen sich entfernen, wenn man sie vorsichtig mit einer Lösung aus Wasser und weißem Essig abtupft. Warm bügeln. Zuerst am besten im Saum probieren.
Perlenstickereien bügeln
kann man am besten von der linken Seite und auf Frotteestoff liegend. Die Perlen drücken sich dann in den Frottee und Zwischenräume werden schön glatt.

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