Vollwertkost
Brot-Brötchen-Fladen 2. Teil

34 Rezepte


*Sämtliche Rezepte sind - wenn nicht anders angegeben - für vier Personen berechnet.

Knäckebrot

1 Tasse Roggen oder Weizenkörner
1 El Olivenöl 
etwas Vollmeersalz
etwas Wasser 
Nach Belieben weitere Gewürze wie z. B. Stollengewürz

Das Getreide leicht ankeimen. Dann das Getreide mit den übrigen Zutaten in den Mixer geben und pürieren. Es sollte soviel Wasser beigefügt werden, dass es gerade möglich ist zu Mixen. Den so entstandenen Brei auf ein Backtrennpapier ausstreichen und bei 45°C trocknen. Am besten im Ofen mit leicht geöffneter Türe. 

Wenn der Brei leicht angetrocknet ist kann er in Quadrate geschnitten werden. Wenn sie ziemlich trocken sind wenden und unten fertig trocknen.

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Knoblauchknoten

500gr Weizenmehl, 1 ½ Tl Meersalz
10gr frische Hefe zerkrümelt
1 El natives Olivenöl, 12 ungeschälte Knoblauchzehen
 1 Prise Salz, Mehl zum bestäuben
1 Ei mit einer Prise Salz verrührt zum Glasieren.

 Zwei Backbleche – gefettet.

Zubereitung: Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen und eine Vertiefung in die Mitte drücken. In einer kleinen Schüssel Hefe mit etwas Wasser glatt rühren. Öl einrühren, in die Vertiefung gießen und das Mehl unterarbeiten, so dass sich ein weicher, aber nicht klebriger Teig ergibt. Wenn der Teig zu klebrig ist, esslöffelweise Mehl unterarbeiten. Sind noch trockene Krümel in der Schüssel, etwas mehr Wasser verwenden.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche 10 min seidenweich und geschmeidig kneten. In die Schüssel zurück legen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und in 1 ½ bis 2 Stunden in einem kühlen Raum auf das doppelte Volumen gehen lassen. Knoblauch im vorgeheizten Backofen bei 190° C 5 bis 10min backen, bis sich die Haut schält und die Zehen weich sind.

Auskühlen lassen, schälen, dann salzen und mit einem Messerrücken zerdrücken. Teig zusammendrücken und auswiegen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 12 gleich Teile teilen. Zu Strängen von 20cm Länge formen und leicht glatt drücken. Knoblauchpaste darauf verstreichen, dann zu Knoten knoten. Mit Abstand auf die Backbleche setzen und lose mit einem Küchentuch abdecken, dann 45min gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Mit Ei glasieren und im vorgeheizten Backofen bei 220° C 10 bis 15min goldbraun backen. Die Knoten sollten beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

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Leinsamenbrot

100 g Leinsamen, ganz
125 ml lauwarmes Wasser

Für den Vorteig:
650 g Weizenvollkornmehl
40 g Hefe
250 ml Wasser

Für den Hauptteig:
200 g Sauerrahm
2 Teelöffel Meersalz, Streumehl

Den ganzen, ungeschroteten Leinsamen 15 min in lauwarmem Wasser quellen lassen.Das frisch gemahlene Weizenvollkornmehl (notfalls im Naturkostladen mahlen lassen) in eine Schüssel geben, eine Vertiefung drücken und darin die in kaltem Wasser verrührte Hefe zu einem dicken Brei verrühren. Mit etwas Mehl überstäuben und ca. 15 min. gehen lassen.

Dann Sauerrahm, gequollenen Leinsamen und Salz dazugeben und den Teig 5-10 min. gut kneten. Danach den Teig zu einer Kugel formen, ringsherum mit Mehl bestäuben und in der Schüssel, mit einem Tuch bedeckt, 45-60 min. gehen lassen.

Wenn sich das Teigvolumen verdoppelt hat nochmals durchkneten. Teig in eine gefettete Kastenform (30-35 cm lang) legen und zugedeckt 15 min gehen lassen.

Teigoberfläche mit Wasser bestreichen und mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden.

Bei 220° C, 2. Schiene von unten, 35-40 min. backen. Wenn das Brot beim Anklopfen auf der Unterseite hohl klingt, ist es gar, sonst noch weiterbacken. Auf einem Gitter einen Tag (ich mache es nur über Nacht) auskühlen lassen.

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Mehrkornbrötchen mit Käsefüllung

Zutaten für 8 Stück:

300 g Weizenvollkornmehl,
1 Würfel Hefe,
1 TL Zucker
1/4 l lauwarmes Wasser,
100 g Mehrkornflocken,
1 TL Salz,
3 EL Öl,
ca. 100 g Emmentaler o.ä.,
Mehl zum Arbeiten,
Backpapier für das Backblech,
3 EL Sesam.

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Die Hefe in die Mulde bröckeln und mit dem Zucker und etwas Wasser verrühren. Leicht mit Mehl bestäuben und zugedeckt an einem warmen Ort 10 min. gehen lassen.

Das restliche Wasser, die Flocken, das Salz und das Öl dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort 30 min. gehen lassen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten, zu einer Rolle formen und in 8 gleich große Portionen teilen. Jedes Teigstück wieder zu einer dicken Rolle formen, diese zu Brötchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Beim Formen der Brötchen den in längliche Stücke geschnittenen Emmentaler in die Mitte geben und darauf achten, daß der Käse vollständig (!) von Teig umgeben ist. Zugedeckt noch 30 min. gehen lassen.

Den Backofen rechtzeitig auf 200° C (Umluft 180° C) vorheizen. Die Hörnchen mit Wasser einpinseln und mit Sesam bestreuen, in der Mitte des Ofens 15-20 min. backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Mühlenknust

400 Gramm Roggenschrot
500 Gramm Roggen-Vollmehl
200 Gramm Getreide-Vollkornmischung
200 Gramm Fünfkorn-Flocken
0.75 Liter Wasser
2 EL Salz
2 Teelöffel gemahlener Kümmel
Oder Koriander

In ein genügend großes, abgekochtes Glas werden 100g Roggenvollmehl und 100g Wasser mit einem TL Kümmel zu einem Brei verrührt.

Das Glas mit einem feuchten Tuch oder besser noch einem Gummistopfen mit Gärverschluss verschließen und 24h bei Zimmertemperatur stehen lassen. Es bilden sich Blasen, und der Teig geht auf. Nun werden je 200g Roggenmehl und Wasser zugegeben und das Ganze wieder verrührt. Abermals 24h stehen lassen.

Am dritten Tag wird der Sauerteig aus dem Glas entnommen und in ein verschließbares, größeres Gefäß (Tuppertopf) umgefüllt. Es kommen nun wieder je 200g Mehl und Wasser dazu. Nach weiteren 24h ist der Sauerteig fertig. Er schlägt Blasen, ist aufgegangen und riecht nach Essig. Nun kann der Brotteig angesetzt werden.

Die Vollkornmischung knapp mit heißem Wasser bedecken und etwa 15 Minuten quellen lassen. In einer großen Schüssel das Weizenvollmehl, den Roggenschrot und einen TL Kümmel (noch kein Salz!) vermischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Dort hinein wird der Sauerteig mit dem Wasser gegeben. Alles gut zu einem Teig verrühren und die Flocken und die Körner unterarbeiten. Dann ca. eine Stunde abgedeckt und zugfrei warmstellen.

Anschließend das Salz in ein wenig Wasser auflösen und dazugeben. Den Teig kräftig durchkneten. Er muss sich klebrig und ziehig anfühlen, aber trotzdem nicht hart. Er muss noch gehen können, ohne auszutrocknen, daher im Zweifelsfalle lieber noch etwas Wasser einkneten.

Nun eine Kugel rollen, die keine Risse mehr aufweist. Diese Kugel in Roggenschrot wälzen und zu einem Brotlaib formen. Diesen legt man auf ein Backblech (mit Mehl oder Backpapier) und schneidet die Oberfläche längs und quer im Abstand von etwa 2cm ein. Nun das Brot mit einem Tuch bedecken und bei Zimmertemperatur zugfrei gehen lassen. Es sollte mindestens die doppelte Größe erreichen, was durchaus über Nacht dauern kann.

Den Ofen auf 250oC vorheizen. Das Brot auf mittlerer Schiene einsetzen und gleich eine halbe Tasse Wasser auf den Boden gießen. Wrasenschieber schließen! Der Dampf treibt nun das Brot hoch und lässt die Kruste vermälzen. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen und das Brot 50 Minuten bei 200oC fertigbacken. Beim Klopfen auf die Unterseite muss ein dumpfer Klang ertönen, ansonsten weiterbacken

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Nordtiroler Bauernbrot
(2 Laibe)

500g Vollkorn-Weizenmehl,
500g Vollkorn-Roggenmehl,
1 Würfel Hefe, 4 gestrichene TL Salz,
¾ l lauwarmes Wasser, 2 El Brotgewürz

250 g Roggenmehl in eine Schüssel mahlen, Hefe hineinbröckeln, so viel lauwarmes Wasser dazugießen bis es ein dickflüssiger Brei ist. Zudecken und über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Morgen das Salz im restlichen lauwarmen Wasser auflösen. Wasser und Gewürze zum Vorteig geben. Restliches Mehl mahlen und dazugeben. 10 Minuten kneten. Mit Mehl bestäuben, zugedeckt ½ Stunde warm gehen lassen, evt. im Körbchen. Aufs Blech legen, im vorgeheizten Ofen auf der untersten Einschubleiste bei 250°C 5 Minuten backen, dann bei 200°C 15 Minuten, dann bei 180°C 20-30 Minuten backen.

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Pizzabrot mit Knoblauch und Kräutern

Für 4 Personen:

5 EL Olivenöl extra vergine
2 EL frische, gehackte Blattpetersilie
150 g Weizenmehl
1 Päckchen Trockenhefe
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

4 EL Öl in einer Schüssel mit dem gehackten Knoblauch, Petersilie Pfeffer und Salz gut mischen. Das Mehl mit Wasser, Trockenhefe, Salz und 1 EL Olivenöl zu einem festen Teig verarbeiten.

Anschließend 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen, dann nochmals kräftig durchkneten, in 2 Teile teilen und beide Teile ca. 5 cm dick kreisförmig ausrollen. Der Teig darf nicht zu dünn sein, sonst rutscht er durch den Grillrost.

Mit einem scharfen Messer beide Teigstücke mehrfach einschneiden. Die runden Teigstücke auf den eingeölten Grillrost legen und von beiden Seiten ca. 5 Minuten grillen, bis sie goldbraun und knusprig sind. Dann mit der Öl-Kräutermischung bestreichen und servieren.

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Pitta mit Schafskäse und Tomate (Tomatendöner)

250g Dinkel
250g Weizen
1 Würfel Hefe (oder 2 Pck. Trockenhefe)
300 ml lauwarmes Wasser
50g Sesamöl
1/2 TL Koriander
1 Prise Zimt
1 Prise Salz
Zum Bestreuen Sesamsamen, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne

Getreide fein mahlen und in eine Schüssel geben. Die Hefe in etwas laufwarmem Wasser auflösen und unter das Mehl kneten. Das restliche Wasser nach und nach einkneten. Den Teig etwa 20 Minuten zugedeckt an einen warmen Ort stellen.

Danach das Sesamöl, den Koriander, das Salz und den Zimt unterkneten. Den Teig nochmal gut durchkneten.

Den Backofen auf 225 Grad vorheizen (Umluft: 200 Grad) und ein Backblech einfetten oder mit Backpapier belegen.

Den Teig in vier gleich große Stücke teilen und diese zu runden Fladen von etwa 15mm Dicke auseinanderdrücken. Die Fladen nach Belieben mit den Samen oder Kernen bestreuen und diese gut in den Teig drücken.

Die Fladen auf das Bleck legen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Zugedeckt nochmal 5 Minuten ruhen lassen.

Die Fladen im Backofen (oben, Gas Stufe 4) in etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Wenn die Pittas fertig sind, läßt man sie etwas auskühlen, halbiert sie und schneidet eine dönermäßige Tasche hinein. Dorthinein kommen die Tomaten mit Schafskäse, die man folgendermaßen zubereitet:

4 große Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
10 schwarze entsteinte Oliven
150g Schafskäse
Salz, Pfeffer
2 EL Balsamico
4 EL Olivenöl

Den Stielansatz von den Tomaten entfernen, Tomaten in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden (auch das Grüne), ebenso die Oliven. Den Schafskäse in kleine Würfel schneiden. Tomaten, Schafskäse, Oliven, Zwiebeln in einer Schüssel mischen, salzen und pfeffern und mit Essig und Olivenöl vermischen.

Diese Mischung in die Taschen des Fladenbrots verteilen - fertig ist der Tomatendöner  :)

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Römerbrot

1000 g Weizen/o. Dinkelvollkornmehl
1 l warmes Wasser
3 Pkg. Trockenhefe
3 TL Salz
4 EL Obstessig
100 g Leinsaat
200 g Sonnenblumenkerne

alles mischen, nicht! gehen lassen, 1 Std. backen bei Herd 225°C / Umluft 200°C

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Rosinen-Nuss-Vollkornbrötchen

700 g Kaltes Wasser, 60 g Hefe,  18 g Voll-Meersalz
900 g Weizen , je 130g helle und dunkle Sultaninen
200g Haselnüsse ,  70 g Mandeln, 70 g Cashewkerne,  70 g Pinienkerne ,
2 Stk. Vanillestangen.

Hefe und Salz in kaltem Wasser langsam auflösen. Weizen fein mahlen und mit Sultaninen 5 Minuten kneten. Haselnüsse, Mandeln, Cashewkerne und Pinienkerne zerkleinern und unterarbeiten. Vanillestangen mit einem gehäuften EL Weizen in einer Schlagmessermühle zu Pulver mahlen und hinzufügen.
Den Teig 7—8 Minuten kneten, herausnehmen und längliche 60g-Brötchen formen;
diese auf einem gefetteten Blech 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen; unten einen flachen Topf mit kochendem Wasser hineinstellen und die beiden Backbleche für 20 Minuten einschieben.

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Roggenmischbrot "Langel"

Teigansatz:

vier Esslöffel Sauerteig
200 g Roggenmehl
200 g Weizenmehl
Wasser

Brotteig

400 g Weizen (oder Dinkel)
600 bis 800 g Roggen
1 - 1,2 Liter lauwarmes Wasser
etwa 4 Esslöffel Salz

Zum Sauerteig mischt man das Roggen- und das Weizenmehl und soviel Wasser, dass sich der Teig noch rühren läßt. Die Masse lässt man abgedeckt in der Küche sechs, sieben Stunden stehen (z.B. setzt man abends an und backt dann morgens).

Nach den sechs, sieben Stunden Pause nimmt man dann wieder drei, vier Esslöffel Sauerteig ab, stellt ihn zugedeckt in den Kühlschrank (hält sich locker zehn Tage) für das nächste Brot.
Den Rest Sauerteig mischt man mit dem Weizen (oder Dinkel) und dem Roggen. Diese 1000 bis 1200 g schrotet man zu etwa einem Viertel, den Rest fein mahlen. Dann kommen noch Salz und Wasser dazu, und zwar wieder soviel, dass man die Masse noch rühren kann. Nicht zu flüssig machen, aber auch nicht kneten. Dann das alles in zwei gebutterte Formen füllen, zwei, drei Stunden mit einem Küchentuch abgedeckt stehen lassen und dann bei 190 Grad Heißluft eine Stunde backen.

Wer will, kann im zweiten Schritt noch Körner dazutun. Hanf, Leinsaat, Sesam, ganze Haferkörner (kurz in heißem Wasser weichen lassen) o.ä. sind möglich.

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Roggenvollkornbrot mit Drei-Stufen-Sauer (Profibrot)

1. Stufe
100 g Sauerteigrest
200 g Roggen, fein gemahlen
200 ml Wasser, lauwarm (ca. 30°C)

2. Stufe
250 g Roggen, fein gemahlen
250 ml Wasser, sehr warm

3. Stufe
450 g Roggen, fein gemahlen
150 ml Wasser, ziemlich kühl

letzte Stufe
1200 g Roggen, fein gemahlen
1 - 1,2 l Wasser, gut warm
gut 2 gehäufte EL Salz
Brotgewürze, wer mag. Riecht dann öko-mäßiger; ich hasse gewürztes Brot.

Zubereitung:

1. Stufe (um ca. 13.00 Uhr des Vortages):
Sauerteigrest im Wasser auflösen, mit dem Roggen zu einem breiigen Teig verrühren. Etwa 5 Stunden bei etwas höherer Temperatur als Zimmertemperatur stehen lassen. (Nicht im warmen Backofen!) Der Teig sollte dann gut aufgegangen sein.

2. Stufe (etwa um 18.00 Uhr)
Beides zusammen mit der 1. Stufe zu einem breiigen Teig verrühren. Gut warm stellen (z.B. im auf 50 Grad erwärmten Backofen, bei nur noch eingeschalteter Backofenlampe). Etwa 5 Stunden warten, bis der Teig gut hochgekommen ist und viel Säure gebildet hat.

3. Stufe (spät abends)
Zusammen mit der 2. Stufe zu einem verhältnismäßig festen Teig verkneten und bei Zimmertemperatur bis zum nächsten Morgen stehen lassen. Der Sauerteig muss am nächsten Morgen säuerlich riechen und auch aufgegangen sein.
Von dieser 3. Stufe nimmt man wieder 100 g ab und bewahrt sie im Schraubglas gekühlt bis zum nächsten Backen auf. Ziemlich lange hält der Rest, wenn man ihn mit Roggenmehl zu Streußeln verarbeitet.
Nun kann der Brotteig bereitet werden.

letzte Stufe
Alles zu einem geschmeidigen, reichlich klebrigen Teig verkneten. (Gottseidank braucht Roggen keine so intensive Knetung.) 2 große Brotformen ausfetten, den Teig zu vier Kugeln formen und diese in die zwei Formen geben.

Warm stellen, bis die Teiglinge sichtbar aufgegangen sind (Das dauert bei mir etwa eine Stunde.). Längs einschneiden. Währenddessen den Herd mit einer Fettpfanne unten drin auf höchster Stufe vorheizen (min. 250 Grad). Wenn die Brote aufgegangen sind, Wasser zum Kochen bringen, Brote einschieben, das Wasser in die Fettpfanne geben und den Herd schließen.

Nach 10 min auf 220 Grad, nach weiteren 20 min auf 200 Grad stellen und insgesamt etwa eine Stunde backen (vielleicht auch mehr).
Manche AEG-Herde haben einen verschließbaren Dampfabzug.
Diesen 10 min geschlossen halten, danach für 10 Minuten öffnen und ihn dann bis kurz vor Backzeitende wieder geschlossen halten.

Nach dem Backen aus den Formen holen und auf die Unterseiten klopfen: Klingen sie hohl, so sind sie gar.


Varianten
Die 2. und 3. Stufe können in Temperatur und Konsistenz "vertauscht" werden, d. h. es können eine kühle und feste Stufe über Nacht und danach am nächsten Morgen eine weiche und warme Stufe angesetzt werden. Das Brot schmeckt etwas milder (weniger Essigsäurebildung). Die 3. Stufe gärt dann nur 3-4 Stunden oder weniger, es muß dem Brotteig außerdem natürlich weniger Wasser zugesetzt werden. Würziger schmeckt aber obige Variante.
Schöne Brotlaibe kann man auch erzielen, indem man längliche Laibe formt und sie in sorgfältig ausgemehlte Gärkörbchen aus Peddigrohr legt. Weil die Kruste dann zahlreiche Risse bekommt, sehen die Brote dann ziemlich "rustikal" aus.
Außerdem ist es mir leider auch schon öfters passiert, daß die Brote breitgelaufen sind, weil man der Teigoberfläche nicht so viel Spannung geben kann. Trotzdem einen Versuch wert!

Tipps:
Leider schmecken viele selbstgemachte Vollkornbrote ziemlich trocken, weil im Allgemeinen keiner den Mut hat, den Teig wirklich weich genug zu machen. Gerade Roggenvollkorn vermag aber große Mengen Wasser aufzunehmen. Also: Beim Roggenbrot nicht zu zaghaft mit dem Wasser sein! Ein ähnliches Problem ist oft das Salz. Weil Salz gesundheitlich sehr ins Gerede gekommen ist, werden viele selbstgemachte Brote nicht genug gesalzen. Das bringt aber nicht nur geschmackliche Abstriche, sondern auch backtechnische: Das Salz stützt den Teig, indem es Enzyme hemmt, die Stärke und Eiweiß abbauen. Ist zuwenig Salz im Teig, neigt das Brot zu einer etwas knödeligeren Konsistenz und bekommt keine so schöne Krume.

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Rucola-Knoblauch-Brot

Zutaten für 1 Brot:

500 g Weizenmehl (Type 550 oder Vollkorn fein ausmahlen)
1 Würfel Hefe, 100 g Rucola
2 Knoblauchzehen, 1 Ei
1 TL Rohrzucker, 1 TL Salz
2 EL Olivenöl, 60 g Pinienkerne
eine Kastenform, Fett für die Form
Milch zum Bepinseln.

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein drücken. Die Hefe zerbröckeln und in 275 ml lauwarmem Wasser auflösen. In die Mulde gießen und mit Zucker und etwas Mehl verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Das Ei und das Salz zufügen und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 10 Minuten gründlich durchkneten, dann zugedeckt an einem warmen Ort weitere 1 1/2 Stunden gehen lassen.

Den Rucola putzen, waschen, abtropfen lassen und klein hacken. Den Knoblauch schälen und dazu pressen. Mit dem Öl verrühren und leicht salzen.

Die Pinienkerne unter den Teig kneten, diesen dann zu einem 30x30 cm großen Quadrat ausrollen. Die Rucola-Mischung darauf verteilen und aufrollen. Die Kastenform einfetten und die Teigrolle hinein legen. Weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 225° vorheizen. Auf den Boden des Backofens eine ofenfeste Schüssel mit Wasser stellen. Den Brotlaib mit Milch bepinseln und mit einem scharfen, angefeuchteten Messer mehrmals schräg einkerben. Im Backofen etwa 1 Stunde backen, dabei nach 20 Minuten die Schüssel Wasser wieder entfernen.

Tipp: Schmeckt toll zu Antipasti, Salaten oder Suppen.

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Saftkorn-Gewürzbrot

(3-Stufen-Vollkorn-Sauerteigbrot)
250 g Vollkorn-Sauerteig (vom Bäcker oder eigener Ansatz)
500 g Weizen, fein gemahlen
500 g Roggen, fein gemahlen
700 ml Wasser, 100 g Gerste
100 g Grünkern, 250 ml Wasser, 1 EL Salz
1 EL flüssiger Honig (z.B. Akazie)
1 EL Brotgewürz (Koriander, Kümmel, Anis, Fenchel), fein gemahlen
3 EL Sonnenblumenkerne, Sesamsaat oder Mohn

1. Stufe:
Sauerteig mit 250 ml Wasser und 250 g Mehl verrühren. Schüssel mit feuchtem Tuch abdecken und Teig ca. 12 Stunden stehen lassen (Raumtemperatur mindestens 19 Grad).

2. Stufe:
250 g Mehl und 250 ml warmes Wasser unter den Teig rühren. Teig wieder 12 Stunden stehen lassen.

In der Zwischenzeit Saftkorn-Mischung zubereiten: Gerste und Grünkern waschen, mit 250 ml Wasser aufsetzen, aufkochen und ohne weitere Energiezufuhr auf der noch warmen Herdplatte ausquellen lassen.

3. Stufe:
500 g Mehl und 200 ml warmes Wasser zum Teigansatz geben und unterrühren. Von dem Teig 250 g abnehmen (= neuer Sauerteigansatz; im Kühlschrank aufbewahren).

Salz, Honig, Saftkörner und Brotgewürz zugeben und Teig ca. 10 Minuten durchkneten. Teig in Brotbackform (Kastenform) füllen und mit Sonnenblumenkernen, Sesam oder Mohn bestreuen. Saat etwas in den Teig drücken. Form in den Ofen schieben (zweite Schiene von unten). Schale mit warmem Wasser unten in den Ofen stellen. Teig im beleuchteten, aber ungeheizten Ofen ca. 90 Minuten gehen lassen.

Anschließend bei ca. 240 Grad 30 Minuten und danach bei 190 Grad 40 Minuten backen.
Das noch heiße Brot mit Wasser bestreichen, damit die Kruste schön glänzt.

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Sauerteigbrot 1

Der Brotteig setzt sich zusammen aus:

350 g Roggenmehl
300 g Weizenmehl, 700 g Sauerteig
20 g Salz, 20 g Hefe
300 g Wasser (ganz wichtig 40 ° C warm)

Die beiden Mehlsorten werden in eine große Schüssel getan und gut miteinander vermischt. Dann macht man rechts und links eine kleine Kuhle, gibt in die eine das Salz und in die andere die zerbröckelte Hefe, die mit etwas Wasser angelöst wird. Anschließend wird unter gleichmäßigem Rühren mit einem Holzlöffel der Rest des Wassers und der Sauerteig hinzugetan . Bitte, darauf achten, dass Salz und Hefe erst zum Schluss zusammen kommen. Es empfiehlt sich nach dem ersten Mischen die blanke Hand zu nehmen, aber bitte nur eine, damit du mit der anderen die Schüssel festhalten kannst. Nun wird alles kräftig durchgeknetet, bis alles zu einer teigigen Masse geworden ist. Dauert ungefähr 5 Minuten.

Ein vorher bereitgelegter Plastikschaber ist dabei sehr nützlich, den Vorsicht, der Teig klebt anfangs noch sehr. Der Teig sollte nun zu einem Berg gewölbt werden . Die Teigoberfläche wird mit Mehl bestreut . Und nun sollte das Ganze abgedeckt bei 20° C eine halbe Stunde ruhig gestellt werden. Danach ist der Teig in einem Zustand, in dem er sich recht gut formen lässt. Erst wird der Tisch, auf dem du nun arbeiten solltest, gut mit Mehl bestäubt und deine Hände auch. Teig mit dem Plastikschaber aus der Schüssel kratzen zu einem Klumpen formen.

Das Formen des Teiges erfordert allerdings etwas Übung. Nicht entmutigen lassen, ich hab´s auch gelernt. Du musst dir das so vorstellen: Der Teig liegt vor dir auf der Arbeitsfläche und du greifst den hinteren, dir abgewandten Teil des Teiges und klappst in die Mitte. Dort mit dem Handballen festdrücken. Jetzt wird der Teig seitlich etwas gedreht und du machst das Ganze wieder so wie beschrieben. Durch dieses ständige Drehen und Andrücken entsteht mit der Zeit eine glatte faltenlose Masse. Dann den Teig umdrehen, sodass die glatte Seite nach oben kommt. Eventuell kannst du jetzt noch kleine Formkorrekturen vornehmen.

Ich meine damit, ob das Brot eher rund oder länglich werden soll. Nach dem Formen muss das Brot nochmals eine Stunde gehen. Das Backblech wird mit Mehl bestäubt, das Brot darauf gelegt und auch mit Mehl bestäubt. Das Ganze mit einem Küchenhandtuch abdecken. Bitte nicht länger als eine Stunde gehen lassen, sonst fällt es wieder zusammen.

Und jetzt geht es ans Backen

Der Ofen muss auf 225° C vorgeheizt werden. Es ist sehr wichtig, dass der Ofen warm ist. Ich schiebe ganz unten in den Ofen immer noch ein leeres Blech, wozu kommt gleich. Wenn der Ofen genügend heiß ist und die Ruhezeit des Teiges vorbei ist, musst du erst auf das untere Blech Wasser gießen. Kann ruhig recht viel sein. Dann schiebst du dein Brot mit Blech knapp darüber und schließst den Ofen schnell, damit nicht allzu viel Wärme entweichen kann.

Die Backzeit beträgt circa 60 Minuten. Das Brot ist auf jeden Fall fertig, wenn du mit dem Knöchel draufklopfst und es klingt hohl. Das ist hier schwer zu beschreiben, aber man kriegt das ins Gefühl. Dann musst du eigentlich nur noch abwarten, bis es ausgekühlt ist. Ist manchmal schwer, weil der Duft verlockt.

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Sauerteigbrot

Für den Sauerteig:
365 g Roggenvollkornmehl
345 g Reine Buttermilch

Für den Brotteig
500 g Weizenvollkornmehl
250 g Sauerteig
350 g lauwarme Buttermilch
2 TL Salz
1 TL gem. Koriander
125 g geschälte Sonnenblumenkerne
1 EL Weizenstärke
1 c Wasser

Aus Roggenmehl und Buttermilch Ansatz für den Sauerteig rühren. Dafür 15 g Roggenmehl mit 45 g Buttermilch gut verrühren. Das Gefäß abdecken, den Ansatz 24 bis 36 Stunden warm stellen. Dann mit 100 g Buttermilch und 150 g Mehl verkneten. Bei Zimmertemperatur über Nacht gehen lassen.

Am nächsten Tag 200 g Mehl und 200 g Buttermilch zusetzen. Durchkneten, 3 bis 6 Stunden gehen lassen. Vom Sauerteig 250 g abnehmen, Rest evtl. einfrieren. Weizenmehl mit Sauerteig, Buttermilch, Salz, Koriander verkneten. 50 g Sonnenblumenkerne hacken, untermengen. Teig 40 Minuten gehen lassen. Durchkneten, 10 Minuten ruhen lassen, zum Leib formen. Gehen lassen. Weizenstärke mit Wasser glattrühren, aufkochen, aufs Brot streichen, Teig in Sonnenblumenkernen wälzen.

Backofen auf 220°C vorheizen. Brot auf heißes Blech setzen, mit einer Schale mit Wasser in den Backofen schieben. Nach 20 Minuten Hitze auf 200°C reduzieren, Brot weitere 35 bis 40 Minuten backen.

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Schnelles Dinkel-Buchweizen-Brot

400 g Dinkel
100 g Buchweizen
3/4 c Leinsamen
Sesam
Sonnenblumenkerne
2 TL Salz
3 EL Obstessig
25 g Frische Hefe
1/2 l warmes Wasser

Hefe mit dem lauwarmen Wasser verrühren. Dinkel und Buchweizen fein mahlen und mit den übrigen Zutaten und der aufgelösten Hefe 10 Minuten in der Küchenmaschine rühren.

Die zähflüssige Masse in eine gefettete Kastenform geben und ohne gehen zu lassen ca. 1 Stunde bei 220 Grad backen.

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Sechskornbrot mit Flocken

200 g fein gemahlenes Sechskorn-Getreidemischung,
 200 g Weizenvollkornmehl, 100 g Hafer-Vollkornflocken,
 1 1/2 Würfel Hefe (60 g), 375 g Buttermilch,
1 TL gemahlener Kümmel, 1 TL gemahlener Koriander,
1 1/2 TL Salz

Zum Bestreichen/ Bestreuen:
 kaltes Wasser, 1 EL Haferflocken

Die beiden Mehlsorten und die Haferflocken mischen. In der Mitte eine Vertiefung drücken und die zerkrümelte Hefe hineingeben. Etwa 6 EL lauwarme Buttermilch auf die Hefe geben und mit etwas Mehl vom Rand zu einem glatten Vorteig verarbeiten. Diesen zugedeckt 15 Minuten gehen lassen und dann mit dem restlichen Mehl verrühren. Buttermilch, Kümmel, Koriander und Salz hinzugeben und ca. 10 Minuten verrühren, bis der Teig Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst. Den Teig zugedeckt etwa 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals mit den Händen durchkneten und zu einem Brotlaib formen. Ein Backblech fetten, mit Mehl bestäuben, das Brot darauf legen und mit etwas Mehl bestreuen und abermals 30 Minuten gehen lassen. Dann mit Wasser bestreichen und mit Haferflocken bestreuen.

Das Backblech in den kalten Backofen (Mitte) schieben. Eine Tasse mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen, damit das Brot während des Backens ausreichend Feuchtigkeit erhält. Bei 200 ° (Umluft 180 °, Gas Stufe 2 1/2 - 3) etwa 70 Minuten backen.

Wenn das Brot zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

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Sizilianisches Brot

1 kg Hartweizengrieß
42 g Hefe
1 TL Honig oder Zucker
1 l Wasser, lauwarm,
 nur so viel Wasser verwenden,
bis der Teig die richtige Konsistenz hat!
1 EL Salz

Den Grieß in die Schüssel der Küchenmaschine füllen. Die Hefe mit dem Honig in einer Tasse Wasser auflösen und in das Mehl gießen, dabei mit etwas Mehl zu einem Teig verrühren und zugedeckt eine halbe Stunde gehen lassen. Das Salz zufügen, die Maschine einschalten und nach und nach das Wasser zufügen. Nicht zu viel auf einmal, damit der Teig seine richtige Konsistenz bekommt. Der Teig ist fertig, wenn er sich glatt vom Schüsselrand und vom Rührhaken löst. Zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Den Teig diesmal mit den Händen auf der Arbeitsfläche durcharbeiten. Schließlich 3 Brotlaibe formen und auf ein Backblech setzen. Mit einem Tuch zugedeckt eine halbe Stunde gehen lassen. Bei 220oC insgesamt 35 Minuten backen. Nach 10 Minuten eine Tasse Wasser auf den Ofenboden schütten. 10 Minuten vor dem Ende der Backzeit das Brot herausnehmen, eine halbe Stunde abkühlen lassen; dann erst fertig backen.

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Sonntagsbrötchen

350g kaltes Wasser (abgewogen)
8g Salz
1 Pkg Trockenhefe
500g Weizen (fein)
25g Leinsamen
1/2 Dessertschälchen Sonnenblumenkerne

Wasser, Salz, Hefe verrühren,
Mehl zufügen, einmal gut durchkneten,
abdecken und 45 min ruhen (dadurch schön locker),
Leinsamen zufügen und gut durchkneten,
in vier Teile teilen,
je ein Teil als Rolle formen,
je in 3 Scheiben schneiden,
zu Brötchen formen, mit der Unterseite leicht in die Sonnenblumenkerne drücken,
aufs Backblech (Backpapier) setzen
mit Wasser bestreichen, kreuzförmig einschneiden.

Backofen (Ober+Unterhitze) 250 Grad ca. 25 min
Feuerfeste Form mit 250 ml Wasser auf Backofenboden stellen.

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Süße Sonntagsbrötchen

Zutaten für ca. 6–10 Stück:

300g fein gemahlener Dinkel
1 Päckchen Backpulver
150g trockener Quark
1 Prise Salz,1 Ei
5 EL kaltgepresstes Sonnenblumenöl
2 EL gehackte Haselnüsse
1/2 Tasse Milch
2 EL Rosinen
Fett fürs Backblech

Alle Teigzutaten miteinander vermischen (etwas Milch zurückbehalten) und zu einem glatten Teig schlagen. Die gewaschenen und abgetrockneten Rosinen unterrühren. Teig 30 Min. quellen lassen. Brötchen formen und auf das Backblech setzen. Vorsichtig mit etwas Milch bestreichen. Bei 200 Grad ca. 20 Min. backen.

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Toskanisches Landbrot

Echtes toskanisches Brot besitzt eine krosse Rinde und darunter den festen, aber lockeren, blasendurchzogenen Laib. Es ist nicht rein weiß, denn es besteht aus naturbelassenem Dinkel- oder Hartweizengrieß. Wie früher wird es mit viel Zeit auf Stein im Holzofen direkt neben der Glut gebacken.

Seit dem Mittelalter ist das aromatische toskanische Brot ungesalzen. Damals, um kostbares Salz einzusparen, heute aus Überzeugung. Denn so bleibt der Geschmack der herzhaften Pasten und Saucen, zu denen es gereicht wird, unbeeinflußt.

Delikat schmeckt das Brot leicht angeröstet, mit etwas Olivenöl beträufelt und mit Salz und Pfeffer bestreut. Außerdem ist es sehr lecker zu Käse. Altbackenes Brot dient als Grundlage für traditionelle toskanische Brotsuppen.

Zutaten für 1kg Brot:

0,5 l Wasser,
je 500g fein gemahlener Dinkel und Weizen sowie
1 Würfel Hefe.

( wenn man Brot ohne Salz nicht mag, dann kann man nach Geschmack Meersalz dazugeben. Achtung- nicht zu viel Salz nehmen)

In einer Mehlmulde etwas Wasser und Mehl vermischen. In lauwarmem Wasser aufgelöste Hefe auf das Mehl geben. Nach und nach restliches Wasser unterrühren. Alles verkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Den zugedeckten Laib 1 Std. gehen lassen, durchkneten und erneut gehen lassen, bis die Oberfläche Risse zeigt. Bei 200°C im Ofen 45 Min. backen und 2 Std. auskühlen lassen.

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Türkisches Fladenbrot

1000g Mehl, 200g Sahne
1 Tasse Öl, 1/2 El. Salz
4 Eier, 1 Pkg Hefe
1 El. Naturjoghurt
1 Eigelb (o. Wasser)

Das Mehl mit der Sahne, dem Öl, dem Salz und den Eiern verrühren. Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen und sofort unter den Teig gleichmäßig einrühren. Den Teig ca. 1Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen. Den Teig zu einem Laib formen und auf einem mit Öl bestrichenen Backblech legen. Den Joghurt mit dem Eigelb o. Wasser vermischen und den Laib damit bestreichen.

Backen: Das Brot im vorgeheizten Backofen bei 200. C ca. 15 min. backen, (das Brot sollte leicht gebräunt sein) wenn nötig etwas länger backen. Mit einer Backnadel (Schaschlikspieß) kontrollieren. Man kann das Brot nach Geschmack mit Schafskäse verfeinern, dazu benötigt man 1 Tasse Schafskäse und rührt ihn unter den Teig bevor man ihn gehen lässt.

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Vollkornbrötchen

500 g Weizen; fein gemahlen
270 ml ;Wasser, evtl. anpassen
20 g Hefe
1 1/2 Tl. Salz
1/2 Tl. Fenchel; nach Belieben
1/2 Tl. Anis; nach Belieben

Das Salz mit dem lauwarmem Wasser verrühren. Die Hefe darin auflösen. Den Weizen und evtl. die Gewürze fein mahlen. Das Hefewasser zufügen und mit der Küchenmaschine etwa 10 Minuten kneten. Der Teig ist jetzt noch etwas klebrig. Wenn man mit der Hand kneten möchte, mindestens 15 Minuten kneten, damit sich das Klebereiweiß löst und die Hefe aktiv werden kann.

Die Schüssel mit einem Tuch oder einer Plastiktüte abdecken und 40-50 Minuten aufgehen lassen, bis das Volumen sich fast verdoppelt hat. Wenn der Teig an einem warmem Ort aufgeht, geht's schneller. An einem kalten Ort dauert es zwar etwas länger, dafür gehen die Brötchen feinporiger auf.

Den Teig noch einmal kurz durchkneten und zu Brötchen formen. Auf ein gefettetes Blech legen und noch 10 Minuten gehen lassen, man kann die Brötchen auch mit Sesam, Nüssen oder Sonnenblumenkernen bestreuen.

Eine flache Schale mit heißem Wasser in den Backofen stellen. Die Brötchen auf der untersten Schiene in den kalten Backofen schieben und bei 200 °C (Ober- Unterhitze) ca. 30 Minuten backen.

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Vollkornbrot mit Nüssen

250 g Weizenmehl, 150 g Dinkel- oder Buchweizenmehl
1 Hefewürfel, 1 TL Honig, 375 ml Milch, lauwarm
150 g Walnüsse, 100 g Pinienkerne
80 g Butter
1 1/2 TL Salz, 1 TL Anissamen
1 Eigelb, 2 EL Sahne, 2 EL Sesamsamen

Mehl und Buchweizen- oder Dinkelmehl in eine Schüssel sieben. Mulde eindrücken, Hefe hineinbröckeln. Honig mit 1/3 der Milch anrühren.
Zugedeckt mindestens 15 Min. gehen lassen. Nüsse und Pinienkerne grob hacken. Pinienkerne ohne Fett rösten. Restliche Milch, Butter in Flöckchen, Salz, Anis und Mehlmischung verkneten.  Kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Zugedeckt zu doppeltem Volumen gehen lassen.

Nüsse unter den Teig mischen. Alles zu einem runden Laib formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, ca. 20 Min. gehen lassen. Backofen auf 220 Grad vorheizen. Brot rautenförmig einritzen. Eigelb und Sahne verquirlen, Laib damit bestreichen.

Sesam aufstreuen, ca. 10 Min. backen.
Die Temperatur auf 200 Grad verringern, noch 1 Std. backen.

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Vollkornfladen

100g Dinkel und
50g Roggen fein mahlen, mit
Kräutersalz,
Koriander,
gemahlenem Kümmel,
3 EL Öl und
8 EL Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten.

1-2 EL Sonnenblumenkerne fein hacken, in den Teig einarbeiten, einige Minuten ruhen lassen. Teigstücke in Walnussgröße herausnehmen, auf gefettetem Backblech hauchdünn auswellen, bei 225 Grad 12 - 15 Minuten backen, abkühlen lassen und vom Blech nehmen.

Statt der Sonnenblumenkerne können Sie auch Leinsamen oder Sesam verwenden. Eine aparte Geschmacksnuance erreichen Sie, wenn Sie Fenchelsamen kurz in der Pfanne ohne Fett anrösten, dann g5rob mahlen und in den Teig einarbeiten.

Die Fladen sind wirklich klasse - knusprig wie Knäckebrot, aber viel würziger. Und vor allem schneller gemacht, als Knäckebrot gekauft. Interessant ist vor allem, daß man einfach alles an Aufstrich damit verwenden kann - ich habe heute vom Apfel-Holunder-Gelee bis zum Meerettich-Frischkäse alles probiert und es schmeckt einfach immer genial. Zum Knabbern ohne alles kann man die Fladen natürlich auch verwenden.

Hier noch ein paar Tipps zur Herstellung:

Das mit dem eingeölten Backblech habe ich beim ersten Mal versucht. Problem: Eine Minute zu lange im Ofen oder den Teig etwas zu flüssig gemacht und schon kleben die Biester am Backblech. Ich hatte zudem die 225 Grad bei einem Heißluftherd eingestellt - das Ergebnis waren Briketts nach nur der halben Backzeit... ;) Also: Heißluftherd nur auf 200 Grad stellen und Backpapier nehmen. Ausrollen kann man die Fladen prima mit so einem kleinen Pizzaroller und besonders gut geht es, wenn man ein Stück Frischhaltefolie auf den Teig legt und dann auf der Folie herumrollt... Da bekommt man die Fladen wirklich hauchdünn.

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Vollkorn-Fladenbrot

250 g Mehlige Kartoffeln
300 g Roggen-Vollkornmehl
150 g Weizen-Vollkornmehl
1/2 TL Meersalz
1 1/2 EL Butter

Nach Geschmack:
Anis, Kümmel, Fenchel

Die Kartoffeln dünn schälen, anschließend fein reiben und gut ausdrücken. Die Kartoffeln mit dem Mehl und ungefähr einer Tasse Wasser verkneten. Salz und nach Geschmack die Gewürze hinzufügen. Den Teig mindestens 10 Stunden ruhen lassen. Anschließend nochmals durchkneten. Auf einem leicht bemehlten Küchentuch den Teig aus- rollen und Kreise von ungefähr 12 cm Durchmesser ausstechen. Ein Backblech mit Butter einfetten, die Fladen darauflegen. Bei 220 Grad C (Gas Stufe 4) 12 bis 14 Minuten backen.

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Vollkorn-Knusperfladen

Für 4 Portionen:

250 g Weizen, 50 g Hirse
50 g Nacktgerste, 1 TL Kümmel
1 TL Koriander, 1 TL Fenchelsamen
1 TL Salz, 100 g Emmentaler; gerieben
350 g Mineralwasser, sollte sehr kohlensäurehaltig sein
3 EL Sonnenblumenöl

Für den Belag:
50 g Magerer durchwachsener Speck - und/oder
50 g Sonnenblumenkerne - oder
50 g Mohn- oder 50 g Sesamsamen

Für das Blech:
Margarine zum Bestreichen
1 EL Mehl

Den Weizen, die Hirse, die Gerste und die Gewürzkörner fein schroten. Salz und Reibekäse mit dem Vollkornschrot mischen. Mit Mineralwasser und Öl mischen. Zugedeckt 2-4 Stunden quellen lassen.

In der Zwischenzeit Backblech mit der Margarine einfetten und mit Mehl bestäuben, damit sich der Fladen nach dem Backen gut vom Blech löst.

Backofen auf 230 vorheizen. Den gequollenen Teig auf dem Blech verstreichen und mit dem Belag bestreuen. Ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Nach dem Backen sofort in Stücke schneiden und warm mit Quarkcreme, Frischkäse oder einfach ohne alles servieren. Als Beilage zu Suppen eignen sich diese Fladen ebenfalls.

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Vollkornlangosch

500 g Vollkornmehl, 1 Packung Trockenhefe,
1 gestrichenen TL Salz, 400 ml lauwarmes Wasser,
Sonnenblumenöl zum Ausbacken.

Vollkornmehl in eine Schüssel sieben und mit der Trockenhefe und Salz vermischen. Mit Wasser das ganze zu einem glatten Teig vermengen. Mit einem Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort 20-30 Minuten gehen lassen. Mit "ölnassen" Händen faustgroße Teigstücke auf "tellergroß" ziehen. In einem Topf Öl erhitzen und Langosch vorsichtig auf die heiße Öloberfläche legen. Nach etwa eine Minute wenden. Auch die zweite Seite goldbraun braten. Am Ende abtropfen lassen.

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Vollkornwaffeln

3 Eier, 150 g Weizenvollkornmehl,
1 TL Meersalz, 250 ml Milch

Milch, Eier und Salz verquirlen und mit Mehl mischen. Den Teig eine halbe Stunde quellen lassen. Im Waffeleisen Waffeln backen.

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Vollkorn-Toast

Zutaten für 4–5 Portionen:

750g frisch gemahlenes Weizenvollkornmehl
40g Hefe
3/4 l Milch
100g Sonnenblumenkerne
1 TL Honig
1 TL Meersalz

Honig und Hefe in lauwarmer Milch auflösen und zum Weizen gießen. Alles zu einem dickflüssigen Brei verkneten. Diesen an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen (bis sich das Volumen fast verdoppelt hat). Anschließend Teig noch einmal durchkneten, in eine gefettete Kastenform füllen, die Oberfläche mit einem nassen Löffel glatt streichen und einschneiden. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Bei 200°C etwa 60 Minuten backen. Bevor das Toastbrot in Scheiben geschnitten werden kann, muss es 3–4 Stunden auf einem Rost auskühlen.

Toast-Variationen

Beim Belegen von Toast sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Frisches Gemüse, Obst, Pilze, Sämereien oder Rührei, mit oder ohne Käse überbacken machen sie zu einem beliebten Abendessen für Klein und Groß.

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Vollwert Pizza

Zutaten für ein Standard-Backblech:

400g Vollkorn - Weizenmehl,
240g kaltes(!) Wasser, 7g Salz,
10g Olivenöl, 4g Honig (= 2 Teelöffel) ,
11g Hefe (etwa 1/2 Tütchen Trockenhefe).

Belag nach Belieben ( Zucchini gestiftelt, Zwiebeln in dünne Ringe geschnitten, Mais, Paprika,- anderes Gemüse nach Gusto und Käse)

Das Mehl fein mahlen und mit Salz und Hefe vermischen. Wasser und Honig dazugeben und grob durchkneten. Olivenöl zugeben und alles 10 Minuten (von Hand) durchkneten bis ein geschmeidiger, nicht reißender Teig entsteht. Den Teil zugedeckt 15min ruhen lassen. Währenddessen den Belag vorbereiten. Dann nochmal kurz durchkneten und auf dem mit Olivenöl eingefetteten Backblech ausrollen.

Mit Tomatenmark bestreichen und mit dem Belag belegen. Als Abschluss Käse aufstreuen und das Ganze gute 10 Minuten bei 220 Grad (Heißluft 200 Grad) backen.

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Weizen/Dinkelbrötchen

Für ca. 15 Stück

500 g Vollkornmehl, sehr fein gemahlen
(man kann Weizenmehl und  Dinkelmehl zu gleichen/verschiedenen Teilen mischen,
oder aber auch nur eine Mehlsorte verwenden),
340 g Wasser,
30 g Frischhefe
10 g Vollmeersalz, 1 TL Honig
evtl. Butter fürs Backblech
evtl. Sesam, Mohn zum Bestreuen

Hefe, Salz und Honig im warmen Wasser auflösen, Mehl untermengen und 10 Min kneten. Teig abgedeckt 30 Min warm stellen und gehen lassen. Danach nochmals kräftig durchkneten und 60g schwere Teigstücke abwiegen.

Daraus Brötchen formen, mit Wasser besprühen und evtl. in die Saat tauchen, auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgeschlagenes Backblech setzen, mit einem Tuch abdecken und nochmals 20-30 Min gehen lassen

Achtung: genug Abstand lassen....

Backofen auf 240°C vorheizen, Brötchen nochmals mit Wasser besprühen und 20 Min auf der mittleren Schiene backen.

Feuerfestes Gefäß mit Wasser mit in den Ofen geben.

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Zubereitung des ersten Brotes

Der Brotteig setzt sich zusammen aus:

350 gr. Roggenmehl, 300 gr. Weizenmehl,
700 gr. Sauerteig, 20 gr. Salz, 20 gr. Hefe,
300 gr. Wasser ( ganz wichtig 40 ° C warm )

Die beiden Mehlsorten werden in eine große Schüssel getan und gut miteinander vermischt. Dann macht man rechts und links eine kleine Kuhle, gibt in die eine das Salz und in die andere die zerbröckelte Hefe, die mit etwas Wasser angelöst wird. Anschließend wird unter gleichmäßigem Rühren mit einem Holzlöffel der Rest des Wassers und der Sauerteig hinzugetan .

Bitte, darauf achten, dass Salz und Hefe erst zum Schluss zusammen kommen. Es empfiehlt sich nach dem ersten Mischen die blanke Hand zu nehmen, aber bitte nur eine, damit du mit der anderen die Schüssel festhalten kannst. Nun wird alles kräftig durchgeknetet, bis alles zu einer teigigen Masse geworden ist. Dauert ungefähr 5 Minuten. Ein vorher bereitgelegter Plastikschaber ist dabei sehr nützlich, den Vorsicht, der Teig klebt anfangs noch sehr. Der Teig sollte nun zu einem Berg gewölbt werden . Die Teigoberfläche wird mit Mehl bestreut .

Und nun sollte das Ganze abgedeckt bei 20° C eine halbe Stunde ruhig gestellt werden. Danach ist der Teig in einem Zustand, in dem er sich recht gut formen lässt. Erst wird der Tisch, auf dem du nun arbeiten solltest, gut mit Mehl bestäubt und deine Hände auch. Teig mit dem Plastikschaber aus der Schüssel kratzen zu einem Klumpen formen. Das Formen des Teiges erfordert allerdings etwas Übung. Nicht entmutigen lassen, ich hab´s auch gelernt.

Du musst dir das so vorstellen: Der Teig liegt vor dir auf der Arbeitsfläche und du greifst den hinteren, dir abgewandten Teil des Teiges und klappst in die Mitte. Dort mit dem Handballen festdrücken. Jetzt wird der Teig seitlich etwas gedreht und du machst das Ganze wieder so wie beschrieben. Durch dieses ständige Drehen und Andrücken entsteht mit der Zeit eine glatte faltenlose Masse. Dann den Teig umdrehen, sodass die glatte Seite nach oben kommt.

Eventuell kannst du jetzt noch kleine Formkorrekturen vornehmen. Ich meine damit, ob das Brot eher rund oder länglich werden soll. Nach dem Formen muss das Brot nochmals eine Stunde gehen. Das Backblech wird mit Mehl bestäubt, das Brot darauf gelegt und auch mit Mehl bestäubt. Das Ganze mit einem Küchenhandtuch abdecken. Bitte nicht länger als eine Stunde gehen lassen, sonst fällt es wieder zusammen.

Und jetzt geht es ans Backen

Der Ofen muss auf 225° C vorgeheizt werden. Es ist sehr wichtig, dass der Ofen warm ist. Ich schiebe ganz unten in den Ofen immer noch ein leeres Blech, wozu kommt gleich. Wenn der Ofen genügend heiß ist und die Ruhezeit des Teiges vorbei ist, musst du erst auf das untere Blech Wasser gießen. Kann ruhig recht viel sein. Dann schiebst du dein Brot mit Blech knapp darüber und schließt den Ofen schnell, damit nicht allzu viel Wärme entweichen kann. Die Backzeit beträgt circa 60 Minuten.

Das Brot ist auf jeden Fall fertig, wenn du mit dem Knöchel drauf klopfst und es klingt hohl. Das ist hier schwer zu beschreiben, aber man kriegt das ins Gefühl. Dann musst du eigentlich nur noch abwarten, bis es ausgekühlt ist. Ist manchmal schwer, weil der Duft verlockt.

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Harriet´s Koch- und Backseite