Tipps, damit der Christbaum länger hält


Zum richtigen Weihnachtszauber gehört natürlich ein Christbaum. Dafür werden in Deutschland zum Beispiel jedes Jahr etwa 25 Millionen Nadelbäume gefällt und verkauft. Aber was kann man tun, damit der Tannenbaum nicht schon nach drei Tagen seine Nadeln verliert, sondern möglichst lange hält? 


Kiefern und „Edeltannen“ (Douglasie, Colorado Tanne, Amerikafichte) bleiben leicht bis zum Dreikönigstag (6. Januar) frisch. Und an einer Nordmanntanne oder einer Blaufichte kann man sogar vier Wochen seine Freude haben.


Dagegen nadelt unser beliebtester (und preiswertester) Weihnachtsbaum, die Fichte in zentralbeheizten Räumen leider sehr schnell. Frisch geschlagen hält aber auch sie eine Woche bis zehn Tage durch.


Wer seinen Weihnachtsbaum nicht ein, zwei Tage vor dem Fest direkt vom Forstamt oder vom Waldbesitzer holen kann, sollte einen Baum kaufen der einen halben Meter zu groß ist. Denn Nadelbäume vertrocknen von unten. Werden sie unmittelbar vor dem Fest auf die richtige Länge gesägt sind sie so gut wie frisch geschlagen.


Den Baum in die kühlste Zimmerecke stellen. Lebensverlängernd wirkt auch, wenn man die Schnittstelle mit flüssigem Wachs versiegelt.
Noch besser:
Den Baum in einen Eimer mit feuchtem Sand setzen oder in Wasser stellen, dem Glyzerin (pro Liter ein Esslöffel) beigefügt ist.


Am längsten halten natürlich Christbäume mit Wurzelballen, die man gießen kann.
Die sind zwar etwas teurer, dafür kann man sie nach dem Fest in den Garten pflanzen.