1. Teil

2. Teil


Brot-Brötchen-Fladen 1. Teil




*Sämtliche Rezepte sind - wenn nicht anders angegeben - für vier Personen berechnet.

Ägyptisches Fladenbrot

750 g Weizenmehl 405,
250 g Roggenmehl (1050),
2 Päckchen Trockenhefe,
2 Msp. Salz, ca. 500 ml Wasser,
Tartar, Salz, Pfeffer, Zwiebeln,
glatter Petersilie oder Minze,
Gouda, Schafskäse, eventuell auch Schinken.

Mehl mit Hefe und Salz gut vermischen, und dann mit dem Wasser zu einem glatten, klümpchenfreien Teig verarbeiten. Der Teig darf zum Schluss nicht klebrig sein, sondern soll sich trocken aber geschmeidig anfühlen. Die Wassermenge kann dabei je nach Mehlqualität variieren, d.h. je nach dem muss entweder noch Mehl oder Wasser zugesetzt werden. Dann ca. 1 Stunde an einem warmen (nicht heißen) Ort abgedeckt gehen lassen.

Teig nochmals gut durchkneten, und nach Augenmass portionieren. 10 Minuten ruhen lassen, dann auf die gewünschte Größe nicht zu dünn (ca. 0.5 cm) ausrollen. Nochmals 1 Stunde abgedeckt gehen lassen. In der Zwischenzeit heizen wir den Herd 200-220°C vor. Die Brote auf die zuvor mit Backpapier belegten Bleche geben und ca. 5-7 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

Tipp:
Am besten schmeckt laut Adel eine Mischung aus 1050 er Weizenmehl mit Roggenmehl im Verhältnis 1:1. Das Brot kann auch mit einer Milch/Wasser-Mischung, statt reinem Wasser zubereitet werden. Ganz besonders empfiehlt der Ägyptische Gourmet eine Füllung der Brote, wie Hackfleischfüllung oder Käsefüllung aus den obigen Zutaten. Je nach Füllung sollte die Teigdicke variieren, da z.B. bei der Hackfleischfüllung beim Backen austretender Fleischsaft das Brot aufweicht, wenn der Teig zu dünn ist. Das muss man halt ausprobieren.

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Amaranthbrot mit Dinkel

Ergibt ein Kastenbrot:

100 g Amaranth, grob geschrotet
350 ml Wasser,
150 g Amaranthmehl, sehr fein gemahlen,
350 g feines Dinkelmehl, 300 ml Milch (lauwarm),
1 Würfel Hefe (42 g), 1 EL Honig,
1 TL Meersalz, 2 EL Öl

Amaranthschrot mit dem Wasser zum Kochen bringen und bei kleiner Flamme 20 Minuten weiter köcheln. Auf kleinster Stufe 10 Minuten ausquellen lassen.

Dinkelmehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Milch erwärmen, einen Teil mit der Hefe und dem Honig verrühren und in die Mulde geben. Teigansatz mit einem Tuch abdecken, warm stellen und 20 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Alle übrigen Zutaten zugeben und zu einem glatten Teig verkneten, zugedeckt eine halbe Stunde gehen lassen.

Teig in eine gefettete Kastenform geben und nochmals kurz gehen lassen. Oberfläche mit Wasser bestreichen und in der Mitte tief einschneiden. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 55 Minuten backen. Damit das Brot locker bäckt, ein Schälchen mit Wasser in den Backofen stellen.

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Annas Biobrot

Rezept für 500g Brot:

500 g Weizenschrot
1/4 l Buttermilch
2 TL Salz
1/4 l Wasser
6 EL Mehl
1 Hand voll Sonnenblumenkerne,
1 Päckchen Trockenhefe,
1 Hand voll Leinsamen,
3 EL Magerquark, 1 Hand voll Sesam

Alle Zutaten zu einem Rührteig verarbeiten und in eine gefettete Kastenform füllen.

Backzeit:
20 Minuten bei 50 Grad
60 Minuten bei 180 Grad
20 Minuten bei 160 Grad

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Armenische Fladen

(Schnellstes Brot der Welt !)

Zutaten für 4 Fladen:

2 Zwiebeln
1 EL Butter
250 g Mehl
1/4 L Wasser
3 Eßl. Öl
1 knapper TL Salz

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Backzeit 3-5 Minuten

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin unter wenden hellgelb braten, dann abkühlen lassen.
Ein Backblech einölen und den Backofen auf 150°C vorheizen.
Mehl, Wasser, Öl und Salz mit dem Schneebesen zu einem Teig schlagen. Die Zwiebeln einmengen.
Den Teig in 4 Arbeitgängen dünn auf das Backblech, zu runden Fladen, streichen.
Auf der mittleren Schiene des Ofens in 3-5 Minuten knusprig backen. Die Fladen sind fertig wenn sie sich vom Backblech lösen!

Sie schmecken am besten noch warm mit angemachtem Quark oder gemischtem Salat und Wein.

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Baguettes

Für 5 Personen

500 g Weizen, 100 g Roggen
1 Würfel Hefe (42g), 200 ml Kefir
200 ml Wasser, 1 TL Salz
Milch zum Bestreichen
Milch für die Hefe

QUELLE: Vegetarisch fit 1/94, erfasst von Nadja Kramer

Das Getreide fein mahlen, wobei ganz zum Schluss etwa 1 Esslöffel grob geschrotet wird. Das Getreide- außer dass Schrot -in eine große Schüssel geben. In die Mitte die Hefe einbröseln. Die Hefe hat übrigens beste Qualität, wenn sich in der Mitte an der Bruchstelle ein waffel- oder muschelartiges Muster zeigt. Mit dieser Hefe gelingen die Baguettes garantiert. Nun etwas leicht warme Milch (nicht zu warm, aber auch nicht so kalt, wie sie ist, wenn sie direkt aus dem Kühlschrank kommt) dazu geben. Mit einem Holzlöffel etwas Mehl dazurühren, die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und alles an einem warmen Plätzchen gehen lassen. Im Sommer reicht ein Platz in der Sonne. Im Winter ist die Schüssel im Backofen, bei angeschaltetem Licht, gut aufgehoben. VORSICHT!!

Nicht den Backofen auf 50 Grad einstellen. Das ist schon zu warm. Der Teig geht bei diesen Temperaturen erst gewaltig hoch und fällt dann wieder zusammen. Die Schüssel mit dem Hefeteigansatz muss immer zugedeckt sein, damit der Teig nicht austrocknet. Ganz einfach ist es auch mit Spezial - Hefeteigschüsseln aus Kunststoff, die einen verschließbaren Deckel haben. Wenn der Deckel sich hoch gedrückt hat, dann ist der Teig genügend gegangen. Wer keine Spezialschüssel hat, der muss selbst beurteilen, ob der Teig gut gegangen ist. Das ist nach 15 bis 30 Minuten der Fall, wenn der Ansatz hochgeqollen ist und sich dicke Blasen gebildet haben.

Wenn der Teig gut gegangen ist, werden die restlichen Zutaten dazugegeben. Nun muss der Teig kräftig geknetet werden. Das geht am einfachsten mit etwas feuchten Händen ( mit Wasser anfeuchten), dabei den Teig immer von außen nach innen kneten. Der Teig muss eine pappig-klebrige Konsistenz haben, da Vollkornteig viel Wasser aufsaugt. Zwischendurch ruhig die Hände öfter mal anfeuchten. Den Teig in zwei Hälften teilen, zwei Rollen formen und auf ein eingefettetes Backblech legen. Die Baguettes mit dem Messer einritzen. Ein Baguette mit dem übrig gebliebenen Schrot bestreuen. Beide Baguettes zum Schluss mit Wasser oder Milch bestreichen und im Backofen bei 200 Grad ca. 20 bis 30 Minuten backen. Dazu eine Tasse mit heißem Wasser stellen, wodurch bei Backen Wasserdampf abgegeben wird. So werden die Baguettes besonders schön.

Tipp: Wer keine Getreidemühle besitzt, kann sich das Korn auch im Reformhaus oder Natur-Laden mahlen lassen.

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Bauernbrot

1 1/4 kg Roggenmehl (Type 1150)( Vollkorn)
250 g Weizenmehl (Type 405)( Vollkorn)
800 g Sauerteig
1/2 - 3/4 l lauwarmes Wasser( bei Vollkorn, etwas mehr Wasser)
50 g Salz, 1 EL Zucker ( Honig)

Die beiden Mehlsorten miteinander vermischen, eine große Mulde hineindrücken und den Sauerteig eingießen. Durchmischen. Je nach Konsistenz des Sauerteigs, das lauwarme Wasser zugeben, salzen und zuckern. Zum Teigballen abschlagen, dann auf dem Backbrett kräftig kneten und einige Stunden zugedeckt gehen lassen. Nochmals durchkneten und zu einem länglichen, hohen Laib formen. Zugedeckt eine weitere Stunde gehen lassen. Auf ein eingefettetes Backblech legen, mehrmals mit einer Stricknadel einstechen. In den auf 225 Grad (Gas: Stufe 4) vorgeheizten Backofen schieben. Einen kleinen flachen Topf mit heißem Wasser auf den Backofenboden stellen und die Tür schließen. 1 1/2 Stunden backen lassen.

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Bauernbrot rund

1 Stück a 750 g
450 g Roggenmehl (997 oder 1150)
50 g Vollkornschrot (geht auch ohne)
200 ml Wasser warm
100 ml Buttermilch
1 Tl. Salz
1/2 Würfel Hefe
50 g reifer Sauerteig
(gibt's bei den meisten Bäckereien)

Aus 200 g des Roggenmehls, das Schrot, Wasser und Sauerteig einen Teig rühren, mit etwas Mehl einstäuben und in der Schüssel 24 Stunden stehen lassen. Die Hefe in der Buttermilch auflösen und zusammen mit dem Sauerteig und allen anderen Zutaten kräftig zu einem Teig kneten.

2 runde Brotlaibe formen und die Oberseite mit Roggenmehl bestreuen und auf ein gefettetes Bachblech legen. Etwas aufgehen lassen ca. 20 min. Backen bei 250° 15 min., herunterstellen, weiterbacken 40 min. bei 180° (Backen mit einer Tasse Wasser in dem Ofen). Wenn gewünscht 50 g vom reifen Sauerteig abnehmen und für späteren Ansatz aufheben.

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Brotauflauf mit Käse

4 altbackene Vollkornbrötchen oder -brotscheiben (ca. 200g)
etwa 600 ml heiße Gemüsebrühe
3-4 Eier
100 g Sahne oder Milch
1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
2 EL Hefeflocken
etwas Streuwürze
1 Knoblauchzehe, nach Belieben
etwa 100 g Hartkäse, frisch gerieben
1 Bund Petersilie, frisch gehackt
1 EL Sesamsamen
Butter für die Form

Zubereitungszeit: etwa 45min

Die Brötchen oder Brotscheiben in einer Schüssel mit der Gemüsebrühe übergießen und 5-10 min quellen lassen. Dabei ab und zu wenden.

Inzwischen die Eier mit der Sahne oder der Milch, dem Muskat, den Hefeflocken und Streuwürze verquirlen. Nach Belieben die Knoblauchzehe schälen, sehr fein schneiden oder durch die Presse drücken und unterrühren.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine flache Auflaufform fetten.

Die eingeweichten Brötchen zerpflücken und mit dem Käse und drei Vierteln der Petersilie locker vermischt in die Form geben.

Die Eiermilch darüber gießen. Die Oberfläche mit einem Löffel glattstreichen und die Sesamsamen darüber streuen.

Den Auflauf im Backofen (Mitte; Gas Stufe 4) 20-25 Mkinuten backen, bis die Eiermasse gestockt ist.

Den Brotauflauf mit der restlichen Petersilie bestreut servieren.

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Brotstangen mit Tomaten

Für 18 Stück:

240 g Mehl
halber EL Hefe
halber TL Salz
1 TL  Blütenhonig
1 EL Olivenöl (kaltgepreßt)
8 Stück Tomaten - sonnen getrocknet und in Olivenöl eingelegt
1-2 EL Milch
nach Bedarf zum bestreuen (Sesam, Sonnenblumenkerne)

Alles zurecht legen. Die Tomaten klein schneiden.

Das Mehl, Salz und Hefen verkneten, anschließend Honig und Olivenöl dazugeben.
Wasser zugeben bis der Teig anfängt Klumpen zu bilden.
Noch eine Weile kneten, bis man den Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche weiterknetet.
Nun werden die Tomaten in den Teig eingearbeitet. Teig ca.5 Min. gehen lassen.

Aus dem Teig werden nun die 18 Brotstangen geformt, (am besten auf der Arbeitsfläche ausrollen) die nun weitere 20 Minuten an einem warmen Ort gehen läßt, bevor man sie mit Milch einpinselt und mit Körnern (nach Geschmack) bestreut.
Anschließend im vorgeheizten Herd bei 150 °C auf einem eingefetteten Backblech eine gute halbe Stunde backen lassen (bis sie braun werden).

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 Bruschetta, Weißbrot mit Tomaten und Käse

2 Tomaten, gewürfelt
8 Scheiben Weißbrot
100 g Mozzarella, geraspelt
4 EL Olivenöl
Thymian, Rosmarin, Oregano,
Pfeffer, Salz

Die Stiele der Tomaten entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden, mit dem Olivenöl mischen, Gewürze nach Belieben zugeben und abschmecken. Die Masse auf die Weißbrotscheiben verteilen, mit Käse bestreuen und im Ofen den Käse bei Mittelhitze verlaufen lassen, bis er eine goldbraune Färbung annimmt.
Die Tomatenmasse kann mit Pilzen oder Früchten verfeinert werden.
Heiß servieren.

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 Challah

1 EL Trockenhefe
1 EL Zucker
75 ml lauwarmes Wasser
1 TL Salz
5 EL Pflanzenöl
2 Eier, verquirlt
750 g Mehl, Type 1050, gesiebt
1 Ei, mit einer Prise Salz und einer Prise Zuckerverquirlt, zum glasieren
Sesam- oder Mohnsamen

Challah ist das traditionelle Eier-Hefeteig-Brot in Zopfform, das am Schabbat und an anderen jüdischen Feiertagen serviert wird.
In der Regel wird der Zopf geflochten, außer an Rosch Haschana.
Für diesen Tag wird ein besonderer, spiralförmiger Laib gebacken, der das Greifen nach dem Himmel in der Hoffnung auf ein glückliches Neues Jahr symbolisiert.
Es ist das beliebteste Eierteig-Brot in den Vereinigten Staaten und auch das vielseitigste, weil es mit seiner weichen, kuchenartigen Konsistenz zu den meisten Speisen passt.
Hefe und Zucker in der Schüssel einer Küchenmaschine mit Teighaken mischen.
Das Wasser unterrühren. Die Oberfläche mit etwas Mehl bestäuben. Mit einem sauberen Geschirrtuch zudecken und 10-12 Minuten stehenlassen., bis die Mischung leicht schaumig und blasig ist.
Die Küchenmaschine auf geringe Geschwindigkeit schalten und Salz, Öl und Eier gründlich unterschlagen.
Nach und nach das Mehl zugeben; wenn es vollständig untergerührt ist, ist der Teig etwas klebrig.
Die Geschwindigkeit auf mittlere Stufe schalten und 5-7 Minuten kneten, bis der Teig um die Teighaken eine Kugel formt und sich vom Schüsselrand löst.
Falls der Teig klebrig bleibt, noch etwas Mehl zugeben und 2 Minuten länger kneten.
(Nicht zuviel Mehl zufügen, ein weicherer Teig ergibt ein feuchteres Brot.)
Eine große Schüssel dünn ausfetten.
Den Teig hineingeben und wenden, um ihn mit Öl zu benetzen.
(Auf diese Weise wird vermieden, daß sich an der Oberfläche eine Kruste bildet.)
Mit einem sauberen Geschirrtuch zudecken und 1 1/2 bis 2 Stunden an einem mäßig warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat; der Platz sollte nicht zu warm sein, sonst wird die Konsistenz ungleichmäßig.
Den Teig auf eine dünn bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig kneten.
Wieder in die Schüssel legen, gut zudecken und 6-8 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen, um den Teig beim zweiten Mal sehr langsam aufgehen zu lassen.
(Wenn der Teig langsam aufgeht, wird die Konsistenz locker und gleichmäßig.)
Den Teig auf eine dünn bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig kneten.
Eine Kugel formen und diese in zwei gleich große Stücke schneiden.
Ein großes Backblech dünn einfetten.
Zunächst die erste Hälfte des Teiges verarbeiten, in drei gleich große Stücke schneiden und diese zu Kugeln rollen.
Aus jeder Kugel eine lange Rolle von etwa 45 cm Länge und 2,5 cm Breite formen.
Die drei Rollen zu einem Zopf flechten und auf eine Seite des Backblechs legen, dabei die Enden unter den Laib schieben.
Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren und den zweiten Laib formen.
Die Laibe mit einem sauberen Geschirrtuch zudecken und an einem warmen Ort 1 Std. gehen lassen, bis sich ihre Größe fast verdoppelt hat.
Den Backofen auf 190° vorheizen.
Jeden aufgegangenen Laib mit Eiglasur bestreichen und mit Sesam- oder Mohnsamen bestreuen.
40 Minuten backen, bis die Laibe gut gebräunt sind und hohl klingen, wenn man gegen die Unterseite klopft.
Auf ein Kuchengitter legen und abkühlen lassen.

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Focaccia ital. Fladenbrot)

Zutaten für 2 Fladen:

250 ml Milch
250 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel frische Hefe
700 g Weizenmehl Type 405
20 g Salz
2 EL Olivenöl; 1
1 EL Olivenöl; 2
2 EL Olivenöl; 3
1 EL Honig
1 EL Rosmarin; frisch gehackt
Mehl zum Bearbeiten
750 g rote Zwiebeln
weißer Pfeffer aus der Mühle
2 EL grobes Meersalz

Die Milch aufkochen und mit lauwarmem Wasser mischen, die Hefe darin 10 Minuten gehen lassen.

Das durchgesiebte Mehl mit Salz Olivenöl (1), Honig, Rosmarin und der Hefemischung verkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche 5 Minuten weiterkneten, bis der Teig glänzend und locker ist.

Den Teig mit Olivenöl (2) bestreichen und abgedeckt etwa 1,5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Die Zwiebeln in feine Streifen schneiden und im restlichen Olivenöl (3) 7-10 Minuten glasig dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen und auskühlen lassen.

Den Teig halbieren, jede Hälfte auf einem mit Backpapier belegtem Blech ca. 1/2 cm dünn ausrollen, mit den gedünsteten Zwiebelringen belegen und weitere 45-60 Minuten gehen lassen. Mit dem Meersalz bestreuen.

Bei 200° C (Gas 3, Umluft 175° C) 40 Minuten auf der zweiten Einschubleiste von unten backen

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Buttermilch-Brot (Grundrezept)

400 g Roggenmehl: Type 1150
200 g Weizenmehl: Type 1050
(auch Type 405 oder Vollkornmehl)
1 Pkg. Hefe
1 EL (gestr.) Salz
500 g Buttermilch; handwarm
1 EL Essig
1 EL Zitronensaft

Die Zutaten zuerst gut mit einem Kochlöffel verrühren, dann ordentlich durchkneten (gibt Muckis: mindestens 10 Minuten). Eventuell noch etwas von dem Weizenmehl hinzugeben, wenn der Teig zu sehr klebt. Der Teig muss zwar weich und elastisch, darf aber nicht klebrig sein. Auf keinen Fall sollte er zu fest sein!

Nun lässt man den Teig ca. 20 min. gehen. Brot formen, auf das Blech geben und nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. Ofen auf 250 Grad vorheizen und das Brot auf mittlerer Schiene 10 min. backen. Den Ofen auf 200 Grad herunterschalten und weitere 50 min. backen. Das Brot ist fertig, wenn man es mit den Handknöcheln anklopft und es sich nicht mehr dumpf, sondern etwas hohl anhört.

Wichtig sind das Kneten (nur kurz durchkneten reicht nicht, sonst wird es nicht locker) und dass die Zutaten alle Zimmertemperatur haben (bis auf die Buttermilch).

Günstig ist es, wenn auf dem Backofenboden eine Schüssel mit kochendem Wasser steht, das Brot wird dann lockerer und die Kruste wird schöner.

Unter den Teig lassen sich alle möglichen Körner und Flocken mischen, man kann es mit Kräutern und Gewürzen würzen,

Röstzwiebeln oder Schinkenwürfel untermengen und und und... der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Chapati

150 g Mehl
150 g Vollkornmehl
Salz
50 g Butter oder Ghee (das ist geklärte Butter),
geschmolzen, zum Servieren

Mehl und Salz in eine Rührschüssel sieben. Mit etwa 185 ml Wasser zu einem weichen Teig verrühren. Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 5 Minuten kneten, bis er
glatt und elastisch ist. Dann mit nassen Händen noch eine weitere Minute kneten, damit er völlig weich ist. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlen.
Den Teig in 12 Portionen teilen und jede auf einer bemehlten Fläche zu einem Fladen (Durchmesser 12 cm) ausrollen.
Eine Pfanne auf mittlerer Flamme aufheizen und die Teigfladen nacheinander 1 bis 2 Min. ausbacken (bemehlte Seite nach unten), bis der Teig an der Oberseite Blasen wirft. Dann wenden und die zweite Seite 1/2 bis 1 Min. backen. (Dabei mit einem trockenen Tuch in die Pfanne drücken). Die fertigen Chapatis sofort in ein trockenes Tuch
wickeln. Mit Butter oder Ghee bestreichen und warm servieren.

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Ciabatta (Italienisches Weißbrot)

Zutaten für den Ansatz:

7 g Hefe
250 ml lauwarmes Wasser
450 g Weizenmehl

Zutaten für den Teig:

7 g frische Hefe
5 Esslöffel lauwarme Milch
250 ml lauwarmes Wasser
1 Esslöffel Olivenöl
600 g Mehl
1 Esslöffel Salz

Zubereitung:
Für den Ansatz Hefe ins Wasser bröckeln, 3-4 Minuten stehen lassen und dann verquirlen. Mehl zugeben und gut untermischen. Abdecken und bei Zimmertemperatur gut 12 Stunden ruhen lassen.

Mehl und Salz zugeben und 2-3 Minuten rühren. Rührbesen gegen Knethaken vertauschen und 2 Minuten auf niederer Stufe, 2 Minuten auf mittlerer Stufe durchkneten.
Den Teig auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche legen und leicht durcharbeiten, gegebenenfalls etwas mehr Mehl einkneten. Den Teig in eine Schüssel legen, abdecken und an einem warmen Platz 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat und Blasen zeigt.
Vier Stücke Backpapier mit Mehl bestäuben. Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche legen, aber nicht ducharbeiten, sondern sofort in 4 Portionen teilen. Laibförmig auswellen, dann flach drücken und zu etwa 25 x 10 cm großen Rechtecken ziehen.
Jedes Teigrechteck auf ein Stück Backpapier legen und mit den Fingern eindellen. Das ganze anschließend abdecken und 1 1/2 Stunden ruhen lassen (Die Fladen gehen nur wenig auf).
Zwei Backbleche für etwa 30 Minuten zum Erhitzen in den auf 225°C vorgeheizten Backofen geben. Die Brote vorsichtig auf die heißen Bleche legen (dabei aber nicht die Luft herausdrücken!), das Backpapier entfernen und ungefähr 20-25 Minuten backen. Während der ersten 10 Minuten Backzeit die Brote 3x mit Wasser besprühen oder bepinseln. Kurz auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und warm servieren.

Tipp:
Das Besprühen der Brote mit kaltem Wasser verhindert, dass die Fladen zu dunkel werden.
Ciabattateig ist sehr weich. Lasset Euch nicht dazu verleiten, beim ersten Durchkneten zuviel Mehl einzuarbeiten.

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Dinkel-Gemüse-Pizza nach Hildegard von Bingen

300 g Feine Dinkelflocken
1/3 Pkg. Hefe
1 pn Zucker
1 EL Sonnenblumenöl, kalt gepresst
1/4 l warmes Wasser

Zutaten für den Belag:
750 g Geputztes Gemüse

Gemüse nach Saison:
Zucchini, Karotten, Fenchel
Sellerie, Bohnen, Kürbis

Außerdem:
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
Butter, Salz, Galgant
Bertram, Bachminze
Kreuzkümmel, Muskat
Dill, Petersilie
300 g geriebener Käse


Dinkelflocken mit Hefe und Zucker in etwas lauwarmem Wasser anrühren. Öl zufügen und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. Etwa eine 3/4 Stunde gehen lassen.

Gemüse grob raspeln. Zwiebel und Knoblauch schälen, hacken, in Butter andünsten, Gemüse zufügen und ca. 10 Min mitdünsten. Mit Gewürzen und gehackten Kräutern abschmecken. Teig rechteckig ausrollen und auf ein Backblech legen. Gemüsemasse aufstreichen, mit Käse bestreuen und bei 200Grad ca.45 Min. backen.

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Dinkel-Kartoffel- Fladen

1 kg Dinkel, fein gemahlen
1 Päckchen Trockenhefe
warmes Wasser, 1 TL Honig
400 g Pellkartoffeln, vom Vortag
1 EL Salz, 4 EL Olivenöl
ca. 500 ml Wasser
Olivenöl zum Bestreichen
grobes Salz und Schwarzkümmel zum Bestreuen

Hefe nach Packungsanweisung mit wenig warmem Wasser und Honig verrühren und circa 10 Minuten stehen lassen. Kartoffeln schälen und fein reiben. Dinkelmehl, Kartoffeln und Hefe zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchkneten. Teig zugedeckt an einem warmen Ort eine gute Stunde gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl unterkneten und Teig nochmals 10 Minuten ruhen lassen. Zwei Backbleche fetten und Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Teig auf die Bleche verteilen und zu Fladen ausrollen. Mit Olivenöl bestreichen und an einem warmen Ort kurz gehen lassen. In Abständen tiefe Dellen in die Oberfläche des Teiges drücken. Teig mit Salz und Schwarzkümmel bestreuen. Fladen zuerst 15 Minuten bei 200 Grad, danach 25 Minuten bei 175 Grad backen.

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Dinkelweckerl á la Ulrike

1 kg Vollkorn-Dinkelmehl
4 EL Essig
4 TL Salz
je eine halbe Tasse Sesam, Leinsamen,
geschrottete Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne
2 Würfel frische Germ
3/4 l bis 1 l warmes Wasser

Alle Zutaten verrühren, runde Weckerl formen (als Maß ist ein Eiskugelausstecher sehr geeignet) und in den kalten Backofen geben. Bei 200 Grad 40 bis 45 Minuten backen.

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Essener Brot

Fladenbrot, ursprünglich aus gekeimten Weizenkörnern ohne Lockerungsmittel bei schwacher Hitze ausgebacken. Namensgeber ist nicht die Stadt Essen, sondern eine jüd. Gemeinde ( die Essener), die im 2. Jh. v. Chr. entstand.

2oo g Getreidekörner (Weizen, Roggen oder Dinkel) 2 Tage ankeimen lassen. Mit 2ooml Wasser im Mixer zerkleinern, absieben. DerSaft kann gleich getrunken werden.
Die knetfähige Teigmasse mit 3o g Buchweizenmehl mischen, nach Geschmack würzen, z. B. mit Meersalz, Brotgewürz, Anis- oder Fenchelsamen. 3o Min. quellen lassen, 3 EL Leinsamen unterrühren.
Den Teig auf einem mit Olivenöl bestrichenen Backblech zu 2 Fladen ausstreichen. Im vorgewärmten Ofen bei 5o Grad C ca. 1o Std. backen.
Das Brot hält sich ungefähr eine Woche.

Quelle: Reformhauskurier Juni 2000

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Fünf Korn Brot

100 g Gerste
100 g Weizen
100 g Hafer
100 g Roggen
100 g Hirse
1 Liter Wasser

500 g Weizenvollkornmehl
2 TL Backferment
1-2 TL Salz
50 g Sesam
50 g Leinsamen
4-5 EL Öl
400-500 ml Wasser

Alle Körner gründlich unter warmem Wasser waschen, notfalls auslesen. Im Wasser auf kleiner Stufe 20 Minuten kochen. Falls das Wasser nicht ganz aufgesogen ist, abgießen und Körner völlig abkühlen lassen.

Die erkalteten Körner mit dem Mehl, Backferment und Salz mischen. Sesam mit den Leinsamen und dem Öl dazugeben und mit warmem Wasser zu einem feuchten Teig kneten. Etwa 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
Backofen auf 170 Grad vorheizen. Teig in die gut gefettete Backform füllen und mit Alufolie abdecken. 40 Minuten backen (Gas Stufe 2-3), anschließend den Backofen auf 220 Grad (Gas Stufe 4) aufheizen und weitere 40 Minuten backen. Danach Folie abnehmen und noch einmal 30 Minuten backen.

Brot herausnehmen und unter einem Tuch abkühlen lassen. Erst im kalten Zustand anschneiden

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Geröstetes Brot auf neapolitanische Art

4 Scheiben italienisches Weizenbrot aus Sauerteig
(oder anderes Brot)
4 EL Olivenöl
2 Kugeln Mozzarella
8 Anchovisfilets
2 mittelgroße vollreife Eiertomaten
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL getrockneter Oregano
1 Bund Basilikum

Brotscheiben halbieren, von beiden Seiten leicht mit 2 EL Öl einpinseln und auf ein Backblech legen. 2. Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Brotscheiben verteilen. 3. Eiertomaten waschen, trocknen und in Scheiben schneiden, dabei Stielansätze entfernen. 4. Tomatenscheiben und abgetropfte Anchovisfilets auf den Käsescheiben verteilen. Alles mit Pfeffer und Oregano bestreuen und mit dem restlichen Öl beträufeln. 5. Brotscheiben im Ofen bei 200°C etwa 8 Minuten backen. 6. In der Zwischenzeit Basilikum waschen, trockenschütteln und Blättchen abzupfen. Die fertigen Crostinis damit garnieren.

Crostini-Variationen

Eine in ganz Italien sehr beliebte Vorspeise ist geröstetes Brot, das mit allen erdenklichen Zutaten beträufelt, bestrichen oder belegt wird. Jede Region verwendet dazu das eigene Brot, wie beispielsweise die Toskana ihr ungesalzenes Landbrot. Die Vielfalt der Brotbeläge ist riesig: Würzige Tomatenpaste für Crostini heißt „rossi“, herzhafte Creme aus Leber „neri“, ist sie vom Huhn spricht man von „fegatini“, eine Art Mayonnaise schließlich trägt den Namen „bianchi“.

Bruschetta – Knoblauchbrot

Für diese aus dem Latium, aus den Abruzzen, stammende Crostini-Variante pro Person 1 große Scheibe Weizenbrot goldbraun rösten, anschließend mit einer halben Knoblauchzehe einreiben, mit 1 TL Olivenöl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zusätzlich kann das Brot mit Tomatenscheiben und Basilikumblättchen belegt und Pecorino darauf gehobelt werden.

Crostini alla romana – Röstbrot auf römische Art

Für die römische Variante je 3 dicke Scheiben Stangenweißbrot quer auf einen Holzspieß stecken. Auf die mittlere Scheibe 1 Scheibe Mozzarella legen. Brote bei 250°C im Ofen 4–5 Minuten rösten. 1 Anchovisfilet mit 10g flüssiger Butter verkneten und die freien Scheiben damit bestreichen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und mit Petersilie bestreuen.

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Gerstenbrötchen

Hefeteig:
350 g Gerste, fein gemahlen
250 g Weizenvollkornmehl 200 g Roggenschrot
150 g Weizenmehl Type 1050
200 g Roggenmehl Type 1150
2 Päckchen Trockenbackhefe
1-2 TL Salz 1 TL Pfeffer
500 g lauwarmer Kefir
3 EL Olivenöl 3 Eier

Außerdem:
6 – 8 Lauchzwiebeln
250 g feste, schwarze, entsteinte Oliven
2 EL Kondensmilch

Maximal 1 Tag vor dem Verzehr herstellen, können eingefroren werden.

Hefeteig aus angegebenen Zutaten zubereiten, ca. 5 Minuten verkneten. Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Lauchzwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Oliven fein würfeln. Unter den gegangenen Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche das Gemüse kneten. Teig in 16 gleich große Stücke teilen, zu runden Brötchen formen und auf ein Backblech legen. Oberflächen kreuzförmig einschneiden, mit Kondensmilch bestreichen, Brötchen nochmals gehen lassen.

Strom: Ober- Unterhitze etwa 220 °C vorgeheizt Heißluft: etwa 200 °C nicht vorgeheizt Gas: Stufe 4 - 5 nicht vorgeheizt Backzeit: etwa 35 Minuten

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Gewürzte Haferbrötchen

500 g fein gemahlener Hafer,
250 g Weizenvollkornmehl,
2 Würfel Hefe (84 g ), 3/8 l lauwarmes Wasser,
je 1 TL gemahlene Kümmelkörner, Anis- und Fenchelsamen,
je 1/2 TL gemahlene Korianderkörner und Bockshornkleesamen,
150 g Joghurt, 2 TL Salz

Zum Bestreichen / Bestreuen:
2 EL Sahne, 1 TL Kümmelkörner

Beide Mehlsorten mischen und eine Mulde hineindrücken. Die zerkrümelte Hefe darin mit 5 EL Wasser und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren und 15 Minuten gehen lassen. Die Gewürze mit dem restlichen Wasser, Joghurt und Salz zum Vorteig geben und alles ca. 10 Minuten durchkneten bis der Teig Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst. Dann zugedeckt bei Zimmertemperatur 45 Minuten gehen lassen.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig dort nochmals 5 Minuten kräftig durchkneten und daraus 15 Brötchen formen. Ein Backblech fetten, Brötchen daraufsetzen und weitere 15 Minuten gehen lassen. Dann mit Sahne bestreichen und mit Kümmel bestreuen. Das Backblech in den kalten Backofen (Mitte) schieben und bei 200 ° (Umluft 180 °, Gas Stufe 2 1/2 - 3) ca. 45 Minuten backen.

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Griechisches Brot gefüllt

Teig:

250 g Roggenvollkornmehl
250 g Weizenvollkornmehl
1 Tl. Kräutersalz
0.5 Pk. Joghurt oder saure Milch
1 Würfel Hefe
1 Tl. Honig
1 El. Pflanzenöl

Füllung:

5 Eier
100 g Oliver (grün oder schwarz, evtl. 50%mehr)
Kräutersalz Pfeffer
frische oder getrocknete Kräuter, z.B. Salbei, Oregano, Estragon
1 Knoblauchzehe (evtl. 2)
150 g Schafskäse (nach Geschmack mehr)
Öl (zum Beträufeln)

Aus den Teigzutaten einen Hefeteig kneten, zur Kugel formen und zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen, darauf die geschälten hartgekochten Eier längs hintereinander sowie Oliven, Gewürze, Knoblauch und den gewürfelten Schafskäse gleichmäßig verteilen. Alles mit Öl beträufeln. Teig an den Seiten etwas einschlagen, dann zu einer Rolle formen. Auf ein gebuttertes Blech legen, nochmals etwas gehen lassen. Bei 200 Grad etwa 45 Minuten im Backofen backen. Variation: Den Teig nur aus Weizenmehl zubereiten, zu einem runden oder ovalen Laib formen, diesen 40 Minuten vorbacken. Dann die Oberfläche mit Eigelb einpinseln, die Oliven und Käsewürfel hineindrücken, Kräuter darüberstreuen und das Brot noch mal 10 Minuten in den Ofen schieben.

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Großmutters Knusperbrot

1 Päckchen Trockenhefe oder 1/2 Würfel Hefe
225 g Weizenmehl
225 g Roggenschrot
150 g Haferflocken
1/4 l lauwarme Milch
1/4 l lauwarmes Wasser
ca. 2 TL Salz
Kümmel, Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne (je ca. 60 g)

Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, Zutaten mischen, zu einem Teig verarbeiten. Den Teig in eine gefettete Backform geben und an einem warmen Ort zugedeckt ca. 40 Min. gehen lassen.

Im Backofen bei 225 Grad 40 Min. backen, danach noch einmal bei 200 Grad 20 Min. ausbacken.

Hinweis: Beim Backen sollte eine mit Wasser gefüllte Tasse im Backofen stehen.

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Grünkernbrötchen

Für 8 Stück:

300 g Weizenvollkornmehl
1 Würfel Hefe
etwas Honig (entsprechend 1 TL Zucker)
1/4 l lauwarmes Wasser
100 g Grünkernschrot
1 TL Salz
3 EL Öl
Mehl zum Arbeiten
Backpapier fürs Backblech

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Die Hefe in die Mulde bröckeln und mit dem Honig und etwas Wasser verrühren. Leicht mit Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort 10 min. gehen lassen.

Das restliche Wasser, Schrot, Salz und Öl dazugeben, alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 min. gehen lassen.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte noch einmal durchkneten. Zu einer Rolle formen und in 8 gleich große Portionen teilen. Diese zu länglichen Brötchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Zugedeckt noch 30 min. gehen lassen.

Den Backofen rechtzeitig auf 200° C (Umluft 180° C) vorheizen. Die Brötchen im Ofen (Mitte) 15-18 min. backen.

Tipp:
Nach diesem Rezept können die Brötchen statt mit Grünkernschrot auch mit einer Schrotmischung aus verschiedenen Getreidesorten gebacken werden.

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Holunderblütenbrot:

1 Kilogramm Mehl
600 Milliliter Milch oder Buttermilch
40 Gramm Hefe
20 Gramm Meersalz
10 Gramm Honig, 2 Zitronen: Schale abgerieben
14 große Holunderblüten, reif ODER
3 EL Holunderblüten, getrocknet evt. 1/3 mehr

Lösen Sie die Hefe in etwas lauwarmer Milch, den Honig und das Salz in der restlichen Milch bzw. in der Buttermilch auf.
Zerschneiden Sie die Holunderblüten in kleine Sträußchen, die Sie zusammen mit dem gesiebten Mehl und der geriebenen Zitronenschale in eine Schüssel geben.
Fügen Sie die Hefe sowie nach und nach die Milch hinzu, und kneten sie das Ganze, bis ein elastischer (und aromatischer) Teig entstanden ist.
Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort, mit einem feuchten Tuch (oder mit Plastikfolie) abgedeckt, 1 Stunde lang stehen.
Danach kneten Sie ihn noch einmal ca. 8 Minuten lang kräftig durch und teilen ihn in 2 gleich große Stücke, die Sie mit bemehlten Händen zu 2 Rollen in der Länge der Backform ausrollen.
Fetten sie die Formen mit Butter oder einem aromatischen Öl ein, ebenso die Teigrollen von einer Seite, und legen Sie die Brote mit der eingefetteten Seite nach oben in die Formen.
Lassen Sie die Brote in den (wieder abgedeckten) Formen noch einmal 2 Stunden lang gehen.
Heizen Sie unterdessen den Backofen auf 200°C vor, stellen Sie ein Schüsselchen mit Wasser unten in den Ofen und lassen Sie die Brote auf der mittleren Schiene 45 Minuten goldbraun backen.
Lösen Sie die Brote aus der Form, und lassen Sie sie auf einem Gitter abkühlen.
(Probieren Sie ruhig eine Scheibe von dem noch warmen Brot mit Butter: Der Geschmack ist ebenso köstlich wie der Duft).

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Hausrezept für Pizzaboden

300 g Weizenvollkornmehl fein gemahlen
200 g Dinkelvollkornmehl fein gemahlen
1/4 l warme Milch
3 größere Prisen Salz
4 EL Olivenöl
warmes Wasser

Herd auf 50 Grad vorheizen.

Für den Vorteig in einer mit Deckel verschließbaren Schüssel die Germ in der warmen Milch auflösen und mit 6 EL des Weizen-Dinkelmehls verrühren. Den Herd abschalten. Die Schüssel verschließen und für eine halbe Stunde im warmen Rohr gehen lassen.

Einstweilen in einer zweiten Schüssel in das Mehl das Salz und das Olivenöl geben.

Den Vorteig dazugeben und nach und nach warmes Wasser dazugeben, bis ein weicher, elastischer Teig entsteht, der nach einigem Kneten nicht mehr an den Fingern klebt.

Nun den Teig in 2 Kugeln teilen und wieder in der geschlossenen Schüssel im Rohr mindestens 1 Stunde gehen lassen. ( Deckel hebt sich ab - Tupperschüssel oder ähnliches).

Der Teig ist nun zur Weiterverarbeitung fertig.

Tipp: aus einer Kugel Pizza, 2.Kugel Brot backen. Oder beide Kugeln für ein Blech verwenden (Focaccia) , wobei viele Belagmöglichkeiten bestehen. Z. B. ca. 3 angebratene Zwiebeln, Oregano, Pfeffer, Olivenölspritzer, gekochte Rindfleischstückchen, geriebenen Käse, - oder andere Focacciabeläge nach eigenem Geschmack.

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Italienisches Brot

1/2 Blatt Focacciabrot, ca. 40x40 cm gross
3 EL Olivenöl
175 g weiche Butter
4 Sardellenfilets
4 zerdrückte Knoblauchzehen
3 EL feingehackte frische Basilikumblätter
3 EL feingehackte glatte Petersilienblätter
1 TL frischer schwarzer Pfeffer
50 g geriebener Parmesan

Das Brot waagerecht in der Mitte durchschneiden. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein flaches Tablett legen. Beide Hälften mit Olivenöl beträufeln. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Butter zusammen mit Sardellen, Knoblauch, Basilikum, Petersilie und schwarzem Pfeffer cremig rühren. Die Mischung auf das Brot streichen und mit Käse bestreuen.

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Italienisches Fladenbrot

Für 2 Fladen:

250 Milliliter Milch
250 Milliliter lauwarmes Wasser
42 Gramm frische Hefe
700 Gramm Weizenmehl Type 405
20 Gramm Salz
2 Esslöffel Olivenöl; 1
1 Esslöffel Olivenöl; 2
2 Esslöffel Olivenöl; 3
1 Esslöffel Honig
1 Esslöffel Rosmarin; frisch gehackt
Mehl; zum Bearbeiten
750 Gramm rote Zwiebeln
weißer Pfeffer aus der Mühle
2 Esslöffel grobes Meersalz

Die Milch aufkochen und mit lauwarmem Wasser mischen, die Hefe darin 10 Minuten gehen lassen. Das durchgesiebte Mehl mit Salz Olivenöl (1), Honig, Rosmarin und der Hefemischung verkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche 5 Minuten weiterkneten, bis der Teig glänzend und locker ist. Den Teig mit Olivenöl (2) bestreichen und abgedeckt etwa 1,5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Die Zwiebeln in feine Streifen schneiden und im restlichen Olivenöl (3) 7-10 Minuten glasig dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen und auskühlen lassen. Den Teig halbieren, jede Hälfte auf einem mit Backpapier belegtem Blech ca 1/2 cm dünn ausrollen, mit den gedünsteten Zwiebelringen belegen und weitere 45-60 Minuten gehen lassen. Mit dem Meersalz bestreuen. Bei 200° C (Gas 3, Umluft 175° C) 40 Minuten auf der zweiten Einschubleiste von unten backen. : Zubereitungszeit: 30 Minuten plus Geh- und Backzeit

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Karottenbrot

Für eine Kastenform von ca. 23 cm Länge

400 g Möhren
15 g Hefe
1 TL Honig

100 ml Wasser
550 g Dinkelvollkornmehl
1/2 TL Kardamompulver
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 - 2 TL Meersalz
100 ml Milch
1 EL weiche Butter

Die Möhren gut waschen und samt Schale fein reiben.
Die Hefe mit dem Honig und dem Wasser anrühren.
Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Vertiefung machen. Die Hefeflüssigkeit in die Vertiefung gießen. Mit einem Esslöffel etwas Mehl unter die Flüssigkeit rühren. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken und den Vorteig an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
Kardamompulver, Zitronenschalen und Salz zum Vorteig geben, gut mischen. Geriebene Möhren, Milch und Butter dazugeben. Alles zusammenfügen und den Teig mit der Teigknetmaschine 5 Minuten kneten. Der Teig ist sehr feucht. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
Den Backofen auf 250°C vorheizen.
Den Teig in die gut eingefettete Kastenform füllen und nochmals 10 Minuten gehen lassen.
Backen: Auf mittlerem Einschub 10 Minuten bei 250°C und 55 Minuten bei 180°C. Das Brot aus der Form nehmen und nochmals 10 Minuten bei 180 Grad backen.

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Käsebrötchen aus Bierteig

500 g Weizenvollkornmehl,
1 Päckchen Weinsteinbackpulver,
150 g frisch geriebenen Emmentaler,
1 TL getrockneter Majoran,
1 TL gemahlener Koriander,
1/2 TL gemahlener Kümmel, 1 1/2 TL Salz,
1/2 l Hefeweizenbier

Zum Bestreichen:
3 EL Milch

Mehl, Backpulver, Käse und alle Gewürze mischen. Das Bier langsam dazugießen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Daraus mit bemehlten Händen 10 Brötchen formen. Ein Backblech fetten, die Brötchen darauflegen, oben kreuzweise einschneiden und mit der Milch bestreichen.

Das Backblech in den kalten Backofen (Mitte) schieben und bei 175 ° (Umluft 160 °, Gas Stufe 2- 2 1/2) ca. 35 Minuten backen.

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Kichererbsenbrot

300 g Dinkel, fein gemahlen
150 g Kichererbsenmehl
1,5 TL Meersalz
30 g weiche Butter
25 g Hefe (1/2 Würfel)
350 ml lauwarmes Wasser
50 g Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne

Mehl und Salz mischen, Hefe und Butter mit dem Wasser verrühren, alles in der Küchenmaschine gründlich durchkneten.
Teig zugedeckt an einem warmen Ort 40 Min. gehen lassen. Fließend die Kerne unterkneten, den Teig in eine gefettete, bemehlte Kastenform füllen und nochmals kurz gehen lassen.

Die Form auf die mittlere Schiene des Backofens schieben, auf den Boden des Backofens eine Tasse mit Wasser stellen.
230°C etwa 35 Minuten backen.

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Knäckebrot aus Dinkelmehl

40 dag Dinkelvollkornmehl, 6 dag zerlassene Butter,
6 dag Sesamkörner,
2 TL Kräutersalz, 1/4 l Wasser.

Alle Zutaten gut verkneten. Den Teig etwas rasten lassen und vierteln. Jeden Teil sehr dünn ausrollen und auf ein gefettetes Backblech legen. Dort mit einem Teigrad Rauten ausradeln. Im Rohr bei 170 Grad etwa 10 bis 12 Minuten backen. Falls der Teig auf der Arbeitsfläche kleben bleibt, bemehlen, zusammenschlagen und neu ausrollen.

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