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Altwiener Topfennockerl mit
Zimtbrösel
25 dag Topfen (10%), 3 dag
zerlassene Butter,
etwas abgeriebene Zitronenschale,
1 Ei, 1 Dotter, 5 dag Grieß,
1 Prise Salz.
Zum Bestreuen:
15 dag Semmelbrösel, 2 EL Kristallzucker,
1 Pkg. Vanillezucker,
Zimt, 12 dag Butter.
Topfen mit Butter, Salz,
Zitronenschale, Ei und Dotter glatt rühren. Grieß untermengen und zugedeckt im
Kühlschrank 1 Stunde rasten lassen. Dann in kochendes Salzwasser Nockerl
einlegen und 10 Minuten ziehen lassen.
Inzwischen Brösel in Butter mit Kristallzucker, Zimt und Vanillezucker hell
rösten. Die abgetropften Topfennockerl in den Zimtbröseln wälzen.
Mit beliebigem Kompott servieren.
|top|
Für einen guten Apfelstrudel muss der Strudelteig sehr dünn
"gezogen" werden - so dünn, dass man noch eine Zeitung durch den Teig lesen
könnte! Es gibt aber auch fertigen Strudelteig zu kaufen, der ganz gut schmeckt!
Strudelteig:
250 Gramm glattes Mehl,
1 Esslöffel Öl,
ca. 1 Esslöffel Butter zum Bestreichen.
Fülle:
150 -200 Gramm Semmelbrösel,
125 Gramm Butter, ca. 1 Kilo Äpfel, klein geschnitten,
Zucker, Zimt, Zitrone,
eventuell Nüsse und Rosinen.
Mehl, Öl und ca. 125 ml lauwarmes Wasser zu
einem weichen Teig verkneten, der sich von der Hand löst (eventuell mehr Wasser
oder mehr Mehl verwenden).
Eine Kugel daraus formen, mit Öl bestreichen und unter
einem erwärmten Geschirrtuch ca. eine halbe Stunde rasten lassen. Brösel in
Butter goldbraun rösten, zuckern, mit Zimt und abgeriebener Zitronenschale
abschmecken.
Teig auf ein bemehltes Tuch legen, mit einem Nudelholz ein
wenig auswalken und am Rand mit Öl bestreichen. Teig vorsichtig in alle
Richtungen ziehen, bis er durchsichtig ist. Den dicken Rand wegschneiden.
Die gerösteten Brösel auf drei Viertel des Teigblattes
geben, dann die Äpfel und eventuell gehackte Nüsse und Rosinen daraufgeben. Ein
wenig zuckern. Den freien Teigrand mit geschmolzener Butter bestreichen. Strudel
mit Hilfe des Tuches einrollen, auf ein befettetes Backblech legen, mit
zerlassener Butter bestreichen und bei 170°C 30 - 40 Minuten backen.
Besonders gut schmeckt der Strudel, wenn er lauwarm mit
Vanilleeis oder mit Vanillesauce gegessen wird.
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Kaiserschmarren
4 Eier, 125 g Mehl
ca. 1/8 l Milch, 1 Prise Salz
1 Prise Backpulver, 2 EL Zucker
4 EL Butter
Rosinen nach Belieben
geröstete Mandelblättchen nach Belieben
Puderzucker
Die Eier trennen. Mehl, Milch, Salz,
Backpulver, Zucker und das Eigelb mit dem Schneebesen verrühren und 10 Minuten
ruhen lassen. Eiweiß zu steif schlagen und unter den Teig heben.
Nach Belieben noch Rosinen
untermischen. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne erhitzen. Den Teig hinein
geben und bei mittlerer Hitze langsam goldbraun braten.
Den Pfannkuchen wenden, die
restliche Butter zugeben und die andere Seite ebenfalls goldbraun braten. Dann
den Pfannkuchen mit zwei Gabeln in Stücke reißen und nochmals kurz braten.
Vor dem Servieren mit den Mandeln
und etwas Puderzucker bestreuen.
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Maroniknödel
Für den Teig:
1/2 kg Erdäpfel (mehlig)
2 Dotter, 3 dag Butter
1 EL Weizengrieß
10 dag glattes Mehl
Für die Fülle:
125 g Kastanienreis
5 dag Staubzucker
10 dag Walnüsse (gerieben)
Salz, Rum, Mehl
Reis mit Staubzucker und 1 EL Rum glattrühren, kaltstellen.
Die Erdäpfel Salzwasser kochen, abseihen, schälen und durch eine
Erdäpfelpresse drücken. Masse mit Dottern, Butter, Grieß und Mehl gut verkneten.
Teig ca. 1/4 Stunde rasten lassen.
Inzwischen aus der Maronimasse acht gleichgroße Kugeln formen.
Reichlich Salzwasser zustellen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche
zu einer Rolle formen, in acht Scheiben schneiden, etwas auseinanderdrücken.
Fülle daraufsetzen, Teig darüber zusammennehmen und zu glatten Knödeln formen.
Die Knödel in kochendes Salzwasser legen, Topf bis auf einen Spalt
zudecken, Knödel auf kleiner Flamme ca. 10 Minuten garziehen lassen.
Knödel in den Nüssen wälzen, mit Staubzucker und Schokoladesauce
servieren.
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6 Eier, 1/4 l Milch,
50 g Butter,
2 gestrichene El. Vanillezucker,
140g Zucker, 6 gestrichene El. Mehl,
2 gestrichene El. Puderzucker
Den Backofen auf 225°C vorheizen.
Die Eier sehr sorgfältig trennen. In einer ofenfesten, flachen Form die Milch
mit der Butter und dem Vanillezucker aufkochen. Inzwischen das Eiweiß zu einem
festen Schnee schlagen, dabei nach und nach die Hälfte des Zuckers einrieseln
lassen. Zum Eischnee 2 Eigelb und den restlichen Zucker geben, das Mehl
darübersieben und alles vorsichtig unterheben.
Von dieser Masse setzt man mit
einem großen Löffel Nocken in die Form mit der kochenden Milch, bestäubt alles
mit Staubzucker und schiebt es für 8 bis 10 Minuten in den heißen Backofen (200
- 220 Grad) und backt die Nockerl goldgelb.
Vorsicht: Nockerl vertragen keine
Zugluft, auch darf die Form nicht unsanft auf den Tisch gesetzt werden, sonst
fällt alles zusammen!
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Topfenpalatschinken
Für den Teig:
1/4 l Milch
125 g Mehl
2 Eier
etwas abgeriebene Zitronenschale
Butterschmalz zum Braten
Für die Füllung:
60 g Butter
100 g Zucker
3 Eigelb
250 g Magerquark
1 EL Crème fraîche
1 Prise Salz
1/2 abgeriebene Orangenschale
1/2 abgeriebene Zitronenschale
1 EL Rum
50 g Rosinen
2 Eiweiß
Zum Überbacken:
1/8 l Sahne
2 Eier
1 EL Zucker
Butter
Puderzucker
Die Teigzutaten verrühren und daraus
in einer beschichteten Pfanne in Butterschmalz dünne Pfannkuchen backen.
Für die Füllung Butter und 60 g
Zucker schaumig schlagen, Eigelb zugeben, weiterschlagen, dann Quark, Crème
fraîche, Salz, Orangen-, Zitronenschale, Rum und Rosinen unterrühren.
Eiweiß mit restlichem Zucker steif schlagen und unter die übrige Masse heben.
Die Pfannkuchen dick mit der Füllung
bestreichen und aufrollen. Halbieren und dachziegelartig in eine gebutterte Form
schichten. Dann 15 Minuten bei 180 Grad backen.
Zum Überbacken Sahne, Eier und
Zucker verquirlen. Alles über die Pfannkuchen gießen und weitere 25 Minuten
backen.
Dann dick mit Puderzucker und
einigen Butterflöckchen bestreuen und kurz unterm Grill gratinieren.
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Wiener Wäschermädl
Für 6 Personen
18 vollreife Marillen,
4 cl (2-3 EL) Marillenbrand,
2 EL Staubzucker, 200 g Marzipan,
50 g gehobelte Mandeln
Weinbackteig:
2 Eier, 1/2 Zitrone, 140 g glattes Mehl,
1/8 l Weißwein, 2 EL Öl, Salz,
10 g Kristallzucker.
Marillensauce:
300 g Marillen, 1/16 l Wasser,
40 g Kristallzucker, Saft von 1/2 Zitrone,
1/2 Stange Zimt, 1/2 l Öl oder anderes Backfett,
Staubzucker
Zuerst die Marillensauce zubereiten:
Marillen waschen, entkernen und vierteln. Alle Zutaten kochen, bis die Marillen
sehr weich sind. Zimtstange entfernen, Sauce im Mixer pürieren und eventuell mit
Zitronensaft und Zucker abschmecken.
Marillen waschen, mit kochendem Wasser
überbrühen und in Eiswasser abschrecken. Haut abziehen. Kerne mit dem Stiel
eines dünnen Kochlöffels aus den Marillen drücken. Marillen in einer Schüssel
mit Marillenbrand beträufeln, mit Staubzucker bestreuen, durchmischen und 15
Minuten in der Marinade ziehen lassen.
Für den Backteig Eier trennen. Zitrone
waschen, Schale abreiben. Mehl, Weißwein, Öl, Dotter, Zitronenschale und eine
Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Teig durch ein Haarsieb streichen.
Eiklar mit Kristallzucker zu einem leichten Schnee schlagen und unter den Teig
ziehen.
Marillen aus der Marinade heben, auf einem
Gitter abtropfen lassen und auf einem Küchentuch trocknen.
Marzipan in 18 Stücke schneiden.
Marzipanstücke anstelle der Kerne in die Marillen einsetzen. Backfett erhitzen.
Marillen in den Backteig tauchen und mit Teig überziehen. Mandeln über die
Wäschermädel streuen. Marillenknödel goldgelb backen, mit einem Lochschöpfer aus
dem Fett heben und auf einem Gitter abtropfen lassen.
Marillensauce auf Teller schöpfen. Jeweils
drei Wäschermädel auf die Sauce setzen, mit Staubzucker bestreuen und sofort
servieren.
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