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Kartoffel-Graukäse-Suppe
500 g Kartoffeln,
1 Zwiebel,
2 EL Butter,
1 l Rinderbrühe (selbst gemacht oder aus dem Glas),
150 g Graukäse (Südtiroler fettarmer Sauermilchkäse;
oder nicht durchgereifter Harzer Käse),
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer;
2 Scheiben Vintschger Brot (ersatzweise Roggenbrot);
1/2 Bund Schnittlauch
Die Kartoffeln abspülen, schälen und in Stücke schneiden. Zwiebel
abziehen, würfeln und in 1 EL Butter leicht bräunen. Kartoffeln zugeben und kurz
mitdünsten. Brühe zugeben und im geschlossenen Topf etwa 15 Minuten kochen.
Den Graukäse würfeln, in die Suppe geben und unter Rühren so lange erhitzen, bis
der Käse vollständig geschmolzen ist.
Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Brot eventuell entrinden, würfeln und in der restlichen Butter rösten.
Schnittlauch abspülen, trocken schütteln und in Ringe schneiden.
Zum Servieren die Brotwürfel und die Schnittlauchröllchen über die Suppe
streuen.
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Klare Getreidesuppe
je 30 g Weizen,
Rollgerste und Buchweizen,
1 1/4 l Gemüse- oder Hühnerbrühe,
1 kleines Bund Suppengrün,
60 g gemischte Sprossen,
1 Bio-Zitrone;
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer,
4 Stängel Brunnenkresse
Weizen-
und Gerstenkörner in kaltem Wasser über Nacht einweichen.
Körner und Buchweizen getrennt in ein Sieb geben und abspülen. Körner und
Buchweizen getrennt in kochendem Wasser etwa 10 Minuten kochen. Das Getreide
abgießen (das Kochwasser weggießen, damit die Suppe klar bleibt).
Brühe aufkochen. Gersten- und Weizenkörner zugeben und etwa 20-30 Minuten kochen
(der Buchweizen ist bereits nach dem Vorkochen gar).
Das Suppengemüse putzen, abspülen und in feine Streifen (Julienne), Würfel oder
Ringe schneiden. Möhren und Sellerie zur Brühe geben und etwa 5 Minuten
mitkochen.
Die Sprossen heiß abspülen und abtropfen lassen. Zitrone heiß abspülen und
trocken reiben. Sprossen, Porree und Buchweizen in die Suppe geben. Einmal
aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer, etwas abgeriebener Zitronenschale und
Zitronensaft abschmecken.
Brunnenkresse abspülen, trocken schütteln und die Blättchen von den Stängeln
zupfen.
Zum Servieren die Brunnenkresseblättchen über die Suppe streuen.
Tipp:
Dazu:
frisch geriebener Meerrettich.
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Spanferkelkarree mit Kümmel-Knoblauch-Jus auf Wirsinggemüse
Zutaten für 5 Portionen
Spanferkelkarree:
1 kg Spanferkelkarree (Rippenstück),
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer,
3 EL Öl,
1 EL Rohrzucker,
1 EL Tannenhonig,
1/2 l Weißwein,
200 ml dunkles Malzbier,
1 Knoblauchzehe,
1 TL Kümmel,
1-2 EL Senf,
40 g frisch geriebener Parmesan-Käse;
Kümmel-Knoblauch-Jus:
2 l Kalbsfond (aus dem Glas),
1 TL Kümmel,
1 Knoblauchzehe,
1 Lorbeerblatt,
1 Zweig Thymian,
1/2 TL Tomatenmark,
1 EL Portwein,
40 g kalte Butter;
Wirsinggemüse:
1 Wirsingkohl (etwa 800 g),
Salz,
2 Zwiebeln,
1 Knoblauchzehe,
50 g Butter,
1/4 TL Kümmel,
frisch gemahlener Pfeffer
Für das Spanferkelkarree: Das Fleischstück abspülen und
trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer einreiben und im heißen Öl anbraten.
Rohrzucker in einer Pfanne schmelzen, Honig zugeben und leicht karamellisieren
lassen. Wein und Bier zugießen, leicht salzen und in der offenen Pfanne
sirupartig einkochen lassen.
Das Karree auf der gewölbten Fleisch- und der Knochenseite leicht einschneiden
und mit dem Sirup bestreichen (1 EL für das Kümmel-Knoblauch-Jus beiseite
stellen).
Knoblauch abziehen, hacken und mit Kümmel und Senf verrühren. Die Paste auf der
Fleischseite verteilen, den Parmesan-Käse darüber streuen und andrücken.
Das Karree im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad, Umluft 150 Grad, Gas Stufe 2-3
etwa 50 Minuten braten. Das Fleisch aus dem Ofen nehmen, mit Alufolie abdecken
und 10 Minuten ruhen lassen.
Für das Kümmel-Knoblauch-Jus: Kalbsfond, Kümmel, abgezogene und grob gehackte
Knoblauchzehe, Lorbeerblatt, Thymianzweig und Tomatenmark in einen Topf geben.
Bei großer Hitze bis auf 300 ml einkochen lassen. Portwein und den beiseite
gestellten Sirup zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die kalte Butter
in Flöckchen unterrühren (nicht mehr kochen!).
Für das Wirsinggemüse: Den Wirsing putzen, vierteln, den Strunk herausschneiden
und die Kohlviertel in Streifen schneiden. Den Wirsing
in kochendes Salzwasser geben, etwa 3 Minuten kochen lassen und abgießen.
Zwiebeln und Knoblauch abziehen, würfeln und in einer Pfanne in der Butter
glasig dünsten. Die Butter durch ein Sieb in einen Topf gießen (Zwiebeln nicht
mit verwenden). Wirsingstreifen zugeben und in der Butter schwenken. Kümmel
unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Spanferkelkarree auf dem Wirsinggemüse anrichten. Das Kümmel-Knoblauch-Jus
dazu servieren.
Tipp:
Wenn Sie kein Spanferkelkarree bekommen, können Sie auch das
Karree vom ausgewachsenen Schwein nehmen, dann etwa 15 Minuten länger braten.
Dazu: Kartoffelschnee.
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Rehgulasch mit
Pfifferlingen
Zutaten für 4 Portionen
1 kg Rehfleisch aus der Keule,
170 g durchwachsener Speck,
150 g Zwiebeln,
1 Bund Thymian,
2 EL Butterschmalz,
1 Flasche Rotwein (0,7 l; ersatzweise Brühe),
3 Lorbeerblätter,
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer;
250 g Pfifferlinge,
1 TL Kümmel;
200 g saure Sahne,
Zucker,
evtl. 1 EL brauner Soßenbinder
Fleisch abspülen, trocken tupfen und in Würfel mit etwa 3 cm
Seitenlänge schneiden.
Speck fein würfeln. Zwiebeln abziehen und ebenfalls fein würfeln. Thymian
abspülen und trocken schütteln.
Die Hälfte der Speckwürfel in einem weiten Schmortopf im heißen Butterschmalz
ausbraten. Das Fleisch zugeben und rundherum braun anbraten, dabei den
Fleischsaft ganz verkochen lassen.
Zwiebeln zugeben und kurz mitbraten. Wein, Lorbeerblätter und die Hälfte des
Thymians (mit Küchengarn zu einem kleinen Sträußchen gebunden) zugeben. Mit Salz
und Pfeffer würzen. Alles aufkochen und etwa 1 1/2 Stunden schmoren.
Pfifferlinge putzen und eventuell halbieren.
Restlichen Speck ausbraten und die Pilze darin braun braten. Mit Kümmel, Salz
und Pfeffer würzen und zum Gulasch geben.
Saure Sahne unterrühren, aufkochen und die Soße mit Salz, Pfeffer und 1 Prise
Zucker abschmecken. Eventuell den Soßenbinder einrühren und aufkochen. Zum
Servieren restliche Thymianblättchen darüber streuen.
Tipp:
Dazu:
Nudeln oder Semmelklöße.
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Greaschtl mit Krautsalat
Zutaten für 4 Portionen
Krautsalat:
500 g Weißkohl,
5 EL Weißweinessig,
5 EL Öl,
1 Tl Kümmel,
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer;
Greaschtl:
1 kg Rindfleisch (aus der Schulter, falsches Filet),
4 Zwiebeln,
1 Bund glatte Petersilie,
4 Lorbeerblätter,
2 TL weiße Pfefferkörner,
Salz,
2 Möhren,
4 Stangen Staudensellerie,
600 g Kartoffeln,
4 EL Öl,
1/2 Bund Majoran,
frisch gemahlener Pfeffer;
2 Päckchen braune Soße oder gekörnte feine Pfannensoße (für 1/2 l)
Für den Krautsalat: Weißkohl putzen, vierteln, den harten
Strunk entfernen und die Kohlviertel in dünne Streifen schneiden. Essig, Öl,
Kümmel, Salz und Pfeffer in eine große Schüssel geben. Kohlstreifen zugeben, mit
den Händen durchkneten und mindestens 2 Stunden ziehen lassen.
Für das Greaschtl: 2 l Wasser, Rindfleisch, 2 halbierte ungeschälte Zwiebeln, 3
Stängel Petersilie, 4 Lorbeerblätter, Pfefferkörner und 1 TL Salz aufkochen. Das
Fleisch darin bei kleiner Hitze 1 1/2 Stunden kochen. Geputzte und in Stücke
geschnittene Möhren und in Stücke geschnittenen Staudensellerie zugeben und etwa
2 Stunden weiterkochen.
Das Fleisch aus der Brühe nehmen und zusammen mit 2 EL Brühe in Alufolie
gewickelt abkühlen lassen.
Die Kartoffeln abspülen und mit Schale in Salzwasser etwa 20 Minuten kochen. Die
restlichen Zwiebeln abziehen und würfeln.
Die Schale von den Kartoffeln abziehen. Kartoffeln ganz abkühlen lassen und in
dünne Scheiben schneiden.
Das Fleisch zuerst in dünne Scheiben, dann in Rechtecke (etwa 1,5 cm) schneiden.
Öl in einer großen Pfanne erhitzen, darin erst die Kartoffelscheiben, dann die
Zwiebelwürfel goldgelb rösten. Fleisch zugeben und kurz mitbraten.
Majoran abspülen und trocken schütteln. Blättchen abzupfen, hacken, zugeben und
mit Salz und Pfeffer würzen.
1/2 l Fleischbrühe abmessen und daraus mit dem Soßenpulver oder der gekörnten
Pfannensoße nach Packungsanweisung eine Soße kochen.
Die heiße Soße kurz vorm Servieren zum Greaschtl geben. Restliche Petersilie
abspülen, trocken schütteln, hacken, darüber streuen. In der Pfanne servieren.
Dazu den Krautsalat servieren.
Tipp:
Schneller geht's, wenn Sie das Fleisch und die Kartoffeln am
Vortag
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Gebackene Forelle
mit Bozener Soße
Zutaten für 3 Portionen
Bozener Soße:
1 Schalotte,
1 Cornichon (kleines eingelegtes Gürkchen),
1 El Kapern,
2 Sardellenfilets,
3 hart gekochte Eier,
2 EL mildes Olivenöl,
2 EL Estragonessig,
1 EL Schlagsahne,
2 Tl scharfer Senf,
1/2 Bund glatte Petersilie,
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer,
1 Prise Zucker;
gebackene Forellen:
3 küchenfertige Forellen à etwa 500 g,
1 Zitrone,
3 frische Lorbeerblätter,
2 EL Mehl;
100 g Butter zum Braten;
1 Bio-Zitrone
Für die Bozener Soße: Die Schalotte
abziehen und zusammen mit Cornichon, abgetropften Kapern und Sardellenfilets
hacken.
Die Eier schälen, halbieren, das Eigelb herauslösen und durch ein Sieb
streichen. Das Öl tropfenweise unter ständigem Rühren unterrühren. Essig, Sahne
und Senf ebenfalls unterrühren.
Abgespülte Petersilienblättchen und Eiweiß hacken (etwas Petersilie beiseite
legen) und unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Für die gebackenen Forellen: Die Forellen von innen und außen gut abspülen und
trocken tupfen. Fische innen und außen mit Zitronensaft beträufeln, salzen und
pfeffern. Die Lorbeerblätter in die Bauchöffnung der Forellen stecken.
Die Forellen in Mehl wenden, anschließend das überschüssige Mehl etwas
abklopfen.
Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Forellen darin bei mittlerer
Hitze von jeder Seite 8-10 Minuten braten. Dabei regelmäßig mit der Butter
begießen.
Zitrone heiß abspülen, trocken reiben und in Stücke schneiden.
Die abgetropften Forellen mit der restlichen Petersilie bestreuen und mit
Zitronenstücken garnieren. Die Bozener Soße dazu servieren.
Tipp:
Auf die gleiche Art können Sie auch Saiblinge zubereiten.
Dazu: Petersilienkartoffeln und Kopfsalat
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Apfelkaltschale mit gebackenen Nougatpralinen
Zutaten für 6 Portionen
Apfelkaltschale:
4 grüne Äpfel (750 g),
2 Bio-Zitronen,
100 g Zucker;
Nougatpralinen:
200 g Nougatmasse,
1 EL Milch,
1 EL Pfirsichlikör (oder Fruchtsirup),
20 g Biskuit (Wiener Boden),
50 g Mandelblättchen;
1 Eiweiß,
Frittieröl
Für die Apfelkaltschale: Die Äpfel abspülen, vierteln,
Kerngehäuse entfernen und die Apfelviertel in Stücke schneiden.
Eine Zitrone heiß abspülen und die Schale abschälen. 1 l Wasser, Zitronenschale,
Zitronensaft beider Zitronen und Zucker aufkochen und etwa 10 Minuten einkochen
lassen.
Die Apfelstücke zugeben und einmal aufkochen lassen. Im Sud abkühlen lassen.
Für die Nougatpralinen: Die Nougatmasse grob zerbröckeln und auf dem heißen
Wasserbad schmelzen. Milch und Pfirsichlikör unterrühren und etwas abkühlen
lassen.
Wenn die Nougatmasse fest zu werden beginnt, mit den Händen etwa 18 kleine
Kugeln formen. Kugeln kalt stellen (am besten über Nacht).
Biskuit und Mandelblättchen (1 EL zum Bestreuen beiseite legen) mit den Händen
zerdrücken. Das Eiweiß mit einer Gabel leicht verschlagen (nicht schaumig
schlagen).
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Buchweizenschmarrn mit Kirschkompott
Zutaten für 3 Portionen
Kirschkompott:
500 g Kirschen,
1/2 Bio-Zitrone,
4 EL Kirschkonfitüre,
1/2 l Kirsch- oder Apfelsaft;
Buchweizenschmarrn:
3 Eier,
je 75 g Weizen- und Buchweizenmehl,
3 EL Zucker,
1 Päckchen Vanillezucker,
1 Prise Salz,
200 ml Milch,
1/2 Bio-Zitrone,
4 EL Butter;
2 EL Puderzucker zum Bestäuben
Für das Kirschkompott: Kirschen abspülen, von den Stängeln
zupfen und entsteinen. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und ein Stück
Zitronenschale abschälen. Kirschen, Zitronenschale, Kirschkonfitüre und Saft
einmal aufkochen lassen und die Kirschen in dem Sud abkühlen lassen.
Für den Buchweizenschmarrn: Eigelb, beide Mehlsorten, die Hälfte des Zuckers,
Vanillezucker, Salz, Milch und 1 TL abgeriebene Zitronenschale verrühren. Teig
15 Minuten quellen lassen. 2 EL flüssige Butter unterrühren.
Eiweiß und restlichen Zucker steif schlagen und unter den Teig heben.
Eine beschichtete Pfanne (Ø 28 cm) sehr heiß werden lassen, etwas Butter darin
schmelzen lassen und den Teig hineingießen. Den Teig abgedeckt bei kleiner Hitze
stocken lassen.
Pfannkuchen auf einen großen Deckel gleiten lassen und umgedreht wieder in die
Pfanne geben. Etwas Butter seitlich unter den Pfannkuchen in die Pfanne geben.
Den Pfannkuchen mit zwei Gabeln in Stücke reißen und fertig backen. Mit
Puderzucker bestäuben und das Kirschkompott dazu servieren.
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Dinkelravioli mit Auberginen-Thymian-Füllung auf gedünsteten Tomaten
Zutaten für 20 Stück
Dinkelravioli:
100 g Weizenmehl,
100 g Dinkelmehl,
2 Eier,
3 EL Olivenöl,
Salz;
Füllung:
2 Auberginen (etwa 300 g),
1 Bund Thymian,
1 Knoblauchzehe,
frisch gemahlener Pfeffer;
1 kg Tomaten;
1 Eigelb zum Bestreichen
Für die Dinkelravioli: Weizen- und
Dinkelmehl auf der Arbeitsfläche mischen und in die Mitte eine Vertiefung
drücken. Eier, 2 TL Olivenöl und eine Prise Salz hineingeben und alles mit den
Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Klarsichtfolie gewickelt
etwa 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Für die Füllung: Auberginen abspülen, putzen, sehr fein würfeln. Thymian
abspülen, trocken schütteln, von der Hälfte die Blättchen abzupfen. Knoblauch
abziehen und fein hacken.
Die Auberginenwürfel in 1 EL heißem Öl braun braten. Thymian und Knoblauch
zugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.
Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, kalt abspülen und die Haut
abziehen. Die Tomaten vierteln, Kerne entfernen und die Tomatenviertel würfeln.
Den Teig in 2 Portionen mit der Nudelmaschine oder der Kuchenrolle sehr dünn,
etwa 2 mm dick, ausrollen. Mit einem Ausstecher (Ø 6,5 cm) etwa 40 Plätzchen
ausstechen. Die Hälfte davon mit verquirltem Ei bestreichen und die
Auberginenfüllung darauf geben. Jeweils ein zweites Plätzchen darauf legen und
die Ränder gut andrücken.
Die Ravioli portionsweise in kochendes Salzwasser geben und etwa 5 Minuten
garen. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Die Tomatenwürfel in 1 EL Olivenöl erhitzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die
Ravioli zugeben und darin schwenken.
Den restlichen Thymian in restlichem Öl braten und über die Ravioli geben.
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Rote-Bete-Knödel mit Parmesan und gebräunter Butter
Zutaten für 20 Stück
200 g Brötchen vom Vortag,
150 ml Milch,
250 g gekochte rote Bete (vakuumverpackt),
3 Lauchzwiebeln,
1 TL Butter oder Margarine,
2 Eier,
1 EL Mehl,
1 TL Fenchelsaat,
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer;
einige Raukeblätter,
1 TL Essig,
1 TL Öl;
50 g Butter,
50 g Parmesan-Käse
Die Brötchen fein würfeln, die Milch darüber gießen und 30
Minuten ziehen lassen.
Die rote Bete fein hacken (mit Gummihandschuhen arbeiten). Die Lauchzwiebeln
putzen, abspülen, fein würfeln und im heißen Fett 2 Minuten dünsten.
Rote Bete, Brötchen, Lauchzwiebeln, Eier, Mehl und Fenchelsaat verrühren und mit
Salz und Pfeffer würzen. Den Knödelteig etwa 15 Minuten ruhen lassen.
Etwa 20 kleine Knödel formen. Portionsweise in kochendem Salzwasser etwa 10
Minuten ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und auf
Küchenkrepp abtropfen lassen.
Rauke abspülen, trocken schütteln und auf Tellern verteilen. Mit Essig und Öl
beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
Rote-Bete-Knödel in einer Pfanne in der heißen Butter schwenken und auf die
Rauke setzen. Mit frisch gehobeltem Parmesan-Käse servieren.
Tipp:
Als Vorspeise 2 bis 3 Knödel, als Hauptgericht 5 Knödel, am besten mit einer
Schnittlauch-Rahmsoße, servieren.
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Käsenocken auf
Wildkräutersalat
Zutaten für 4 Portionen
Käsenocken:
60 g weiche Butter,
1 Ei,
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer,
60 g Grieß,
50 g Bergkäse,
1/2 Bund Schnittlauch;
Wildkräutersalat:
200 g gemischte Wildkräuter,
1/2 Bund Kerbel,
1/2 Bund Basilikum,
50 g Kapuzinerblüten;
1 kleine Zwiebel,
3 EL Essig,
4 EL Öl,
3 EL Apfelsaft,
1 TL flüssiger Honig,
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer
Für die Käsenocken: Butter, Ei, Salz, Pfeffer und Grieß mit
einer Gabel verkneten und 1 Stunde ruhen lassen.
Den Käse raffeln. Schnittlauch abspülen, trocken schütteln und in Röllchen
schneiden.
Für den Wildkräutersalat: Die Wildkräuter putzen, abspülen und gut trocken
schütteln. Kerbel und Basilikum ebenfalls abspülen, trocken schütteln und die
Blättchen von den Stängeln zupfen. Kapuzinerblüten eventuell vorsichtig abspülen
und trocken schütteln.
Zwiebel abziehen und fein würfeln. Zusammen mit Essig, Öl, Apfelsaft, Honig,
Salz und Pfeffer verrühren.
Käse und Schnittlauch unter die Nockenmasse rühren. Mit einem Teelöffel 16
kleine Nocken abstechen und portionsweise in kochendes Salzwasser geben. Etwa
10-15 Minuten ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser
heben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Wildkräuter und Kräuter auf Tellern anrichten. Die Salatsoße darüber träufeln
und die Käsenocken darauf setzen. Mit Kapuzinerblüten garnieren.
Tipp:
Gut schmeckt eine Salatmischung aus Sauerampfer und Löwenzahn.
Rehgulasch mit Pfifferlingen.
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Schüttelbrot
Zutaten für 20 Stück
250 g Weizenmehl,
250 g Roggenmehl (Type 1370),
100 g Roggenschrot (Ausmahlungsgrad: mittel),
1 Würfel frische Hefe,
1 TL Zucker,
1/4 TL Salz,
1/8 l Buttermilch,
4 EL Sonnenblumenöl,
1 Ei,
je 1/2 TL Kümmel,
grob zerstoßene Korianderkörner,
Bockshornklee,
Anis und Fenchelsaat;
Mehl für die Arbeitsfläche,
Kleie für das Backblech
Die Mehlsorten und Schrot in einer Schüssel mischen, in die Mitte
eine Vertiefung drücken.
Die Hefe in 1/4 l lauwarmes Wasser bröckeln. Zucker zugeben und unter Rühren
auflösen.
Hefewasser in die Mehlmulde rühren. Das Salz auf den Mehlrand geben.
Buttermilch, Öl, Ei und Gewürze zugeben und alles zuerst mit den Knethaken des
Handrührers, anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Teig zu einer Kugel formen und mit Mehl bestäubt abgedeckt an einem warmen Ort
etwa 50 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kräftig
durchkneten. Teig in 20 Portionen teilen und jeweils zu einer Kugel formen. Jede
Portion zu einem runden, etwa 5 mm dicken Fladen (Ø 15 cm) ausrollen.
Die Fladen auf mit Kleie bestreute Backbleche legen. Teigoberfläche mehrmals mit
einer Gabel einstechen und die Fladen noch einmal abgedeckt etwa 20 Minuten
ruhen lassen.
Teigfladen im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad, Umluft 190 Grad, Gas Stufe 4-5
etwa 10 Minuten backen. Nach dem Backen luftig aufbewahren, damit die Fladen
trocknen.
Tipp:
Backen Sie gleich für den Vorrat. Das trockene Schüttelbrot
hält sich in fest verschlossenen Dosen mehrere Wochen.
Dazu: Tiroler Speck, Meerrettichsahne, Radieschen oder Rettich und Gewürzgurke.
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Spinat-Brennnessel-Gemüse mit Polenta
Zutaten für 4 Portionen
Polenta:
Salz,
300 g Polenta (Maisgrieß),
100 g Parmesan-Käse,
100 g Schlagsahne;
Spinat-Brennnessel-Gemüse:
500 g Blattspinat,
200 g junge Brennnesseln (oder Blattspinat),
1 große Zwiebel,
1 Knoblauchzehe,
2 EL Sonnenblumenöl,
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer,
1 TL Honig,
1 Bund Liebstöckel oder glatte Petersilie,
2 El Pinienkerne
Für die Polenta:
1 1/4 l Wasser und 1 EL Salz aufkochen. Polenta einrieseln lassen und bei kleiner Hitze unter Rühren drei Minuten
kochen.
Parmesan-Käse reiben und zusammen mit der Sahne unter die Polenta rühren.
Polenta aus dem Topf nehmen und als Kloß in ein feuchtes Küchentuch geben, damit
sie nicht trocken wird.
Für das Spinat-Brennnessel-Gemüse:
Spinat und Brennnesseln putzen und von den
Stängeln zupfen, gründlich abspülen, trocken schütteln und grob hacken.
Zwiebel und Knoblauch abziehen, hacken und im heißen Öl glasig dünsten. Spinat
und Brennnesseln zugeben. Das Gemüse kurz zusammenfallen lassen und 5 Minuten im
geschlossenen Topf bei kleiner Hitze dünsten (eventuell 2 EL Wasser zugeben).
Gemüse mit Salz, Pfeffer und Honig würzen.
Liebstöckel oder Petersilie abspülen, trocken schütteln, die Blättchen von den
Stängeln zupfen und hacken. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett hellbraun
rösten.
Kräuter und Pinienkerne über das Gemüse streuen. Zum Servieren die Polenta in
Scheiben schneiden und zum Gemüse servieren.
Tipp:
Wenn Polenta übrig bleibt, in Scheiben schneiden und in der
Pfanne braten; oder in Scheiben geschnitten dachziegelartig in eine ofenfeste
Form schichten und mit Parmesan-Käse bestreut im Backofen überbacken.
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